[Chemie- Kunststoffverarbeiter]


[Buchbinderberufe]


[Apotheker/in]
Apotheker/innen verfügen über ein großes Wissen im Bereich Arznei- und Heilmittel. Er setzt aus verschiedenen Mitteln ein Arzneimittel zusammen und produziert es in größeren Mengen. Ebenso muss er darauf achten, dass alle Arzneimittel genau geprüft, beurteilt und zur Abgabe freigegeben werden. Darüber hinaus berät der Apotheker die Kunden, wenn diese Fragen zu bestimmten Medikamenten haben. Damit der Apotheker seine Arbeit gewissenhaft erledigen kann, braucht er ausgezeichnete Kenntnisse in Galenik, Pharmakologie, Physiologie, Chemie, Biologie, Biochemie, Analytik und Qualitätssicherung. Seine Kenntnisse in diesen Bereichen kann sich der Apotheker während eines Studiums der Pharmazie aneignen. Die Geschichte der Heilmittel geht bereits auf das Jahr 1231 zurück. Damals war der Beruf des Apothekers jedoch nur Gelehrten gestattet. Hierzu erließ Friedrich der Große auch die „Liber Augustalis“, welche die gesetzlichen Bestimmungen für das Medizinwesen regelten. In diesem stand auch geschrieben, dass die damaligen Apotheker einen Eid ablegen mussten und die Preise für Heilmittel nicht selbst bestimmen durften. Heute zählt der Beruf Apotheker zu den freien Berufen. Das Studium dauert in der Regel vier Jahre. Hier lernen Sie vor allem die Bereiche Arzneimittel, Arzneimittelherstellung, Arzneimittelwirkung, Arzneimittelwechsel- und -nebenwirkung bis ins kleinste Detail kennen. Nach dem 3. Staatsexamen können Sie die Approbation zum Apotheker ablegen. Nach dem Studium kann der Apotheker in freien Apotheken und Klinikapotheken arbeiten. Freie Stellen finden Sie hierzu auf unserer Homepage. Darüber hinaus bietet auch die Agentur für Arbeit zahlreiche Jobangebote im Bereich des Apothekers.

[Arzt/Ärztin]
Die täglichen Aufgaben eines/einer Arztes/Ärztin in diesem medizinischen Beruf sind die Vorbeugung bestimmter Krankheiten etwa durch Impfungen. Ebenso behandelt er kranke Patienten, erkennt durch Untersuchungen die Krankheiten und sorgt in Form von Therapieplänen und der Verordnung von Medikamenten für die schnelle Heilung des Patienten. Außerdem behandelt er Verletzungen jeglicher Art. Er berät die Patienten zu Fragen der Gesundheit und sorgt für die genaue Dokumentation der Krankenakten. Der Beruf des Arztes gehört zu den ältesten Berufen in der Geschichte der Menschheit. Bereits weit vor dem Mittelalter wurden von den damals Heilkundigen medizinische Behandlungen vorgenommen. Heute gehört die Berufsgruppe der Ärzte zu den bekanntesten und beliebtesten Berufen weltweit. Wer sich für den Berufsstand Arzt entscheidet, braucht hierzu ein Studium der Humanmedizin, in dass auch praktische Arbeiten eingebunden sind. Nach dem Staatsexamen ist die Zulassung als Arzt möglich. Nach der Zulassung kann mit dem Schreiben der Doktorarbeit auch der Titel Dr. med. erlangt werden. Durch die zahlreichen Krankheiten ist kaum ein anderer Beruf so vielfältig wie der des Arztes. Neben dem Arzt für Allgemeinmedizin kann man auch in den Fachgebieten Kinderarzt/ärztin, Facharzt/ärztin, Arzt im Praktikum, Augenarzt/ärztin, Chirurg/in, Orthopäde/in, Frauenarzt/ärztin, HNO-Arzt/ärztin, Neurologe/in, Psychiater/in, Radiologe/in oder Urologe arbeiten. Sie können als Arzt in einer Praxis oder in einer Klinik praktizieren. Unsere Homepage bieten Ihnen dazu passende Jobangebote. Auch in der Stellenbörse der Agentur für Arbeit finden Sie jede Menge lukrativer Angebote.

[Diätassistent/in]
Diätassistent/innen erstellen einen speziellen Ernährungs- und Verpflegungsplan für Menschen, die gesund essen möchten oder auf Grund einer Krankheit eine bestimmte Diät einhalten müssen. Sie arbeiten eng mit den Ärzten der Patienten zusammen, erstellen auf Grund ärztlicher Verordnungen einen geeigneten Plan und entwickeln spezielle Diättherapien sowie Diätkostformen. Darüber hinaus beraten Sie die Patienten in Ernährungsfragen und bieten Schulungen an. Den Beruf der Diätassistentin gibt es seit etwa 1920. Zu dieser Zeit bereiteten jedoch speziell ausgebildete Diätkrankenschwestern die Ernährungspläne für Patienten vor. Erst in den dreißiger Jahren wurde aus der Diätkrankenschwester die Berufsbezeichnung Diätassistentin. Seit 1937 ist der Beruf Diätassistent auch stattlich anerkannt. Im Laufe der Jahre wurde die Ausbildungszeit von zwei auf drei Jahre hochgesetzt und wieder auf zwei Jahre gekürzt. Heute gilt eine einheitliche Dauer von 3 Jahren. Auch heute noch ist der Beruf Diätassistent sehr gefragt. Die Ausbildung zum Diätassistenten dauert drei Jahre und sie können diese an einer speziellen Berufsfachschule gelehrt absolvieren. Am Ende der Ausbildung wird das Examen gemacht. Nach Beendigung der Ausbildung können Sie im Beruf des Diätassistenten im Krankenhaus, in einer Reha-Klinik, in der eigenen Praxis oder im Seniorenheim arbeiten. Neben dem interessanten Beruf des Diätassistenten gibt es auch den Diätkoch. Dieser bereitet die spezielle Ernährung zu. Im Gegensatz zum Beruf Diätassistent gehört der Diätkoch jedoch nicht in die Sparte der Heilberufe, sondern in den Bereich Handwerk. Passende Stellenangebote finden Sie hier in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit bietet darüber hinaus hilfreiche Adressen für Berufsschulen der Diätassistenten und hält viele interessante Jobangebote in dieser Branche bereit.

[Heilpraktiker/in]
Heilpraktiker/in ist ein medizinischer Beruf. Er darf nach einer Ausbildung heilkundliche Therapien durchführen, ohne dass eine Arzt Approbation nötig ist. Er erstellt für Patienten spezielle Therapien, deren Medikamente und Heilmittel nur aus rein pflanzlichen Substanzen bestehen. Ebenso entwickelt der Heilpraktiker Therapievorschläge für psychotherapeutische und physiotherapeutische Behandlungen, bei denen er ebenfalls Mittel aus der Naturheilkunde verwendet. Auch Behandlungen mit Alternativmedizin fallen in das Berufsfeld eines Heilpraktikers. Die Zunft des Heilpraktikers entstand einst aus der Erfahrungs- und Laienheilkunde. In Deutschland gab es die ersten Heilpraktiker in den dreißiger Jahren. Diese waren damals dem „Heilpraktikerbund Deutschlands“ angegliedert. 1936 wurde der Heilpraktiker als freier Beruf anerkannt. In der heutigen Zeit vertrauen immer mehr Menschen auf die Heilkräfte der Natur. Deshalb hat in den letzten Jahren der Beruf Heilpraktiker stetig zugenommen. Der Beruf des Heilpraktikers gehört zu den freien Berufen. Da es für diesen Beruf keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung gibt, können Sie den Heilpraktiker an Heilpraktikerschulen oder per Fernstudium machen. Die meisten Heilpraktiker haben neben ihrer allgemeinen Ausbildung noch einen bestimmten Fachbereich. So gibt es hier den Heilpraktiker auch in den Fachrichtungen Phytotherapie, Homöopathie, Aromatherapie, Chiropraktik und Osteopathie, Physiotherapie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Kinesiologie, Bioenergetik, Atemtherapie, Blutegelbehandlung, Ausleitende Verfahren, Systemische Therapie, NLP-Therapeut, Autogenes Training oder Hypnose Interessante Jobangebote finden Sie auf unseren 1a-Stellenmarkt. Ebenso bietet die Homepage www.agentur-fuer-Arbeit.de zahlreiche Stellenangebote in ganz Deutschland zum Beruf Heilpraktiker. Hier erhalten Sie auch nützliche Adressen, wo Sie eine Heilpraktikerausbildung machen können.

Krankenschwester
Die Krankenschwester gehört im Bereich Gesundheitswesen zu den Pflegeberufen. Die Krankenschwester pflegt, versorgt, beobachtet und betreut Patienten. Ebenso ist sie auch für die Beratung von Patienten, Angehörigen und pflegebedürftigen Personen zuständig. Ebenso sorgt sie für die richtige Medikamentengabe und trägt ärztliche und andere Anordnungen in die Krankenakten ein. Im Behandlungszimmer steht sie dem Arzt als Assistentin zur Seite. Den Beruf der Krankenschwester gibt es schon sehr lange. Bereits im Mittelalter gab es Frauen, die sich in der Kräuterkunde und Heilkunst auskannten und die Wunden anderer Leute pflegten. In den Kriegsjahren erlebte der Beruf einen wahren Ansturm. Wegen den vielen Verletzten gab es immer mehr Krankenschwestern, die mit wenigen Mitteln auskommen mussten um den Leuten zu helfen. Im Laufe der Jahre hat sich der Beruf der Krankenschwester sehr gewandelt. Ging es früher meist nur darum Kranke zu pflegen ist das Berufsfeld heute um viele Bereiche erweitert worden. Heute zählt der Beruf der Krankenschwester zu den beliebtesten Berufen überhaupt. Sie können die Ausbildung zur Krankenschwester innerhalb von drei Jahren absolvieren, wobei der theoretische Teil mit medizinischen Grundlagen, den größeren Teil der Ausbildung einnimmt. Durch die staatliche Anerkennung des Berufs wird die Ausbildung an staatlich anerkannten Berufsfachschulen durchgeführt und endet mit dem Examen. Neben dem Beruf der normalen Krankenschwester bzw. des Krankenpflegers können Sie sich auf die Fachgebiete Funktionskrankenschwester, Anästhesieschwester, Gemeindeschwester, Hebammen, Krankenschwester, Operationsschwester, Psychiatrieschwester, Säuglings- und Kinderkrankenschwester oder Unterrichtsschwester spezialisieren. Der Einsatz als Krankenschwester ist vielfältig und sie können im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen, in Arztpraxen, als ambulanter Pflegedienst, als Gemeindeschwester und in Rehazentren arbeiten. Passende und lukrative Jobangebote finden Sie hier auf unserer Seite und bei der Agentur für Arbeit.

[Masseur/in]
Dieser Beruf gehört zu den Gesundheitsberufen. Masseure und Masseurinnen sind als medizinische Bademeister bekannt. Die Tätigkeiten des Masseurs bestehen hauptsächlich darin, Patienten mit Verspannungen und anderen Gelenkbeschwerden zu behandeln. Dies kann in Form von verschiedenen Massagen, Elektrotherapien oder Bädern geschehen. Die angewandten Therapien sollen auch zur Linderung der Schmerzen beitragen. Masseure arbeiten auch eng mit Ärzten, Krankenhäusern, Reha-Zentren und Kurheimen zusammen. Hier werden Sie auf Anweisung mit der Therapiebehandlung tätig. Masseure erarbeiten außerdem auch individuelle Anwendungspläne und beraten ihre Patienten. Ebenso führt er auch Verwaltungsaufgaben wie Dokumentation, Bestellungen, Post, Telefon und Schriftverkehr durch. Der Beruf des Masseurs zählte zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch zu den freien Berufen und konnte von so gut wie jedem ausgeübt werden. Seit den neunziger Jahren ist er jedoch in der Masseur- und Physiotherapeutenverordnung staatlich geregelt. Wer heute den Beruf ausüben möchte, der braucht eine abgeschlossene Ausbildung. Die Ausbildung zum Masseur dauert drei Jahre. Sie können diese an einer staatlichen Schule für Masseure machen und beenden ihre Ausbildung mit dem Staatsexamen. Während der Ausbildung werden neben den allgemeinen medizinischen Grundlagen, auch verschiedene Massage- und Therapietechniken gelehrt. Zu dieser Berufsgruppe gehören vor allem die Fachgebiete Medizinsche Bademeister oder Masseur Sie können als Masseur in einer Praxis, in Kliniken, in Hotels, im Wellness- und Kurbereich, bei Sportvereinen und in Reha-Kliniken arbeiten. Jobangebote als Masseur oder medizinischer Bademeister finden Sie auf www.1a-stellenmarkt.de oder bei der Jobvermittlung der Agentur für Arbeit.

[Physiotherapeut/in]
Der Beruf des Physiotherapeuten zählt zu den Heil- und Gesundheitsberufen. Zu den Schwerpunkten seiner Tätigkeit zählt die Behandlung von Patienten mit Hilfe von verschiedenen Therapieplänen. Sie behandeln Patienten mit Gelenkkrankheiten, nach Unfällen, mit Bewegungsstörungen, mit Sprachstörungen und Sehstörungen. Des Weiteren entwickeln Sie mit Hilfe verschiedener Techniken Behandlungspläne für Reha-Patienten, bieten Kurse für Rückenschule und Wirbelsäulentraining an und verfügen über ein großes Wissen über Massagetechniken aller Körperregionen. Ferner beraten sie Patienten und kümmern sich in der Praxis um Verwaltungsaufgaben. Bereits zu Zeiten der Antike gab es spezielle Gymnastik und Bewegungsübungen um sich fit zu halten. Bereits bei den ersten olympischen Spielen, gab es Trainer, die in der damals genannten Körperhygiene ausgebildet waren. Auch Hippokrates schwor zu dieser Zeit auf die Leibesübungen der Physiotherapeuten. Ebenso waren zu dieser Zeit auch das Qigong und die Tuina-Anmo Therapie gängige Behandlungsmethoden. Ebenso gab es auch Massagen und Heilbäder die eine gute Wirkung auf die Gesundheit hatten. Im Mittelalter geriet die körperliche Ertüchtigung kurzzeitig ins Wanken, wurde später aber wieder populär. Heute sind die Behandlungsmethoden und Ausbildungsbereiche der Physiotherapeuten noch um einiges vielfältiger. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird an staatlich anerkannten Schulen für Physiotherapie durchgeführt. Zum Abschluss erfolgt das Examen. Danach kann man als Physiotherapeut arbeiten oder sich auf die Fachgebiete Beschäftigungs-, Kunsttherapeut, Bewegungstherapeut, Krankengymnasten, Therapeuten für Sehstörungen oder Therapeuten für Sprech- und Höhrstörungen spezialisieren. Unser Stellenmarkt bietet eine große Auswahl passender Jobs. Oder schauen Sie doch auch einmal bei der Agentur für Arbeit vorbei. Diese bietet zahlreiche Stellen für diese Branche.

[Sprechstundenhelfer/in]
Heute ist der Beruf Sprechstundenhelfer/in auch unter dem Namen Arzthelfer/in bekannt. Zu den Hauptaufgaben der Sprechstundenhelfer gehören die Betreuung der Patienten, die Terminvergabe, der Empfang von Patienten, das Anlegen der Krankenakte und die Herausgabe von Rezepten. Darüber hinaus gehört auch Sprechstundenorganisation, Bestellung von Waren, Postbearbeitung, Abrechnung, das Vorbereiten der Untersuchungszimmer sowie Telefon- und Schriftverkehr zu den Tätigkeiten der Sprechstundenhelfer. Seit 1950 gibt es Sprechstundenhelfer. Damals wollten viele Ärzte eine Fachkraft haben, die sich um den Ablauf und die Organisation des Praxisalltags kümmert, um mehr Zeit für die Patienten zu haben. Seit 1965 wird der Beruf Sprechstundenhelfer auch ausgebildet. Seit den achtziger Jahren ist diese Ausbildung auch staatlich anerkannt. Heute gibt es den Ausdruck Sprechstundenhelfer nur noch selten. Dieser wurde durch moderne Namen ersetzt. So gibt es neben diesem Beruf heute auch diese Fachgebiete Arzthelferin, Arztsekretärin oder Medizinische Fachangestellte Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in Arztpraxen und Krankenhäusern gelehrt. Freie Ausbildungsplätze und Stellen finden Sie in unserem Stellenmarkt. Auch bei der Agentur für Arbeit können Sie eine Übersicht über freie Jobs in diesem Bereich einsehen.

[Tierarzt / Tierärztin]
Tierarzt / Tierärztin ist ein staatlich anerkannter Beruf im Gesundheitswesen. Der Tierarzt behandelt Tiere und setzt medizinische Therapien und Behandlungspläne um. Er unternimmt verschiedene Untersuchungen um eine genaue Diagnose für die Erkrankung des Tieres festzustellen. Ebenso berät er Tierhalter zu Fragen der Ernährung und Tierhaltung. Er kann in einer Praxis oder in einer Tierklinik tätig sein. Neben der Betreuung und Versorgung der Tiere unterliegt ihm auch die Dokumentation der Krankenakte. Neben Kleintieren wie Hund oder Katze kann sich der Tierarzt auch um große Tiere wie Schweine oder Rinder kümmern. Der Tierarzt hat auch dafür Sorge zu tragen, dass Epidemien und Seuchen in großen Betrieben verhindert werden und der Ausbruch einer solchen sofort zu melden ist. Die Ausbildung zum Tierarzt können Sie mit einem Studium der Veterinärmedizin an der Uni machen. Nach Abschluss des Examens kann die Approbation erlangt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eine Doktorarbeit zu schreiben, um sich später Dr.med.vet nennen zu dürfen. Nach dem Grundstudium ist es möglich, sich auf verschiedene Bereiche zu spezialisieren. Nach dem Studium können Sie als Tierarzt in den folgenden Fachgebieten arbeiten: Tierarzt/ärztin – Kleintiere, Tierarzt/ärztin – Ziervögel, Tierarzt/ärztin – Zierfische, Tierarzt/Tierärztin – Reptilien, Tierarzt/ärztin – Geflügel oder Tierarzt/ärztin – Schweine und Rinder Wenn Sie nach dem Studium als Tierarzt arbeiten möchten, können Sie in einer Gemeinschaftspraxis, in der Tierklinik, im Tierheim und im Zoo tätig werden. Stellenangebote zu den verschiedenen Bereichen finden Sie auf unserer Internetseite. Auch die Agentur für Arbeit hat im Bereich Tierarzt vakante Stellenausschreibungen zu bieten.

[Zahnarzt / Zahnärztin]
Der Zahnarzt und die Zahnärztin sind vorrangig im Bereich der zahnärztlichen Medizin tätig. Zu den Aufgaben des Zahnarztes gehören die Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxe bei Zähnen von Kindern und Jugendlichen, das Behandeln schmerzhafter Erkrankungen wie Karies, Parodontose und andere Leiden und die Erstellung von Therapieplänen für Behandlungen im Bereich der Zähne, des Mundes und des Kiefers. Er berät die Patienten über Mundhygiene und Zahnpflege und kümmert sich um die Dokumentation der Akten. Ebenso kann er auch jährliche Zahnuntersuchungen in Kindergärten und Schulen durchführen. Der Beruf des Zahnarztes wurde bereits im 5. Jahrhundert vor Christus ausgeübt. Im späten 18. Jahrhundert wurde das Buch Le chirurgien dentiste zur Fachliteratur für die moderne medizinische Zahnbehandlung. Zu dieser Zeit waren es aber häufig Barbiere, die mit Hilfsmitteln Zähne ziehen konnten. Heute liegt das Handwerk des Zähne ziehen ganz allein im Bereich des Zahnarztes. Wenn Sie Zahnarzt werden möchten, brauchen Sie dazu ein Studium der Zahnmedizin, welches zehn Semester dauert. Danach kann mit zwei Vorprüfungen und dem Staatsexamen die Zulassung zum Zahnarzt erfolgen. Nach der Zulassung ist die Erlangung eines Doktortitels möglich. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium können Sie als Zahnarzt in der eigenen Praxis, in einer Gemeinschaftspraxis oder in einer Klinik arbeiten. Neben der Arbeit als Zahnarzt gibt es im Bereich der Zahnheilkunde auch die Weiterbildungsmöglichkeiten zum Kieferorthopäde oder Fachzahnarzt Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Job als Zahnarzt sind, schauen Sie doch einfach auf unsere Internetseite oder besuchen Sie die Seite der Agentur für Arbeit.

[Buchbinder/in]
Die abschließenden Arbeiten zur Fertigstellung eines Buches erledigt der/die Buchbinder/in. So wird der Bucheinband von ihm künstlerisch gestaltet und der vorliegende Block geordnet und zusammengefügt. Die Arbeit eines Buchbinders umfasst zudem die Einzel- und Sonderfertigung von Büchern, Sondererzeugnissen und Broschüren. Damit aus Rohbögen ein Buch oder eine Broschur wird, werden aus Karton, Leder, Textilien, Pappe oder Kunststoffen Einbände und Buchdeckeln hergestellt. Je nach Bedarf, prägen die Buchbinder die Buchtitel auf die Buchdecken. Ebenso kann es vorkommen, dass vergoldete Schriften oder ein Buchschnitt verlangt wird. Das verpacken, adressieren, und etikettieren gehört ebenfalls zur Aufgabe der Buchbinder. Das Handwerk Buchbinder wurde damals nur dort gebraucht, wo auch die Bücher geschrieben wurden. So traf man die ersten Buchbinder im Kloster an. Früher konnte man noch kein Geld damit verdienen, denn die Aufträge für eine solche Tätigkeit waren zu gering. Im 12./13. Jahrhundert konnte sich die Buchbinderkunst als Handwerk durchsetzen. Besonders Universitätsstädten hatten viel Arbeit, denn es wurden viele Studentenbuchbinder benötigt. Ab dem 17. Jahrhundert trat jeder Buchbinder in eine Zunft ein, denn nur dann konnte er den Beruf ausüben. Doch auch heute noch werden Buchbinder in jeder Druckerei benötigt. Sie müssen heute keiner Zunft mehr angehören, um ihr Geld zu verdienen. Die Ausbildung zum Buchbinder/in werden in den Fachrichtungen Buchbinder/in Buchfertigung, Buchbinder/in Druckverarbeitung sowie Buchbinder/in Einzel- und Sonderfertigung angeboten. Freie Stellen für den Beruf Buchbinder finden Sie in diesem Stellenmarkt. Ebenso bietet die Agentur für Arbeit zahlreiche Stellenangebote für Buchbinder an. Ebenso werden immer wieder Buchbinderhelfer und Buchblockmacher gesucht.

Arbeits-, Berufsberater/in
Ein/eine Arbeits- und Berufsberater/in hat die Information und Beratung von Kunden inne. Zu seinen Kunden gehören vor allem junge Leute, Schulabgänger und Arbeitssuchende. Diese informiert er über verschiedene Berufszweige und Ausbildungsmöglichkeiten. Er gibt auch einen Überblick über die jeweiligen Voraussetzungen der Berufe und was man für den Arbeitsmarkt mitbringen muss. Der Arbeits- und Berufsberater nimmt zudem Kontakt zu Arbeitgebern, Ausbildungsbetrieben und Weiterbildungsinstitutionen auf. Zu seinen weiteren Tätigkeiten gehört auch die Dokumentation der Kundendaten und die Pflege administrativer Daten. Ebenso veröffentlicht er im Internet Stellenanzeigen und durchsucht Online-Stellenbörsen nach lukrativen Angeboten. Ebenso kümmert er sich auch um den Schrift- und Telefonverkehr. Die Geschichte des Arbeits- und Berufsberaters ist noch relativ jung. Die ersten Berater in diesem Berufsfeld gab es erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Arbeitsumfeld des Arbeits- und Berufsberaters hat sich nach der Zeit der Weltkriege immer wieder neu gewandelt. Wenn Sie als Arbeits- oder Berufsberater tätig werden möchten, ist für Sie ein Studium des Arbeitsmarktmanagements erforderlich. Dieses kann an der eigenen Hochschule des Arbeitsamtes sowie an vielen anderen Fachhochschulen studiert werden. Nach dem Studium können Sie dann in den Fachbereichen Arbeitsberater, Arbeitsvermittler, Beratungslehrer, Schulberater, Berufsberater Bildungs-, Studienberater bei allen Agenturen für Arbeit, bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes, bei Jobcentern, an Bildungsinstitutionen und bei privaten Arbeitsvermittlern arbeiten. Interessante Stellenangebote für Buchbinder finden Sie auf unserer Homepage oder auf den Seiten der Agentur für Arbeit.

[Friseur/in]
Der/die Friseur/in hat ein großes Fachwissen in den Bereichen Pflege und Gestaltung der Kopfhaare. Heute kann sich das Tätigkeitsfeld des Friseurs auch auf das Gesicht ausweiten. Zu den vorrangigen Aufgaben eines Friseurs gehören Haare waschen, Haare schneiden, Föhnen, Färben, Tönen, Locken eindrehen, Strähnchen machen, Wasserwelle und Dauerwelle anfertigen, Volumenwellen, Haarverlängerungen, Hochzeitsfrisuren, Galafrisuren und Hochsteckfrisuren. Außerdem gehören auch die Typenberatung, die Rasur, das Augenbrauen zupfen und die Wimpern-Coloration sowie Wimpern-Waving zu ihren Aufgaben. Außerdem gehört auch die Beratung der Kunden zu Pflegeprodukten und Haargesundheit dazu. Selbstständige Friseure machen darüber hinaus die Buchhaltung, Bestellung der Waren, Kundentermine und administrative Arbeiten am PC sowie den Schriftverkehr. Das Handwerk der Friseure gab es bereits im Mittelalter. Hier waren sie jedoch noch unter dem Namen Bader oder Barbier bekannt. Zu dieser Zeit gehörte auch die Rasur mit einem Messer zu ihren Aufgaben. Mit einfachen Mitteln, welche zum Teil auch aus natürlichen Pflanzen bestanden, färbten und tönten Sie die Haare. Auch das Haare schneiden gehörte dazu. Heute gehört der Beruf des Friseurs gerade bei Mädchen zu den Top-Berufen. Wenn Sie Friseur werden möchten, brauchen sie eine dreijährige betriebliche Ausbildung und einen Abschluss der Handwerkskammer, da Friseur ein Handwerksberuf ist. Nach der Ausbildung kann man eine Weiterbildung zum Friseurmeister absolvieren oder sich auf die Fachbereiche Damenfriseure, Friseure, Herrenfriseure, Perückenmacher Theaterfriseure spezialisieren. Auf www.1a-stellenmarkt.de sowie auf www.agentur-fuer-Arbeit.de finden Sie zahlreiche Stellenangebote für Friseure zu Jobs und Ausbildungsplätzen.

[Heimleiter/in]
Der/die Heimleiter/in hat eine Leitungsfunktion in einem Heim. Hier kümmert er sich um die Organisation der Tagesabläufe, führt Gespräche mit den Mitarbeitern, verschiedenen Behörden und Angehörigen und übernimmt die Dokumentation und andere administrative Aufgaben. Er ist auch fachlich im Rahmen seiner Ausbildung tätig und unterstützt die Heimbewohner und Mitarbeiter mit Fachwissen und praktischen Beispielen. Auch der wirtschaftliche Betrieb wie Buchhaltung, Dokumentation, Bestellungen und andere Dinge gehören in sein Tätigkeitsfeld. Daneben kümmert er sich auch um die persönlichen Belange der Heimbewohner. Die ersten Heime entstanden im 19. und 20. Jahrhundert. Diese waren aber meist nur spartanisch eingerichtet und boten wenig Platz. Um die Aufrechterhaltung des Heimes kümmerte sich meist nur der kaufmännische Besitzer und eine Haushaltshilfe. Erst zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Beruf Heimleiter modernisiert und bekam durch einen zugelassenen Studiengang einen beruflichen Wandel. Wenn Sie als Heimleiter arbeiten möchten, benötigen Sie ein Hochschulstudium im Bereich Sozialwesen, Sozialpädagogik oder Pädagogik sowie verschiedene Praktika und eine Weiterbildung zum Heimleiter. Das Studium kann an jeder Hochschule, an staatlich anerkannten Schulen für Sozialpädagogik und an verschiedenen Akademien abgelegt werden und endet mit dem Examen. Nach dem Studium kann ein Heimleiter in ganz unterschiedlichen Heimen wie etwa Obdachlosenheim, Seniorenheim, Heim für behinderte Menschen oder Mutter-Kind Heim tätig sein. Nach einer Spezialisierung können Sie als Heimleiter auch in den Fachbereichen Heimleiter, Sozialpädagogen, Diakone, Erwachsenenheimleiter, Heimerzieher, Heimlehrer, Jugendheimleiter, Sozialpädagogen, Sozialpädagogenhelfer arbeiten. Unsere Stellenbörse bietet Ihnen dazu eine Vielzahl interessanter Jobangebote für Heimleiter. Daneben können Sie auch auf der Internetseite der Agentur für Arbeit nach vakanten Stellen schauen.

[Kindergärtner/in]
Der Beruf Kindergärtner/in ist vielfach auch als Erzieher/in bekannt. Die Kindergärtnerin betreut im Rahmen ihrer fachlichen Ausbildung Kinder und fördert mit Spielen, Sport und kleinen Aufgaben ihre Entwicklung. Ebenso bereiten sie die Vorschulkinder mit geeigneten Übungen auf den Start der Schulzeit vor. Sie führen Gespräche mit den Eltern und geben Tipps zur optimalen Förderung der Kinder. Ebenso führen Sie auch Gespräche mit der Kindergartenleitung. Einrichtungen für Erziehung gibt es bereits schon sehr lange, eine der ältesten Formen hiervon ist das Waisenhaus. Gut situierte Bürger holten sich zu dieser Zeit auch gerne eine persönliche Erzieherin ins Haus, die die Kinder betreute und förderte. Da die Menschen damals der Auffassung waren, dass Erziehung für Kinder in allen Bereichen sehr viel bringen kann, wurde der Kindergarten eingeführt. Hier wurden jedoch Erziehungsmaßnahmen an den Tag gelegt, die heute als grausam gelten würden. Erst im 20. Jahrhundert änderte sich die Erziehung der Kinder grundlegend. Bis in die sechziger hinein wurde Erziehung ausschließlich in Kindergärten vollzogen. Erst im Laufe dieser Jahre wurde die Ausbildung auch staatlich anerkannt und das Tätigkeitsfeld enorm vergrößert. Heute gehört der Beruf Kindergärtnerin bei vielen Mädchen zum Traumberuf. Wenn Sie als Kindergärtnerin arbeiten wollen, brauchen Sie eine Ausbildung zur Erzieherin. Die Ausbildung wird in staatlich anerkannten Schulen für Erziehung gelehrt und dauert je nach Vorkenntnis 2 bis 4 Jahre. Ebenso kann auch an einigen Hochschulen ein Studium zum Erzieher gemacht werden. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung können Sie verschiedene Weiterbildungen absolvieren und danach auch als Erzieherin, Kindergarten-, Kinderpflegehelfer, Säuglings-, Kinderpflegerin in Kindergärten, Kinderkrippen, Horten, Kindertagesstätten und kirchlich-religiösen Einrichtungen für Kinderbetreuung tätig werden. Auf unserer Homepage www.1a-stellenamrkt.de bieten wir Ihnen verschiedene Stellenangebote für Kindergärtnerinnen. Aber auch die Agentur für Arbeit hat viele Stellen in dieser Branche zu bieten.

[Helfer in der Krankenpflege]
Der Begriff Helfer in der Krankenpflege ist in diesem Beruf schon ein wenig veraltet. Heute wird dieser Beruf häufig auch Gesundheits- und Pflegeassistent genannt. Der Helfer in der Krankenpflege arbeitet hauptsächlich im Gesundheitswesen. Der Helfer in der Krankenpflege gehört zu einem Pflegedienstteam und übt hier hauptsächlich die Assistenzaufgaben für die Pflegefachkräfte und Krankenschwestern aus. Hier übernehmen sie vor allem das Waschen und die Lagerung der Patienten und sind ihnen beim Anziehen, Essen und dem Toilettengang behilflich. Ebenso gehört auch das Betten machen und die Begleitung der Patienten zu Untersuchungen dazu. Darüber hinaus übernehmen sie auch den notwendigen Schriftverkehr. Da Helfer in der Krankenpflege auch in Altenheimen tätig sein können, werden sie dort für die Hauswirtschaft und zur Beschäftigung der Heimbewohner eingesetzt. Wer den Beruf als Helfer in der Krankenpflege für sich auswählt, sollte bedenken, dass hierzu eine gute körperliche Eignung die oberste Grundvoraussetzung ist, da dieser Beruf auch schwere körperliche Anstrengungen mit sich bringen kann. Wenn Sie im Beruf des Helfers in der Krankenpflege arbeiten möchten, müssen sie eine zwei Jahre dauernde Ausbildung zum Gesundheits- und Pflegeassistenten absolvieren. Diese wird an staatlich anerkannten Pflegeschulen angeboten und endet mit einem Abschluss. Wenn Sie die Ausbildung bestanden haben, stehen Ihnen die Fachbereiche Krankenpflegehelfer, Sanitäter und Wochenpflegerinnen offen. Der Beruf Helfer in der Krankenpflege kann im Krankenhaus, in Privatkliniken, Senioren- und Altenheimen, im privaten Pflegedienst und in Heimen für Menschen mit Behinderungen ausgeübt werden. Vakante Stellenangebote für Helfer in der Krankenpflege finden Sie in unserer Stellenbörse und auf den Stellenbörsenseiten der Agentur für Arbeit.

[Sonstige Körperpfleger]
Die sonstigen Körperpfleger haben ganz vielfältige Arbeitsbereiche rund um den Körper des Menschen. Deshalb zählen auch die kosmetische Pflege im Gesicht, die Pflege der Hände und die Pflege der Füße mit ihren jeweiligen Behandlungen zu den Tätigkeiten der sonstigen Körperpfleger. Daneben übernehmen sonstige Körperpflege natürlich auch die Kundenberatung, Bestellungen, Terminvereinbarungen und sonstige Bürotätigkeiten. Sonstige Körperpfleger verfügen über ein großes Fachwissen im Bereich der menschlichen Anatomie und der Haut. Ebenso kennen sie sich mit der Zusammensetzung verschiedener Pflegeprodukte aus. Die Geschichte der jeweiligen Körperpfleger geht zum Teil auch bis ins 18. Jahrhundert zurück. Hier übernahmen meist Frauen mit Kenntnissen der Kräuter- und Pflanzenkunde die kosmetischen Behandlungen. Hand- und Fußbehandlungen waren hier meist nur den heilenden Gelehrten überlassen, die hauptsächlich gut betuchte Bürger behandelten. Wer als sonstiger Körperpfleger arbeiten möchte, der braucht natürlich auch die dazu passende Ausbildung. So sollten Sie z. B. im kosmetischen Bereich eine Ausbildung zum Friseur oder Kosmetikerin abgeschlossen haben. Im Bereich der Hand- und Fußpflege gibt es ebenfalls zahlreiche Ausbildungsgänge. Die jeweilige Ausbildung kann in einem Betrieb oder an einer staatlichen Schule gelernt werden und dauert meist drei Jahre. Nach dem Abschluss können sonstige Körperpfleger vor allem in den Fachbereichen Körperpfleger, Fußpfleger, Handpfleger, Kosmetikerinnen arbeiten. Sonstige Körperpflege können in Kosmetiksalons, Wellnesshotels, Praxen für Hand- und Fußpflege und als Selbstständige tätig werden. Interessante Tipps und Stellenangebote zu sonstige Körperpfleger finden Sie auf den Seiten www.1a-stellenmakt.de und www.agentur-fuer-arbeit.de.

[Sozialarbeiter/in]
Sozialarbeiter beschäftigen sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher sozialer Probleme und versuchen mit ganz unterschiedlichen Strategien diesen vorzubeugen oder diese zu bewältigen. Sie erstellen spezielle Lösungs- und Therapiepläne und führen Beratungen für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Familien und Suchtkranke durch. Sie leiten und betreuen ebenfalls Einzel- und Gruppensitzungen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Sozialarbeiter erstellen ebenfalls Materialien für die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen. Ebenso zählt auch die Vermittlung und Konfliktbewältigung in schwierigen Situationen zu ihren Hauptaufgaben. Administrative Aufgaben und Büroorganisation gehören als Nebenaufgaben ebenfalls zum Arbeitsfeld der Sozialarbeiter. Bereits zu Zeiten des Mittelalters gab es den Sozialarbeiter. Meistens waren es hier kirchliche Häupter oder Reformatoren, die ihr Hab und Gut mit den Armen teilten. Heute hat sich das Berufsfeld der Sozialarbeiter so gewandelt, dass sie sowohl als Streetworker für Obdachlose wie auch als Berater in Beratungsstellen tätig sind. Wenn Sie als Sozialarbeiter anderen Menschen helfen möchten, brauchen Sie ein Studium der Sozialarbeit, der Sozialpädagogik oder der Sozialwissenschaften. Alle Studiengänge können an normalen Hochschulen absolviert werden und enden mit dem Bachelor. Ein Fernstudium in diesen Bereichen ist ebenfalls möglich. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium stehen Ihnen durch Weiterbildung auch diese Fachbereiche offen: Altenpfleger, Sozialarbeiter, -pfleger, Ehe-, Erziehungsberater, Gesundheitsaufseher, -fürsorger, Haus-, Familienpfleger, Jugendpfleger, -fürsorger, Sozialpflegerische Berufe. Das heutige Arbeitsumfeld von Sozialarbeitern kann sehr vielfältig sein. Einsatzorte gibt es in Heimen für Kinder und Jugendliche, Seniorenheimen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in Obdachlosenheimen, bei Familien- und Suchtberatungsstellen, in der Pflegeberatung, ambulanten sozialen Diensten, im Sozial-, Gesundheits- oder Jugendamt, in Selbsthilfegruppen oder in Justizvollzugsanstalten. Wir bieten zum Beruf Sozialarbeiter auf unserer Homepage lukrative Stellenangebote. Die Agentur für Arbeit hält darüber hinaus in ihrer Stellenbörse ebenfalls viele Jobs bereit.

[Bibliothekar/in]
Zur Hauptaufgabe der Bibliothekare zählt das Betreuen und Verwalten unterschiedlicher Bibliotheken. Neben vielen Organisations- und Managementaufgaben verfügt der Bibliothekar über ein sehr großes Wissen über die verschiedenen Themengebiete und Buch-, Zeitschriften und Hörbuchbestände der Bibliothek. Der Bibliothekar berät Kunden, die ein bestimmtes Buch suchen und gibt hilfreiche Tipps zu anderen Medien sämtlicher Themenbereiche. Darüber hinaus kümmern sich Bibliothekare auch um Pressearbeit in eigener Sache, laden Autoren zu Lesestunden ein und unterstützen mit speziellen Pogrammen die Förderung des Lesens bei Kindern und Jugendlichen. Im 19. Jahrhundert erhielten die ersten Frauen die Erlaubnis in einer Bibliothek zu arbeiten. Die erste Frau in diesem Beruf war Bona Peiser. Im Nachbarland Österreich hingegen waren die ersten Bibliotheken fest in der Hand der Männer. Heute üben Frauen und Männer gleichermaßen den Beruf Bibliothekar aus. Wenn auch Sie den Beruf Bibliothekar ergreifen möchten, können Sie hier eine drei Jahre dauernde Ausbildung zur Fachangestellten für Medien und Informationsdienste, ein Studium zum Diplom-Bibliothekar (FH) oder ein Studium zum wissenschaftlichen Bibliothekar im gehobenen Dienst absolvieren. Je nach Aus- und Fortbildung können Sie als Bibliothekar auch in den Fachbereichen Archiv-, Dokumentarfachleute, Bücherei-, Archivhelfer, Büchereifachleute, Museumsfachleute, wissenschaftliche Archivare, wissenschaftliche Bibliothekare arbeiten. Der Hauptarbeitsort vieler Bibliothekare sind Bibliotheken, die dem öffentlichen Dienst unterstellt sind sowie wissenschaftliche Bibliotheken. Wenn Sie auf der Suche nach einer Stelle als Bibliothekar sind, bieten wir Ihnen auf unserer Stellenbörse www.1a-stellenmarkt.de viele Angebote. Auch die Agentur für Arbeit stellt in ihrer Jobbörse viele Jobs als Bibliothekare bereit.

Buchhalter/in
Ein/e Buchhalter/in trägt alle anfallenden Daten von Rechnungen, Zahlungsaufforderungen und anderen finanziellen Dingen einer Firma in das Geschäftsbuch ein. Die Kontrolle jeder eingetragenen Rechnung und die Vorbereitung des Jahresabschlusses gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Neben der Verbuchung von Rechnungen und Zahlungseingängen der Kunden und Lieferanten kümmern sich Buchhalter auch um die unternehmerische Steuererklärung, die Lohnabrechnung und falls vorhanden um Verzollungserklärungen. Buchhalter sind häufig in der Position des kaufmännischen Angestellten beschäftigt. Buchhalter gab es auch schon im 19. Jahrhundert. Hier war das Arbeitsumfeld jedoch noch nicht so umfangreich wie heute. Die meisten Buchhalter waren zu dieser Zeit bei Kaufmannsfamilien angestellt und sorgten vornehmlich dafür, alle Zahlungen ordentlich in das Geschäftsbuch einzutragen. Da es zu dieser Zeit noch keine Taschenrechner und Computer gab mussten die Buchhalter ein gutes Verständnis für Zahlen und die Mathematik haben, um alles im Kopf rechnen zu können. Heute hat es der Buchhalter dank moderner Technik doch ein wenig einfacher. Wenn Sie als Buchhalter arbeiten möchten, brauchen Sie im Vorfeld eine kaufmännische Ausbildung. Da Buchhalter kein geschützter Begriff ist, kann dieser nach einer kaufmännischen Ausbildung in Form einer Weiterbildung erlangt werden. In den Bereich des Buchhalters fallen zudem auch die Fachbereiche Bank-, Sparkassen-, Versicherungen, Bilanzbuchhalter, Kontokorrentbuchhalter, Landwirtschaftsbuchhalter, Lohnbuchhalter. In diesen kann man nach einer entsprechenden Weiterbildung arbeiten. Die Hauptarbeitsorte der Buchhalter sind Finanzabteilungen von Unternehmen, Finanzbehörden, Steuerbüros, Buchhaltungsunternehmen, Banken, Versicherungen, in Personalämtern, in landwirtschaftlichen Betrieben und in vielen sozialen Einrichtungen. Der Buchhalter kann überall dort arbeiten wo Rechnungen und Zahlungsmittel im Umlauf sind. www.1a-stellenmarkt.de und www.agentur-fuer-arbeit.de haben umfangreiche Stellenbörsen zu bieten. Mit der einfachen Suchfunktion finden Sie auch schnell aktuelle Stellenangebote als Buchhalter.

[Bürofachkräfte]
Die Bürofachkräfte sind in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig. In Unternehmen unterstützen sie vor allem das mittlere Management. Zu ihren Hauptaufgaben gehören vor allem administrative Aufgaben und die komplette Organisation eines Büros. So gehören hier vor allem der Schrift- und Telefonverkehr, die Postbearbeitung, die Terminvergabe, die Sachbearbeitung, die Ablage, Kundenempfang und Bestellungen von Büromaterialen zu ihren hauptsächlichen Beschäftigungen. Hin und wieder können auch Aufgaben wie Reiseplanung und Organisation von Besprechungen dazu kommen. Ist das Unternehmen international, sind Messebesuche ebenfalls möglich. Auch das anfertigen von Statistiken, Protokollen und Präsentationen fällt in den Tätigkeitsbereich der Bürofachkräfte, kommt jedoch recht selten vor. Den Berufszweig der Bürofachkräfte gibt es bereits seit den frühen dreißiger bis vierziger Jahren, als die Zahl der Unternehmen nach dem 2. Weltkrieg wieder deutlich anstieg. Zu dieser Zeit bestanden die Arbeiten der Bürofachkräfte aber hauptsächlich aus Telefon- und Schriftverkehr und der Betreuung von Gästen. Auch die Technik war mit Schreibmaschinen und einfachen Telefonen noch nicht so komplex wie heute. Wenn Sie im Bereich der Bürofachkräfte arbeiten möchten, benötigen Sie eine drei Jahre dauernde Ausbildung in diesem Bereich. Da Bürofachkräfte in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, sind hier auch mehrere Ausbildungsberufe möglich. So können Sie im Bereich der Bürofachkräfte neben einer Ausbildung zur Bürofachkraft auch eine Ausbildung als Industriekaufleute, Karteikräfte, Listenführer, Korrespondenten, Sekretäre, Personalkaufleute (Sachbearbeiter), Rechtsanwalts- und Notargehilfen, sonstige Sachbearbeiter (auch Verwaltungsfachkräfte im öffentlichen Dienst) absolvieren. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung stehen Bürofachkräfte viele Unternehmenstüren offen, da sie je nach Ausbildungsbereich in ganz unterschiedlichen Branchen eine Arbeit finden. So können sie z. B. in Industrie-, Handels- und Handwerksbetrieben, in Dienstleistungsunternehmen, bei Interessenvertretungen, Verbänden und Organisationen arbeiten. Vakante Stellen als Bürofachkräfte bietet unsere Stellenbörse sowie die Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit.

[Bürohilfskräfte]
Das Berufsfeld der Bürohilfskräfte ist in ein breites Spektrum unterteilt. Bürohilfskräfte arbeiten stets nach Anweisung und füllen alle Bürohilfsarbeiten aus. Dazu gehören Aufgaben wie Korrespondenz, das Kopieren und Sortieren von Unterlagen und das Schreiben umfangreicher Listen und Adressen am Computer. Ebenso kann es auch sein, dass Bürohilfskräfte zum Telefondienst, Postverteilung oder buchhalterischen Hilfsarbeiten eingesetzt werden. Seit nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr Unternehmen entstanden, ist auch der Beruf der Bürohilfskräfte immer mehr in Erscheinung getreten. Besonders in größeren Unternehmen wurde diese Berufsgruppe oft für sehr leichte Aufgaben in den verschiedenen Bereichen eingesetzt. Auch heute sind Bürohilfskräfte in vielen Unternehmen nicht wegzudenken, da sie durch ihre Aufgaben ihre Vorgesetzten sehr entlasten können. Wenn Sie im Bereich der Bürohilfskräfte arbeiten möchten, benötigen Sie keine Ausbildung. Es ist jedoch von großem Vorteil, wenn Sie im Umgang mit dem Telefon, Fax, Computer und anderen Büromitteln Erfahrung haben und sehr flexibel und teamfähig sind. Bürohilfskräfte werden an ihrem Arbeitsort mit ihren neuen Aufgaben vertraut gemacht. Bürohilfskräfte können außerdem auch in den Fachbereichen Amtsgehilfen, Wachtmeister, Bürohilfskräfte, Belegsortierer, Büro-, Amtsboten, Bürohilfskräfte eingesetzt werden. Die Einsatzgebiete von Bürohilfskräften können vielschichtig sein. So können diese bei Industrie-, Handels- und Handwerksbetrieben, in Non-Profit-Organisationen, bei Versicherungen, Banken, bei Dienstleistern und Verbänden arbeiten. Wenn Sie auf der Suche nach einem Job im Bereich Bürohilfskräfte sind, schauen Sie doch einmal auf den Internetseiten www.1a-stellenmarkt.de oder www.agentur-fuer-arbeit.de.

[Datentypist/in]
Der/die Datentypist/in gibt alle Daten, die in Schriftform vorhanden sind, elektronisch in den Computer ein. Diese Daten können Papierbelege, ausgefüllte handschriftliche Formulare, gedruckte Listen und Tabellen und Diktate von Tonbändern sein. Auch die Prüfung der Validität und Formatierung nach der Eingabe gehört zu seinen Aufgaben. Der Beruf Datentypist hat eine eher jüngere Vergangenheit. Ihn gibt es erst seitdem die Computer in den Unternehmen Einzug gehalten haben. Da im Laufe der Jahre die Menge der zu verarbeiteten Daten stetig zugenommen haben, hat sich der Beruf des Datentypisten bis heute immer mehr erfolgreich in verschiedenen Wirtschaftszweigen etabliert. Es gibt auch immer mehr Unternehmen, die ausschließlich diese Dienstleistung anbieten. Wenn Sie als Datentypist arbeiten möchten, sollten Sie eine Ausbildung im Bürobereich haben und sich als Datentypist weiter qualifizieren. Insbesondere sollte sich der Datentypist mit sehr guter Rechtschreibung und Grammatik auskennen, Interesse an digitalen Medien haben und wissen wie ein Textverarbeitungsprogramm zur Eingabe der Daten funktioniert. Ebenso kann auch eine Ausbildung zum Phono- oder Stenotypist vorteilhaft sein. Wer eine kaufmännische Ausbildung im Bereich der Verwaltung nachweisen kann, hat ebenfalls gute Chancen in diesem Beruf. Wenn Sie mit ihren Vorkenntnissen und der Weiterbildung als Datentypist bei EDV Dienstleistern, großen Industrie- und Handelsunternehmen oder Unternehmen aus dem Mittelstand oder der Dienstleistungsbranche tätig sind, können Sie als weitere Qualifikation auch die Fachbereiche Datenträgerprüfer, Lochkartensaalleiterinnen, absolvieren. Auf unserer Homepage bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse interessante Jobangebote als Datentypist an. Sind Sie auf der Suche nach Weiterbildungsangeboten oder brauchen noch weitere Tipps zu diesem Beruf, dann schauen Sie auch einmal bei der Agentur für Arbeit vorbei.

[Dolmetscher/in]
Der Beruf des Dolmetschers gehört zu den Sprachberufen. Er übersetzt gesprochene Worte in die jeweilige gewünschte Sprache. Ebenso kann er auch in Form von Gebärdensprache Wörter in eine andere Sprache mündlich übersetzen. Das Dolmetschen ist besonders durch die Faktoren Gestik, Mimik, Intonation, Körpersprache, Redegeschwindigkeit und Sprachverständlichkeit ausgeprägt. Im Mittelalter war die Sprache des Abendlandes vorrangig Latein, da es aber immer wieder einmal dazu kam, dass man auf Menschen aus dem Morgenland traf, wurde von dort ein einheimischer Sprachkundiger (Dragomane) geholt , der die Sprache in die jeweilige andere Sprache mündlich übersetzte. Im 18. Jh. wurden dann Beamte zu Stabsdolmetschern an Sprachknabeninstituten ausgebildet. Die erste deutsche Schule für Dolmetscher war das aus dem mittleren 19. Jahrhundert stammende Seminar für Orientalische Sprachen“. Seit 1897 wurden Sprachmittler für Arabisch, für die chinesischen Sprachen, Griechisch, Japanisch, Farsi, Russisch, Spanisch, Kiswahili und Türkisch ausgebildet. 1926 kam noch Englisch, Französisch, Rumänisch, Portugiesisch, Polnisch, Böhmisch/Tschechisch, Italienisch und Serbokroatisch dazu. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Angebot der Sprachen für Dolmetscher durch Weiterbildungen, Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten noch um einiges erweitert. Auch heute noch wird der Beruf des Dolmetsches in vielen Bereichen gebraucht. Für den Beruf des Dolmetschers ist ein Hochschulstudium erforderlich. Dieses kann in verschiedenen Sprachen studiert werden und endet mit dem Abschluss des Diplom Dolmetschers. Da die Berufsbezeichnung Dolmetscher in Deutschland jedoch keinen gesetzlichen Schutz hat, können auch Muttersprachler und Sprachbegabte ohne ein Studium den Beruf des Dolmetschers ausüben. Jedoch werden in den meisten Bereichen staatlich geprüfte Dolmetscher angestellt. Nach dem Studium können Dolmetscher auch eine Weiterqualifizierung in den Fachbereichen Dolmetscher u. Übersetzer, Übersetzer absolvieren. Dolmetscher arbeiten heute in Behörden, in Konsulaten, bei Gericht, in Sprachschulen als Dozenten, beim Auswärtigem Amt, in verschiedenen Ministerien und überall dort, wo das gesprochene Wort in eine andere Sprache übersetzt werden muss. Interessante Stellenangebote zum Beruf Dolmetscher bietet unsere Stellenbörse und die Homepage der Agentur für Arbeit.


Der/die Makler/in spielt die Rolle des Vermittlers zwischen zwei Parteien, die einen Vertrag abschließen wollen. Zu den Aufgaben gehört hier vor allem das Suchen von Häusern und Wohnungen zum Kauf oder zur Miete für Kunden sowie die Besichtigung und der Vertragsabschluss mit den Kunden. Ebenso kann der Makler auch im Bereich der Wertpapiere, des Handels, der Versicherungen, in der Schiffsbranche oder Partnersuche als Vermittler tätig werden. Der Makler verfügt über ein großes Fachwissen in seinem jeweiligen Arbeitsbereich und benötigt eine besonderen Erlaubnis nach § 34c GewO. Neben dem Kontakt zu Kunden und potentiellen Vermietern, Partnern und Wertpapierverkäufern kümmert sich der Makler auch um den anfallenden Schrift- und Telefonverkehr. Wenn Sie im Beruf des Maklers arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im jeweiligen Maklerbereich. Der wohl bekannteste Makler ist immer noch der Immobilienmakler. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und kann bei Immobilienfirmen sowie Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaften gemacht werden und endet mit einem Abschluss bei der IHK. Die meisten Makler sind zudem auch in den Fachbereichen Börsenmakler, Finanzmakler, Makler, Schiffsmakler, Versicherungsmakler, Warenmakler tätig. Neben zahlreichen Jobs bei Immobilienfirmen sowie Wohnungs- und Grundstücksgesellschaften gibt es auch sehr viele selbstständige Makler mit einem eigenen Unternehmen. Neben Unternehmen der Immobilienbranche arbeiten Makler auch an der Börse, bei Banken, Versicherungen, im Handel und in verschiedenen Speditionsbranchen. Wenn Sie aus diesem Bereich kommen und einen neuen aufregenden Arbeitsplatz suchen, bieten die Seiten www.1a-Stellenmarkt.de und www.agentur-fuer-arbeit.de genügend Jobangebote als Makler.

[Speditionskaufleute]
Zu den Hauptaufgaben der Speditionskaufleute gehören die Beratung und die Organisation verschiedener Transport-, Umschlags-, und Lageraufgaben. Hierbei müssen Sie vor allem den wirtschaftlichen Faktor beachten und dafür sorgen, dass alles termingerecht erledigt wird. Zu den häufigsten Beschäftigungen der Speditionskaufleute gehört die Planung und Organisation des Güterverkehrs, des Umschlags und der Lagerung, die Steuerung der Mitarbeiter, die Überwachung des Betriebes, die Zusammenfassung großer Ladungen zu einer Ware, der Abschluss von Versicherungspapieren, das Erledigen der Zollformalitäten, die schriftliche und telefonische Korrespondenz mit Kunden, Geschäftspartnern, Unternehmen und Lieferanten, Angebotserstellung, Einholung von Angeboten, die Ermittlung und Kalkulation unterschiedlicher Preise, Marktanalyse, das Rechnungswesen, Kundenreklamation und die Erstellung neuer Konzepte für eine verbesserte Logistik. Damit Speditionskaufleute all diese Aufgaben bewältigen können verfügen Sie über ein großes Wissen in den Bereichen Transport, Logistik, Wirtschaft und Rechnungswesen. Heute wird das Transport- und Logistikunternehmen immer wichtiger und vielschichtiger. Wer in diesem hoch interessanten Beruf arbeiten möchte, benötigt eine dreijährige Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistik. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und kann in jedem Transportunternehmen absolviert werden. Da Speditionskaufleute ein vielseitiges Spektrum an Aufgaben und Qualifikationen haben, können Sie auch in den Fachbereichen Luftverkehrskaufleute, Reeder, Schifffahrtskaufleute, Seegüterkontrolleure in Unternehmen des Güterverkehrs, bei der Bahn, auf Flughäfen, in der Schiffsbranche und in Logistikcentern tätig werden. Lukrative Stellenangebote als Speditionskaufleute finden sie in unserer Stellenbörse sowie bei der Agentur für Arbeit.

[Datenverarbeitungsfachleute]
Die Datenverarbeitungsfachleute sind hauptsächlich in den EDV Abteilungen zahlreicher Unternehmen in verschiedenen Daten verarbeitenden Bereichen tätig. Die Hauptaufgaben der Datenverarbeitungsfachleute bestehen in der Programmierung und Verwaltung von Computersystemen in den jeweiligen Firmen. Die Programmierung der Systeme erfolgt stets nach den Vorgaben des Arbeitgebers. Ebenso gehören auch die Überprüfung und Aktualisierung der Daten sowie der Schutz der Daten vor Viren und anderen schädlichen Einflüssen zu ihren Aufgaben. Datenverarbeitungsfachleute müssen darüber hinaus auch über ein sehr großes Fachwissen über die jeweilige Software des Unternehmens haben, damit sie diese auf Fehler und Funktion hin prüfen können. Je nachdem ob Datenverarbeitungsfachleute im Bereich Programmierung, Systemverwaltung, Organisation oder Datenbankmanagement tätig sind, brauchen Sie auch hier ein großes Fachwissen. Wenn Sie den Beruf der Datenverarbeitungsfachleute ergreifen möchten, sollten Sie sich hervorragend mit Computern und Betriebssystemen auskennen und Interesse an den gängigen Textverarbeitungs- und Tabellenprogrammen haben. Je nach Fachbereich benötigen Datenverarbeitungsfachleute eine dreijährige Ausbildung oder ein Hochschulstudium im Bereich Datenverarbeitung, Informatik, Programmierer oder Softwareentwickler. Datenverarbeitungsfachleute können nach erfolgreicher Ausbildung oder Studium in den Fachbereichen Anwendungsprogrammierer, Datenverarbeitungskaufleute, Informatiker, Rechenzentrumsfachleute, Systemanalytiker, Systemprogrammierer und Vertriebsfachleute tätig sein. Ihre Einsatzorte sind recht vielfältig und reichen von Industrie-, Gewerbe und Handelsunternehmen über Computerfirmen bis hin zu zahlreichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Institutionen. Vakante Stellenangebote zum Beruf Datenverarbeitungsfachleute bieten wir Ihnen auf unserer Homepage und auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.

[Geldeinnehmer/in, Geldauszahler/in]
Der/die Geldeinnehmer/in bzw. Geldauszahler/in arbeitet hauptsächlich im Bereich der Kasse. So kann er an der Kinokasse Karten verkaufen und das Geld kassieren oder in der Oper, dem Theater oder der Stadthalle Karten für verschiedene Veranstaltungen verkaufen. Der Geldeinnehmer bzw. Geldauszahler sitzt an der Kasse und nimmt Barzahlungen oder Zahlungen mit Kreditkarte entgegen, Ebenso zahlt er auch verschiedene Beträge aus. Nach der Geldübernahme gibt er dem Kunden die entsprechende Karte. Geldeinnehmer, welche bei der Bahn als Fahrkartenkontrolleur beschäftigt sind, geben Karten nach Bezahlung aus und kontrollieren auch die Karte mit der dazugehörigen Fahrtberechtigung. Je nach Arbeitsbereich verfügt der Geldeinnehmer bzw. Geldauszahler auch über ein großes Fachwissen der Buchungs- und Reservierungssysteme. Wenn Sie im Beruf des Geldeinnehmers bzw. Geldauszahlers arbeiten möchten, benötigen Sie für den jeweiligen Arbeitsbereich eine kaufmännische Ausbildung. Diese kann innerhalb von drei Jahren absolviert werden und endet mit einem IHK Abschluss. Geldeinnehmer bzw. Geldauszahler können eine Ausbildung in den Fachbereichen Geldeinnehmer, Geldauszahler, Kartenkontrolleure, Kartenverkäufer und Zählerableser machen. Das Tätigkeitsfeld der Geldeinnehmer bzw. Geldauszahler ist sehr vielfältig. So können Sie Kassen in Schwimmbädern, Theatern, Kinos, Stadthallen oder Sportveranstaltungen bedienen, bei der Bahn Karten verkaufen und kontrollieren, bei Wasserwerken und Stromanbietern als Zählerableser beschäftigt werden oder im Bereich des Flughafens Tickets verkaufen und Buchungen vornehmen. Geldeinnehmer können überall dort arbeiten, wo Ware gegen Geld verkauft wird. Interessante Jobs als Geldeinnehmer bzw. Geldauszahler bietet die Internetseite www.1a-stellenmarkt.de. Ebenso hat auch die Homepage der Agentur für Arbeit viele Tipps und Stellenangebote rund um den Geldeinnehmer zu bieten.

[Kassierer/in]
Der/die Kassierer/in ist hauptsächlich im Bereich der Kasse tätig. Hier tippt er Geldbeträge für Waren, Karten oder ähnliches ein, nimmt das Geld in Form von Bargeld oder Karte entgegen und gibt Wechselgeld zurück. Das Aufgabenfeld des Kassierers dreht sich zwar hauptsächlich um Geld und Kasse, kann aber auf Grund verschiedener Einsatzbereiche recht unterschiedlich ausfallen. Im Supermarkt sitzt er an der Kasse und bearbeitet die Waren der Kunden, in der Bank nimmt er das Geld von Kunden entgegen, um es auf Konten einzuzahlen oder er nimmt Auszahlungen vor, an der Kasse verschiedener Einrichtungen nimmt er Geld entgegen und händigt eine Karte aus. Ebenso gibt es auch die Sperrkassierer der Stromanbieter. Je nach Gebiet muss der Kassierer daher auch über ein großes Fachwissen seines Bereiches verfügen und sich mit der Kasse und dem Buchungssystem auskennen. Wenn Sie als Kassierer arbeiten möchten, müssen Sie im Bereich der Bank, des Einzahlhandels oder der Veranstaltungsstätte eine kaufmännische Ausbildung absolvieren. Diese dauert drei Jahre und endet mit einem Abschluss. Kassierer können auf Grund ihres hohen Fachwissens in den Fachgebieten Kassenangestellte, -beamte, Kassierer (Bank, Sparkasse), und Kassierer (Laden, Kaufhaus) arbeiten. So können Supermärkte, Banken, Transportunternehmen mit Kassenbereich, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Oper, Stadion oder auch Behörden mit Kasse potentielle Arbeitgeber sein. Interessante Stellenangebote zu Kassierern finden Sie in unserer Stellenbörse und auf der Internetseite www.agentur-fuer-arbeit.de.

[Leitende, administrativ entscheidende Verwaltungsfachleute]
Der Leitende bzw. die leitenden administrativen Verwaltungsfachleute arbeiten in einer Führungsposition. Sie sind meist Leiter einer Abteilung und erteilen ihren untergebenen Mitarbeitern Weisungen. Sie führen Personalgespräche, motivieren die Mitarbeiter und erledigen entscheidungsrelevante Aufgaben. Sie schreiben Dienstpläne, führen Besprechungen durch und kümmern sich auch um den notwendigen Schrift- und Telefonverkehr. In seltenen Fällen sind leitende administrative Verwaltungsfachleute auch außerhalb der Behörde als Leiter eines Teams tätig. Durch ihre Führungsposition brauchen leitende bzw. administrativ leitende Verwaltungsfachleute ein großes Fachwissen im Bereich der Verwaltung, der Wirtschaft, im Personalwesen, der Organisation und der Mitarbeiterführung. Wenn Sie als Leitender tätig werden möchten, benötigen Sie ein Studium als Diplom-Verwaltungswirt. Oder ein Studium für den gehobenen und höheren Dienst in der Verwaltung. Dies kann in Form eines Vollzeitstudiums passieren oder aber in einer dreijährigen dualen Ausbildung bei einer Verwaltung in dem Studium und Praxis gleichermaßen angeboten werden. Ebenso muss der Leitende charakterlich in der Lage sein Menschen zu motivieren und zu führen. Der Leitende kann nach dem Studium in seiner jeweiligen Fachrichtung eingesetzt werden. So können Leitende auf Positionen verschiedener Verwaltungen, Finanzbehörden, Bundes- und Landesbehörden, bei der Polizei, beim Zoll und in verschiedenen Ministerien tätig werden. Vakante Stellenangebote für Leitende, administrativ entscheidende Verwaltungsfachleute bietet unsere Seite www.1a-stellenamrkt.de und jede Agentur für Arbeit.

[Publizist/in]
Publizisten haben einenkreativen Beruf. Sie recherchieren, verfassen und lektorieren eigene Beiträge zu ganz unterschiedlichen Themen, die den aktuellen Tageszeitgeist beschäftigen. Ebenso kann der/die Publizist/in auch Beiträge analysieren oder kommentieren. Publizisten können in den Bereichen Boulevard, Lifestyle, Mode, Sport, Ausland, Funk, Fernsehen, Literatur, Wissenschaft und Wirtschaft ihre Meinung äußern. Publizisten verfassen auch eigene Bücher, Kolumnen und Aufsätze, geben und führen Interviews und schreiben Theaterstücke. Wenn Sie als Publizist arbeiten möchten, benötigen Sie neben einer kreativen Schreibe auch ein abgeschlossenes Studium im Fach Journalismus, Germanistik, Funk und Fernsehen oder Theaterwissenschaften. Aber auch ein Studium im Bereich Redakteur kann zum Publizisten führen. Der Beruf Publizist umfasst auch die Fachgebiete Dramaturgen, Journalisten, Lektoren, Redakteure, Rundfunk-, Fernsehsprecher und Schriftsteller in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern wie Zeitungen, Online-Zeitschriften, Fernsehsendungen, Radiosendungen, Theateraufführungen, Verlage, Lektorate und Nachrichtenagenturen. Stellenangebote für Publizisten bieten wir Ihnen auf unserer Homepage. Auch die Stellenbörse der Agentur für Arbeit hat viele interessante Jobs zu Publizisten im Angebot.

[Stenograph/in, Stenotypist/in]
Der Beruf Stenograph zählt zu den Büroberufen. Der Stenograph ist mit Hilfe der Kurzschrift, auch Stenografie genannt, in der Lage lange Texte innerhalb kürzester Zeit aufzuschreiben und sie anschließend am Computer zu verfassen. Der Stenograph kann in Konferenzen, Besprechungen oder Verhandlungen Protokolle anfertigen, Mitarbeitergespräche aufzeichnen und auch die Wochenplanung des Chefs schneller anfertigen. Neben den Stenografen gibt es auch die Stenotypisten. Diese Berufsgruppe verfügt über eine spezielle Schreibmaschine, welche alle Zeichen der Kurzschrift auf den Tasten hat. So kann er in zahlreichen Veranstaltungen Texte in kurzer Zeit tippen. Stenografen benutzen im Gegensatz zu Stenotypisten einen Stenoblock und einen Bleistift. Der Stenograf verfügt über ein großes Fachwissen im Bereich der Kurz- und Eilschrift. Wenn Sie den Beruf des Stenografen ausüben möchten, benötigen Sie hierzu eine Ausbildung als Stenograf oder eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin oder Bürokauffrau, welche Stenografie als Ausbildungsfach hat. Der Bereich Stenografie ist sehr groß und umfasst neben dem Beruf Stenograf auch die Fachbereiche Fremdsprachenschreibkräfte, Parlaments-, Regierungsstenografen, Phonotypisten, Maschinenschreiber sowie Sekretärinnen und Stenokontoristen mit ihrer jeweiligen Weiterbildung. Stenografen können im Bundestag, in Behörden, Verwaltungen und Sekretariaten unterschiedlicher Unternehmen tätig sein. Vakante Jobs für Stenografen finden Sie in unserer Stellenbörse. Auch die Agentur für Arbeit hat im Bereich Stenografen viele Stellenangebote zu bieten.

Unternehmensberater/in
Der/die Unternehmensberater/in wird häufig auch Managementberater genannt. Der Unternehmensberater führt in anderen Unternehmen eine Beratung in verschiedenen Bereichen durch. Zu diesen Bereichen können das Management des Unternehmens, die Wirtschaftlichkeit, die Kosten- und Leistungsrechnung, Personalfragen und verwaltungsspezifische Bereiche gehören. Der Unternehmensberater berät die Kunden auch darüber, mit welchen Varianten das Unternehmen besser am Markt bleibt und bietet auch unterschiedliche Werbestrategien an. Da ein Unternehmensberater viele unterschiedliche Unternehmen als Kunden hat, braucht er dazu auch ein umfangreiches Fachwissen in den Bereichen Management, Wirtschaft, Rechnungswesen, Steuern, Werbung, Personal, Marketing und Dienstleistungen. Wenn Sie als Unternehmensberater tätig werden möchten, benötigen Sie neben einer kaufmännischen Ausbildung auch ein Studium in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Unternehmensmanagement, nationales und internationales Management oder Personalmanagement. Ebenso kann ein Studium der gehobenen Verwaltung und der Finanzen von Vorteil sein. Während des Studiums sollte auch die Möglichkeit in Anspruch genommen werden verschiedene Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen, Handwerk und Wirtschaft zu besuchen und hier ein Praktikum zu absolvieren. Nach dem Studium können Unternehmensberater je nach Weiterbildung und Qualifikation in den Fachbereichen Finanzberater, Organisatoren, Personalberater, Treuhänder und Vertriebsberater in Unternehmensberatungen, Wirtschaftsunternehmen, bei Finanz- und Dienstleistungsunternehmen oder selbstständig tätig werden. Selbstständige Unternehmensberater müssen sich im Bereich der Gewerbeordnung und des Finanzamtes bezüglich der Steuern auskennen. Interessante Stellenangebote im Bereich Unternehmensberater bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat ebenso interessante Jobs für Unternehmensberater zu bieten.

[Kalkulator/in, Berechner/in]
Kalkulatoren sind wahre Rechnungsfachleute. In vielen Fällen sind Kalkulatoren auch in einem Team mit Projektleiter und anderen wichtigen Personen involviert, um dort das gesamte Projekt auf seine Finanzierbarkeit zu kalkulieren. Kalkulatoren berechnen mit unterschiedlichen Formeln die Stückzahl der Waren und die Preise. In wirtschaftlichen Betrieben berechnen Kalkulatoren auch die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Projekte. Da das Arbeitsumfeld von Kalkulatoren recht vielfältig ist können Sie in den Abteilungen Einkauf, Controlling, Bestellung und allgemeines Rechnungswesen tätig werden. Neben umfangreichen Berechnungsunterlagen gehört hin und wieder auch das Erstellen von Statistiken zu ihren Aufgaben. Auch administrative Aufgaben und der Schrift- sowie Telefonverkehr gehört zu den Tätigkeiten der Kalkulatoren. Wenn Sie im Beruf eines Kalkulatoren arbeiten möchten, kann je nachdem in welchem Betrieb Sie arbeiten wollen, eine kaufmännische oder auch handwerkliche Ausbildung von Vorteil sein. Jedoch sollten Sie zusätzlich hervorragende Kenntnisse im Rechnungswesen und der kaufmännischen Buchführung aufweisen. Außerdem sollten Sie auch bereits über Erfahrung in der Projektplanung für Kalkulatoren verfügen. Der Berufszweig der Kalkulatoren ist auf Grund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten weit gefächert. Im Berufsfeld der Kalkulatoren können deshalb darüber hinaus auch Abrechner, Berechner, Rechnungsfachleute und Fakturisten beschäftigt sein. Die Arbeitsplätze der Fakturisten können Industrie-, Handels- und Handwerksbetriebe sein. Aber auch Dienstleistungs- und Wirtschaftsunternehmen, die ein eigenes Rechnungswesen und Controlling haben, sind Einsatzorte für Kalkulatoren. Interessante Stellenangebote für Kalkulatoren finden Sie auf www.1a-stellenmarkt.de Darüber hinaus hat auch die Agentur für Arbeit interessante Jobs für Kalkulatoren zu bieten.

Unternehmer/in, Geschäftsführer/in, Geschäftsbereichsleiter/in
Ein/e Unternehmer/in oder Geschäftsführer/in ist Inhaber einer Firma oder eines Betriebes. Dem Unternehmer unterliegt die alleinige Führung und Verantwortung für das Unternehmen. Das Tätigkeitsfeld eines Unternehmers ist daher sehr umfangreich. Je nach Größe und Art des Betriebes muss er sich um alle wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Belange kümmern. Er stellt Mitarbeiter ein, kümmert sich um das Marketing, erstellt Konzepte zu neuen Dienstleistungen, muss stets einen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben haben, ist für die Kunden- und Lieferantengewinnung zuständig und muss für die Sicherheit des Unternehmens und der Mitarbeiter sorgen. Drüber hinaus muss er auch darauf achten, dass die Vorschriften zur Vermeidung von Betriebsunfällen, der Gewerbeordnung, des Finanz- und Steuerwesens und der Rechtsprechung eingehalten werden. Durch seine umfangreichen Aufgaben verfügt der Unternehmer über ein enormes Fachwissen im Bereich Wirtschaft, Personalwesen, Rechnungswesen und Recht. Die gleichen Aufgaben hat auch ein Geschäftsbereichsleiter/in innerhalb seiner Abteilung. Wenn Sie einmal als Unternehmer arbeiten möchten, kann eine Ausbildung im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich als Vorstufe von Vorteil sein. Neben der Ausbildung benötigen Sie auch ein BWL-, Management-, Personalwesen- oder Jurastudium, um das nötige Know-how für das Unternehmen zu erwerben. Nach dem Studium können Erfahrungen als Abteilungs- oder Projektleiter ebenfalls von großem Nutzen sein. Ebenso sollten Mitarbeiterführung, Delegieren und Motivieren keine Fremdwörter für Sie sein. Nach erfolgreichem Studium und erster Arbeitserfahrung gibt es für Unternehmer viele Möglichkeiten in einem Unternehmen zu arbeiten. Zum Oberbegriff Unternehmer in einem Unternehmen können auch Geschäftsbereichsleiter, Direktionsassistenten, Personalleiter, Produktionsleiter, Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Verwaltungsleiter zählen. Ein Unternehmer kann in einem Industrie-, Handels-, Handwerks-, Wirtschafts- und Dienstleistungsunternehmen tätig sein. Aber auch eigenständige Betriebe einer Behörde oder Verwaltung sowie Organisationen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Seniorenheime und Krankenhäuser können zu Arbeitsplätzen von Unternehmern werden. Viele Unternehmer arbeiten darüber hinaus auch selbstständig. Vakante Stellenangebote zu Unternehmern und Geschäftsführern finden Sie in unserer Stellenbörse sowie auf der Homepage der Agentur für Arbeit.

[Vermieter/in, Vermittler/in, Versteigerer/Versteigerin]
Ein/e Vermieter/in ist Eigentümer einer Wohnung, eines Hauses oder eines Unternehmens. Der Vermieter borgt sein Eigentum gegen Zahlung einer Miete an andere Leute. So können Wohnungs- oder Haussuchende vom Vermieter eine Wohnung oder ein Haus mieten und bezahlen eine Miete. Ebenso kann eine Verwaltung bestimmte Büroräume mieten und zahlt eine Miete an den Vermieter. Der Vermieter muss sich um alle Belange des vermieteten Objektes kümmern. Er ist für größere Reparaturen zuständig und muss die Wünsche, Kritiken und Anregungen seiner Mieter ernst nehmen. Ebenso erstellt der Vermieter Mietverträge und muss für den reibungslosen Eingang der Miete sorgen. Ein/e Vermittler/in arbeitet hauptsächlich mit zwei Parteien zusammen, damit diese einen Vertrag schließen können. Dies kann ein Arbeitsvermittler sein, der dem Kunden einen Job vermittelt. Dies kann ein Immobilienvermittler sein der potenzielle Mieter mit dem Eigentümer zusammenbringt oder auch ein Vermittler für Partnerschaften. Je nach Bereich braucht der Vermittler besondere Kenntnisse im Vertragsrecht und in der Wirtschaft. Ein/e Versteigerer/Versteigerin sorgt bei einer Auktion dafür, dass Gegenstände zu den meist gebotenen Preisen verkauft werden. Er nimmt die Gebote der Kunden entgehen und nimmt am Ende der Auktion das Höchstgebot an. Der Versteigerer braucht Kenntnisse im Rechnungswesen und im Verkauf. Wenn Sie als Vermieter, Vermittler oder Versteigerer arbeiten möchten, kann eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich mit der Spezialisierung Vermieten, Vermitteln oder Versteigern von Vorteil sein. Ebenso sollten gute Kenntnisse im Mietrecht, der Wirtschaft, des Rechnungswesen, des Rechts allgemein und des Verkaufs vorhanden sein. Neben der Tätigkeit als Vermieter, Vermittler und Versteigerer können Sie sich auch auf die Fachgebiete Croupiers, Künstlervermittler, Schausteller, Verleiher, Taxatoren und Wett- und Lotterieannehmer spezialisieren. Vermieter, Vermittler und Versteigerer können in vielen Branchen tätig werden. Sei es als Vermieter oder Versteigerer in der Immobilien-, Schiffs-, Waren- oder Autobranche oder als Vermittler in Wirtschaftsbetrieben, bei Gericht, in Partnerschaftsagenturen oder der Agentur für Arbeit. Es gibt viele Arbeitsmöglichkeiten. Lukrative Stellenangebote als Vermieter, Vermittler und Versteigerer finden Sie auf unserer Homepage. Aber auch die Agentur für Arbeit hat jede Menge Jobs für Vermieter, Vermittler und Versteigerer zu bieten.

[Werbefachleute]
Werbefachleute sind Experten im großen Gebiet der Werbung. Sie beraten Kunden über werbewirksame Strategien und übernehmen die gesamte Planung und Ausführung ganz unterschiedlicher Werbemaßnahmen. Ebenso sind sie in der Vermittlung von Werbeaufträgen an andere Fachleute zuständig. Zu ihren weiteren Aufgaben gehört auch die Erstellung kreativer Werbekonzepte. Neben einem großen Wissen über Werbung und Marketing, verfügen Werbefachleute auch über umfangreiches kaufmännisches Wissen. Tätigkeiten wie Buchhaltung, Kalkulation und Kostenermittlung für Werbeaufträge gehören auch zum Berufsbild der Werbefachleute. Werbefachleute nutzen zur gezielten Platzierung ihrer Werbung Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, Kino und das Internet. Werbefachleute haben ein großes Fachwissen über Werbemittel, Werbearten, Direktmarketing, Design und Texterstellung. Wenn Sie in die Welt der Werbefachleute einsteigen möchten, brauchen Sie eine Ausbildung zur Werbekauffrau oder Kauffrau für Medien und Design. Aber es gibt auch die Möglichkeit mit einem BWL Studium Fachgebiet Marketing und Werbung oder mit einen Studium der Medienwissenschaften und des Marketingmanagements im Bereich der Werbefachleute zu arbeiten. Werbefachleute verfügen neben umfangreichem Know-how auch über viel Kreativität. Deshalb können Sie auch in den Fachbereichen Designer, Layouter, Kontakter, Verkaufsförderer, Kreativ-Fachleute, Media-Fachleute, Public-Relations-Fachleute, Texter und Werbekaufleute arbeiten. Die Arbeitsorte der Werbefachleute können sehr unterschiedlich sein. So können sie in Werbeagenturen, Eventagenturen, Nachrichtenagenturen, beim Fernsehen, bei Zeitungen, bei Textagenturen, in Presseabteilungen und Unternehmen arbeiten, die eine eigene Werbeabteilung haben. Viele interessante Stellenangebote für Werbefachleute hat die Internetseite www.1a-stellenmarkt.de zu bieten. Auch die Agenturen für Arbeit bieten in ihren Jobbörsen lukrative Jobs für Werbefachleute an.

Wirtschaftsprüfer/in
Wirtschaftsprüfer/in ist sowohl ein Beruf als auch ein öffentliches Amt. Die Haupttätigkeit des Wirtschaftsprüfers ist die Überprüfung der ordnungsmäßigen Buchführung in einem Unternehmen. Hierzu zählen alle Buchungen der Einnahmen und Ausgaben, sämtliche Belege für das Finanzamt und die Steuererklärung, sämtliche Belege aus denen Zahlungen hervorgehen und der Jahresabschluss. Dieser wird auch nach allen wichtigen Vorschriften für Jahresabschlüsse genau geprüft. Im öffentlichen Dienst bekleiden Wirtschaftsprüfer ein öffentliches Amt und sind hier für die Überprüfung sämtlicher zahlungs- und rechnungsrelevanten Daten aller Abteilungen in einer Behörde zuständig. Wirtschaftsprüfer verfügen über ein großes Fachwissen im Rechnungswesen, der kaufmännischen Buchführung und der gesetzlichen Vorschriften im Finanz- und Steuerbereich. Wenn Sie als Wirtschaftsprüfer arbeiten möchten, benötigen sie ein abgeschlossenes Hochschulstudium als Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater. Ebenso müssen Sie in geordneten Vermögensverhältnissen leben, unparteiisch sein und das Recht haben öffentliche Ämter zu bekleiden. Der Abschluss einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung ist ebenfalls notwendig. Wirtschaftsprüfer haben ein sehr hohes Wissen im Umgang mit Zahlen und Gesetzen. Aus diesem Grund können Wirtschaftsprüfer nach einer Spezialisierung auch in den Bereichen Steuerfachleute, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte tätig werden. Die Arbeitsorte von Wirtschaftsprüfern können Behörden für Wirtschaftsprüfung, Wirtschaftsprüfungsunternehmen und Steuerberatungsunternehmen sein. Es gibt auch die Möglichkeit als selbstständiger vereidigter Wirtschaftsprüfer zu arbeiten. Interessante Stellenangebote für Wirtschaftsprüfer bieten die Internetseiten www.1a-stellenmrkt.de und www.agentur-fuer-arbeit.de.

[Rechtspfleger/in]
Rechtspfleger/innen sind Beamte des gehobenen Dienstes. Sie sind Fachmänner und Fachfrauen in vielen Rechtsgebieten und arbeiten so in vielen unterschiedlichen Bereichen. Die hauptsächlichen Arbeitsaufgaben des Rechtspflegers beziehen sich auf die freiwillige Gerichtsbarkeit. Hier arbeiten Rechtspfleger regelmäßig an Fällen die mit dem Nachlassrecht, Betreuungsrecht, Vormundschaftsrecht, Familienrecht, Grundbuchrecht und dem Registerrecht zu tun haben. Im Registerrecht bearbeiten die Rechtspfleger besonders Fälle aus dem Handelsregister, Genossenschaftsregister, Vereinsregister, Güterrechtsregister, Partnerschaftsregister, Schiffsregister und Schiffsbauregister. Neben diesen Tätigkeiten gehören auch Mahnverfahren, Zwangsvollstreckungen, Zwangsversteigerungen, Zwangsverwaltungen, Insolvenzverfahren, Kostenfestsetzung, Strafvollstreckung, Rechtsantragstelle und Beratungshilfe zu ihrem Berufsalltag. Einen kleineren Arbeitsteil bei den Rechtspflegern umfassen administrative Aufgaben sowie der Schrift- und Telefonverkehr. Wenn Sie als Rechtspfleger arbeiten möchten, brauchen sie eine Ausbildung als Rechtspfleger. Diese wird im Rahmen einer Ausbildung als Rechtspfleger für den gehobenen Dienst an jedem Oberlandesgericht durchgeführt. Sie dauert drei Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Rechtspfleger arbeiten nach ihrer Ausbildung an verschiedenen Gerichten. Durch ihre umfangreiche Ausbildung können Sie dort auch in verschiedenen Bereichen tätig werden. Neben den Gerichten arbeiten Rechtspfleger auch bei der Staatsanwaltschaft. Lukrative Stellenangebote für Rechtspfleger finden Sie in unserer Stellenbörse. Wertvolle Tipps, Ausbildungsplätze und Stellenangebote für Rechtspfleger bietet Ihnen auch die Agentur für Arbeit.

[Backwarenhersteller/in]
Backwarenhersteller/innen sind wie der Name schon sagt, mit der Herstellung von Backwaren beschäftigt. Zu ihrem Haupttätigkeitsfeld zählen das Backen von Brot, Brötchen, Feingebäck aus Blätter-, Mürbe-, und Hefeteig, Kuchen und Torten, Bachwarenhersteller belegen zudem auch Brötchen und Baguettes mit frischer Wurst, Käse, Gemüse und Remoulade. Darüber hinaus bereiten sie auch kleine Snacks zu. Backwarenhersteller führen neben ihren bäckerischen Tätigkeiten auch Aufgaben wie Buchhaltung, Bestellung und Kauf von Zutaten, die Beratung der Kunden, das Verpacken der Waren und Verkauf aus. Schrift- und Telefonverkehr gehören ebenfalls dazu. Backwarenhersteller kennen sich zudem auch sehr gut mit den Hygienevorschriften von Lebensmitteln und der Lagerung aus. Wenn Sie im Beruf des Backwarenherstellers arbeiten möchten, brauchen Sie eine Ausbildung zum Bäcker. Ebenso ist auch eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz erforderlich. Nach der Ausbildung als Backwarenhersteller stehen Ihnen viele Türen offen. So können Sie auch im Bereich Brotbäcker, Bäcker, Backbäcker und Backwaren, Bäckereimaschinenführer, Dauerbackwaren, Feinbäcker, Ofenführer und Bäckerhelfer arbeiten. Backwarenhersteller arbeiten in Bäckereien, Konditoreien, Unternehmen die Backwaren jeglicher Art produzieren und auf Schiffen, sofern diese eine eigene Bäckerei unterhalten. Aber auch Brasserien und Cafes die sich auf Backwaren spezialisiert haben, sind Arbeitsplätze vom Backwarenhersteller. Vakante Stellenangebote für Backwarenhersteller finden Sie in unserer großen Jobbörse. Die Agentur für Arbeit hält ebenfalls viele Jobs für Backwarenhersteller bereit.

[Brauer/in, Mälzer/in]
Der/die Brauer/in bzw. Mälzer/in führt, wie der Name schon sagt, das Handwerk des Brauens aus. Zu seinen Hauptaufgaben gehören das Erzeugen von Malz aus Getreide und die Verarbeitung von Malz, Wasser, Hopfen und Hefe zu ganz unterschiedlichen Sorten von Bier. Neben dieser Tätigkeit brauen Brauer und Mälzer auch verschiedene Zutaten zusammen, um daraus Biermixgetränke und alkoholfreie Getränke herzustellen. Brauer und Mälzer verfügen über ein großes Fachwissen von Zutaten für die Herstellung von Bier, Biermixgetränken und alkoholfreien Getränken. Ebenso haben sie auch ein großes Wissen über die Lagerung der Getränke. Zu den eher nebensächlichen Aufgaben der Brauer und Mälzer gehört auch das Bestellen und Einkaufen der Zutaten sowie der Schrift- und Telefonverkehr. Wenn Sie im handwerklichen Beruf des Brauers bzw. Mälzer arbeiten möchten, brauchen Sie eine Ausbildung zum Brauer/Mälzer. Diese dauert drei Jahre und endet mit einem Abschluss bei der Handwerkskammer. Das Arbeitsumfeld im Beruf Brauer bzw. Mälzer ist sehr weit gefächert. Deshalb können Sie hier auch in den Bereichen Brauer und Mälzer, Brauer-, Mälzerhelfer, Gärführer, Maischer, Sudmeister, Malzdarrer und Mälzer tätig sein. Den Beruf Brauer bzw. Mälzer können Sie in Brauereien, Mälzereien, bei Herstellern von Bier- und Hefeextrakt, bei Herstellern von Obst- und Gemüsesäften sowie bei Herstellern alkoholfreier Getränke ausüben. Auf unserer Seite www.1a-Stellenmarkt.de bieten wir ihnen viele interessante Jobs als Brauer bzw. Mälzer. Auch die Agentur für Arbeit hat in ihrer Jobbörse viele zu bieten.

[Fleisch- und Wurstwarenhersteller/in]
Der Beruf Fleisch- und Wurstwarenhersteller/in spielt sich hauptsächlich in der Produktion von Fleisch und Wurst ab. Zu ihren Haupttätigkeiten gehört die Zubereitung von frischem Fleisch und frischer Wurst, damit diese weiter verarbeitet oder verkauft werden kann. Außerdem produzieren Sie auch Fleisch und Wurstwaren aller Art. Neben diesen Tätigkeiten sind Fleisch- und Wurstwarenhersteller auch für die Bestellung und den Kauf notwendiger Zutaten und deren Lagerung verantwortlich. Fleisch- und Wurstwarenhersteller verfügen über ein großes Wissen der Fleisch- und Wurstproduktion und über die Hygienevorschriften am Arbeitsplatz. Wenn Sie im Beruf Fleisch- und Wurstwarenhersteller arbeiten möchten, brauchen Sie eine Ausbildung zum Fleischer. Drüber hinaus brauchen Sie auch eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Nach der Ausbildung stehen Ihnen viele Türen offen. So können Sie auch in den Bereichen Fleischkocher, -dämpfer, -brüher, Fleischpökler, -räucherer, Fleischwarenmacherhelfer, Fleischzerleger, Kuttler, Geflügelschlächter und Wurstmacher, -spritzer tätig werden. Hersteller von Fleischprodukten, Metzgereien und die Frischfleischabteilungen von Supermärkten können Arbeitsplätze von Fleisch- und Wurstwarenhersteller sein. Interessante Stellenangebote für Fleisch- und Wurstwarenhersteller bietet unsere Stellenbörse. Auch die Agentur für Arbeit hat zahlreiche Jobs für Fleisch- und Wurstwarenhersteller zu bieten.

[Koch / Köchin]
Die Hauptarbeit des Kochs bzw. der Köchin liegt in der Küche. Hier sind sie für die Zubereitung und Anrichtung von Gerichten in ganz unterschiedlichen Variationen zuständig. Zu ihren weiteren Tätigkeiten gehört auch die Organisation der Küche, die Erstellung von Speisekarten, der Einkauf von verschiedenen Zutaten für die Gerichte, das Sauberhalten der Küche und Küchengeräte und die Lagerung der Lebensmittel. Darüber hinaus erteilen Chefköche Anweisungen und ordnen ihre Köche verschiedenen Arbeitsbereichen zu. Der Koch bzw. die Köchin sind Experten in der Kunst des Kochens. Deshalb verfügen sie auch über ein großes Fachwissen wie man Fisch, Fleisch, Gemüse und andere Lebensmittel kocht, gart oder brät. Die Köche in Luxushotels verfügen außerdem über ein großes Wissen über kulinarische Gerichte aus anderen Ländern, wie etwa die französische Küche. Wenn Sie als Koch arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Koch. Diese dauert drei Jahre und wird in allen Restaurants und Gaststätten ausgebildet und schließt mit einem Abschluss bei der Handwerkskammer ab. Die Arbeitswelt der Köche ist groß, jedes Restaurant und jede Küche ist anders, deshalb kann der Koch bzw. die Köchin auch in den Fachbereichen Diätköche, Großküchenköche, Kochhelfer, Partie-, Beiköche, Pfannen-, Grill-, Bratenköche, Schiffsköche, Suppen-, Saucen-, Beilagenköche und Vor-, Kalt-, Süßspeisenköche arbeiten. Der Koch kann im Restaurant, Hotel, Krankenhaus, Pflegeheim und in Katering-Unternehmen arbeiten. Ebenso findet der Koch aber auch in der Kantine, bei Nahrungsmittelherstellern von Fertiggerichten und Tiefkühlkost, auf Kreuzfahrtschiffen und in Bildungseinrichtungen mit Küche einen Arbeitsplatz. Vakante Stellenangebote für den Beruf Koch bietet unsere Stellenbörse. Auch in der Stellenbörse der Agentur für Arbeit finden Sie viele lukrative Jobs für den Beruf Koch.

[Milch-, Fettverarbeiter/in]
Der Beruf des Milch- und Fettverarbeiters ist ein produktiver Handwerksberuf. Die Hauptaufgabe des Milch- und Fettverarbeiters besteht in der Weiterproduktion von Milch und Fett. Dies bedeutet, dass Milch- und Fettverarbeiter, die frische Milch vom Bauern soweit aufbereiten, dass diese zur Weiterverarbeitung in andere Unternehmen gegeben werden kann oder in den Verkauf gelangt. Auch das Fett in der frischen Milch wird durch die Milch- und Fettverarbeiter gereinigt, homogenisiert oder als Fettrohstoff für andere Unternehmen weiterverarbeitet. Milch- und Fettverarbeiter verfügen über ein großes Wissen über Milch und Fette und kennen sich mit den Hygienevorschriften für Lebensmittel aus. Wenn Sie als Milch- und Fettverarbeiter arbeiten möchten, brauchen Sie keine genaue Ausbildung dafür. Es ist jedoch dringend erforderlich, dass sie sich auf Grund von Erfahrungen aus dem Gastronomie- und Küchenbereich mit der Hygiene in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb auskennen. Teamfähigkeit, Leistungsvermögen, kalkulatorisches kaufmännisches Geschick sowie Belastbarkeit und Flexibilität werden vorausgesetzt. Im großen Arbeitsgebiet der Milch- und Fettverarbeiter stehen Ihnen darüber hinaus auch die Fachbereiche Butterbereiter, Käsereifachleute, Margarine-, Schmalzhersteller, Milchverarbeiter; Molkereiarbeiter; Molkereifachleute und Ölraffinierer offen. Der Beruf Milch- und Fettverarbeiter kann in Betrieben ausgeführt werden, die Milch, Milchprodukte und Süßwaren herstellen. Lukrative Stellenangebote für Milch- und Fettverarbeiter finden Sie auf den Internetseiten www.1a-stellenmarkt.de und www.agentur-fuer-arbeit.de.


Der Beruf Weinküfer gehört zu den produktiven Handwerksberufen. Die Hauptaufgabe der Weinküfer besteht darin, aus Trauben und anderen verschiedenen Obstsorten Most herzustellen und diesen zu verschiedenen Weinen und Sektsorten weiter zu verarbeiten. Nebensächlich gehören auch der Schrift- und Telefonverkehr, die Buchhaltung, das Kaufen der Zutaten, der Verkauf und die Beratung der Kunden zu den Aufgaben eines Weinküfers. Weinküfer verfügen über ein großes Fachwissen im Bereich Wein, Weinzubereitung und Weinanbau. Wenn Sie als Weinküfer arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Weinküfer. Diese dauert drei Jahre und kann in jedem Wein produzierenden Unternehmen absolviert werden. Nach der Ausbildung können sich Weinküfer auch auf die Fachbereiche Schaumweinküfer, Weinhandelsküfer, Weinküfer und Weinküferhelfer spezialisieren. Weinküfer arbeiten in Weinbaubetrieben, in Kellereien, Keltereien, im Groß- oder Einzelhandel, in Winzergenossenschaften und Weinfachgeschäften. Lukrative Stellenangebote für Weinküfer finden Sie in unserer großen Jobbörse. Die Agentur für Arbeit bietet im Bereich Jobs für Weinküfer ebenfalls eine Vielzahl von Angeboten.

[Fertiggerichte-, Obst-, Gemüsekonservierer, -zubereiter]
Der Name für den Beruf des Fertiggerichte-, Obst-, Gemüsekonservierer, -zubereiters ist schon ein wenig veraltet. Heute kennt man ihn besser unter dem Beruf Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Nachdem verschiedene Gerichte aus Obst und Gemüse und anderen Fertigprodukten mit Hilfe von verschiedenen Maschinen hergestellt wurden, beginnt die Hauptarbeit des Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer und -zubereiters. Sie sorgen nun dafür, dass das Obst und Gemüse weiter verarbeitet, konserviert und in Konserven verpackt wird. Da diese Produktionsschritte sehr vielfältig sind, können die Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer und -zubereiter sowohl im Bereich Rohwareneingang, wie auch im Lager arbeiten. Hier sorgen sie dafür, dass die bereits verpackten Produkte ihren Weg in die Läden finden. Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer haben ein umfangreiches Fachwissen über den richtigen Umgang und die Lagerung verschiedener Lebensmittel. Ebenso wissen Sie auch genau über die Hygienevorschriften bei Lebensmitteln Bescheid. Wenn Sie im Beruf des Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer, -zubereiters arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Diese dauert drei Jahre und kann bei jedem Unternehmen absolviert werden, welches diese Lebensmittel verarbeitet. Darüber hinaus benötigen Sie auch eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Sie sollten darüber hinaus körperlich fit sein, da hier wechselnde Arbeitszeiten vorgesehen sind. Nach einer Spezialisierung können Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer, -zubereiter auch in den Fachbereichen Konservierungsgutfroster, Konservierungsgutkocher, Konservierungsguttrockner, Konservierungsgutzurichter und Konservierungshelfer tätig werden. Produktionsunternehmen für Obst und Gemüse und Hersteller von Erfrischungsgetränken, Feinkost und Nährmittel sind typische Arbeitsplätze für Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer, -zubereiter. Vakante Stellenangebote für Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer, -zubereiter bieten wir Ihnen auf unserer Homepage. Auch die Agentur für Arbeit hat interessante Jobs für Fertiggerichte-, Obst- und Gemüsekonservierer, -zubereiter zu bieten.

[Mehl-, Nährmittelhersteller]
Der Beruf des Mehl-, Nährmittelherstellers ist ein technischer Beruf in der Lebensmittelindustrie. Die Hauptaufgabe der Mehl-, Nährmittelhersteller besteht darin, die Maschinen und Produktionsanlagen, die zur Herstellung von Mehl und Nährmitteln gebraucht werden, einer ständigen Überwachung und Steuerung zu unterziehen. Bei technischen Problemen haben sie auch Sorge dafür zu tragen, dass der Produktionsfluss nicht unterbrochen wird und der Schaden schnellstmöglich durch Fachkräfte behoben wird. Mehl-, Nährmittelhersteller sind Experten in der Produktionstechnik und haben ein umfangreiches Fachwissen über Lebensmittel, Hygiene und Verarbeitung. Administrative Aufgaben erledigen sie dagegen kaum. Wenn Sie als Mehl- Nährmittelhersteller arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Diese dauert drei Jahre und kann in jedem Unternehmen der Nährmittelindustrie absolviert werden. Ebenso benötigen Sie auch eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Da Sie auch für die Steuerung unterschiedlicher Maschinen zuständig sind, kann ein technisches Verständnis ebenso von Vorteil sein. Durch wechselnde Arbeitszeiten ist eine gute körperliche Ausdauer auch wichtig. Da die Branche für Mehl-, Nährmittelhersteller recht groß ist, können Sie hier auch in den Fachbereichen Futtermittelmüller, Getreidemüller, Müller, Nährmittelhersteller und Nährmittelmaschinensteuerer tätig werden. Die Hauptarbeitsplätze für Mehl-, Nährmittelhersteller sind alle Unternehmen, die Nährmittel aus den verschiedensten Bereichen produzieren. Interessante Jobs für Mehl-, Nährmittelhersteller bieten wir Ihnen auf unserer Seite www.1a-stellenmarkt.de. Auch die Agentur für Arbeit hat neben vielen Tipps zu diesem Beruf in ihrer Jobbörse viele Stellenangebote für Mehl-, Nährmittelhersteller zu bieten.

[Sonstige Getränkehersteller]
Der Beruf Sonstige Getränkehersteller, wird häufig auch Koster genannt. Die hauptsächliche Tätigkeit der sonstigen Getränkehersteller besteht darin, ganz unterschiedliche Getränke, die vorab von einem Hersteller für Getränke entwickelt wurden, zu verkosten. Die sonstigen Getränkehersteller prüfen diese Getränke auf Geschmack, Konsistenz und auf die Durstlöschfunktion. Die Palette der zu kostenden Getränke reicht hier von Erfrischungsgetränken über verschiedene Säfte bis hin zu Bier, Wein und Sekt. Sie führen über jeden Test eine genaue Dokumentation und Auswertung und geben die Ergebnisse an die Getränkehersteller weiter. Sonstige Getränkehersteller verfügen über ein großes Fachwissen im Bereich der Getränke und haben ein feines Gespür für die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wenn Sie im Beruf des sonstigen Getränkeherstellers arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Bereich Getränke. Dies kann z.B. eine Ausbildung als Brauer oder Fruchtsafthersteller sein. Alle Unternehmen, die diese Produkte produzieren und vertreiben, bieten diese Ausbildung an. Sie benötigen darüber hinaus auch eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz und ein außergewöhnliches Gespür für den Geschmack ganz unterschiedlicher Getränke. Die Branche für Sonstige Getränkehersteller schließt auch die Fachbereiche Brenner, Destillateure, Getränkeherstellerhelfer, Kaffeemüller, Limonaden- und Mineralwasserbewerter, Nahrungs- und Genußmittelkoster und Süßmoster mit ein. Der Arbeitsplätze der sonstigen Getränkehersteller können alle Hersteller von Getränken oder auch Institute für Getränketests sein. Lukrative Stellenangebote für Sonstige Getränkehersteller bietet unsere Jobbörse auf www.1a-stellenmarkt.de. Auch die Agentur für Arbeit steht mit Rat und Tat und vielen Jobs für sonstige Getränkehersteller zur Seite.

[Tabakwarenmacher]
Tabakwarenmacher/innen sind für Genussmittel zuständig. Zu den hauptsächlichen Arbeiten zählt die Herstellung von Zigaretten, Zigarren und Zigarillos. Diese kann der Tabakwarenmacher mit seinen Händen oder mit Hilfe einer Maschine herstellen. Für die Verarbeitung der Genussmittel nutzen die Tabakwarenmacher importierte getrocknete und fermentierte Tabakblätter. Neben der Herstellung der Zigaretten, Zigarren und Zigarillos zählt auch die Einstellung, Bedienung und Wartung der Maschinen zu den Aufgaben des Tabakwarenmachers. Die weiteren Tätigkeiten des Tabakwarenmachers bestehen auch in der Überprüfung der fertigen Tabakwaren, der Lagerung und der Verpackung der Tabakwaren zum Verkauf. Der Tabakwarenmacher hat ein großes Fachwissen über die einzelnen Inhaltsstoffe von Zigaretten, Zigarren und Zigarillos. Ebenso kennt er sich mit der Lagerung der empfindlichen Ware bestens aus. Wenn Sie im Beruf des Tabakwarenmachers arbeiten möchten, benötigen Sie hierfür keine spezielle Ausbildung. Es kann jedoch von großem Vorteil sein, wenn sie über eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik verfügen. Neben einem großen technischen Verständnis für Maschinen sollten Sie darüber hinaus auch Fehler und Mängel an der Tabakware sehr schnell erkennen können. Da Tabakwarenmacher ihre Tabakware zum Teil auch mit der Hand bearbeiten, ist Fingerspitzengefühl und Fingerfertigkeit ebenfalls wichtig. Tabakwarenmacher können sich neben der einfachen Herstellung von Tabakwaren zusätzlich auch auf die Fachgebiete Tabakfermentierer, Tabakwarenmacherhelfer, Zigarettenmacher, Zigarrenmacher, Zigarrenroller und Zigarrenwickelmacher spezialisieren. Der Tabakwarenmacher findet vor allem in Unternehmen die Tabakwaren wie Zigaretten, Zigarren und Zigarillos herstellen, einen Arbeitsplatz. Vakante Stellenangebote für Tabakwarenmacher bietet Ihnen unsere umfangreiche Stellenbörse im Internet. Die Agentur für Arbeit bietet in ihren Jobcentern und auf ihrer Homepage ebenfalls zahlreiche Jobs für Tabakwarenmacher.

[Zucker-, Süßwaren-, Speiseeishersteller]
Der Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller ist ein produktiver Beruf. Zu seinen Haupttätigkeiten zählt die Herstellung von Hart- und Weichkaramellen, Bonbons, Dragees und Speiseeis. Darüber hinaus überwachen und bedienen Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller Maschinen, die nach einer bestimmten Rezeptur Fertig- und Rohmassen produzieren. Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller überprüfen nach der Herstellung auch die Produkte auf ihre qualitative Hochwertigkeit. Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller verfügen über ein großes Fachwissen über die verschiedenen Inhaltsstoffe ihrer Waren und kennen darüber hinaus auch die Hygienevorschriften für Lebensmittel. Wenn Sie im Beruf des Zucker-, Süßwaren- und Speiseeisherstellers arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem Beruf. Diese dauert drei Jahre und kann in jedem Unternehmen, welches Zuckerwaren, Süßwaren und Speiseeis produziert absolviert werden. Aber auch eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik mit Spezialisierung auf diesen Bereich kann den Zugang zu diesem Beruf ermöglichen. Nach der Ausbildung können Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller auch beruflich in die Fachbereiche Süßwarenhersteller, Eiskremhersteller, Fachkräfte für Süßwarentechnik, Schokoladenmacher, Zucker-, Süßwarenherstellerhelfer, Zucker-, Süßwarenmaschinisten und Zuckerhersteller gehen. Industriebetriebe, die Süßwaren herstellen, Hersteller von Speiseeis, Marmelade und Glucose sowie Großbäckereien zählen zu den Arbeitsplätzen von Zucker-, Süßwaren und Speiseeisherstellern. Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller, die hauptsächlich im Bereich Speiseeis tätig sind, können darüber hinaus auch in Eisdielen, Eiscafés und Konditoreien tätig werden. Interessante Stellenangebote für Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller gibt es in unserer Stellenbörse www.1a-stellenmarkt.de. Die Stellenbörse der Agentur für Arbeit hat ebenfalls viele Jobs für Zucker-, Süßwaren- und Speiseeishersteller zu bieten.

[Fachschul-, Berufsschul-, Werklehrer]
Der Beruf Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer gehört zu den sozialwissenschaftlichen Berufen. Die Hauptaufgabe dieser Lehrer ist die Vermittlung umfangreicher technischer, kaufmännischer, landwirtschaftlicher oder hauswirtschaftlicher Kenntnisse an Schüler und Schülerinnen. Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer unterrichten hier häufig in den Fächern Wirtschaft, Verwaltung, Bautechnik, Elektrotechnik, Chemie, Physik, Hauswirtschaft und anderen Fächern aus diesen Bereichen. Neben dem Unterricht nehmen Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer auch häufig an Konferenzen und Versammlungen teil. Zu den weiteren Aufgaben der Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer zählen auch die Korrektur der Hausaufgaben, die Vergabe von Zensuren und die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts. Fachschullehrer haben darüber hinaus auch die Organisation von Schulfesten und Wanderfahrten inne. Ebenso suchen diese Lehrer auch das Gespräch mit den Eltern und anderen Behörden. Wenn Sie als Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer arbeiten möchten, benötigen Sie ein Lehramtstudium für berufliche Schulen mit dem jeweiligen Schulschwerpunkt in der Staatsprüfung. Das Studium endet mit dem Staatsexamen. Darüber hinaus sollten Sie einen guten Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Einfühlungsvermögen, ein großes Verantwortungsgefühl und eine gewissenhafte Aufsichtspflicht, Zielstrebigkeit sowie Sorgfalt mitbringen. Nach dem Studium stehen Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer auch die Fachbereiche Fachlehrer, Fachlehrer für Seefahrt, Lehrer an beruflichen Schulen, Lehrer für Fachpraxis an beruflichen Schulen und Pädagogische Assistenten offen. Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer arbeiten an Berufsschulen, Fachschulen, Fachoberschulen und allgemeinbildenden Schulen. Vakante Stellenangebote für Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer bieten wir Ihnen auf unserer Homepage. Jobsuchende für Jobs als Fachschul-, Berufsschul- und Werklehrer können sich darüber hinaus auch bei der Agentur für Arbeit informieren.

[Geisteswissenschaftler]
Der Geisteswissenschaftler ist, wie der Name schon verlauten lässt, mit seinem geistigen Wissen tätig. Er sorgt vor allem durch sein umfangreiches fachliches Wissen für den Erfolg seiner geistigen Arbeit. Der Arbeitsbereich des Geisteswissenschaftlers ist sehr vielfältig. So kann er seine Arbeiten in der Germanistik, in der Literatur, der Philosophie, bei der Musik, im Theater, in der Geschichte, in der Kunstgeschichte, in der Pädagogik, in der Philologie und in der Romanistik verrichten. Hier zählen vor allem die Erforschung der Geisteswissenschaft, die Dokumentation und die Auswertung der Ergebnisse zu seinen Hauptaufgaben. Archäologen gehören ebenfalls in den Bereich der Geisteswissenschaftler, diese arbeiten auf der ganzen Welt um kostbare Schätze aus längst vergangenen Zeiten zu finden, zu sichern und zu dokumentieren. Geisteswissenschaftler gehen auch sehr oft auf Reisen, um sich mit ihrem geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt etwas genauer zu beschäftigen. So gehört auch die Vorbereitung und Organisation von Reisen, Ausstellungen und Vorträgen zu ihrem Aufgabenbereich. Geisteswissenschaftler verfügen über ein großes Fachwissen in den Bereichen Sprachen, Literatur, Theater, Musik, Geschichte und Pädagogik. Geisteswissenschaftler können darüber hinaus nicht nur ihre Wissenschaft mit allen Sinnen erforschen, sondern auch als Lehrer an Schüler und Studenten weitergeben. Wenn Sie als Geisteswissenschaftler arbeiten möchten, benötigen Sie ein Hochschulstudium der Geisteswissenschaften. Da Geisteswissenschaften sehr umfangreich sind, zählen auch die Fachbereiche Germanisten, Historiker, Archäologen, Völkerkundler, Musik-, Theaterwissenschaftler, Philosophen, Religionswissenschaften, Pädagogen, Romanisten und sonstige Philologen, Sprachforscher dazu. Jedes Studium der Geisteswissenschaften endet mit dem Staatsexamen. Hier ist nach der Doktorarbeit auch der Titel Dr. möglich. Geisteswissenschaftler finden in vielen Bereichen eine Arbeit. So können Sie z. B. an Hochschulen, Museen für Sprachen, Geschichte, Kultur und Kunst, Theatern, Verlagen, wissenschaftlichen Institutionen, pädagogischen Einrichtungen, an Musikschulen, in Büchereien und Bibliotheken arbeiten. Interessante Stellenangebote für Geisteswissenschaftler bieten wir Ihnen auf www.1a-stellenmarkt.de und auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.

[Gymnasiallehrer]
Gymnasiallehrer können Beamte oder Angestellte sein, dies ist von Bundesland zu Bundesland recht unterschiedlich. Gymnasiallehrer sind in verschiedenen Fächern an Gymnasien beschäftigt. Die hauptsächliche Tätigkeit der Gymnasiallehrer besteht in der Unterrichtung, Erziehung, und Beratung der Schüler und Schülerinnen. Sie sind in verschiedenen Fächern tätig und lehren hier den Unterrichtsstoff der anhand eines Rahmenplanes von den Ministerien vorgegeben wird. Daneben gehört auch die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, die Vergabe von Zensuren, das Besuchen von Konferenzen, die Korrektur von Klassenarbeiten und Hausaufgaben, Vertretungsunterricht, Vorgriffsstunden, Vergleichsarbeiten, Lehrplanarbeiten, Gespräche mit den Eltern und anderen Behörden und das Organisieren verschiedener Veranstaltungen im Rahmen des Unterrichts zu ihren Tätigkeiten. Zusätzlich können auch Nachhilfestunden und Förderstunden für einzelne Schüler zu den Aufgaben von Gymnasiallehren gehören. Gehälter deutscher Lehrer sind im internationalen Vergleich weit vorn, bei europäischen OECD-Staaten nach Luxemburg und der Schweiz auf Platz drei. Wenn Sie als Gymnasiallehrer arbeiten möchten, benötigen Sie ein Lehramtstudium für die Sekundarstufe I oder Sekundarstufe II an Gymnasien. Hier kann das Staatsexamen in ganz unterschiedlichen Fächern abgelegt werden. Nach dem Studium können Gymnasiallehrer dann in ihren entsprechenden Fächern unterrichten und sich dazu auch weiterbilden. Einfühlungsvermögen, guter Umgang mit Jugendlichen, Sorgfalt und Zuverlässigkeit sowie ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl sind in diesem Beruf ebenfalls wichtig. Gymnasiallehrer arbeiten hauptsächlich an verschiedenen Gymnasien. Darüber hinaus können Gymnasiallehrer auch an Studienseminaren, Schulämtern, Ministerien, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen arbeiten. Lukrative Stellenangebote für Gymnasiallehrer bieten wir ihnen in unserer Stellenbörse. Auch die Agentur für Arbeit hat in ihren Jobcentern und im Internet Jobs für Gymnasiallehrer zu bieten.

[Hochschullehrer, Dozenten an höheren Schulen]
Der Hochschullehrer gehört zu den Bildungsberufen. Die Hauptaufgabe der Hochschullehrers besteht darin, durch Vorlesungen und andere Unterrichtsmittel ihr Wissen an Studenten weiter zugeben. Sie bereiten die Vorlesungen vor und nach, erteilen Hausarbeiten, Klausuren, Seminararbeiten und Vorträge, korrigieren Hausarbeiten und stehen den Studenten und Eltern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Lehre sind viele Hochschullehrer auch in der Forschung an Hochschulen tätig. Hier erforschen sie ihr Wissensgebiet, dokumentieren neue Ergebnisse, führen Experimente und Studien durch und werten diese aus. Hier arbeiten Hochschullehrer auch mit anderen Institutionen und Behörden zusammen. Hochschullehrer sind Fachexperten in ihrem Bereich. Erst nach dem Studium verfügen sie über ein umfangreiches Wissen in den Geistes-, Kultur-, Sozial-, Sport-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften oder in vielen technischen Bereichen. Wenn Sie als Hochschullehrer arbeiten möchten, benötigen Sie ein Lehramtstudium für Hochschulen. Hier kann das Examen in verschiedenen Fächern abgelegt werden. Einfühlungsvermögen, Sorgfalt, Verantwortungsgefühl und der Wille stets Neues zu lehren und zu lernen sind ebenfalls wichtig. Nach dem Studium können Hochschullehrer auch in den Fachbereichen Dozenten an höheren Fachschulen, Fachhochschullehrer und wissenschaftliche Assistenten tätig sein. Hochschullehrer können an Hochschulen, Universitäten und wissenschaftlichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen einen Arbeitsplatz finden. Interessante Jobs für Hochschullehrer hat unserer Seite www.1a-stellenmarkt.de zu bieten. Die Agentur für Arbeit bietet auf ihrer Seite www.agentur-fuer-Arbeit.de viele weitere Stellenangebote für Hochschullehrer an.

[Lehrer für musische Fächer]
Der Lehrer für musische Fächer ist besonders in den Fächern Bildende Kunst, Kunst, Musik und falls vorhanden Theater tätig. Zu ihren hauptsächlichen Aufgaben zählt das unterrichten und vermitteln der Kenntnisse in diesen Fächern. Daneben sind sie auch für Unterrichtsvor- und -nachbereitung, die Vergabe von Hausarbeiten, die Erteilung von Noten, die Korrektur von Hausarbeiten und Hausaufgaben, das Gespräch mit den Eltern, die Organisation von Projekten und anderen Veranstaltungen im Rahmen der Fächer und der Förderung einzelner Schüler zuständig. Darüber hinaus nehmen sie auch an Konferenzen, Elternsprechstunden und Lehrerveranstaltungen teil. Sie kennen sich in den Bereichen Kunst und Musik in allen Stilrichtungen sehr gut aus und haben ein großes Fachwissen über Maler und Komponisten. Wenn Sie als Lehrer für musische Fächer arbeiten möchten, benötigen Sie eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an pädagogischen Fachseminaren im Bereich Bildende Kunst und Musik, Die Ausbildung kann zwischen 2 und vier Jahren dauern. Darüber hinaus ist auch ein Lehramtstudium für die Sekundarstufe I oder Sekundarstufe II mit den Fächern Kunst und Musik von Vorteil. Sorgfalt, Einfühlungsvermögen, Verantwortungsgefühl und großes Interesse an Kunst und Musik sind ebenfalls wichtig. Nach der Ausbildung können sie auch in den Fachbereichen Kunst-, Zeichenlehrer und Musik-, Gesanglehrer tätig werden. Lehrer für musische Fächer können an Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt-, und Förderschulen, Gymnasien sowie Berufsschulen mit Sekundarbereich arbeiten. Vakante Stellenangebote für Lehrer für musische Fächer bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Jobbörse der Agentur für Arbeit hat darüber hinaus auch viele lukrative Jobs für Lehrer für musische Fächer zu bieten.

[Naturwissenschaftler]
Der Naturwissenschaftler beschäftigt sich hauptsächlich mit der Erforschung und Beschreibung der unbelebten und belebten Natur. Der Bereich des Naturwissenschaftlers bezieht sich auf Landschaften, Teiche, Seen, Biotope, Regenwälder und viele andere geografische Gebiete, weshalb auch die Bereiche Biologie, Landwirtschaft, Ökologie und Geografie zu den Naturwissenschaften gehört. Neben der Erforschung dokumentieren Naturwissenschaftler jedes Projekt, führen unterschiedliche Versuche durch und werten am Ende die Untersuchungsergebnisse aus. Häufig müssen Naturwissenschaftler auch in andere Länder und Regionen reisen, um neue Naturgebiete zu erkunden. Deshalb gehört auch die Planung, Organisation und Durchführung verschiedener Expeditionen zu den Aufgaben der Naturwissenschaftler. Naturwissenschaftler verfügen über ein großes Fachwissen im Bereich Natur, Biologie, Ökologie und Landwirtschaft. Naturwissenschaftler können ihr Wissen auch als Lehrer an Schüler und Studenten weiter geben. Wenn Sie als Naturwissenschaftler arbeiten möchten, benötigen Sie ein Hochschulstudium der Naturwissenschaften, der Biologie, der Geografie oder der Landwirtschaft- und Agrarwissenschaft. Jedes Studium der Naturwissenschaften endet mit dem Staatsexamen. Hier ist nach der Doktorarbeit auch der Titel Dr. möglich. Nach dem Studium können Sie auch in den Fachbereichen Agrarwissenschaftler, Naturwissenschaftler, Biologen, Geographen, Geophysiker, Astronomen, Geowissenschaftler, Meteorologen und sonstige Biologen tätig werden. Naturwissenschaftler finden in vielen Bereichen eine Arbeit. So können Sie z. B. an Hochschulen, Museen für Geografie und Natur, pädagogischen Einrichtungen mit den Schwerpunkten Natur und Geografie, in Forschungseinrichtungen, in Naturerlebnisparks, und in landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten. Interessante Stellenangebote für Naturwissenschaftler bieten wir Ihnen auf www.1a-stellenmarkt.de und auch auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.

[Real-, Volks-, Sonderschullehrer]
Der Beruf Real-, Volks-, Sonderschullehrer ist heute eher unter dem Namen Lehrer der Sekundarstufe I. bekannt. Bei diesem Beruf entfällt heute allerdings der Sonderschullehrer, dieser muss ein Studium Lehramt für Sonderschulen nachweisen können. Die Hauptaufgabe der Lehrer der Sekundarstufe I (Real-, Volks-, Sonderschullehrer) besteht in der Unterrichtung und Vermittlung von Kenntnissen verschiedener Unterrichtsfächer für Schüler der 5. bis 10. Klasse. Ebenso gehört auch das Erteilen von Zensuren, das Korrigieren von Hausaufgaben und Klassenarbeiten, das Führen des Klassenbuches, die Organisation verschiedener Veranstaltungen, Gespräche mit Eltern, Behörden und der Schulleitung und die Teilnahme an Konferenzen und Lehrerversammlungen zu den Aufgaben der Real-, Volks-, und Sonderschullehrer. Ferner gehört auch der Nachhilfeunterricht in ihrem Fachgebiet dazu. Diese Lehrer verfügen über ein umfangreiches Fachwissen in ihrem Unterrichtsfach und müssen stets in Weiterbildungen Neues lernen. Wenn Sie im Beruf des Real-, Volks- und Sonderschullehrers arbeiten möchten, benötigen Sie ein Lehramtsstudium für die Sekundarstufe I und ein Lehramtstudium für Sonderschulen. Danach können Sie das erste Staatsexamen ablegen. Nach dem ersten Staatsexamen erfolgt ein Referendariat über mehrere Monate und danach das zweite Staatsexamen. Wenn Sie das zweite Staatsexamen erfolgreich geschafft haben, können Sie als Real-, Volksschul-, und Sonderschullehrer auch in den Fachbereichen Fachlehrer an allgemeinbildenden Schulen, Grund- und Hauptschullehrer, Realschullehrer, Schulassistenten und Sonderschullehrer arbeiten. Real-, Volks-, und Sonderschullehrer können an Realschulen, Gesamtschulen, Hauptschulen, Gymnasien, Sonderschulen, Schullandheimen, Internaten und Bildungseinrichtungen für Nachhilfe tätig werden. Vakante Stellenangebote für Real-, Volks-, und Sonderschullehrer bieten wir Ihnen auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de . Auch die Agentur für Arbeit hat in ihrer großen Jobbörse viele zu bieten.

[Seelsorge-, Kulthelfer]
Der Beruf Seelsorge-, Kulthelfer ist heute eher unter dem Namen Seelsorger bekannt. Der Seelsorger kommt häufig aus dem religiösen Bereich. Hier wird auch zwischen dem katholischen und evangelischen Seelsorger unterschieden. Der katholische Seelsorge-, Kulthelfer kann hier ein Bischof, Priester oder Diakon sein. Die Seelsorge-, Kulthelfer der evangelischen Kirche sind meist Pastoren. Die Hauptaufgabe eines Seelsorge-, Kulthelfers besteht meist darin, Menschen die in schwierige Lebenssituationen gekommen sind, geistlich und psychologisch zu unterstützen und mit Hilfe, Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Seelsorge-, Kulthelfer kann diese Hilfe persönlich, schriftlich oder am Telefon erteilen. Seelsorge-, Kulthelfer haben täglich mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun und verfügen daher über ein großes psychologisches Fachwissen und religiöse Kenntnisse. Alles was Seelsorge-, Kulthelfer erfahren wird vertraulich behandelt. Wenn Sie im Beruf des Seelsorge-, Kulthelfers arbeiten möchten, benötigen sie ein Studium der Theologie und der Psychologie. Darüber hinaus müssen Sie über eine sehr gute Menschenkenntnis, Loyalität, Verantwortungsgefühl und Einfühlungsvermögen verfügen. Da Seelsorge-, Kulthelfer meist für Kirchen tätig sind, ist eine christliche oder katholische Konfession notwendig. Seelsorge-, Kulthelfer können in Kirchen, kirchlichen Einrichtungen, Familienberatungen, Beratungsstellen für Schwangere, Drogensüchtige, Alkoholiker usw., bei der telefonischen Seelsorge und bei Vereinen und Verbänden arbeiten, die sich um in Not geratene Menschen kümmern. Lukrative Stellenangebote für Seelsorge-, Kulthelfer bietet unsere große Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit steht mit vielen Tipps und Anregungen ebenfalls mit einer Stellenbörse für Jobs als Seelsorge-, Kulthelfer Ihnen gerne zur Seite.

[Sonstige Lehrer/innen]
Der Berufszweig der Lehrer/innen ist enorm vielfältig. Neben Lehrern für die Sekundarstufe I und II und Lehrern für Hochschulen gibt es auch noch eine ganze Menge sonstiger Lehrer. Der Beruf Sonstige Lehrer lässt sich in ganz verschiedene Sparten einteilen. So gibt es sonstige Lehrer, die einem das Fahren von Auto, Motorrad und LKW beibringen, dann gibt es welche, bei denen man für den Pilotenschein Flugstunden nehmen kann und dann gibt es aber auch sonstige Lehrer, die einem eine Sportart beibringen oder für Erwachsene verschiedene Kurse an der Volkshochschule leiten. Die Hauptaufgabe der sonstigen Lehrer besteht darin, ihren Schülern die Kenntnisse und Fähigkeiten nahe zu bringen, die für das Autofahren, das Fliegen, die Fremdsprache oder die Sportart wichtig sind. Natürlich geben sonstige Lehrer hier auch Hausaufgaben auf, verteilen Zensuren und lesen Korrektur für Seminar- und andere Arbeiten. Fahr- und Fluglehrer bereiten ihre Schüler darüber hinaus auch auf Prüfungen vor und erteilen theoretischen Unterricht. Administrative Aufgaben, Beratung von Schülern, Vorbereitung des Unterrichts und der nötige Schrift- und Telefonverkehr zählen darüber hinaus auch zu den Aufgaben der sonstigen Lehrer. Sonstige Lehrer sind Fachexperten auf ihrem Gebiet. Wenn Sie im Beruf Sonstige Lehrer arbeiten möchten, brauchen Sie eine Ausbildung z. B. als Fahr- oder Fluglehrer oder ein Studium, welches Sie dazu berechtigt anderen Leuten eine Sportart, eine Fremdsprache und Ähnliches nahe zu bringen. Nach der Ausbildung bzw. dem Studium können Sie auch in den Fachbereichen Fahrlehrer, Fluglehrer, Freizeitlehrer, Lehrer im Gesundheitsbereich, Lehrer in der Erwachsenenbildung, Lehrlingsausbilder und Privatstundenlehrer tätig werden. Sonstige Lehrer können ihre Arbeitsplätze in ganz unterschiedlichen Branchen haben. So zählen Fahrschulen, Flugschulen, Volkshochschulen, Schulen für Erwachsenenbildung, Sportvereine und andere Einrichtungen in diesen Bereichen dazu. Vakante Stellenangebote für Sonstige Lehrer bieten wir Ihnen auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de. Auch die Agentur für Arbeit hat in der Jobbörse viele Jobs für Sonstige Lehrer zu bieten.

[Sportlehrer]
Der Beruf Sportlehrer hat, wie der Name schon sagt, etwas mit Sport zu tun. Die tägliche Arbeit der Sportlehrer besteht darin, den Schülern verschiedene Kenntnisse und Fertigkeiten zu ganz unterschiedlichen Sportarten beizubringen. Als Hilfsmittel nutzen Sportlehrer dazu eine ganze Reihe von Sportgeräten. Zu den häufigsten Sportarten gehören hier Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Hochsprung, Weitsprung, verschiedene Laufsportarten, Leichtathletik und gymnastische Übungen wie etwa Vorwärts- und Rückwärtsrolle, Handstand, Rumpf- und Kniebeugen, Seilspringen und Liegestütze. Sportlehrer sorgen in erster Linie für den sportlichen Ausgleich der Schüler im Schulalltag. Ebenso gehören auch die Zensurenvergabe, Gespräche mit Eltern und Schulleitung, das Organisieren von Veranstaltungen und die Teilnahme an Lehrerkonferenzen zu ihrem Aufgabengebiet. Jeder Sportlehrer ist ein Fachmann in seinem Gebiet und kennt sich auch mit Gesundheit und dem Körper aus. Wenn Sie als Sportlehrer arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung an einer Sportschule oder ein Studium an einer Sportfachhochschule. Nach erfolgreicher Ausbildung können Sie mit ihrer gewählten Sportart als Sportlehrer auch in den Fachbereichen Fußballtrainer, -lehrer, Gymnastiklehrer, Reit- und Fahrlehrer, Skilehrer, Sportlehrer, Tanzlehrer, Tennislehrer und Wassersportlehrer arbeiten. Die Arbeitsplätze von Sportlehrern können allgemeinbildende Schulen, Hochschulen, Universitäten, Sportvereine und -verbände, Sport- und Gymnastikschulen, Tanzschulen oder Fitnesscenter sein. Unsere Stellenbörse www.1a-Stellenboerse.de bietet Ihnen viele verschiedene Jobs für Sportlehrer. Viele Stellenangebote für Sportlehrer gibt es auch bei der Agentur für Arbeit.

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler beschäftigen sich hauptsächlich mit allen Themen, die in wirtschaftlichen oder sozialen Zusammenhängen zur Gesellschaft stehen. Das Arbeitsspektrum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler ist groß, sie können die aktuellen politischen Geschehnisse erforschen, dokumentieren und auswerten, verschiedene Menschengruppen in Form einer Marktforschung um ihre Meinung zu einem bestimmten Thema bitten, die wirtschaftlichen Abläufe eines Unternehmens untersuchen, Fehlerquellen aufdecken und die Qualität und Effizienz besser gestalten oder aber auch viele soziale Verhaltensmuster erforschen, dokumentieren, darin Studien durchführen und diese auswerten. So zählt also auch bei den Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern vor allem die Forschung, Dokumentation, Analyse und Auswertung zu den wichtigsten Tätigkeiten. Ebenso arbeiten sie auch mit verschiedenen Behörden und Institutionen zusammen, erstellen Berichte für Artikel, Vorträge und Interviews und führen Berechnungen in verschieden Bereichen durch. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sind Fachleute in den Bereichen Wirtschaft, Soziologie, Politik und Psychologie. Wenn Sie im Beruf der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler arbeiten möchten, benötigen Sie ein Studium in BWL, VWL, Wirtschafts- und Sozialkunde, Politik, Soziologie oder Psychologie. All diese Studiengänge enden mit dem Examen. Nach dem Studium können Sie dann als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler in den Fachbereichen Betriebswirte, Marktforscher, Statistiker, Politologen, Psychologen, sonstige Betriebswirte, Soziologen und Volkswirte und verwandte Berufe arbeiten. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler können in Unternehmen aller Branchen, in wissenschaftlichen Institutionen, an Hochschulen, in der Marktforschung, in der Politik, in psychologischen Praxen und in Unternehmen für Soziologie einen Arbeitsplatz finden. Vakante Stellenangebote für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler bieten wir Ihnen auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de,. Die Agentur für Arbeit ist Ihnen ebenfalls bei der Suche nach einem Job für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler behilflich.

[Bankfachleute]
Die Bankfachleute sind in allen Bereichen einer Bank tätig. Zu den hauptsächlichen Aufgaben der Bankfachleute zählen die Betreuung der Kunden und der Verkauf. So beraten Bankfachleute Kunden in allen Bankfragen, wickeln Ein- und Auszahlungen ab, führen Gespräche für eine Kreditaufnahme durch und erstellen Angebote zur Vermögenssicherung oder Baufinanzierung. Bankfachleute können darüber hinaus auch den internen Zahlungsverkehr abwickeln oder im Bereich Marketing, Markforschung, Wertpapier- und Sparabteilung, interne Revision, Rechnungswesen, Controlling, Personalbereich oder in der sonstigen Verwaltung einen Aufgabenbereich haben. Bankkaufleute haben ein großes Fachwissen in allen Bereichen der Bank und können gut mit Zahlen umgehen. Wenn Sie im Beruf der Bankfachleute arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau, Bankkaufmann oder ein Studium im Bereich Bank und Finanzen. Nach der Ausbildung können Sie sich auch auf die Fachbereiche Bankrevisoren, -prüfer, Devisenfachleute, Geldanlageberater, Gelddisponenten, Börsenvertreter, Kreditfachleute, sonstige Banksachbearbeiter und Sparkassenfachleute spezialisieren. Sie sollten auch über ein gutes Zahlenverständnis verfügen. Bankfachleute können in allen Bereichen einer Privatbank, Volksbank oder Sparkasse arbeiten. Lukrative Stellenangebote für Bankfachleute gibt es auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de oder auch auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit.

[Bausparkassenfachleute]
Der Beruf Bausparkassenfachleute hat viel mit Zahlen und Beratung zu tun. Zu den hauptsächlichen Aufgaben der Bausparkassenfachleute zählen die Akquise, die Beratung und die Betreuung von Bausparkunden. Bausparkassenfachleute können im Innendienst, aber auch außerhalb der Bausparkasse arbeiten. Sie beraten die Kunden hauptsächlich in allen Fragen des Bausparens, setzten neue Bausparverträge auf und machen viele administrative Arbeiten. Nebenbei erstellen Sie Angebote für verschiedene Bausparvarianten und sind für die Gewinnung neuer Kunden zuständig. Bausparkassenfachleute, die intern im Bereich Marketing arbeiten, entwerfen hierzu Werbung in Printform oder rufen Kunden an, um diese über Neuerungen zu informieren. Ebenso können Bausparkassenfachleute auch in den internen Bereichen wie Controlling, Rechnungswesen, Personal oder Revision einen Aufgabenbereich haben. Wenn Sie im Beruf Bausparkassenfachleute arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Bankkauffrau, Bankkaufmann oder eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich mit dem Schwerpunkt Bank. Ebenso ist eine Anstellung im Bereich Bausparkassenfachleute auch nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Banken und Finanzdienstleistungen möglich. Bausparkassenfachleute arbeiten bei Bausparkassen, Banken und Sparkassen sowie in Unternehmen der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Interessante Stellenangebote für Bausparkassenfachleute bietet unsere Stellenbörse. Wenn Sie auf der Suche nach einem Job für Bausparkassenfachleute sind, können Sie auch auf der Internetseite der Agentur für Arbeit schauen.

Krankenversicherungsfachleute
Krankenversicherungsfachleute sind Experten auf dem Gebiet der sozialen Krankenversicherung. Zu ihren Hauptaufgaben gehört die Betreuung und Beratung der Kunden zu allen Fragen der Krankenversicherung, die Prüfung unterschiedlicher Leistungsabrechnungen und weitere verwaltungstechnische Aufgaben. Krankenkassenfachleute, welche über einen eckigen Fachausweis verfügen haben darüber hinaus noch andere Aufgaben. Dazu gehört die Überprüfung von Krankenhaus- und Arztrechnungen aus medizinischer, rechtlicher und tariflicher Sicht, führen Zahlungen oder Rückforderungen aus und füllen Anträge zur Kostenübernahme von Behandlungen aus. Ebenso gehört auch der Schrift- und Telefonverkehr mit Behörden, Apotheken, Ärzten, Kunden und Dienstleistern, die Buchhaltung und administrative Arbeiten zu ihren Aufgaben. Wenn Sie im Beruf der Krankenversicherungsfachleute arbeiten möchten, benötigen Sie eine dreijährige Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten mit dem Schwerpunkt Krankenversicherung. Diese kann bei allen Krankenkassen absolviert werden und endet mit der Abschlussprüfung. Nach der Ausbildung können Krankenversicherungsfachleute auch in den Fachbereichen Krankenkassenvertragswerber, Krankenversicherungsfachleute, Krankenversicherungsrevisoren und Krankenversicherungssachbearbeiter tätig werden. Krankenversicherungsfachleute können bei allen Krankenversicherungen in den Bereichen Leistungserbringung, Beratung von Versicherten, Mutationswesen, Tarifkontrolle oder Zusatzversicherungen arbeiten. Ebenso können Sie auch im Außendienst ihren Aufgabenbereich haben. Vakante Stellenangebote für Krankenkassenfachleute finden Sie auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de. Auch die Agentur für Arbeit hat viele Jobs für Krankenversicherungsfachleute zu bieten.

[Lebens-, Sachversicherungsfachleute]
Lebens-, Sachversicherungsfachleute sind Experten auf dem Gebiet der Lebens- und Sachversicherungen. Zu den Sachversicherungen gehören vor allem die Bereiche Hausrat und Haftpflicht sowie viele Zusatzversicherungen gegen Glasbruch, Gebäudebrand, Hochwasser etc. Zu den Aufgaben der Lebens-, Sachversicherungsfachleute gehören die Betreuung und Beratung von Versicherten in allen Bereichen der Lebens- und Sachversicherung, der notwendige Schrift- und Telefonverkehr mit anderen Behörden und Versicherungsunternehmen, die Akquise von Neukunden, das Erstellen und Einholen von Angeboten und die Regulierung im Schadensfall. Ebenso überprüfen Lebens- und Sachversicherungsfachleute auch Anträge auf Übernahme von Versicherungsleistungen, etwa nach einem Einbruch, durch Sachbeschädigung oder durch Umwelteinflüsse. Lebens-, Sachversicherungsfachleute können neben der Beratung auch in den internen Bereichen der Versicherungen arbeiten. So können auch die Bereiche Buchhaltung, Marketing, Revision oder Controlling dazu gehören. Eine weitere Aufgabe ist die ständige Bestandpflege der Kundendaten am PC. Wenn Sie im Beruf der Lebens-, Sachversicherungsfachleute arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann/Versicherungskauffrau. Besonders vorteilhaft kann hier eine Ausbildung bei einer Versicherung sein, die sich auf Lebens- und Sachversicherungen spezialisiert. Eine gute Menschenkenntnis und verkäuferisches Geschick sind ebenfalls von Vorteil. Nach der Ausbildung können Sie auch in den Fachbereichen Lebens-, Sachversicherungsfachleute, Versicherungsrevisoren, -prüfer, Versicherungssachbearbeiter und Versicherungswerber einen Aufgabenbereich finden. Lebens-, Sachversicherungsfachleute können bei allen Versicherungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Lebens- und Sachversicherungen arbeiten. Ebenso können sie auch im Außendienst für Versicherungen tätig sein. Interessante Stellenangebote finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Internetseite der Agentur für Arbeit bietet mit einer Stellenbörse ebenfalls viele Jobs für Lebens-, Sachversicherungsfachleute.

[Fahrzeugreiniger, -pfleger]
Ein Fahrzeugreiniger ist, wie der Name schon sagt, für die Reinigung verschiedener Fahrzeuge zuständig. Zu seinen Hauptaufgaben zählt das Waschen, Polieren und Fenster putzen der Fahrzeuge von innen und die Reinigung der Polster, Armaturen und Fußmatten von innen. Damit am Fahrzeug kein Schaden entsteht, nutzen Fahrzeugreiniger ausschließlich schönende Reinigungsmittel. Für die Innenreinigung nutzen Fahrzeugreiniger einen Staubsauger, in seltenen Fällen auch einen Hochdruckreiniger, wenn das Fahrzeuginnere stark verschmutzt ist. Fahrzeugreiniger kennen sich auf dem Gebiet der Fahrzeugpflege besonders gut aus. Sie wissen, welche Inhaltsstoffe in den Reinigungsmitteln vorhanden sind und welches Mittel welchem Zweck dient. Da Fahrzeugreiniger oft mehrere Fahrzeuge am Tag bedienen, müssen sie körperlich fit sein. Wenn Sie als Fahrzeugreiniger arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Fahrzeugreiniger. Diese kann in Autohäusern oder Tankstellen mit Waschstraße absolviert werden. Oftmals wird in diesem Bereich auch der Ausbildungsberuf Fahrzeug- und Gebäudereiniger angeboten. Nach der Ausbildung können Sie sich auch auf die Fachbereiche Fahrzeugpfleger, Autowäscher, -pfleger, Schienenfahrzeugreiniger und Schiffs(wand)reiniger spezialisieren. Sie sollten körperlich fit sein und keine Probleme mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Fahrzeugreiniger können in allen Unternehmen arbeiten, die etwas mit Fahrzeugen zu tun haben. Das können Autohäuser, Tankstellen mit Waschstraße, Autohersteller, Busunternehmen, Servicebereiche der Deutschen Bahn, Reedereien oder Unternehmen mit Fuhrparkservice sein. Lukrative Jobs für Fahrzeugreiniger finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Jobcenter der Agentur für Arbeit vermitteln ebenfalls viele Jobs für Fahrzeugreiniger.

[Glas-, Gebäudereiniger]
Die Glas-, Gebäudereiniger sorgen dafür, dass alle Flächen eines Gebäudes sauber bleiben. Zu ihren Hauptaufgaben zählt die Reinigung von Fensterscheiben von innen und außen, Staub wischen, Staub saugen auf Teppich, Laminat und anderen Böden, das Leeren von Papierkörben, die Reinigung von Sanitärräumen, das Wischen verschiedener Böden, das Wischen von Treppenhäusern in Unternehmen und alle sonstigen anfallenden Arbeiten innerhalb eines Gebäudes. Da die Räume der Glas-, Gebäudereiniger sehr unterschiedlich sind, verwenden sie auch unterschiedliche Reinigungsmittel. Hier achten Glas-, Gebäudereiniger jedoch darauf, dass diese schonend sind. Zu ihren weiteren Hilfsmitteln zählen Staubtücher, Staubsauger und verschiedene Wischer sowie ein Set zum Fensterputzen. Glas-, Gebäudereiniger, die sich hauptsächlich auf die Reinigung von Fenstern spezialisiert haben, müssen oftmals schwindelfrei sein, da sie auch Außenfenster von Unternehmen reinigen, die viele Etagen haben. Wenn Sie als Glas-, Gebäudereiniger arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Glas-, Gebäudereiniger. Diese kann in Gebäudereinigungsunternehmen absolviert werden. Da Glas-, Gebäudereiniger vielseitig einsetzbar sind, können Sie sich auch auf die Fachbereiche Fassadenreiniger, Gebäudereiniger und Glasreiniger spezialisieren. Sie sollten auch körperlich fit sein und mit Nachtschichten oder Frühdiensten kein Problem haben. Glas-, Gebäudereiniger können für Gebäudereinigungsunternehmen, Krankenhäuser, Großküchen, Behörden, bei der Bahn, auf Flughäfen, in Hotels, Arztpraxen und anderen Firmen arbeiten, die mehrmals wöchentlich eine Reinigung brauchen. Interessante Jobs für Glas-, Gebäudereiniger bieten wir Ihnen auf www.1a-stellenmarkt.de. Ebenso hält auch die Agentur für Arbeit viele Stellenangebote für Glas-, Gebäudereiniger bereit.

[Raum-, Hausratreiniger]
Die Raum-, Hausratreiniger sorgen dafür, dass die Räume eines Hauses sauber und gepflegt bleiben. Zu den Hauptgaben der Raum-, Hausratreiniger gehört das Staub wischen von Schränken, Tischen, Regalen, Computern, Musikanlagen, Fernsehern etc., das Staub saugen aller Räume, die Reinigung der Waschbecken und Toiletten, das Wischen der Küche und im Bad, das Putzen von Fenstern und anderen Glasflächen sowie die Reinigung diverser Hausratsgegenstände. Da der Raum-, Hausratreiniger sehr viele unterschiedliche Gegenstände reinigen muss, verwendet er auch unterschiedliche Reinigungsmittel, deren Zusammensetzung er kennt. Diese sind meist aus schonenden Substanzen. Ebenso gehören auch Staubtuch, Staubsauger, Schwamm und Wischer zu seiner Standard-Ausrüstung. Ist ein Raum-, Haushaltsreiniger in einem privaten Haushalt angestellt, können hier auch Aufgaben wie Einkaufen gehen oder Müll entsorgen anfallen. Wenn Sie als Raum-, Hausratreiniger arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Raumpfleger. Diese kann in Gebäudereinigungsunternehmen absolviert werden. Dank der Vielseitigkeit können sich Raum-, Hausratreiniger auch auf die Fachbereiche Geschirr-, Besteckreiniger und Raumpfleger, -reiniger spezialisieren. In diesem Beruf können unterschiedliche Arbeitszeiten vorkommen. Raum-, Hausratreiniger können für Gebäudereinigungsunternehmen, Krankenhäuser, Großküchen, Gaststätten, Hotels, Hotelküchen und andere Firmen arbeiten, wo die Räume und Hausratgegenstände einer ständigen Pflege bedürfen. Interessante Jobs für Raum-, Hausratreiniger bieten wir Ihnen auf www.1a-stellenmarkt.de. Ebenso hat auch die Agentur für Arbeit viele Stellenangebote für Raum-, Hausratreiniger zu bieten.


Der Gastwirt ist der Geschäftsführer einer Gaststätte oder eines Restaurants. Aber auch Imbisse und Kneipen können von einem Gastwirt betrieben werden. Die Hauptaufgaben eines Gastwirts bestehen in der Leitung und Bewirtschaftung der Gaststätte oder des Restaurants. Hierzu gehören auch alle betrieblichen, rechtlichen, technischen und rechnerischen Aufgaben. Der Gastwirt ist auch für die Einstellung des Personals, Koordination und Kontrolle von Service, Küche und Empfang, den Einkauf, Lagerung, für die Vor- und Zubereitung von Speisen und Getränken zusammen mit dem Küchenchef, die Auswahl von Lieferanten in Zusammenarbeit mit dem Küchenchef, die Beschaffung notwendiger Reinigungsmittel und Möbel sowie für den Schrift- und Telefonverkehr mit Behörden, Versicherungen und anderen wichtigen Personen zuständig. Ebenso erteilt er seinen Mitarbeitern Anweisungen. Da Gastwirte in leitender Position arbeiten verfügen Sie über ein großes Fachwissen im Bereich Gastronomie, Wirtschaft, Rechnungswesen und kaufmännische Angelegenheiten. Wenn Sie als Gastwirt arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Hotel- und Restaurantfachmann und eine Weiterbildung zum Gastwirt. Es ist aber auch möglich nach einem Studium für Restaurantmanagement und Hotelwesen in den Bereich Gastwirt zu gehen. Ebenso benötigen Sie darüber hinaus eine Bescheinigung für Beschäftigte im Lebensmittelbereich gemäß Infektionsschutzgesetz. Da Gastwirte ein vielseitiges Arbeitsumfeld haben, können Sie sich auch auf die Fachbereiche Gästebetreuer, Hotel-, Gaststättenempfangspersonal, Hotel-, Gaststättengeschäftsführer, Hotel-, Gaststättenkaufleute, Hotelfachleute und Hoteliers, Gaststättenbesitzer spezialisieren. Gastwirte haben ihren Arbeitsplatz in Gaststätten, Bars, Nachtklubs, Restaurants, Kaufhäusern mit Restaurants und Kneipen. Wenn Sie darüber hinaus auch eine Ausbildung im Hotelgewerbe haben, sind auch alle Bereiche im Hotel als Arbeitsplatz zugänglich. Vakante Stellenangebote für Gastwirte finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit bietet ebenfalls zahlreiche Jobs für Gastwirte.


Der Beruf Kellner ist heute zwar immer noch bekannt, aber geläufiger ist er unter dem Namen Restaurantfachmann. In Restaurants der gehobenen Kategorie wird der Kellner oft auch als Ober bezeichnet. Die Hauptaufgabe der Kellner besteht in der Bedienung der Gäste, in der Beratung zur Auswahl von Speisen und Getränken, dem Servieren der Speisen und Getränke und dem Ausstellen und Kassieren der Rechnungen. Ebenso gehört auch die Vorbereitung und Bedienung größerer Veranstaltungen dazu. Arbeiten Kellner im Hotelwesen, sind sie hier auch als Zimmerservice tätig. Kellner sind Fachleute im Bereich bestimmter Speisen und Getränke und kennen auch die gesetzlichen Vorschriften im Umgang mit Lebensmitteln. Wenn Sie als Kellner arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum/r Restaurantfachmann, -frau oder zum/r Hotel- und Restaurantfachmann, -frau. Diese kann in allen Gaststätten, Hotels und Restaurants gemacht werden. Ebenso ist auch eine schulische Ausbildung in diesem Bereich möglich. Nach der Ausbildung stehen ihnen darüber hinaus auch die Fachbereiche Kellner, Stewards, Kellnerhilfskräfte, Oberkellner, Chefstewards, Restaurantfachleute, Kellner, Stewards (Flugzeug) und Stewards (Schiff) offen. Restaurants, Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Kaufhäuser und Verbrauchermärkte mit Tagescafés, Spielbanken und Spielotheken mit Servicebereich, Metzgereien mit Catering-Service, Restaurants auf Schiffen und Flugzeuge sind die hauptsächlichen Arbeitsplätze von Kellner. Vakante Stellenangebote für Kellner finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat zahlreiche Jobs für Kellner zu bieten.

[Hauswirtschaftliche Betreuer]
Hauswirtschaftliche Betreuer sind für die Versorgung und Betreuung unterschiedlicher Menschen in privaten Haushalten verantwortlich. Ebenso können hauswirtschaftliche Betreuer aber auch in sozialen Einrichtungen oder in Unternehmen beschäftigt werden, die einen Haushalt führen. Die hauptsächlichen Aufgaben der hauswirtschaftlichen Betreuer bestehen aus Aufräumen des Haushalts, Einkaufen, Wäsche waschen, Zubereitung der Speisen und Getränke, Kinderbetreuung, Betreuung älterer Menschen, Unterstützung der im Haushalt lebenden Personen im Alltag und dem Ausführen der Haustiere. Sind hauswirtschaftliche Betreuer in landwirtschaftlichen Haushalten angestellt, können hier auch Arbeiten mit den Erzeugnissen anfallen. Da hauswirtschaftliche Betreuer den ganzen Tag für den Haushalt und die Personen da sein müssen, wohnen Sie oftmals dort. Wenn Sie im Beruf der hauswirtschaftlichen Betreuer arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Hauswirtschaftlichen Betreuer. Dieser wird in den Modellen Hauswirtschaft und Landwirtschaft angeboten und dauert drei Jahre. Nach der Ausbildung können hauswirtschaftliche Betreuer in allen Bereichen des Hauses eingesetzt werden, dazu gehören auch die Fachbereiche Diener, Zofen, Ankleiderinnen, Hauswirtschaftliche Betreuer, Hauswirtschaftliche Helfer, Hauswirtschafts-technische Helfer, Hauswirtschaftsgehilfinnen, Kajütstewards, Kindermädchen, Schlafwagenschaffner und Zimmermädchen. Der Beruf Hauswirtschaftliche Betreuer bringt auch viel Zeit und körperliche Arbeit mit sich, da sie zu jeder Zeit für die Menschen im Haushalt da sein müssen. Hauswirtschaftliche Betreuer können in jedem privaten Haushalt, in Pflegeeinrichtungen, in Krankenhäusern, in kirchlichen Einrichtungen und allen Unternehmen der Landwirtschaft arbeiten, in denen es einen Haushalt zu führen gibt. Vakante Stellenangebote für Hauswirtschaftliche Betreuer finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat in ihrer großen Jobbörse ebenfalls viele Jobs für Hauswirtschaftliche Betreuer zu bieten.

[Hauswirtschaftsverwalter]
Der Hauswirtschaftsverwalter ist der verantwortliche Leiter im hauswirtschaftlichen Bereich eines großen Haushalts, dazu zählen z. B. Hotels, Jugendheime oder Kantinen. Zu den Hauptaufgaben der Hauswirtschaftsverwalter gehört neben der Leitung auch die Administration, Überwachung und Organisation aller Abläufe im hauswirtschaftlichen Betrieb. Sie sorgen dafür, dass alle Räume stets sauber sind, die Wäsche ordentlich gereinigt wurde und die zu versorgenden Personen stets zufrieden sind. Darüber hinaus gehören auch wirtschaftliche Aufgaben wie die Bilanzbuchhaltung, Budgetverwaltung, die Aufstellung der Versorgungs- und Bedarfspläne, die Personalauswahl, Ausbildung von Nachwuchskräften, Erstellung von Arbeitsplänen und die Einweisung von neuem Personal zu ihren Aufgaben. Durch ihre leitende Position verfügen Hauswirtschaftsverwalter über ein großes Fachwissen in den Bereichen rechtliche Bedingungen und Vorschriften, Speisepläne, Diätvorschriften, Qualitätsanforderungen, Lebensmittelrecht, Umweltschutz, Arbeitsrecht, Hygiene und Unfallverhütung. Wenn Sie im Beruf des Hauswirtschaftsverwalters arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im hauswirtschaftlichen Bereich, langjährige Berufserfahrung in leitender Position, oder ein Studium der Ernährungswissenschaften. Ebenso sollten Sie auch über kaufmännisches Wissen verfügen. Da der Arbeitsbereich der Hauswirtschaftsverwalter groß ist, gehören hier auch die Fachbereiche Beschließerinnen, Haus- und Ernährungswirtschaftsverwalter, Hausdamen, Hauswirtschafterinnen, Hauswirtschaftsleiterinnen und Hauswirtschaftsverwalter dazu. Hauswirtschaftsverwalter arbeiten in sozialen Einrichtungen, im Gesundheitswesen, in der Gastronomie und im Hotelgewerbe. Wir bieten auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de interessante Jobs für Hauswirtschaftsverwalter. Auf den Seiten der Agentur für Arbeit gibt es darüber hinaus ebenfalls viele Stellenangebote für Hauswirtschaftsverwalter.

[Maschinen-, Behälterreiniger und verwandte Berufe]
Der Maschinen- und Behälterreiniger ist für alle anfallenden einfachen Arbeiten im Bereich Industriereinigung verantwortlich. Zu ihren Hauptaufgaben gehört hier die Reinigung von Anlagen, Maschinen, Geräten, Industrietanks, Kesseln sowie Behältern für Müll. Als Hilfsmittel für die Reinigung nutzen Maschinen- und Behälterreiniger hier Sandstrahler, Hochdruckreiniger. Neben der Reinigung sind sie auch für die Bedienung der Behälterreinigungs- oder Waschanlagen zuständig. Da Maschinen- und Behälterreiniger ganz unterschiedliche Behälter und Maschinen reinigen müssen, verfügen sie über ein großes Fachwissen über die Funktion verschiedener Maschinen und Anlagen und wissen welches Reinigungsmittel wann eingesetzt werden kann. Wenn Sie als Maschinen- und Behälterreiniger arbeiten möchten, brauchen Sie keine spezielle Ausbildung dafür. Die Einweisung erfolgt am Arbeitsplatz. Jedoch sollten Sie körperlich fit, selbständig, sorgfältig, anpassungsfähig, teamfähig und zuverlässig sein. Das Arbeitsumfeld des Maschinen- und Behälterreinigers ist so vielfältig, dass Sie darüber hinaus auch in den Fachbereichen Maschinen-, Behälterreiniger, Behälter-, Rohrreiniger, Getränkeleitungs-, Flaschenreinigungs- und Maschinen-, Anlagenreiniger dazu eingesetzt werden können. Sie sollten darüber hinaus auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten und Wochenenddienst haben. Maschinen- und Behälterreiniger arbeiten in Gebäudereinigungsfirmen, in Dienstleistungs- und Serviceunternehmen, welche sich auf diese Reinigung spezialisiert haben, in Industriereinigungsbetrieben, in der Güterwagenreinigung oder in Betrieben, die über eine Zeitarbeitsfirma laufen. Lukrative Jobs für Maschinen-, Behälterreiniger finden Sie in unserer Stellenbörse. Auch die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit halten viele Stellenangebote für Maschinen-, Behälterreiniger bereit.

[Straßenreiniger, Abfallbeseitiger]
Der Beruf Straßenreiniger findet seine Tätigkeit hauptsächlich im Außenbereich. Hier sind Straßenreiniger vor allem für die Reinigung vieler öffentlicher Plätze zuständig. Straßenreiniger ganz gleich ob in kommunalen oder privaten Unternehmen beschäftigt, reinigen alle öffentlichen Gehwege, Bushaltestellen, U-Bahnstationen, Straßenbahnhaltestellen oder Bahnhöfe. Sie befreien diese vom groben Dreck, lesen Unrat auf und leeren die Mülleimer. Im Herbst und Winter befreien Straßenreiniger die Gehwege meist mit Hilfe kleinerer Fahrzeuge von Laub, Eis und Schnee und machen diese rutschsicher. Auch die Reinigung öffentlicher Rasenflächen und Parks gehört zu den Aufgaben der Straßenreiniger. In den Parks befreien sie die Gehwege vom Dreck, lesen auf den Rasenflächen und Wegen Müll und sonstigen Unrat auf und leeren die Mülleimer. Mehrmals im Jahr mähen Straßenreiniger auf allen öffentlichen Grünflächen den Rasen, kürzen Äste von Bäumen, beseitigen Unkraut und sorgen für schöne Pflanzen. Sind Straßenreiniger kommunal angestellt kann auch die Reinigung von Kreis-, Bundes- und Landesstraßen dazu gehören. Hier befreien sie die Straßengräben von Müll und mähen den Rasen. Häufig sind diese Mitarbeiter auch auf die Bedienung von LKWs und anderen Fahrzeugen spezialisiert. Wenn Sie als Straßenreiniger arbeiten möchten, benötigen Sie keine spezielle Erfahrung. Es kann jedoch auch von Vorteil sein, wenn Sie über eine Ausbildung im Bereich Kreisstraßenmeisterei oder Entsorgung verfügen. Ebenso sollten Sie auch über den Führerschein Klasse C oder CE verfügen. Darüber hinaus sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeitschichten haben. Straßenreiniger können zudem auch als Müllarbeiter und Abfallbeseitiger, Kanalisationsreiniger und Kläranlagenwärter  eingesetzt werden. Straßenreiniger arbeiten häufig für Straßenreinigungsunternehmen auf kommunaler und privater Ebene. Vakante Stellenangebote für Straßenreiniger bieten wir Ihnen auf unserer Seite www.1a-stellenmarkt.de. Auch die Jobbörse des Arbeitsamtes auf www.agentur-fuer-arbeit.de hat viele interessante Jobs für Straßenreiniger zu bieten.

[Textilreiniger, Färber und Chemischreiniger]
Textilreiniger reinigen wie der Name schon sagt, Textilien unterschiedlichster Art und Stoffe. So können Sie mit Hilfe großer Waschmaschinen Textilien wie Hosen, Hemden, Blusen oder T-Shirts in großen Mengen reinigen. Ebenso gehört auch die Reinigung stark verschmutzter Arbeitskleidung, Bettwäsche, Tischdecken und Vorhänge dazu. Aber auch Jacken und Mäntel werden in speziellen Reinigungsverfahren durch die Textilreiniger im Nu wieder sauber. Darüber hinaus sind Textilreiniger auch in der Lage verschiedene Textilien in andere Farben umzufärben. Als Hilfsmittel nutzen Textilreiniger Waschmaschinen, Wäschetrockner, spezielle chemische Substanzen und Färbemittel. Da alle Textilien über unterschiedliche Fasern und Stoffe verfügen, hat der Textilreiniger auch ein umfangreiches Wissen über die verschiedenen Reinigungsmöglichkeiten und kennt sich in der Zusammensetzung der Reinigungsmittel aus. Haben Textilreiniger eine eigene Reinigung fallen neben den Reinigungsarbeiten auch der notwendige Schrift- und Telefonverkehr, die Bestellung der Reinigungsmittel, die Buchhaltung, der Kontakt zu Lieferanten und die administrativen Aufgaben in ihren Bereich. Wenn Sie als Textilreiniger arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Textilreiniger. Diese dauert drei Jahre und kann in allen Textilreinigungsunternehmen absolviert werden. Nach der Ausbildung können Textilreiniger außerdem auch in den Fachbereichen Färber, Chemischreiniger, Färber in der chemischen Reinigung sowie Textilreiniger- und Färberhelfer eingesetzt werden. Textilreiniger arbeiten in Reinigungsbetrieben, in Wäschereien von Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie in allen Betrieben der Textilveredlung, Textilreinigung und -färbung. Vakante Jobs für Textilreiniger bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat ebenfalls lukrative Stellenangebote für Textilreiniger zu bieten.

[Verbraucherberater]
Der Beruf Verbraucherberater hat sehr viel mit ganz unterschiedlichen Kunden zu tun. Die Hauptaufgabe der Verbraucherberater besteht in der Information, Beratung und Unterstützung der Verbraucher und Verbraucherinnen. Hier geht es vor allem um alle Belange des privaten Einkaufs unterschiedlichster Art um Fragen der Verbraucher zu hauswirtschaftlichen Sachen. Die Beratung kann persönlich oder am Telefon erfolgen. Darüber hinaus halten Verbraucherberater Kontakt zu vielen unterschiedlichen Behörden und kümmern sich um den nötigen Schrift- und Telefonverkehr. Darüber hinaus beschaffen Sie sich alle notwendigen Informationen zu einem bestimmten Thema über das Internet, durch Außendiensttätigkeiten oder durch Anfragen bei den zuständigen Stellen. Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, führen Verbraucherberater auch die administrative Pflege ihrer Daten durch. Verbraucherberater verfügen über ein großes Wissen in den Bereichen Verbraucherschutz und Verbraucherrecht. Wenn Sie im Beruf des Verbraucherberaters arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in den unterschiedlichen Bereichen der Verbraucherberatung. Aber auch ein Studium in den Bereichen Ernährung, Hauswirtschaft, Abfallwirtschaft oder Gesundheit kann den Einstieg in den Beruf erleichtern. Verbraucherberater können nach Abschluss der Ausbildung auch in den Fachbereichen Energieberater und Hauswirtschaftsberater eingesetzt werden. Verbraucherberater arbeiten in Verbraucherzentralen, Bildungseinrichtungen und auch in öffentlichen Einrichtungen. Vakante Jobs für Verbraucherberater bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse auf der Seite www.1a-stellenmarkt.de. Alle Jobcenter der Agentur für Arbeit halten ebenfalls viele Stellenangebote für Verbraucherberater bereit.

[Übrige Gästebetreuer]
Übrige Gästebetreuer kümmern sich vorrangig um die Gäste ihrer Einrichtung. Hier sorgen die übrigen Gästebetreuer dafür, dass es den Gästen gut geht und diese stets mit ihrem Anliegen einen Ansprechpartner haben. Zu den Hauptaufgaben der übrigen Gästebetreuer zählt die Organisation von abwechslungsreichen, interessanten und spannenden Ausflügen und die Gestaltung unterschiedlicher Animationsprogramme. Hier zählen vor allem sportliche Aktivitäten, Wettkämpfe und Wettbewerbe, Angebote zur kreativen Entfaltung, Shows und sonstige Abendprogramme dazu. Besonders bei Cluburlauben bieten die übrigen Gästebetreuer ein umfangreiches Programm an, welches auf die jeweiligen Altersgruppen der Gäste genau abgestimmt ist. Neben der Organisation und Gestaltung von Veranstaltungen gehört auch der persönliche Service für Gäste dazu. So sorgen die übrigen Gästebetreuer dafür, dass die Gäste vom Flughafen abgeholt und hingebracht werden, kümmern sich um Autovermietungen, wenn die Gäste es wünschen, geben jederzeit zu allen Dingen ausführlich Auskunft, bieten Infoveranstaltungen an und bearbeiten so schnell wie möglich Beschwerden und Reklamationen. Übrige Gästebetreuer sind Allroundtalente im Betreuen von Kindern und Erwachsenen und haben meist eine künstlerische Ausbildung. Wenn Sie im Bereich übrige Gästebetreuer arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Gastgewerbe. Ebenso sollten Sie Gäste motivieren und mitreißen können, eine gute Menschenkenntnis und gute Kommunikationsfähigkeiten haben. Übrige Gästebetreuer können darüber hinaus auch in den Fachbereichen Fachgehilfen im Gastgewerbe, Getränkemixer, Hallengehilfen, Hotel- und Gaststättengehilfin, Hotel-, Gaststättenportiers, Hotelangestellte und Speisen- und Getränkeausgeber arbeiten. Übrige Gästebetreuer können im Hotelgewerbe, in Gastronomiebetrieben und auf Kreuzfahrtschiffen eingesetzt werden. Vakante Stellenangebote für Übrige Gästebetreuer finden Sie in unserer Stellenbörse. Weitere lukrative Jobs für Übrige Gästebetreuer hat auch die Agentur für Arbeit zu bieten.

[Wäscher, Plätter]
Wäscher und Plätter sorgen für ordentliche Wäsche. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Sortierung der Wäsche und die Auswahl des richtigen Reinigungsverfahrens. Hierbei geht auch die besondere Prüfung der Reinigung voraus, da einige Wäschestücke eventuell vorbehandelt werden müssen. Neben den Hauptaufgaben zählt auch die Bestückung und Bedienung von Waschmaschinen und Wäschetrocknern sowie das Plätten von Kleidungsstücken, Laken oder Gardinen mit dem Bügeleisen, Pressen, Heißmangeln oder Bügelmaschinen zu den Tätigkeiten der Wäscher und Plätter. Eher selten können Wäscher und Plätter auch Kunden bedienen, Aufträge annehmen und das Kassieren der Rechnungen vornehmen. Wenn Sie im Beruf des Wäschers und Plätters arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Textilreiniger. Ebenso sollten Sie körperlich fit sein und keine Allergien gegen bestimmte Stoffe haben. Wäscher und Plätter können darüber hinaus auch in den Fachbereichen Büglerinnen im Färber- und Chemiebereich, sonstige Bügler, Wäscher und Wäscher-, Plätterhelfer arbeiten. Wäscher und Plätter können in Textilreinigungen, Wäschereien oder Heißmangeleien eingesetzt werden. Lukrative Stellenangebote für Wäscher und Plätter finden Sie auf unserer Seite www.1a-stellenmarkt.de . Auch die Agentur für Arbeit hat auf ihren Jobseiten interessante Jobs für Wäscher und Plätter zu bieten.

[Berufsfeuerwehrleute]
Berufsfeuerwehrleute sind dem feuerwehrtechnischen Dienst einer Kommunalbehörde unterstellt. Ihre Hauptaufgaben bestehen aus dem Schutz der Menschen vor Feuer und anderen Gefahren, der Bergung von Unfall- und Brandopfern, Löschen von Feuern und der Rettung von Mensch und Tier aus gefährlichen Situationen. Die Berufsfeuerwehrleute gehören zum mittleren, gehobenen oder höheren Dienst einer kommunalen Behörde. Deshalb führen einige Berufsfeuerwehrleute auch Weisungs- und Führungsaufgaben durch. Neben den Aufgaben des Schutzes und der Rettung kommen auch administrative Aufgaben und die Dokumentation der Einsätze dazu. Ebenso sind Berufsfeuerwehrleute mit dem ordnungsgemäßen Umgang und der Pflege ihrer Fahrzeuge betraut. Wenn Sie im Beruf der Berufsfeuerwehrfachleute arbeiten möchten, können Sie zwischen dem mittleren, gehobenen und höheren Dienst wählen. Für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst benötigen Sie einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst benötigen Sie das Abitur und ein Studium im Bereich Naturwissenschaften oder Technik. Für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst benötigen Sie ebenfalls Abitur und ein Studium der Naturwissenschaften oder Technik. Berufsfeuerwehrleute müssen darüber hinaus eine Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung vorweisen und sollten körperlich fit sein. Ebenso sollten Sie kein Problem mit Schichtarbeit haben. Berufsfeuerwehrleute können bei jeder Berufsfeuerwehr, die einer kommunalen Behörde unterstellt ist eingesetzt werden. Ebenso können auch Rettungsleitstellen Arbeitsplätze sein. Interessante Stellen für Berufsfeuerwehrleute bietet unsere 1a-Stellenmarkt Jobbörse. Weitere lukrative Jobs für Berufsfeuerwehrleute haben auch die Jobcenter der Agentur für Arbeit zu bieten.

[Haus-, Gewerbediener]
Haus- und Gewerbediener können ganz vielfältig eingesetzt werden und haben deshalb auch ein umfangreiches Aufgabengebiet. Je nach dem wo Haus-, Gewerbediener eingesetzt werden, besteht ihre hauptsächliche Arbeit aus der Reinigung der Räume, handwerklichen Tätigkeiten und verschiedenen Botengängen. Auch Arbeiten im Außenbereich wie etwa Hecke schneiden, Rasen mähen, Befreiung der Wege von Unrat, Dreck, Schnee und Eis sowie das Streuen der Wege im Winter gehören zu ihrem Aufgabenfeld. In Gewerbe- und Handwerksbetrieben werden Haus-, Gewerbediener häufig als Helfer zum Aufräumen eingesetzt. Aber auch einfache Aufgaben wie etwa Glühbirnen wechseln, Austausch der Toilettenbrillen, die Entlüftung von Heizungen, verschiedene Maler- und Streicharbeiten und die Besorgung des Materials fallen hier in ihr Einsatzgebiet. Haus-, Gewerbediener können darüber hinaus auch Päckchen zur Post oder Wäsche in die Reinigung bringen sowie Veranstaltungen jeglicher Art vor- und nachbereiten. Haus-, Gewerbediener können also alle einfachen Aufgaben im Haus und Betrieb übernehmen. Möchten Sie als Haus-, Gewerbediener arbeiten, benötigen Sie keine spezielle Ausbildung. Sie werden am Arbeitsplatz eingewiesen. Als Haus-, Gewerbediener zählen darüber hinaus auch die Fachbereiche Hoteldiener, -burschen, Institutsdiener, Platz-, Gerätewarte und Theater-, Saaldiener. Haus-, Gewerbediener können in Wohnheimen, Pflegeeinrichtungen, im Hotel- und Restaurantbereich, in Betrieben, Verwaltungen und großen Privathaushalten eingesetzt werden. Interessante Jobs für Haus-, Gewerbediener finden Sie auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de Die Agentur für Arbeit hat in ihrer Jobbörse ebenfalls viele Stellenangebote für Haus-, Gewerbediener frei.


Der Beruf des Pförtners fällt in die Sparte Sicherheitsberufe. Die hauptsächliche Tätigkeit des Pförtners besteht darin, Personen, die ein Gebäude betreten oder verlassen zu überwachen, der Annahme und Weitergabe von Waren jeglicher Art, in der Information von Kunden und Geschäftsleuten, wenn diese eine Abteilung oder Person suchen, dem Auf- und Abschließen sämtlicher Türen, Tore und Schranken, sowie der Empfang und die Betreuung unterschiedlicher Gäste des Betriebes. Darüber hinaus nimmt er auch die Anmeldung verschiedener Personen über das Telefon wahr. In größeren Betrieben kann der Pförtner darüber hinaus auch für die Postverteilung und die Überwachung der Telefonanlage zuständig sein. Wenn Sie im Beruf des Pförtners arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem Bereich. Darüber hinaus kann auch eine technische oder sicherheitsrelevante Ausbildung zum Job des Pförtners führen. Sie müssen darüber hinaus über gute Kommunikationsfähigkeiten verfügen, eine gesunde Menschenkenntnis haben, sich Gesichter merken können und körperlich fit sein. Sie dürfen auch kein Problem mit wechselnden Schichten haben. Der Einsatzbereich von Pförtnern ist groß. Deshalb zählen auch die Fachbereiche Hauswarte, Schulhausmeister und Werkspförtner und ähnliche Berufe dazu. Pförtner können in Industrie-, Handels-, Dienstleistungsunternehmen jeglicher Art, Hotels, Krankenhäusern, Pflegeheimen, sozialen Einrichtungen, Banken, Versicherungen, Handwerksbetrieben und anderen Institutionen eingesetzt werden, die über einen Empfangsbereich verfügen. Lukrative Stellenangebote für Pförtner finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit bietet Ihnen ebenfalls viele interessante Jobs für Pförtner an.

[Rechtsfinder]
Rechtsfinder ist eine historische Bezeichnung, die für Berufe steht, welche die Rechtsprechung und die Rechtsverteidigung beinhalten. So bedeutet der Beruf Rechtsfinder heute nichts anderes als Anwalt oder Richter. So beinhalten die Hauptaufgaben der Rechtsfinder die Vertretung und Verteidigung von Mandanten vor Gericht, das Aufsetzen verschiedener rechtlicher Texte und Klagen, der notwendige Schrift- und Telefonverkehr, die Beratung der Mandanten zu unterschiedlichen Fällen, die Dokumentation der Rechtsfälle und viele administrative Aufgaben. Rechtsfinder, die als Richter arbeiten sind mit dem Aufrollen verschiedener Fälle und der Verurteilung der Angeklagten befasst. Darüber hinaus führen diese auch Gespräche mit Mandanten, Rechtsanwälten und wichtigen Behörden. Er arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen und führt die Akten der einzelnen Fälle vor Gericht. Anwälte und Richter sind Experten in Sachen Recht. Sie haben sich auf verschiedene Rechtsgebiete spezialisiert und kennen sich mit den Gesetzen aus. Wenn Sie als Rechtsfinder arbeiten möchten, benötigen Sie ein Jura-Studium und ein Referendariat als Anwalt. Möchten Sie ins Richteramt, benötigen Sie darüber hinaus nach mehrjähriger Berufserfahrung die Befähigung für das Richteramt. Rechtsfinder können als Anwalt in allen Anwaltskanzleien oder als Staatsanwalt arbeiten. Rechtsfinder als Richter können am Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht, Verfassungsgericht, Bundesverfassungsgericht oder am Bundesgerichtshof tätig werden. Vakante Stellenangebote für Rechtsfinder bieten wir Ihnen auf unserer Stellenmarktseite. www.1a-stellenmarkt.de Auch die Agentur für Arbeit hat viele lukrative Stellen für Rechtsfinder zu bieten.

[Gesundheitssichernde Berufe]
Das Berufsfeld der Gesundheitssichernden Berufe ist sehr groß. Hier spielt vor allem die Gesundheit und Hygiene eine große Rolle. Gesundheitssichernde Berufe gibt es in allen Branchen, sei es in der Lebensmittelbranche, im Gesundheitswesen, im Bestattungswesen oder in der Tierkörperbeseitigung. Die Hauptaufgaben der Leute, die in einem Gesundheitssichernden Beruf beschäftigt sind, bestehen vor allem aus verschiedenen Kontroll- und Beratungsaufgaben. Je nachdem in welchem Bereich diese Leute arbeiten, können dies Kontrollen zum Infektionsschutz, Seuchenabwehr, Umwelt- und Verkehrshygiene oder auch zur Hygiene in Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen, Lebensmittelbetrieben, Geschäften und anderen gewerblichen Bereichen sein. In diesen Bereichen führen Menschen, die in Gesundheitssichernden Berufen arbeiten auch umfangreiche Beratungen durch. Neben Kontroll- und Beratungsaufgaben gehört auch die Dokumentation der einzelnen Fälle, der notwendige Schrift- und Telefonverkehr, die Anordnung bestimmter Auflagen an die jeweiligen Betriebe und die enge Zusammenarbeit mit anderen Behörden zu ihren Aufgaben. Die Menschen, die in Gesundheitssichernden Berufen arbeiten, sind Fachexperten auf ihrem jeweiligen Gebiet. Sie kennen die Rechtsvorschriften ihres Fachbereiches und wissen über Hygiene und Infektionsschutz Bescheid. Wenn Sie im Bereich der Gesundheitssichernden Berufe arbeiten möchten, benötigen Sie für den jeweiligen Bereich eine Ausbildung. So können Sie hier z. B. eine Ausbildung zum Hygieneinspektor, zum Desinfektor, zum Fleischbeschauer oder auch zum Leichenbestatter machen. Daneben gibt es auch eine ganze Menge weiterer Berufe in diesem Bereich. Nach der Ausbildung stehen Ihnen viele Türen offen. Zu den Gesundheitssichernden Berufen gehören auch die Fachbereiche Anatomiegehilfen, Desinfektoren, Schädlingsbekämpfer, Fleischbeschauer, Leichenbestatter und Tierkörperverwerter. Behörden der Gesundheitsverwaltung, Gesundheitsämter, Lebensmittelüberwachungsämter, Veterinärämter und Unternehmen zur Schädlingsbekämpfung können Arbeitsplätze für Menschen in Gesundheitssichernden Berufen sein. Vakante Stellenangebote für Gesundheitssichernde Berufe bieten wir Ihnen in unserer großen Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat ebenfalls viele Jobs im Bereich Gesundheitssichernde Berufe zu bieten.

[Rechtsvollstrecker]
Der Beruf Rechtsvollstrecker umfasst gleich vier Berufsgruppen, die sich mit der Vollstreckung des gültigen Rechts befassen. Zur Berufsgruppe der Rechtsvollstrecker gehören Beamte im Justizvollzugsdienst, Gerichtsvollzieher, Vollziehungsbeamte und Wachpolizisten in der Gefangenenbewachung. Rechtsvollstrecker im Justizvollzugsdienst kümmern sich in erster Linie um den ordnungsgemäßen Strafvollzug und die Betreuung der Gefangenen. Die Hauptaufgabe der Rechtsvollstrecker im Bereich der Gerichtsvollzieher besteht darin, die Entscheidungen und Urteile von Gerichten im Fall von zahlungsunfähigen Personen in Form von Pfändungen und Versteigerungen durchzusetzen. Rechtsvollstrecker die als Vollziehungsbeamte tätig sind, vollstrecken in erster Linie die von Gerichten angeordneten Urteile und nehmen beispielsweise säumige Kunden in Zwangshaft. Rechtsvollstrecker die als Wachpolizisten in der Gefangenenbewachung zuständig sind, haben die Hauptaufgabe Gefangene während des Transports und außerhalb der Zellen zu bewachen. Neben den Vollstreckungs- und Wachaufgaben fallen auch viele administrative, organisatorische und buchhalterische Aufgaben in den Bereich der Rechtsvollstrecker. Wenn Sie als Rechtsvollstrecker arbeiten möchten, können Sie zwischen den vier Berufsgruppen wählen. Für die Bereiche Justizvollzugsbeamter, Vollziehungsbeamter und Wachpolizist ist eine Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten oder Polizist erforderlich. Wenn Sie als Gerichtsvollzieher arbeiten möchten, benötigen Sie das Abitur und eine Ausbildung zum Gerichtsvollzieher. Darüber hinaus sollten sie körperlich fit sein, eine gute Menschenkenntnis besitzen und kein Problem mit ständig wechselnden Arbeitszeiten kennen. Rechtsvollstrecker können in Justizvollzugsanstalten, bei Gericht und bei verschiedenen Polizei- und Vollstreckungsbehörden arbeiten. Interessante Jobs für Rechtsvollstrecker bietet unsere Seite www.1a-stellenmarkt.de Die Jobcenter der Agentur für Arbeit bieten in ihrer umfangreichen Jobbörse ebenfalls viele Stellenangebote für Rechtsvollstrecker.

[Schornsteinfeger]
Der Schornsteinfeger zählt zu den handwerklichen Berufen. Er ist in erster Linie dafür zuständig, Schornsteine von Schmutz und Ruß zu befreien und Heizungen der unterschiedlichsten Art auf ihre Funktion und Sicherheit zu überprüfen. Die Hauptaufgaben der Schornsteinfeger bestehen aus der Reinigung und Überprüfung von Schornsteinen, der Messung von Ölheizungen, Gasheizungen, Pelletheizungen und gasbetriebenen Durchlauferhitzern sowie der Feuerstättenschau. Bei selbstständigen Schornsteinfegern kommen darüber hinaus auch die Datenpflege am PC und buchhalterische Tätigkeiten hinzu. Schornsteinfeger haben ganz unterschiedliche Arbeitszeiten, da sie mit ihren Kunden Termine vereinbaren. Schornsteinfeger kennen sich in den gesetzlichen und rechtlichen Bestimmungen zur Sicherheit von Heizungen und Schornsteinen aus. Wenn Sie im Beruf Schornsteinfeger arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Schornsteinfeger in einem Handwerksbetrieb. Darüber hinaus sollten Sie schwindelfrei und körperlich fit sein. Ein Führerschein der alten Klasse III ist für die Hausbesuche dringend erforderlich. Ein handwerkliches Talent kann hier ebenfalls von Vorteil sein. Nach der Ausbildung können Schornsteinfeger auch im Fachbereich Bezirksschornsteinfeger arbeiten. Wenn Sie als selbstständiger Schornsteinfeger arbeiten möchten, müssen Sie auch mit unterschiedlichen Arbeitszeiten rechnen, da Kundentermine sowohl in die Vormittags-, Nachmittags- als auch in die Abendstunden fallen können. Schornsteinfeger können in Unternehmen und Handwerksbetrieben arbeiten, die die Aufgaben eines Schornsteinfegers als Dienstleistung anbieten oder auch auf selbstständiger Basis tätig werden. Interessante Stellenangebote für Schornsteinfeger bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Weitere Jobs für Schornsteinfeger finden Sie auch auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.

[Sicherheitskontrolleure]
Sicherheitskontrolleure haben die Aufgabe eine Gefahr frühzeitig zu erkennen, diese abzuwehren und dadurch entstehende Schäden zu vermeiden. Zu den Hauptaufgaben der Sicherheitskontrolleure gehört die wachsame Aufmerksamkeit, die stete Präsenz an belebten Orten, die Überprüfung unterschiedlicher Menschen und Gegenstände und die Kontrolle unterschiedlicher Dokumente. So können Sicherheitsleute z. B. auf Rock- und Popkonzerten mit großem Andrang oder Sportveranstaltungen die Koordination der Mitarbeiter, die Kontrolle am Eingang und die Überprüfung des Gepäcks vornehmen. Arbeiten Sicherheitskontrolleure in Unternehmen der Dienstleistungsbranche sind sie hier vor allem für den Empfang und die Betreuung von Gästen sowie das Bedienen der Telefon- und Schließanlagen zuständig. Auf Flughäfen oder bei der Bahn kontrollieren Sicherheitskontrolleure stichprobenartig Fahrgäste und überprüfen das Gepäck. Ferner führen Sicherheitskontrolleure auch administrative Aufgaben durch. Sicherheitskontrolleure kennen sich mit den Sicherheitsvorschriften in ihrem Einsatzbereich sehr genau aus. Wenn Sie im Beruf der Sicherheitskontrolleure arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Sie müssen körperlich fit und bereit sein im Schichtdienst zu arbeiten. Zur Branche der Sicherheitskontrolleure zählen auch die Fachbereiche Baukontrolleure, Eichbeamte, Gewerbeaufseher, Sicherheitskontrolleurhelfer, Taucher und Umweltschutzbeauftragte. Sicherheitsdienste, Gasversorgungsbetriebe, Unternehmen des Gasrohrleitungsbaus, die Deutsche Bahn, Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, Feuerwehren, Flughafenbetriebe und Freizeitparks können Arbeitsplätze für Sicherheitskontrolleure sein. Vakante Stellenangebote für Sicherheitsleute bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Internetseite www.agentur-fuer-arbeit.de hat ebenfalls viele Jobs für Sicherheitskontrolleure zu bieten.

[Soldaten, Grenzschutz-, Polizeibedienstete]
Soldaten, Grenzschutz- und Polizeibedienstete sind in erster Linie für die Überwachung und Sicherheit aller Grenzen der Bundesrepublik Deutschland zuständig. Ebenso sorgen Sie für die Sicherheit der Bundesorgane und im Bahn- und Luftverkehr. Den Beruf des Grenzschutzbeamten gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. Dieser wird nun Bundespolizist der Bundespolizei genannt. Die hauptsächlichen Tätigkeiten der Soldaten, der Bundespolizei und der Polizeibediensteten liegen in der Gewährleistung der Sicherheit sowie der Überwachung sämtlicher Grenzen der Bundesrepublik und der deutschen Küstengewässer, der Gefahrenabwehr, der Strafverfolgung sowie in der Sicherung des deutschen Bahnverkehrs und Luftraumes. Ebenso unterstützen sie Polizisten verschiedener Bundesländer bei großen Veranstaltungen, überwachen sie den grenzüberschreitenden Personenverkehr oder gehen auf verschiedenen Bahnhöfen und Flughäfen Streife. Soldaten, Grenzschutz- und Polizeibedienstete auf Flughäfen überwachen und überprüfen Fluggäste und deren Gepäck beim An- oder Abflug. Neben ihren Kontroll- und Überwachungsaufgaben nehmen Soldaten, Grenzschutz- und Polizeibedienstete auch Außendiensttätigkeiten wahr und kümmern sich um den notwendigen Schrift- und Telefonverkehr. Soldaten, Grenzschutz- und Polizeibedienstete verfügen über ein großes Fachwissen in den Bereichen Kriminalistik, Einsatzlehre, Polizeirecht, Strafrecht, Ordnungswidrigkeitsrecht, Führungslehre und Psychologie. Wenn Sie als Soldat, Grenzschutz- oder Polizeibediensteter arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Soldat, als Bundespolizist oder als Polizist. Diese kann in verschiedenen Einrichtungen der Bundeswehr, Bundespolizei und Polizei getätigt werden. Des Weiteren benötigen Sie sehr gute Englischkenntnisse und sollten körperlich wie psychisch fit sein. Wechselnde Arbeitszeiten sollten auch kein Problem sein. Bundespolizei, Bundeswehr, Bundespolizeidirektionen sowie Bildungsreinrichtungen der Bundespolizei können Arbeitsplätze für Soldaten, Grenzschutz- und Polizeibedienstete sein. Vakante Stellenangebote für Soldaten, Grenzschutz- und Polizeibedienstete finden Sie auf www.1a-stellenmarkt.de und in der Jobbörse der Agentur für Arbeit.

[Wächter, Aufseher]
Wächter und Aufseher sind überwiegend mit der Überwachung und dem Schutz öffentlicher Plätze und Gebäude beschäftigt. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Überwachung und der Schutz von Parkplätzen, Parkhäuser, Parkanlagen, Gebäuden und Grundstücken sowie die Kontrolle verschiedener Objekte mit Einsatz eines Wachhundes. Wächter die in Museen, Spielhallen oder Kaufhäusern arbeiten überwachen alle Ein- und Ausgänge, haben ein Auge auf die Besucher und greifen in Notsituationen ein. Wächter, die auf Veranstaltungen eingesetzt werden, kontrollieren die Veranstaltungsbesucher oder kümmern sich um die Sicherheit der Künstler. Wächter, die in Firmen angestellt sind, überwachen hier die Ein- und Ausgänge und bedienen die Telefonanlage. Darüber hinaus sind Wächter auch im Bereich Personenschutz tätig, hier sorgen sie für die Sicherheit der ihnen anvertrauten Personen. Wächter und Aufseher kennen sich mit den jeweiligen Rechts- und Sicherheitsvorschriften in ihrem Bereich sehr gut aus. Wenn Sie als Wächter oder Aufseher arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Bereich Wach- und Sicherheitsdienst. Darüber hinaus sollten Sie körperlich fit sein, eine gute Menschenkenntnis haben, kommunikativ sein und unterschiedliche Arbeitszeiten nicht scheuen. Wächter und Aufseher können nach der Ausbildung auch in den Fachbereichen Badewärter, Fahrzeugwächter, Garagenwärter, Garderoben-, Toilettenwärter, Gebäude-, Grundstückswächter, Ordner, Platzanweiser, Parkanlagen-, Flurwächter und Sammlungsaufseher arbeiten. Unternehmen im Wach- und Sicherheitsgewerbe, Dienstleistungsunternehmen aus den Bereichen Verkehr, Transport und Energieversorgung und verschiedene andere Betriebe mit Wachschutz sowie Personenschutzfirmen können Arbeitsplätze für Wächter und Aufseher sein. Interessante Stellenangebote für Wächter und Aufseher bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat ebenfalls viele vakante Jobs für Wächter und Aufseher zu bieten.

[Werkschutzleute, Detektive]
Werkschutzleute und Detektive sind Berufe im Sicherheitsbereich. Die hauptsächliche Tätigkeit dieser beiden Berufsgruppen besteht darin, Gebäude und Gegenstände zu überwachen und vor Beschädigungen oder Diebstahl zu schützen. Die tägliche Arbeit der Werkschutzleute besteht darin, unterschiedliche Werkhallen, Werkzeuge, Maschinen, Materialien und andere Gegenstände die im Besitz eines Unternehmens aus dem Dienstleistungs-, Handwerks- oder Industrieunternehmens sind vor Beschädigungen oder Diebstahl zu schützen. Darüber hinaus bewachen sie auch alle Ein- und Ausgänge der Betriebe und sorgen dafür, dass Mitarbeiter nicht in gefährliche Situationen, wie etwa einen Arbeitsunfall geraten. Ebenso verrichten sie auch administrative und organisatorische Aufgaben und erledigen notwendigen Schrift- und Telefonverkehr. Detektive sind zum größten Teil in Supermärkten, Videotheken, Modegeschäften und anderen Warenhäusern mit der Überwachung des Ladens beschäftigt. Mit Hilfe von Überwachungsmonitoren haben sie den ganzen Laden jederzeit im Blick und können so bei einem eventuellen Vergehen sofort eingreifen. Sie überwachen alle Ein- und Ausgänge und kontrollieren Kunden und Mitarbeiter. Darüber hinaus beraten sie sich mit der jeweiligen Geschäftsleitung und führen den Schrift- und Telefonverkehr. Werkschutzleute und Detektive besitzen ein großes Fachwissen in ihrem Bereich und wissen welche rechtlichen und sicherheitsrelevanten Bestimmungen eingehalten werden müssen. Wenn Sie im Bereich der Werkschutzleute oder Detektive arbeiten möchten, benötigen Sie eine dementsprechende Ausbildung. Werkschutzleute haben meist eine Ausbildung aus dem Wach- und Sicherheitsdienst und einen handwerklichen Beruf gelernt. Detektive haben meist eine Ausbildung als Detektive oder ebenfalls aus dem Bereich Wach- und Sicherheitsdienst. Werkschutzleute können nach der Ausbildung auch in den Fachbereichen Detektive und Hotel-, Warenhausdetektive eingesetzt werden. Industrie-, Handwerks-, und Dienstleistungsunternehmen aller Branchen können Arbeitsplätze für Werkschutzleute sein. Detektive können in Supermärkten, Warenhäusern, Videotheken, Spielhallen, Casinos, Kinos, Theatern, Museen und anderen Unternehmen eingesetzt werden. Interessante Stellenangebote für Werkschutzleute und Detektive bieten wir Ihnen auf www.1a-stellenmarkt.de. Die Agentur für Arbeit hat in ihrer großen Jobbörse ebenfalls viele Jobs für Werkschutzleute und Detektive zu bieten.

[Feinlederwarenhersteller]
Der Feinlederwarenhersteller ist handwerklich damit beschäftigt, Lederwaren und Schuhe aus Feinleder herzustellen. Zu den hauptsächlichen Tätigkeiten des Feinlederwarenherstellers gehört die einfache Zuarbeitung verschiedener Werkstücke zur Produktion von Lederschuhen, Ledertaschen, Lederkoffern, Ledergeldbörsen, Ledergürteln oder Ledermöbeln. Feinlederwarenhersteller können hier in den Bereichen Zuschneiden, Nähen, Sortieren, Verpacken oder Bedienung der einzelnen Maschinen eingesetzt werden. Ebenso kann sich jeder Feinlederwarenhersteller auf ein bestimmtes Accessoires aus Leder spezialisieren. Da das Fertigen von Schuhen und Handtaschen auch heute noch meist per Hand erledigt wird, haben die Feinlederwarenhersteller auch ein gutes Fingerspitzengefühl. Feinlederwarenhersteller haben ein großes Fachwissen über die verschiedenen Feinlederarten und kennen sich auch mit den einzelnen Produktionsschritten sehr gut aus. Wenn Sie als Feinlederwarenhersteller arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Feinlederwarenhersteller. Darüber hinaus sollten Sie über ein handwerkliches Geschick verfügen und sorgfältig arbeiten. Nach der Ausbildung können Sie als Feinlederwarenhersteller auch verschiedene Weiterbildungen absolvieren und so auch in anderen Bereichen des Lederhandwerks arbeiten. Feinlederwarenhersteller können in Betrieben der der Leder- und Schuhindustrie, bei Herstellern von Ledermöbeln, in Gerbereien, Schusterwerkstätten oder bei Taschenherstellern arbeiten. Ferner können sie auch in der Fahrzeuginnenausstattung vieler Autohersteller eingesetzt werden. Vakante Stellenangebote für Feinlederwarenhersteller bieten wir Ihnen auf www.1a-stellenmarkt.de. Die Jobbörse der Agentur für Arbeit enthält ebenfalls eine Menge Angebote für Jobs als Feinlederwarenhersteller.

[Pelzverarbeiter]
Der Berufsname Pelzverarbeiter ist schon ein wenig veraltet. Heute kennt man diesen Beruf unter dem Namen Kürschner. Der Pelzverarbeiter ist ein handwerklicher Beruf. Er verarbeitet Tierfelle zu Pelzbekleidung und weiteren Pelzprodukten. Zu den hauptsächlichen Aufgaben des Pelzverarbeiters zählt das herstellen, entwerfen, die Schnittherstellung, das Sortieren, Schneiden und Nähen der Felle, das Zwecken, Abgleichen, Beheften, Zusammennähen, Ausfertigen, Füttern des Pelzteils, Nähen der Stoffhüllen für Pelzinnenfutter, die Verarbeitung von Leder und Stoff sowie das Reparieren und pflegen von Pelzen und anderen Materialien. Ferner sind Pelzverarbeiter auch für die Beratung und Betreuung von Kunden, dem Entwurf verschiedener Pelzmodelle, und für die Bestellung des Herstellungsmaterials zuständig. Ebenso fallen auch alle administrativen Aufgaben sowie der Schrift- und Telefonverkehr in ihr Aufgabengebiet. Pelzverarbeiter haben ein großes Fachwissen über die verschiedenen Tierfellarten und kennen sich auch mit den Bereichen Herstellung und Pflege bestens aus. Wenn Sie als Pelzverarbeiter arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem handwerklichen Beruf. Diese dauert drei Jahre und endet mit dem Gesellenbrief. Nach einigen Jahren Berufserfahrung ist auch die Erlangung des Meistertitels möglich. Betriebe für Pelzverarbeitung, Hersteller von Pelzen und Handwerksbetriebe, die Pelzprodukte herstellen, zählen zu den häufigsten Arbeitgebern von Pelzverarbeitern. Interessante Stellen für Pelzverarbeiter bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Jobbörse der Agentur für Arbeit, welche Sie auf www.agentur-fuer-arbeit.de finden, hält ebenfalls viele Jobs für Pelzverarbeiter bereit.

[Filzmacher, Hutstumpenmacher]
Der Beruf des Filzmachers ist ein sehr altes Handwerk. Heute gibt es nur noch wenige Leute, die als Filzmacher arbeiten. In alten Zeiten bestand die Hauptaufgabe des Filzmachers darin, Stumpen in einer Form aus Holz für den Hutmacher vorzubereiten. Heute gibt es den Beruf des Filzmachers in seiner Form nicht mehr. Dieser ist heute unter dem Namen Produktionsmechaniker Textil bekannt. Die heutigen Hauptaufgaben des Filzmachers bestehen in der Überwachung, Wartung und Pflege der Produktionsmaschinen. Auch die Reparatur dieser Maschinen übernehmen sie. Ebenso sind sie auch für die Organisation, Bestellung und Bereitstellung des notwendigen Herstellungsmaterials verantwortlich. Filzmacher haben ein großes Wissen über den Produktionsablauf und wissen über die Wartung und Pflege der einzelnen Maschinen genau Bescheid. Wenn Sie als Filzmacher arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Produktionsmechaniker Textil. Diese dauert drei Jahre und endet mit dem Gesellenbrief. Nach der Ausbildung können Sie als Filzmacher auch in den Fachbereichen Filz-, Hutstumpenmacherhelfer, Hutstumpenmacher, Textilmaschinenführer – Vliesstoff und Textilmechaniker - Vliesstoff arbeiten. Unternehmen der Textil- und Filzverarbeitung und Hersteller verschiedener Produkte aus Filzmaterialien sind die häufigsten Arbeitsplätze der Filzmacher. Wenn Sie einen Job als Filzmacher suchen, schauen Sie doch einfach mal in unsere Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit kann Ihnen darüber hinaus auch eine Vielzahl interessanter Stellenangebote für Filzmacher bieten.

[Groblederwarenhersteller]
Groblederwarenhersteller arbeiten in einem Produktionsberuf. Zu ihrer hauptsächlichen Aufgabe zählt die Herstellung von Cabriodächern, LKW-Planen, Bootsverdecken aus Stoffen wie Leder, Kunststoff, Textilien oder Schwergewebe, Zelten oder Sportartikel aus Leder. Ebenso gehört auch das Anfertigen von Sonderanfertigungen, das Reparieren, die Prüfung der Materialqualität, die Fertigung von Schnittschablonen, das Schneiden, das Stanzen, das Nähen, das Steppen und das Verarbeiten von Schaumstoffen zu ihrem Aufgabengebiet. Groblederwarenhersteller kümmern sich darüber hinaus auch um die Beratung und Betreuung der Kunden, kümmern sich um den Verkauf, erledigen die Buchhaltung und erledigen die Bestellung der Materialien. Groblederwarenhersteller sind Fachexperten im Bereich des Leders und können sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren. Wenn Sie im Bereich der Groblederwarenhersteller arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem handwerklichen Beruf. Ebenso sollten Sie handwerkliches Geschick mitbringen und ein Händchen für das Nähen von Lederteilen haben. Da in manchen Betrieben auch Akkordarbeit geleistet wird, sollten Sie zudem körperlich fit sein. Nach der Ausbildung können Groblederwarenhersteller auch in den Fachbereichen Bandagisten, Fahrzeugsattler, Feinsattler, Grobsattler und Sattler-, Bandagistenhelfer arbeiten. Unternehmen der Textilverarbeitung, Hersteller von Lederartikeln wie Cabriodächer und LKW-Planen, Hersteller von Zelten, Sportartikelhersteller, verschiedene Handwerksbetriebe und der Fahrzeuginnenausstattungsbereich der Autohersteller können Arbeitsplätze für Groblederwarenhersteller sein. Vakante Stellenangebote für Groblederwarenhersteller bieten wir Ihnen in unserer Jobbörse. Die Agentur für Arbeit hält ebenfalls viele Jobs für Groblederwarenhersteller bereit.

[Handschuhmacher]
Der Handschuhmacher gehört zu den handwerklichen Berufen. Heutzutage ist dieser Beruf schon sehr alt und wird nur noch selten angeboten. Die Hauptaufgabe der Handschuhmacher besteht darin, Handschuhe für Frauen, Männer und Kinder aus ganz unterschiedlichen Stoffen, wie etwa Filz, Stoff, Leder, Pelz oder auch Stroh herzustellen. Die Hauptaufgaben bestehen im Zuschneiden der einzelnen Teile, dem Sortieren, Nähen und der Verpackung der unterschiedlichen Handschuhe. Da ein Teil der Produktion heute von Maschinen erledigt wird, gehört auch die Überwachung, Bedienung und Pflege der Maschinen zu den Aufgaben der Handschuhmacher. Da jeder Handschuh ein einzigartiges Muster besitzt, wird dieses auch heute noch von Hand gefertigt. Handschuhmacher sind neben der produktiven Tätigkeit häufig auch mit der Betreuung und Beratung der Kunden, dem Verkauf, der Bestellung des Materials und selten auch mit der Buchhaltung betraut. Handschuhmacher sind Fachexperten auf dem Gebiet der unterschiedlichen Stoffe und wissen über jeden einzelnen Produktionsschritt genau Bescheid. Wenn Sie als Handschuhmacher arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Handschuhmacher. Diesen können sie in allen Unternehmen oder Handwerksbetrieben erlernen, die diese Textilien verarbeiten. Unternehmen der Textilverarbeitung, Hersteller von Handschuhen und Handwerksbetriebe, die sich auf das Handwerk des Handschuhmachers spezialisiert haben, sind die häufigsten Arbeitsplätze für Handschuhmacher. Interessante Jobs für Handschuhmacher bieten wir Ihnen unter www.1a-stellenmarkt.de. Die Agentur für Arbeit hat in ihren Jobcentern ebenfalls viele Stellenangebote für Handschuhmacher zu bieten.

[Hutmacher, Mützenmacher]
Der Hutmacher ist ein handwerklicher Beruf und zählt in der heutigen Zeit zu den ältesten Handwerken in der Textilindustrie. Hutmacher sind, wie der Name schon sagt, damit beschäftigt Hüte in allen möglichen Formen und Farben in ganz unterschiedlichen Stoffen herzustellen. So kommt hier häufig Filz, Leder, Pelz, Nylon und andere Stoffe zum Einsatz. Zu den Hauptaufgaben des Hutmachers zählen das Zuschneiden der einzelnen Teile, das Sortieren, das Nähen, das Zusammenfügen und das Verpacken der fertigen Produkte. Da einige Arbeitsschritte heute mit Hilfe von Maschinen schneller gehen, haben Hutmacher oftmals auch die zusätzliche Aufgabe, die Maschinen zu bedienen, zu überwachen, zu pflegen und bei Bedarf reparieren zu lassen. Ebenso gehört neben dem produktiven Handwerk auch die Beratung und Betreuung von Kunden, der Verkauf, die Bestellung des Materials, die Buchhaltung, der Schrift- und Telefonverkehr und alle versandtechnischen Dinge zu den Aufgaben eines Hutmachers. Der Hutmacher kennt sich auf dem Gebiet der einzelnen Stoffe für die Hüte gut aus und weiß, wie die einzelnen Materialien verarbeitet werden müssen. Wenn Sie als Hutmacher arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem Bereich. Ebenso können auch eine Ausbildung im Textilbereich und eine entsprechende Weiterbildung zum Job des Hutmachers führen. Unternehmen der Textilverarbeitung, Hersteller von Hüten und Mützen, Hutmachereien und Handwerksbetriebe, die sich mit der Verarbeitung von Hüten und Mützen beschäftigen, sind die Hauptarbeitsplätze von Hutmachern. Vakante Stellenangebote für Hutmacher, Mützenmacher finden Sie in unserer großen Stellenbörse. Auch die Agentur für Arbeit hat viele interessante Jobs für Hutmacher zu bieten.

[Asphaltbauer/in]
Asphaltbauer/innen sind für die Verarbeitung von Asphaltmastix (Mischung für große Belastungen) und Gussasphalt zuständig. Für den Straßen- und Brückenbau stellen sie Schutz- Deck- und Abdichtungsschichten her, im Industriebau Werkstatt- und Hallenböden. Zu ihrer Tätigkeit gehört auch die Sicherung von Bauwerken gegen Feuchtigkeit. Hauptsächlich beschäftigt sind Asphaltbauer/innen in bauwirtschaftlichen Betrieben, zu denen Brückenbau, Industriebau, Hoch- Tief- und Wasserbau. Aber auch Ausbau und Straßenbau gehört zu den Aufgaben von Asphaltbauer/innen. Beispielsweise stellen Menschen in diesem Beruf Straßendecken für Autobahnen, Land- und Stadtstraßen, Fahrradwege und Fußwege her. Grundvoraussetzung für eine Ausbildung sind Kraft, Geschick in Sachen Handwerk, technisches Verständnis und Teamfähigkeit.
Ein ausgebildeter Asphaltbauer findet nach der Ausbildung eine Anstellung in Baubetrieben, die im allgemeinen Hoch- und Tiefbau, Wasserbau, Straßenbau und im Industrie- und Brückenbau tätig sind. Der Asphalteinbau ist sehr stark von der Witterung abhängig, was zur Folge hat, dass im Winter weniger Aufträge anstehen, als im Sommer. Außerdem können bestimmte Straßenstrecken für den Umbau ausschließlich Nachts gesperrt werden, so dass Asphaltbauer/innen auch Nachtarbeit verrichten müssen. Die Arbeit findet immer in Kolonnen (Arbeitsgruppen) statt und nur bei kleineren Bauvorhaben werden einzelne Arbeiter oder Gruppen mit wenigen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1970 wurde ein sogenanntes „Teerverbot“ ausgesprochen, so dass heutzutage das Arbeiten nicht mehr gesundheitsgefährdend ist. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre.
Die Ausbildung zum Asphaltbauer/in wird in drei Fachrichtungen angeboten: Asphaltbauer/in – Ausbau, Asphaltbauer/in – Hochbau, Asphaltbauer/in - Tiefbau. Für weitere Infos über diesen Beruf besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit.

[Ausbaufacharbeiter/in]
Ausbaufacharbeiter/innen sind für das Einrichten einer Baustelle zuständig. Das bedeutet, dass sie die für den späteren Einbau benötigten Ausbaumaterialien vorbereiten. Die Arbeit der Ausbaufacharbeiter/innen verteilt sich je nach Fachrichtung und Berufsschwerpunkt auf verschiedene Aufgabenbereiche. Beispielsweise werden Innenwände hochgezogen und verputzt, Fliesen werden verlegt. Die geschieht in Gewerbe- und Industriebauten, in privaten Wohnungen oder Veranstaltungsgebäuden. Auch das Arbeiten mit Materialien aus Holz gehört zu den Tätigkeiten eines Ausbaufacharbeiters. Hierzu werden Handwerkzeuge und auch Maschinen verwendet. Sie stellen Mischungen aus Estrich her und tragen sie auf, bringen Ummantelungen und Dämm-Materialien an und arbeiten auch mit Dichtungsmassen. Auch die jeweiligen Transportarbeiten fallen in ihren Aufgabenbereich. Falls Verbesserungsarbeiten nötig sind, werden auch diese von einem Ausbaufacharbeiter übernommen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Anfertigen von Stuckarbeiten. Ein Ausbaufacharbeiter kennt sich mit verschiedenen Mörtelmischungen aus, welche sie nach dem herstellen selbst auftragen. Das Verputzen von Decken und Wänden und das Fertigen von Gesimsen ist auch Teil des Arbeitsvorgangs. Am Ende entstehen so ganze Konstruktionen in Kombination von Stuck-, Putz- und Trockenbauarbeiten. Auch das Verlegen von Fliesen und Estrich, sowie Mosaikarbeiten fallen in das Berufsfeld. Hier bereiten sie den Untergrund vor, bauen Sperr- und Dämmstoffe ein, setzen Fugen und bearbeiten Kunststoffe sowie Kunstharze. Die Ausbildungszeit beträgt zwei Jahre. Umfangreichere Informationen können Sie online im BIZ erlesen.

[Tischler/in]
Tischler/innen stellen hauptsächlich Möbel, Fenster und Türen aus Holz und Holzwerkstoffen her. Auch Innenausbauten werden durchgeführt. Hauptsächlich werden Einzelstücke hergestellt. Ihr Beschäftigungsfeld liegt in Möbelhäusern, Werkstätten oder Baumärkten. Aber auch an Theatern, Messebauunternehmen oder Schiffbaubetriebe stellen Tischler ein. Nach der Handwerksordnung (HwO) ist Tischler/in ein anerkannter Ausbildungsberuf. Das Berufsfeld teilt sich in Folgende Beschäftigungen auf: Holzverarbeitung, Oberflächenbehandlung, Montage und Restauration. Die Holzverarbeitung bezieht sich auf das grobe Zuschneiden von Holzstücken, meist durch CNC- gesteuerte Maschinen, welches technisches Interesse und Verständnis voraussetzt. Auch die regelmäßige Reinigung und Wartung gehören dazu. Aber nicht nur grobe Vorarbeit, sondern auch präzises Arbeiten mit der Hand sind Teil der täglichen Aufgaben. Hier werden Löcher, Schlitze oder Vertiefungen ausgestemmt. Hier ist millimetergenaues Arbeiten gefragt. Nach der Herstellung der Einzelteile bringen Tischler/innen Scharniere an, setzen Holzdübel ein nageln Bretter zusammen und verzahnen Zapfen und Zinken. In der Oberflächenbehandlung geht es darum, Sperrholz- und Spanplatten schön aussehen zu lassen, denn nicht immer wird jedes Stück aus teurem Vollholz hergestellt. Dazu werden die Platten vor der Weiterverarbeitung furniert. Auch bleichen, beizen und lasieren ist eine Methode, die Holz eine unterschiedliche Farbe verleiht. Auch ökologische Mittel werden verwendet. Die Montage umfasst das passgenaue Einsetzen von verschiedenen Stücken. Dazu gehört auch die Montage von Einbauküchen mit der dazugehörigen Elektrik. Im Falle einer notwenigen Restauration werden alte Möbelstücke wieder schön hergerichtet, repariert und instand gesetzt. Sie beraten die Kunden auch über die weitere Pflege der restaurierten Stücke. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Für die Tätigkeit als Tischler/in gibt es folgende Spezialisierungen: Tischler/in - Ausstellungen, Tischler/in – Bühnenbilder, Tischler/in - Messebau, Tischler/in - Sportgeräte. Sollten Sie weitere Infos benötigen oder nach freien Stellen suchen, können Sie diese auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit recherchieren. 

[Fachverkäufer/in für Drogeriewaren]
Fachverkäufer/innen für Drogeriewaren führen Verkaufs- und Beratungsgespräche mit Kunden, erklären die Beschaffenheit und den richtigen Einsatz von verschiedenen Produkten und verkaufen diese letztendlich auch. Wichtige Punkte sind dabei die Anwendung, Lagerung, Funktion und Wirkungsweise. Auch geben sie wertvolle Tipps bei der Auswahl bestimmter Drogerieartikel. In einigen Drogerien sind die Fachverkäufer/innen auch für die Annahme von Filmen, die entwickelt werden sollen und bieten zudem frei verkäufliche Arzneimittel an. Im Sinne einer kompetenten Fachberatung halten sie sich für die Kunden über Trends auf dem Laufenden und beobachten die relevante Konkurrenz. Sie stellen die gewünschten Produkte zusammen und verpacken sie für die Kunden, damit diese einen angenehmen Transport haben. Am Schluss kassieren sie auch den zu zahlenden Betrag. Eine weitere Aufgabe ist das einordnen der Ware in die Regale, sowie die Bestandskontrolle und Nachbestellung fehlender Waren. Fachverkäufer/innen für Drogeriewaren präsentieren außerdem die Ware im Verkaufsraum und versehen die Produkte mit dem entsprechenden Preis. So stellen sie zum Beispiel bestimmte Themengebiete wie Parfum, Babynahrung oder Pflegeartikel zusammen. Auch Test Ware wird von ihnen ausgepackt und für die Kunden zur Probe bereitgestellt. Das Anbringen von Werbematerial und Dekorationen und das Auslegen von Info- und Prospektmaterial gehört zu den täglichen Aufgaben von Fachverkäufer/innen für Drogeriewaren. Für diesen Beruf gibt es zwei Spezialisierungsmöglichkeiten: Drogist/in – Vertrieb, Drogist/in – Verkauf. Umfangreichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte außerdem der entsprechenden Internetseite des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Biologiemodellmacher/in]
Biologiemodellmacher/innen sind für die Herstellung von Maßstabgerechten Modellen des menschlichen Skeletts, Organen und Krankenpflegepuppen zuständig. Diese Puppen dienen zum Beispiel jungen Menschen im Pflegedienst als Übungspuppen für den Umgang mit echten Menschen. Eine Medizinstudentin kann sich eingehend mit dem Geburtsvorgang beschäftigen und verschiedenen Anwendungen durch Veranschaulichung erlernen. Rettungsassistenten üben an diesen Puppen die notwendigen Wiederbelebungsmaßnahmen. All diese Modelle werden vorher durchgeplant und wichtige Arbeitsschritte werden besprochen. Biologiemodellmacher/innen fertigen Werbe- und Schaumodelle sowie Modelle von Pflanzen und Tieren an. Hierbei verwenden sie formbare Materialien wie Gips und Kunststoff und färben sie auch dementsprechend ein. Sie stellen Formen aus Metall, Gips und Kunststoff her, denn mittlerweile wird nur noch selten Wachs als Modellgrundlage verwendet. Sie pressen und gießen Einzelteile in Handarbeit oder stellen sie maschinell her. Diese werden danach entgratet, geglättet und geklebt, retuschiert und dann zusammengebaut. Biologiemodellmacher/innen mischen Farben und tragen diese auf die Modelle auf. Dabei verwenden sie Spritzapparate oder tragen die Farbe per Hand auf. Zuletzt prüfen sie die Modelle auf Qualität und Funktionalität. Die Möglichkeit zur Spezialisierung besteht in folgenden Fachgebieten: In Lehrmittelwerkstätten, in der Herstellung orthopädischer Erzeugnisse, in Museen für Naturkunde (Kunststoffguss, Zusammenbau von Tier- und Pflanzenmodellen). Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. In diesem Beruf werden außerdem folgende Fachrichtungen angeboten: Biologiemodellmacher/in- Qualitätskontrolle, Biologiemodellmacher/in – Qualitätsmanagement. Sollten Ihnen diese Informationen nicht zu einer Entscheidung helfen, können Sie weiteres online im BIZ erfahren. Auch freie Stellen werden dort ausgeschrieben.

[Baumaschinenführer/in]
Baumaschinenführer/innen sind für den Transport von Baumaschinen zum Einsatzort zuständig, und montieren diese dann vor Ort. Die beinhaltet unter anderem die Überprüfung und eventuelle Ausbesserung der Bodenbeschaffenheit mit Kies oder Beton, die Beachtung der Windsicherungsvorschriften, sowie die Herstellung von Strom- und Wasseranschlüssen. Die Baumaschinen, die sie bedienen und führen, sind unterschiedlicher Natur. Sie bedienen Kräne und fügen große Baumaschinenteile präzise in ihren Standort ein, bedienen Verdichtungsgeräte und Betonpumpen, modellieren Gelände und planieren Straßentrassen. Außerdem Benutzen sie Bagger um Erde von einem Standort zum anderen zu transportieren. Auch das Herstellen von Straßenbelägen zusammen mit Straßenfertigern ist eine der Aufgaben eines /einer Baumaschinenführers/in. Sie warten und pflegen die Geräte und führen verschiedene Reparaturen eigenständig durch. Dazu gehören beispielsweise die Überprüfung von Ölständen und Getrieben und die Überprüfung von Bremsen Aggregaten, Kupplungen Hub- und Schließwerken, Achsen, Wellen und Triebwerken. Mobile Zusatzgeräte werden ebenfalls selber von ihnen hinzugefügt. Sie kennen sich außerdem mit Sicherheits- und Umweltschutzbedingungen aus und wenden diese fachgerecht an. Speziell im Hochbau bedienen sie Kräne und überwachen Bauaufzüge, Betonmischanlagen, Verdichtungsgeräte, Kompressoren und mobile Betonpumpen. Die Dauer der Ausbildung beträgt für die Vorbereitungskurse 1-6 Monate.
In diesem Beruf gibt es außerdem folgende Fachrichtungen: Baumaschinenführer/in - Erdbau, Baumaschinenführer/in - Brunnenbau, Baumaschinenführer/in - Straßenbau. Informieren Sie sich bitte außerdem über den Beruf des/der Baumaschinenführers/in auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt. Dort finden Sie zudem Angebote zu offenen Stellen in diesem Gewerbe. 

[Kranführer/in]
Kranführer/innen sind zuständig für die Bedienung von verschiedenen Arten von Kränen. Dazu zählen beispielsweise Mobil- Bau-, und Drehkräne für die Bewegung und den Transport von schweren Lasten. Auch befestigen sie mit Ketten oder Gurten die Last am Haken des Krans, falls keine helfende Hand zur Stelle sein sollte. Teilweise wird ein solcher Kran auch mittels einer Fernbedienung in Gang gesetzt. Sollte das der Fall sein, platziert sich der/die Kranführer/in an der Abladestelle, bedient die Konsole und stellt die Fracht passgenau ab. Auch ist die Instandhaltung und die tägliche Wartung der Arbeitsgeräte ein Teil der Aufgaben eines/einer Kranführers/in. Das dient der Sicherheit und der längeren Lebensdauer der Maschinen. Dies weitet sich auf die gesamte Baustelle und die dazugehörigen Maschinen aus. Im Falle eines Defektes nimmt der/die Kranführer/in aus gegebenenfalls eine Reparatur vor. Die Arbeit von Kranführer/innen weitet sich außerdem auf folgende Wirtschaftszweige aus: Ausbau, Gerüstbau, Hochbau, Beton-und Stahlbetonbau, Feuerungsbau, Schornsteinbau, Errichtung von Fertigteilbauten, Bau von Gebäuden ohne Anbau von Fertigteilen. Ebenso stellen sie Baumaterialien wie Gips, Beton oder Zement her und stellen Holzfaser- und Holzspanplatten sowie Furnier-, Sperrholzplatten her. Alles in Allem ist dieser Beruf interessant, bietet Abwechslung und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, nämlich als: Kranführer/in – Produktion, Kranführer/in - Fertigung. Bei Interesse an diesem Berufsfeld können Sie mehr erfahren, indem Sie die Internetseite des BIZ besuchen. Ebenfalls werden dort offene Stellen in diesem Beruf angeboten.

[Maler/in und Lackierer/in]
Maler und Lackierer haben die Aufgabe, Gebäude und Fassaden mit Farbe und Bekleidung zu versehen. Hier gibt es drei verschiedene Fachrichtungen: 1. Maler/innen und Lackierer/innen mit Fachrichtung "Gestaltung und Instandhaltung" haben hauptsächlich mit Bekleiden, Behandeln und Beschichten von Gebäuden, Innenwänden, Decken, Böden und Fassaden zu tun. Sie sind für die Vorbereitung von Untergründen und die Ausbesserung von Putzschäden an Wänden zuständig. Außerdem gestalten sie Innenräume mit verschiedensten Maltechniken, Tapeten und Dekorputzen. Sie tragen einen Großteil zum Energiesparen bei, indem sie Dämmstoffe einbauen und verschiedene Wärmedämmsysteme anbringen. Rohes Holz, aus dem beispielsweise Türen, Fenster oder Außenböden bestehen, grundieren und lackieren sie um Schutz vor Wettereinflüssen zu gewährleisten. Sie sind in der Verarbeitung von Kunststoffen tätig und erstellen zudem Schilder und Beschriftungen. 2. Maler/innen und Lackierer/innen mit Fachrichtung "Bauten- und Korrosionsschutz" sind zuständig für den Schutz und die Sanierung von Bauwerken und Bauteilen. Beschichtungen und Anstriche werden von ihnen aufgetragen, Fugen werden von ihnen verdichtet und Korrosions- und Brandschutzmaßnahmen werden von ihnen durchgeführt. 3. Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung "Kirchenmalerei und Denkmalpflege" sind ausschließlich für die Restauration von historischen Gebäuden zuständig. Sie rekonstruieren und sanieren Wände, Fassaden, Decken und antike Malereien. Ornamente und Profile werden von ihnen sorgfältig gestaltet. Weitere und umfangreichere Informationen sowie offene Stellen sehen Sie bitte auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit ein. Ebenfalls werden hier offene Stellen angeboten.


Glaser/innen stellen verschiedene Produkte aus Flachglas her. Dazu zählen die Herstellung von entsprechenden Rahmen, die Einpassung der von ihnen angefertigten Scheiben und die Montage von Bauteilen. Hierzu zählen auch Schaufenster und Fassadenkonstruktionen. Reparaturen werden ebenfalls von ihnen übernommen. Unter Berücksichtigung des Schall- und Wärmeschutzes errichten sie Glasvorbauten und Wintergärten. Dazu wird das Glas in passende Teile geschnitten und dann Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Metall hergestellt und mit dem Glas zusammengebracht. Nach dem Transport zur Baustelle werden die Fertigen Stücke dann eingesetzt. Treten Hagelschäden an Gebäuden auf, oder werden Restaurationsarbeiten fällig, übernehmen Glaser/innen auch diese Aufgaben. Ebenfalls stellen Glaser auch Teilstücke aus Flachglas her, die als Spiegel, Vitrinenglas oder Scheiben für Tischplatten dienen. Auch Rahmen sie Bilder oder Spiegel ein. Kunstverglasungen, die einen hohen Standard erfüllen müssen, gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich eines/einer Glasers/Glaserin. Meist geht es um aufwendige Mosaike, die in Kirchen als Fenster ihren Platz finden sollen. Zunächst werden Entwürfe zu jeder Arbeit vorbereitet und dann fachgerecht umgesetzt. Dann folgen der Zuschnitt des Glases und die Glättung der Kanten durch Polieren und Schleifen. Ebenfalls gravieren und bemalen Glaser die fertigen Stücke, um sie zu veredeln. Die anerkannte Ausbildung dauert drei Jahre. Der Beruf Glaser/in unterteilt sich in zwei Fachrichtungen: Glaser/in - Verglasung und Glasbau, Glaser/in - Fenster- und Glasfassadenbau. Nun können Sie, falls Sie noch weitere Informationen und freie Stellen suchen die Internetseite des BIZ aufsuchen und Ihr Wissen erweitern. [Verfahrensmechaniker/in]
Verfahrensmechaniker/innen erstellen zunächst einen Plan über die Fertigung von Kautschuk- und Kunststoffprodukten, richten die zu verwendeten Maschinen ein und bereiten die Rohstoffe vor, die zur Herstellung benötigt werden, und die sogenannten Halbzeuge (Zwischenprodukt zwischen Rohstoff und Endprodukt) ergeben. Flüssige Massen oder Granulat füllen sie in die entsprechenden Vorrichtungen ein, die Halbzeuge werden in die dazugehörigen Werkzeuge eingespannt. Zum Schluss werden die Anlagen angefahren, die Arbeitsschritte überwacht und, falls nötig nachreguliert. Verfahrensmechaniker kennen sich bestens mit den Rohstoffen und deren Eigenschaften aus und wenden deshalb stets das beste Verfahren an. Jeder Arbeitsschritt wird überprüft und zu Protokoll gebracht. Bei Abweichungen greifen sie ein und beheben diese. Zum Schluss unterziehen sie die fertigen Produkte erneut einer genauen Kontrolle. Dann folgt das Finish, das bedeutet, dass Oberflächen veredelt, geschliffen und poliert werden Regelmäßig überprüfen, warten, reinigen und reparieren sie die Maschinen und Werkzeuge, die für ihre Arbeit verwendet werden. Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker dauert drei Jahre und unterteilt sich in folgende Fachrichtungen: Verfahrensmechaniker/in – Bauteile, Verfahrensmechaniker/in – Faserverbundwerkstoffe, Verfahrensmechaniker/in – Formteile, Verfahrensmechaniker/in – Halbzeuge, Verfahrensmechaniker/in – Kunststofffenster und Verfahrensmechaniker/in - Mehrschicht-Kautschukteile. Für ausführlichere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten der Arbeitsagentur. Sicher finden Sie auch einige freie Stellen für diese Berufsgruppe.

[Buchhändler/in]
Der Handel mit Büchern, Zeitschriften und elektronischen Medien gehört zu den täglichen Aufgaben des/der Buchhändlers/Buchhändlerin. Sie stehen den Kunden in Beratungsfragen zu Seite und gehen auf die speziellen Wünsche ein. Die Beobachtung des Marktes und die Entwicklung eigener Marketingkonzepte gehören ebenfalls zu diesem Berufsfeld. Ebenfalls kümmern sie sich um einen reibungslosen Ablauf im Rechnungswesen. Eine gute Vorbereitung auf die anstehende Veröffentlichung eines Buches ist das A und O, um den Kundenansturm im Überblick zu behalten. Dafür erstellen sie bereits im Vorfeld ein Konzept, richten das Schaufenster entsprechend her und eignen sich das gesamte Wissen über das Buch und den/die Autoren/Autorin an. So können sie die Kunden optimal und fachgerecht beraten. Nebenbei recherchieren sie für die Kunden weitere Bücher, verkaufen vorhandene Exemplare oder bestellen gewünschte Bücher. Es gibt auch einige Buchhändler/innen, die ihr Sortiment nur übers Internet anbieten. Sie halten dort die Seiten auf dem neuesten Stand und beantworten E-Mails der Kunden. Einige Buchhändler/innen sind direkt an der Entstehung eines Buches mitbeteiligt. Sie entwickeln unter anderem Konzepte zum Verkauf zusammen mit den Autoren aus. Auch führen sie gemeinsam mit dem Lektorat Prüfungen eines neuen Manuskriptes durch und erarbeiten die Inhalte eines neuen Autorenvertrages. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Buchhändler/in - Sortiment, Buchhändler/in - Verlag und Buchhändler/in - Antiquariat. Weitere Informationen können Sie der Internetseite der Agentur für Arbeit entnehmen und auch offene Stelle können Sie dort in Erfahrung bringen.

[Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk]
Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk sind für den Vertrieb von Nahrung- und Genussmitteln zuständig. Sie bieten den Kunden eine fachgerechte Beratung. Sie kennen sich mit dem Anrichten von Lebensmitteln in einer Vitrine (z.B. Fleisch oder Fisch)bestens aus und dabei achten sie natürlich stets darauf, dass die Ware frisch und ansehnlich ist. Sie betreuen und beraten die Kunden ausgiebig und Kassieren nach dem Kauf ab. Sie werden in Sachen Lebensmittelhygiene eingehend geschult, damit der Umgang mit den Lebensmitten fachgerecht abläuft und die Gesundheit der Kunden zu keiner Zeit in Gefahr gebracht wird. Zudem nehmen sie gelieferte Ware an und kontrollieren den Bestand im Lager. Außerdem kümmern sie sich um eventuelle Waren, die storniert werden sollen. Sie zeichnen Waren mit entsprechenden Preisen aus und präsentieren sie verkaufsfördernd. Zu den weiteren Aufgaben von Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk gehört außerdem die Zubereitung von Lebensmitteln wie verschiedene Salate und Fleischgerichte. Darüber hinaus organisieren sie große Veranstaltungen wie Geburtstage oder Trauerfeiern und liefern die Lebensmittel auf Wunsch auch außer Haus. In speziellen Fachrichtungen achte sie auf die Bedürfnisse der Kunden, die zum Beispiel an Diabetes leiden, eine Diät machen oder vielleicht bestimmte Lebensmittel aufgrund einer Allergie nicht verzehren dürfen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für den Beruf von Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk gibt es folgende Fachrichtungen: Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk- Konditorei, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk- Bäckerei und Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk - Fleischerei. Eingehendere Informationen können Sie der Internetseite der Agentur für Arbeit entnehmen. Auch einige freie Stellen werden sie dort finden.

[Elektroanlagenmonteur/in]
Elektroanlagenmonteure/innen kümmern sich um Anlagen der Energieelektronik, der Beleuchtungstechnik, der elektronischen Meldetechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik und der Sicherheitstechnik. Hier montieren, installieren und warten sie die verschiedenen Anlagen. Eine gute Vorbereitung der Arbeit ist hier unumgänglich und wird von ihren Vorgesetzten vorgegeben. Verteileranlagen, Generatoren, Transformatoren, Notrufanlagen, Sprechfunkanlagen und Anlagen für Beleuchtungen müssen vor der Installation inspiziert werden. Dazu wird zuerst einmal die Montagestelle eingerichtet. Das Sortiment an benötigtem Material, die Dauer des Einsatzes und die Vorbereitung des Materials sind Arbeitsschritte, die zuerst vorgenommen werden. Danach bringen sie Metallteile in Form, bohren Löcher und verbinden die Teile mittels eines Schweißgerätes. Zu den weiteren Aufgaben eines/einer Elektroanlagenmoteurs/Elektroanlagenmonteurin gehört die Prüfung eine Straßenbahnoberleitung oder Supermarktbeleuchtung. Fließt genügend Strom? Ist das Licht hell genug? Wie empfindlich ist die Reaktion der Brandsensoren? Mit Hilfe von digitalen und analogen Messgeräten überprüfen sie installierte Anlagen genau, spüren Fehler auf und beheben diese. Dann wird die Anlage wieder in Betrieb genommen. Auch die regelmäßige Wartung ist Teil der Aufgaben, damit der Betrieb reibungslos ist und bleibt. Auch im Kundendienst sind sie tätig. Sie fahren zu ihnen nach Hause und reparieren Elektroanlagen vor Ort. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und es gibt folgende Fachrichtungen: Elektroanlagenmonteur/in – Innenanlagen, Elektroanlagenmonteur/in - Außenanlagen und Elektroanlagenmonteur/in – Schalttechnik. Außerdem finden Sie online weitere Informationen, wenn Sie sich auf die Seite der Bundesagentur für Arbeit begeben. Auch offene Stellen in diesem Bereich werden dort angeboten.


Maurer/innen stellen Mauern und Bauwerke aus einzelnen Steinen her, oder führen Arbeiten mit Beton durch (z.B. Fundamentgüsse). Sie arbeiten im Fertighausbau, in Hochbauunternehmen, bei Betonbaufirmen oder bei Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen. Sie errichten nach Architektur- und Statik Plänen verschiedenartige Hochhäuser, Bürogebäude, Reihenhäuser oder auch Einfamilienhäuser. Auch modernisieren sie bestehende Gebäude und reparieren oder erweitern sie um An- und Ausbauten. Vor Beginn der Arbeit sichern sie die Baustelle ab und richten sie ein. Dazu zählt das Aufstellen von Bauzäunen mit den dazugehörigen Hinweisschildern, das Umleiten des Verkehrs und das Aufstellen von Absperrungen. Sie rufen die Beteiligten zusammen und sprechen die Baupläne durch. So stimmen sie die Arbeit aufeinander ab. Nach der Prüfung des Arbeitsauftrags fordert der Maurer/die Maurerin die Materialien, Baugeräte und Maschinen an und platziert sie auf der Baustelle. Auch die fachgerechte Aufbewahrung obliegt ihm/ihr. Sollte das Ausheben einer Baugrube erforderlich sein, übernehmen sie diese Aufgabe ebenfalls selber. Auch die Rohre zur Wasserversorgung und Entsorgung auf der Baustelle wird der/die Maurer/Maurerin selber installieren. Verlässlichkeit und Teamgeist sollten zu den Grundvoraussetzungen zählen, denn die Zusammenarbeit ist von großer Wichtigkeit, denn nur so ist der reibungslose Ablauf gesichert. Auch die Beachtung der Sicherheitsvorschriften muss in jedem Fall eingehalten werden. Ein Maurer/eine Maurerin sollte zudem schwindelfrei sein, denn das Arbeiten auf Hebebühnen, Gerüsten oder Leitern kommt fast täglich vor. Es sollte bedacht werden, dass in diesem Beruf bei Wind und Wetter gearbeitet wird. Die Fachrichtungen in diesem Beruf sind folgende: Maurer/in - Hochbau, Maurer/in – Tiefbau und Maurer/in - Ausbau. Des Weiteren finden Sie weitere umfangreiche Infos auf der Internetseite des BIZ. Freie Stellen werden ebenfalls aufgelistet.

[Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in]
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen sind für das Verlegen von Keramik, Glas sowie Kunst- und Natursteinen. Überall dort, wo es notwendig ist, dass Oberflächen leicht zu reinigen sind, kommen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen zum Einsatz. Das Betrifft vor Allem Küchen, Badezimmer oder Schwimmbäder. Auch in Nahrungsmittelbetrieben, Laboren oder Kliniken sind diese Böden aus Gründen der Hygiene vorgeschrieben. Mosaikarbeiten sind meist in Hauseingängen, U-Bahnschächten und Fassaden gefragt um der Fläche ein schönes Aussehen zu verleihen. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen arbeiten im Freien oder auch innerhalb von Gebäuden. Dabei variieren die Baustellen. Ihr Können ist sowohl bei Reparaturarbeiten, als auch bei Neubauten gefragt, was eine gewisse Flexibilität voraussetzt. Sie sprechen zunächst die Wünsche der Kunden durch, fordern dann das zu verwendende Material an und richten zuletzt die Baustelle ein. In Sachen Harmonie von Farben und Formen sind sie bestens Bewandert und können so dem Kunden seine individuellen Wünsche fachgerecht erfüllen. Geht es darum, Fassaden zu verkleiden, arbeiten sie überwiegend im Freien und so sollte bedacht werden, dass sie verschiedenen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind. Da jede Baustelle individuelles Arbeiten erfordert, werden vor jedem Verlegen die Maße genommen und die entsprechende Menge an Material errechnet. Wichtig ist es auch, dass die Untergründe begutachtet und eventuell ausgebessert oder angepasst werden. Dazu verwenden sie Rüttel- Bohr- und Meißel Maschinen. Bei der Verlegung von Bodenfliesen muss ebenfalls beachtet werden, dass das Wasser in eine bestimmte Richtung ablaufen soll. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Des Weiteren gibt es in diesem Beruf verschiedene Fachrichtungen: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in – Hochbau, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in – Tiefbau, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in – Ausbau und Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in – Natursteine. Weitere und ausführlichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Agentur für Arbeit.

[Gerüstbauer/in]
Gerüstbauer/innen bringen Gerüste und Spezialgerüste an Bauwerken an. Auch bewegliche Plattformen zählen dazu. Sie führen Vorbereitungen aus, das bedeutet sie stellen Zäune und Absperrungen auf und treffen Absprachen mit den Beteiligten des Vorhabens. Dann bauen sie Schutz- und Arbeitsgerüste auf. Dazu verwenden sie Stahlrohre, Kupplungsverbindungen und andere Gerüstbauteile, Leitergerüstbauteile, Rahmen oder Modulsysteme. Als nächstes bauen sie die eigentlichen Gerüste auf. Dies geschieht durch Keilen, Schrauben oder Stecken. Der nächste Schritt ist das Verankern und Aussteifen der Gerüste um ihnen Sicherheit und Stabilität zu verleihen. Es werden Rahmen, Verankerungen und Diagonale angebracht. Die Errichtung von Traggerüsten ist der nächste Schritt, den Gerüstbauer/innen durchführen. Diese unterliegen den einschlägigen Sicherheitsregeln. Ebenso dürfen lastverteilende Unterlagen und Fundamente hier nicht fehlen. Wird das Gerüst nach der Beendung der Umbauarbeiten nicht mehr benötigt, demontieren Gerüstbauer/innen das Gerüst wieder und verschließen vorhandene Löcher, die für die Verankerungen in die Fassade gebohrt wurden. Zudem haben Gerüstbauer/innen folgende Aufgaben: Sie schneiden Bordbretter und Gerüstbohlen zu, richten Netze und Planen ein, installieren Zugänge wie Platten, Leitern und Laufstege. Hierbei beachten sie genauestens die Unfallverhütungsvorschriften. Sie schlagen Lasten an, bedienen Aufzüge und Hebezeuge. Außerdem überprüfen sie die Beschaffenheit der Gerüstbauteile, lagern sie und halten sie instand. Sie überprüfen die Ausführung der Arbeit und bestellen schließlich das Aufmaß. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Weiterhin gibt es in diesem Beruf verschiedene Fachrichtungen: Gerüstbauer/in – Gerüstbau, Grüstbauer/in – Hochbau und Gerüstbauer/in – Ausbau. Sollten Ihnen die Informationen auf dieser Seite nicht genügen haben Sie die Möglichkeit, die gesamten Infos auf den Internetseiten der Arbeitsagentur einzulesen. Auch freie Stellen werden Ihnen dort aufgelistet.

[Straßenbauer/in]
Straßenbauer/innen bauen Hauptstraßen, Nebenstraßen, Gehwege, Fußgängerzonen, Autobahnen und Flugplätze. Vor dem eigentlichen Straßenbau werden Vermessungen durchgeführt. Zur Sicherung der Baustelle werden Verbots- und Hinweisschilder aufgestellt. Auch mobile Ampelanlagen gehören zu den Sicherheitsmaßnahmen. Die Baustelle wir abgesteckt und legen die geplante Trassenführung (Verlauf des Verkehrsweges) nach Plan an. Dann beginnen die Straßenbauer/innen mit den nötigen Erdarbeiten. Der Untergrund wird mit speziellen Maschinen wie Muldenkippern und Straßenfräsen bearbeitet. Der Mutterboden wird abgetragen und störende Büsche und Bäume entfernt. Dann glätten und verdichten sie den Boden. Hierzu benutzen die Straßenbauer/innen Raupen, Walzen und Bagger. Um den Boden zu verfestigen mischen sie ihn mit Kalk und Zement und glätten ihn anschließend. Da eine Straße aus mehreren Schichten und verschiedenem Material besteht, sind mehrere Arbeitsschritte nötig. Zuerst schaffen Straßenbauer/innen einen tragfähigen Untergrund mit Schotter, auf den der eigentliche Straßenkörper errichtet wird. Auf diese Schotterschicht bringen sie dann Gesteinsgemische auf und erst auf diesem Fundament wird der eigentliche Straßenbelag aufgebracht. Dieser besteht aus Asphalt oder Beton, der verteilt, verdichtet und geglättet wird. Die Arbeit ist trotz des Einsatzes durch Maschinen körperlich anstrengend. Außerdem versetzen und verlegen Straßenbauer/innen Randbefestigungen wie Bordsteine und Plattenbeläge und stellen Entwässerungseinrichtungen her. Da Straßenbauer/innen dabei im Freien arbeiten, sind sie extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt. Straßenbauer/innen sind aber nicht nur für den Neubau von Straßen zuständig, sondern bessern auch kleine oder größere Beschädigungen an bereits vorhandenen Straßen aus. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und folgende Fachrichtungen sind möglich: Straßenbauer/in - Tiefbau, Straßenbau, Wasserbau, Straßenbauer/in – Öffentliche Verwaltung, Straßenbauer/in – Gerüstbau/Baustellenvorbereitung und Straßenbauer/in – Gartenbau, Floristik. Weitere Informationen sowie die Auskunft über freie Stellen in diesem Beruf entnehmen Sie bitte der Internetseite des BIZ.

[Keramiker/in]
Keramiker/innen stellen Fliesen, Ofenkacheln, aber auch Zier- und Gebrauchskeramik (Tassen, Teller, Krüge) zum Teil auch nach eigenen Entwürfen her. Für den Fall, dass sie keine fertige Arbeitsmasse verwenden, stellen sie diese selber her. Sie bereiten die keramischen Rohstoffe selber vor indem sie Stück vom Ganzen abtrennen und so lange kneten, bis eine homogene Masse entstanden ist, die sie zur Weiterverarbeitung verwenden. Die Tone und entsprechenden Zuschlagstoffe werden mit Wasser vermischt durch den Tonschneider gegeben, so dass ein homogener Massestrang entsteht. Nun verwenden sie verschiedene Techniken, um der Masse eine bestimmte Form zu verleihen. Dazu verwenden Keramiker/innen beispielsweise eine Töpferscheibe, um das Material freizudrehen. Dann richten sie Tonstücke zu Blättersträngen auf, schneiden die Blätter ab und verwenden sie weiter. Diese Technik wird zum Beispiel zur Herstellung von Kacheln angewandt. Des Weiteren gießen sie die Arbeitsmasse in Gipsformen, formen sie ein oder quetschen sie. Auch wird die Masse von Hand modelliert. Die sogenannten Formlinge werden dann von den Keramiker/innen während oder nach dem Trocknen verfeinert. Nun trocknen sie die Rohlinge an der Luft oder im Brennofen und achten darauf, dass keine Risse entstehen. Dazu achten sie auf die Temperatur und sorgen vor dem brennen dafür, dass keine Lufteinschlüsse in dem Rohling sind. Sollten noch Einzelteile wie Henkel angebraucht werden, so geschieht das am lederharten Rohling, der danach nochmals gebrannt wird. Nun verzieren Keramiker/innen das Stück mit Farbe, Lacken und Applikationen. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Außerdem gibt es folgende Fachrichtungen: Keramiker/in – Produkterstellung und Keramiker/in – Sozialwesen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Agentur für Arbeit. Sollten Sie nach freien Stellen in diesem Berufsfeld suchen, werde Sie auch dazu etwas finden.

[Naturwerksteinmechaniker/in]
Naturwerksteinmechaniker/innen bearbeiten Natursteine mit Werkzeugen und Maschinen und geben ihnen so die vom Auftraggeber gewünschte Form. Sie behandeln und veredeln Oberflächen und nehmen Schliffe an Stein und Beton vor. So fertigen sie zum Beispiel Werkstücke wie Platten, Fliesen und Massivstücke an. So entstehen Grabmäler, Säulen oder Brunnen. Zunächst werden die nötigen Stücke von den Naturwerksteinmechaniker/innen ausgewählt und auf eventuelle Fehler geprüft. Das können Textur-und Farbunterschiede, aber auch Risse sein. Dann benutzen sie Rollbahnen, Kräne oder Gabelstapler, um den Stein an den Ort der Weiterverarbeitung zu befördern. Mit Messgeräten, wie beispielsweise Punktlasern richten sie die Werkstücke genau aus um sie danach einzumessen. Nun werden die Maschinen eingerichtet und bei Bedarf umgerüstet. In den Bauplänen stehen die wichtigen Parameter, die zur Bearbeitung notwendig sind. Da es bei diesem Arbeitsvorgang ab und zu sehr laut und auch staubig werden kann, tragen die Naturwerksteinmechaniker/innen einen Gehör- und Atemschutz. Natürlich dürfen im Umgang mit so schweren Steinen auch Arbeitsschuhe mit Stahlkappe nicht fehlen.
Speziell in der Oberflächenverarbeitung veredeln Naturwerksteinmechaniker/innen die Oberflächen von fertig bearbeiteten Steinstücken. Hier heben sie Textur und Farbe hervor und die Lebensdauer der Oberflächen verlängert sich. Spezielle Effekte in der Oberfläche erreichen Naturwerksteinmechaniker/innen durch eine bestimmte Schleiftechnik und stellen so Maßgenaue Einzelstücke her. Vorher klären sie den Kunden über Alternativen und Varianten auf, nehmen Aufträge entgegen und erstellen Kostenvoranschläge. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und Naturwerksteinmechaniker/innen spezialisieren sich auf folgende Fachrichtungen: Naturwerksteinmechaniker/in – Maschinenbearbeitungstechnik, Naturwerksteinmechaniker/in – Schleiftechnik und Naturwerksteinmechaniker/in – Steinmetztechnik. Für den Fall, dass Ihnen diese Informationen nicht ausreichen, erlesen Sie bitte weiteres auf der Internetseite des BIZ. Offene Stellen auf diesem Gebiet sind dort ebenfalls aufgelistet.

[Chemielaborjungwerker/in]
Chemielaborjungwerker/innen erledigen einfache Laborarbeiten und überprüfen Produkte aus der Chemieindustrie. Sie nehmen sich eine Probe, analysieren diese mit Messungen und Versuchen und führen nach der Auswertung Protokoll über die Ergebnisse. Sie arbeiten in Zweigen der chemischen Industrie. Darüber hinaus sind sie bei Farb- und Lackherstellern und für die pharmazeutische Industrie tätig. Da der Großteil unseres Alltags durch chemische Produkte beeinflusst wird, ist es notwendig, dass diese den immer wieder neuen Anforderungen angepasst werden. Das betrifft zum Beispiel die Viskosität von Motorölen, die Empfindlichkeit von Lacken gegenüber Kratzern, die Kratzfestigkeit von Glas, oder Waschmittel, die umweltverträglich und unschädlich für das Trinkwasser sein sollen. Um Verfahren und Produkte ständig zu verbessern, führen Chemiker/innen immer wieder Versuche durch und erfinden neue Substanzen, die ständig weiterentwickelt werden. Dabei werden sie von Chemielaborjungwerker/innen unterstützt. Die Laborleiter/innen erteilen ihre Anweisungen an die Chemiker/innen weiter und diese wiederum leiten die Chemielaborjungwerker/innen an, mit ihren Verfahren zu beginnen. Zunächst suchen die Chemielaborjungwerker/innen die für den Test notwendigen Chemikalien zusammen, sie setzen sie an und bauen die Instrumente und Arbeitsgeräte auf. Sie dokumentieren jeden Arbeitsschritt und erstellen am PC ein Versuchsprotokoll. Ebenso werten sie selbstständig Analysen und Routineuntersuchungen aus. Durch Extraktion, Destillation und Kristallisierung bearbeiten sie flüssige Stoffe, feste Stoffe hingegen zerkleinern und mischen sie mechanisch. In dem Kontrollabor untersuchen Chemielaborjungwerker/innen beispielsweise Zwischen- oder Fertigprodukte. Regelmäßig nehmen sie Proben und vergleichen sie miteinander. Die Ausbildungszeit beträgt zwei Jahre. Folgende Fachrichtungen sind möglich: Chemielaborjungwerker/in – Lacke und Farben, Chemielaborjungwerker/in – Synthese. Weitere Informationen entnehmen sie bitte online den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

[Mediengestalter/in Digital und Print]
Mediengestalter/innen Digital und Print gestalten digitale oder gedruckte Informationsmedien. Sie entwickeln hierfür Konzepte, setzen sie dementsprechend um und erstellen dann das fertige Produkt. Auch in der Beratung der Kunden sind sie tätig. Mediengestalter/innen Digital und Print mit der Fachrichtung Beratung und Planung beispielsweise erstellen für Kunden Angebote aus Medienprodukten. Sie übernehmen die Planung der Projekte, arbeiten die Daten aus und stellen dem Kunden schließlich das Ergebnis vor. Ihr Arbeitsplatz ist in Verlagen und Werbeagenturen. Dort werden sie zum Beispiel in der Beratung für Anzeigen eingesetzt. Bei Rundfunkanstalten und in der Medien- und Druckwirtschaft akquirieren sie die neuen Kunden. Mediengestalter/innen Digital und Print mit der Fachrichtung Gestaltung und Technik hingegen sind in der Datenaufbereitung und der Medienkombination tätig. Meistens sind sie bei den Herstellern von Onlinemedien tätig. Im Cross-Media Publishing etwa übernehmen sie Dateien aus Texten, Grafiken und Videos und konvertieren sie, so dass sie mehrfach nutzbar werden. Mediengestalter/innen Digital und Print mit der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung dagegen sind Fachleute für die Ableitung der Kundenwünsche. Sie legen die Auftragsziele fest und optimieren sie für bestimmte Zielgruppen. Sie entwerfen Diagramme, Grafiken und grafische Zeichen um eine genaue Wirkung und Aussage der fertigen Medien zu erzielen. Nach einem Kotrollverfahren zur Qualitätssicherung erstellen sie die entsprechenden Entwürfe für die Kunden. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und folgende Fachrichtungen sind möglich: Mediengestalter/in Digital und Print – Beratung und Planung, Mediengestalter/in Digital und Print – Gestaltung und Technik, Mediengestalter/in Digital und Print – Konzeption und Visualisierung. Weitreichendere Informationen können Sie auf der Internetseite der Arbeitsagentur entnehmen und auch offene Stellen werden dort für sie aufgelistet.

[Buchbinder/in]
Buchbinder/innen stellen Broschüren, Bücher und Sondererzeugnisse her. Sie verarbeiten Rohbögen, die entweder bedruckt, oder nicht bedruckt sein können zu einem Buchblock oder zu einer Broschur. Zudem stellen sie Buchdecken und Einbände aus Kunststoffen, Pappe, Leder, Karton und Textilien. Sie prägen Buchtitel auf die Buchdecken soweit das möglich ist, vergolden Schriften und stellen die etikettierten und adressierten Erzeugnisse zum Versand beziehungsweise zur Auslieferung fertig. Die Aufgabe des/der Buchbinders/Buchbinderin mit der Fachrichtung Buchfertigung ist es, einem Buch, ganz gleich aus welchen Genre das Gesicht zu verleihen, dass es unverwechselbar macht. Dazu prüfen sie in der Werkhalle oder der Werkstatt die bedruckten Rohbögen und auch die Deckblätter. Sie errechnen, welcher Bedarf an Papier, Karton und/oder Pappe besteht, richten die Maschinen dementsprechend ein. Wird ein Buch in hoher Stückzahl erstellt, übernehmen sie die Steuerung ganzer Buchfertigungsstraßen mit Klebe-Papierfalte- und Falzmaschinen sowie Verpackungsmaschinen. Am Anfang steht die Herstellung eines Buchblockes indem einzelne Rohbögen zusammengeklebt- oder geheftet werden. Dann wird der Einband auf den Buchrücken geklebt und das fertige Buch wird noch ein letztes Mal geprüft. Wenn keine Fehler vorliegen, wird es für den Versand vorbereitet. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und dieser Beruf kann in folgenden Fachrichtungen erlernt werden: Buchbinder/in - Buchfertigung (Serie), Buchbinder/in -Druckweiterverarbeitung (Serie) und Buchbinder/in - Einzel- und Sonderfertigung. Tiefgreifende und eingehendere Infos erlesen Sie bitte den Internetseiten des BIZ ihrer Stadt. Dort werden sie auch offene Stellen für sich finden.

[Bergbautechnologe/-technologin]
Bergbautechnologen/innen in der Tiefbautechnik arbeiten im Unter- und Übertagebetrieb. Dort führen sie Bergtechnische Arbeiten aus. Dort sind sie für das Unterhalten, Auffahren, Sichern und Verwahren von Grubenbauen zuständig. Sie ermitteln die bewetterungs- und klimatechnischen Gegebenheiten und führen die notwendigen Maßnahmen aus. Sie wirken bei der Lagerstättenerschließung mit und wenden das Vortriebs- und Gewinnungsverfahren an. Sie bringen Deponiermaterial und Versatz an und kennen sich mit Fahrungssystemen aus, die sie auch in und außer Betrieb nehmen. Sie betreiben Anlagen, Systeme und Maschinen der Bergbautechnik und bedienen und warten diese ebenfalls. Auch die Montage und Demontierung nehmen sie vor. Sie bearbeiten Werkstoffe und wenden verschiedene Steuerungstechniken an. Sie analysieren und beurteilen die geologischen Gegebenheiten von Grubengebäuden. Zudem führen sie logistische Prozesse der Förder- und Transporttechnik durch. Bergbautechnologen/innen in der Tiefbohrtechnik hingegen erschließen Rohstoffe und untertägige Speicher. Sie errichten dort zum Beispiel Sandstein- oder Kavernenspeicher. Sie teufen Schächte fachgerecht ab (erstellen ein senkrechtes Bohrloch)und sichern sie mittels Zementierung. Sie führen Bohrlochmessungen durch und nehmen Boden- und Gesteinsproben. Durch die Spülungstechnik entfernen sie überflüssiges Gestein. Zudem überwachen sie den Aufbereitungs- und Förderungsprozess von diversen Rohstoffen. Sie nehmen Maschinen und Systeme sowie Anlagen der Bergbautechnik in Betrieb und warten und Pflegen diese. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und es gibt in diesem Beruf folgende Fachrichtungen: Bergbautechnologe/in – Tiefbautechnik  und Bergbautechnologe/in – Tiefbohrtechnik. Zudem können sie noch mehr Informationen auf der Internetseite der Agentur für Arbeit sammeln und offene Stellen in diesem Berufszweig finden.

[Aufbereitungsmechaniker/in]
Aufbereitungsmechaniker/innen gewinnen keramische oder mineralische Rohstoffe. Beschäftigt sind sie in der Stein- und Erdindustrie sowie im Braunkohlen- und Steinbergbau. Diese verarbeiten sie zu Produkten, die zum Verkauf geeignet sind. Sie sorgen außerdem für die Lagerung und den Transport dieser Erzeugnisse. Aufbereitungsmechaniker/innen mit der Fachrichtung Braunkohle beispielsweise leiten verschiedene Verfahren zur Aufbereitung der Rohbraunkohle ein, beobachten Sichtkontrollen und behalten die Anzeigeinstrumente im Auge. Sie beobachten die Prozessabläufe und greifen, falls notwendig, korrigierend ein. Sie überwachen betriebsinterne Lager-Transport und Fördervorgänge. Zudem entnehmen sie Proben und dokumentieren Messergebnisse. Aufbereitungsmechaniker/innen für feuerfeste und keramische Rohstoffe hingegen erschließen Abbaugebiete, indem sie Mutter- und Überlagerungsböden abtragen und deponieren. Durch Schürfen, Baggern und Bohren bauen sie Quarz, Ton, Bauxit und Kaolin ab. Zum Abtransport der Rohstoffe verwenden sie Radlader Hydraulikbagger und Transportbänder. Sie beurteilen die Qualität der Abbauprodukte und überprüfen, ob die Abbaugrenzen eingehalten werden. Außerdem stellen sie Tonmehle durch Trocknen und Vermahlen her. Sie beseitigen Störungen durch spezielle Maßnahmen und entnehmen Proben in verschiedenen Arbeitsstufen. Sie halten Qualitäten, Mengen und Verladedaten schriftlich fest. Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein bereiten das Steinbruchgelände vor, gewinnen Naturstein durch Bohrungen und Sprengungen und transportieren die gewonnenen Gesteinsmassen. Sie bestimmen Feuchte, Dichte und Konform des Steins und dokumentieren die Messergebnisse. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und es gibt in diesem Beruf folgende Fachrichtungen: Aufbereitungsmechaniker/in - Braunkohle, Aufbereitungsmechaniker/ in - feuerfeste und keramische Rohstoffe, Aufbereitungsmechaniker/in - Naturstein, Aufbereitungsmechaniker/in - Sand und Kies, Aufbereitungsmechaniker/in - Steinkohle. Bitte informieren Sie sich des Weiteren sorgfältig auf den Seiten der Arbeitsagentur, denn dort finden Sie die Berufe in aller Ausführlichkeit und können sich auch gleich nach freien Stellen umsehen.

[Tankwart/in]
Tankwarte und Tankwartinnen sind in allen Bereichen rund um die Tankstelle geschult. Sie versorgen Kraftfahrzeuge mit Schmier- und Kraftstoffen, kontrollieren Ölstände und mischen Treibstoffe. Sie arbeiten im Prüf- und Wartungsdienst und tauschen defekte Teile aus. Sie pflegen die Kraftfahrzeige und führen den Schmierdienst durch. Tankwarte/wartinnen überprüfen den Korrosionsschutz und tauschen ihn gegebenenfalls aus. Sie wechseln Reifen und wuchten sie außerdem aus. Sie unterziehen die elektrische Anlage des Autos einer umfangreichen Prüfung und geben die Ergebnisse zu Protokoll, zudem überprüfen sie die Stoßdämpfer. Sollten Reparaturen anfallen übernehmen die Tankwarte/wartinnen diese. Dabei kann es sich um den Einbau von Ersatzteilen, das Schweißen von Auspuffanlagen, das Richten von kleineren Blechschäden, Lackierarbeiten oder auch das Einstellen des Motors handeln. Sie bauen auf Wunsch des Kunden auch das Autoradio ein. Sie übernehmen Tuningarbeiten, wie das Anbringen von Sportfelgen, Auspuffanlagen oder Zusatzscheinwerfern. Außerdem sind sie für die Überwachung von SB-Tankvorgängen zuständig. In der Tankstelle verkaufen sie Waren, kassieren das Geld für das Benzin ab beraten die Kunden bei Unklarheiten. Zudem obliegen ihnen die Vermietung von Leihwagen und auch der Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen. Sie füllen Regale auf, präsentieren die Waren und achten auf den Bestand des Lagers. Bei fehlenden Waren bestellen sie diese nach. Zudem führen sie eine Kundenkartei. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und es gibt folgende Fachrichtungen, die erlernt werden können: Tankwart/in – Montage und Reparatur und Tankwart/in – Einzelhandel. Sollten Sie in diesem Beruf freie Stellen in Ihrer Stadt suchen oder mehr Infos benötigen, suchen Sie bitte die Internetseite der Agentur für Arbeit auf.

[Lederbekleidungshersteller/in]
Lederbekleidungshersteller/innen sind hauptsächlich mit der Produktion von Lederbekleidung in der Lederwarenindustrie beschäftigt. Zu den häufigsten Aufgaben des Lederbekleidungsherstellers zählen das Ausschneiden der Lederstücke, das Zusammenlegen der einzelnen Stücke, das Nähen und Steppen und das Verpacken der fertigen Lederbekleidung. Da viele Arbeitsschritte der Lederbekleidungshersteller heute mit Maschinen erledigt werden, zählt auch die Bedienung, Wartung und Pflege der Maschinen zu den Hauptaufgaben der Lederbekleidungshersteller. Darüber hinaus beraten und betreuen sie Kunden zu Fragen der Lederbekleidung, kümmern sich um den Verkauf und erledigen die Buchhaltung. Jedoch sollte ein Lederbekleidungshersteller auch über ein gewisses Fingerspitzengefühl verfügen, da einige Schritte, wie z. B. das Nähen auch heute noch von Hand erledigt werden. Lederbekleidungshersteller sind Fachexperten in den Bereichen Leder und Bekleidung und wissen wie sie mit diesem empfindlichen Material umgehen müssen. Wenn Sie als Lederbekleidungshersteller arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem Bereich. Ebenso ist auch eine Ausbildung zum Textilverarbeiter mit Schwerpunkt Leder möglich. Darüber hinaus sollten Sie über handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Genauigkeit verfügen. Ebenso sollten Sie auch körperlich fit sein und kein Problem mit Schichtzeiten haben. Die Berufsgruppe der Lederbekleidungshersteller ist groß. So können Sie nach der Ausbildung auch in den Fachbereichen Lederverarbeiter, Lederkleber, -nieter, Lederschärfer, Lederstanzer, Lederstepper, -näher, Lederverarbeiterhelfer, Lederwarenzurichter und Lederzuschneider tätig werden. Lederbekleidungshersteller können in Werkstätten und Betrieben, die Lederbekleidung produzieren und in der Lederindustrie arbeiten. Vakante Stellenangebote für Lederbekleidungshersteller finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat ebenfalls viele Jobs für Lederbekleidungshersteller zu bieten. [Lederhersteller/in]
Der Beruf Lederhersteller zählt heute auch zu den ältesten Handwerksberufen in der Lederindustrie. Früher war die Berufsbezeichnung Lederhersteller auch unter dem Namen Gerber bekannt. Die Hauptaufgabe des Lederherstellers besteht darin, aus verschiedenen rohen Tierhäuten Leder herzustellen. Zu den hauptsächlichen Arbeiten der Lederhersteller zählen das Einweichen des Leders, Enthaaren und Auflockerung der Hautfasern, Entfleischen, Spalten, Entkalkung, Enzymatische Beize, Entfettung, Vorbereitung auf die Gerbung, Gerbung, Entwässern, Falzen, Nasszurichtung, Entwässern und Strecken, Trocknung, Anfeuchten, Weichmachen durch mechanische Bearbeitung, Trocknen und Oberflächenbehandlung. In manchen Betrieben werden einige dieser Arbeitsschritte von Maschinen ausgeführt. Hier sind die Lederhersteller dann auch für die Bedienung, Wartung und Pflege der Maschinen zuständig. Lederhersteller kennen sich mit den einzelnen Tierhäuten und Lederarten gut aus und können deshalb auch in den unterschiedlichen Bereichen Lederwaren, Lederbekleidung, Schuhe, Textilleder und Autoleder eingesetzt werden. Wenn Sie als Lederhersteller arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Lederhersteller oder als Gerber. Diese kann in jedem handwerklichen Betrieb, welcher Leder produziert absolviert werden und dauert drei Jahre. Da Lederhersteller handwerklich tätig sind, sollten Sie über ein gutes handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Genauigkeit bei der Bearbeitung des Leders verfügen. Ebenso sollten Sie körperlich fit sein und mit unterschiedlichen Arbeitszeiten gut zurecht kommen. Lederhersteller arbeiten häufig in Lederfabriken und Gerbereien. Ferner können sie auch in Betrieben beschäftigt sein, die sich auf die Produktion verschiedener Lederwaren spezialisiert haben. Interessante Stellenangebote für Lederhersteller finden Sie auf unserer Seite www.1a-stellenmarkt.de Auch die Agentur für Arbeit hält in ihrer Stellenbörse viele lukrative Jobs für Lederhersteller bereit.

[Maschenwarenfertiger/in]
Maschenwarenfertiger/innen sind, wie der Name schon sagt, hauptsächlich für die Produktion von verschiedenen Maschenwaren zuständig. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Erstellung von Mustervorlagen, das Zuschneiden und Entwerfen von Mustern, und das Produzieren der Ware mit Hilfe einer Handstrickmaschine. Nach der Fertigung zählt auch das Konfektionieren zu den Aufgaben der Maschenwarenfertiger. Darüber hinaus betreuen und beraten Maschenwarenfertiger Kunden, wickeln verschiedene Aufträge ab, überwachen einzelne Produktionsschritte, wählen Materialien für die Verarbeitung aus und stellen die Maschinen für die Produktion richtig ein. Des Weiteren können Maschenwarenfertiger auch mit der Berechnung des Materialbedarfs, dem Entwurf von Musterdatenträgern für Strickmaschinen, Prototypen- oder Musterfertigung, Serienfertigung, Konfektionierung- und Fertigstellung, Instandhaltung von Maschinen und der Reinigung und Pflege von Einrichtungen beschäftigt sein. Maschenwarenfertiger kennen sich mit den verschiedenen Materialien gut aus und sind auch Experten auf dem Gebiet der Verarbeitung. Wenn Sie als Maschenwarenfertiger arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Maschenwarenfertiger. Diese dauert drei Jahre und kann in jedem handwerklichen Betrieb dieses Bereiches absolviert werden. Darüber hinaus sollten Sie auch über Fingerspitzengefühl, Sorgfalt, Genauigkeit und handwerkliches Geschick verfügen. Nach der Ausbildung können Sie als Maschenwarenfertiger auch in den Fachbereichen Gummistrumpfstricker, Handstricker, Maschenwarenfertiger, Stricker, Maschenwarenfertigerhelfer, Maschenwarennacharbeiter, Textilmaschinenführer, Textilmechaniker, Textilmechaniker-Strickerei und Textilmechaniker-Strumpfwaren arbeiten. Maschenwarenfertiger können in allen Betrieben beschäftigt sein, die sich auf die Herstellung von Maschenwaren spezialisiert haben. Ebenso sind aber auch Schneidereien oder Textilunternehmen für Maschenwaren häufige Arbeitgeber. Lukrative Jobs für Maschenwarenfertiger finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hält ebenfalls viele interessante Stellenangebote für Maschenwarenfertiger bereit. 


Näher/innen können in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sein. Am häufigsten findet man diesen Beruf jedoch in der Produktion vieler Textilbetriebe. Zu den hauptsächlichen Aufgaben der Näher gehört der Zuschnitt und das Nähen verschiedener Kleidungsstücke. Ebenso sind sie auch für die Prüfung der Waren, die Erstellung von Schnittmustern, das Zusammenfügen fertiger Kleidungsteile und das Annähen von Kragen, Taschen, Manschetten und Bünden zuständig. Zu den hauptsächlichen Produktionsgütern von Nähern zählt Bekleidung für Kinder, Frauen und Männer sowie Tischdecken, Kissenbezüge, Bettbezüge und Vorhänge jeglicher Art. Neben der näherischen Tätigkeit stellen Näher auch die Maschinen ein, legen Fadenspannung und Stichlänge fest und sorgen mit ganz unterschiedlichen Bügelarbeiten für eine schöne Form der Kleidungsstücke. Sind Näher selbstständig tätig, zählen auch die Betreuung und Beratung der Kunden, die Bestellung des Materials, die Auftragsabwicklung und die Buchhaltung zu den täglichen Arbeiten dazu. Wenn Sie als Näher arbeiten möchten, benötigen Sie eine dreijährige Ausbildung zum Näher. Ebenso kann aber auch eine Ausbildung zum Schneider vorteilhaft sein. Sie sollten auch über ein handwerkliches Geschick, Genauigkeit und Sorgfalt bei der Arbeit verfügen. Nach der Ausbildung können Näher auch in den Fachbereichen Textilnäher, Gardinennäher, Knopf-, Knopflochnäher, Krawattennäherinnen, Schirmnäherinnen, Segelmacher, Strumpfnäher und Zeltmacher eingesetzt werden. Näher können in Schneiderein, Nähereien, Textilbetrieben und allen Unternehmen eingesetzt werden, die sich mit der Herstellung von Bekleidung beschäftigen. Vakante Jobs für Näher bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Internetseite der Agentur für Arbeit www.agentur-fuer-arbeit.de bietet Ihnen darüber hinaus ebenfalls viele Stellenangebote für Näher.

[Oberbekleidungsnäher/in]
Oberbekleidungsnäher/innen sind für die Herstellung verschiedener Oberbekleidungsstücke zuständig. Der Beruf Oberbekleidungsnäher zählt zu den handwerklichen Textilberufen. Zu den hauptsächlichen Aufgaben der Oberbekleidungsnäher gehört das Zusammennähen einzelner Teile eines Oberbekleidungsstückes. Sie richten sich hier nach den Wünschen der Kunden oder aber den Vorlagen von Designern. Oberbekleidungsnäher können hier alle Kleidungsstücke nähen, die für Kinder, Frauen und Männer gedacht sind. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören auch das Auslegen der Stoffbahnen, das Erstellen von Schablonen und der Zuschnitt der Stoffe mit Hilfe der entworfenen Schablonen. Nach der Fertigung sorgen Oberbekleidungsnäher mit verschiedenen Dampf-; Plätt- und Bügeleisen dafür, dass die Kleidung glatt wird und eine schöne Form bekommt. Da einige Arbeitsschritte auch mit Hilfe von Maschinen und Anlagen getätigt werden, sind Oberbekleidungsnäher auch für die Bedienung, Wartung und Pflege der Maschinen zuständig. Ferner können Oberbekleidungsnäher auch für die Qualitätsprüfung der Waren zuständig sein. Oberbekleidungsnäher verfügen über ein großes Wissen über verschiedene Stoffe und deren Verarbeitung. Wenn Sie als Oberbekleidungsnäher tätig werden möchten, benötigen Sie eine Ausbildung in diesem Bereich. Ebenso kann auch eine Ausbildung zum Näher oder Schneider mit Schwerpunkt Oberbekleidung von Vorteil für diesen Job sein. Darüber hinaus sollten Sie auch Sorgfalt, Genauigkeit, Modebewusstsein und ein handwerkliches Geschick mitbringen. Da die Berufsgruppe der Oberbekleidungsnäher groß ist, können diese auch in den Fachbereichen Änderungsnäher, Bekleidungsnäher, Berufskleidungsnäher, Herrenschneider, Näher von Kleidern, Röcken, Blusen, Näher von Mänteln, Kostümen, Anzügen, und Oberbekleidungsnäherhelfer eingesetzt werden. Überbekleidungsnäher können in Schneiderein, Nähereien, Geschäften für Oberbekleidung, in der Textilindustrie und bei allen Herstellern von Oberbekleidung tätig werden. Interessante Stellenangebote für Oberbekleidungsnäher finden Sie in unserer Stellenbörse auf unserer Homepage. Die Agentur für Arbeit hält ebenfalls zahlreiche vakante Jobs für Oberbekleidungsnäher bereit. 

[Schneider/in]
Der Beruf Schneider/in gehört zu den Handwerksberufen. Der Schneider schneidert aus den unterschiedlichsten Textilien Kleidung für Kinder und Erwachsene. Zu seinen Hauptaufgaben gehören das Zuschneiden verschiedener Kleidungsteile aus Stoffbahnen, das Nähen und die Fertigstellung des kompletten Kleidungsstückes. Dazu nutzt er Nadel, Faden, Schere, Nähmaschine und Bügeleisen als Hilfsmittel. Darüber hinaus nähen Schneider Kleidungstücke nach Vorlage von Designern und führen Änderungswünsche der Kunden aus. Maßschneider führen hauptsächlich maßgeschneiderte Arbeiten durch. Dazu nehmen sie beim Kunden für das gewünschte Kleidungsstück Maß und schneidern es passgenau zurecht. Neben der handwerklichen Tätigkeit stellt der Schneider auch die Nähmaschine für unterschiedliche Nähmuster ein und sorgt für die Pflege und Wartung. Ist der Schneider selbstständig, zählen darüber hinaus Kundenberatung, Kundenbetreuung, Materialbestellung, Verkauf, Buchhaltung und administrative Aufgaben ebenfalls zu seinen Tätigkeiten. Schneider verfügen über ein großes Fachwissen über verschiedene Stoffe und kennen sich auch in den verschiedenen Schnitt- und Nähtechniken bestens aus. Wenn Sie als Schneider arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Bereich der Schneiderei, z. B. als Damenschneider oder Herrenschneider. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einem Gesellenbrief ab. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kann hier auch der Meister gemacht werden. Die Berufsgruppe der Schneider ist groß. Diese können auch in den Fachbereichen Änderungsschneider, Bekleidungsschneider, Berufskleidungs-, Uniformschneider, Damenschneider, Herrenschneider, Modedirektricen, Modellschneider, Schneiderhelfer und Zuschneider eingesetzt werden. Körperliche Belastbarkeit und ein gutes Sehvermögen; Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick sind für diesen Beruf unabdingbar. Ebenso sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Schneider können in textilverarbeitenden Unternehmen, in Schneidereien, in Nähereien, in Änderungsschneidereien, in Schneidereifachgeschäften und auf selbständiger Basis arbeiten. Vakante Stellenangebote für Schneider bieten wir Ihnen auf unserer Homepage. Auch die Agentur für Arbeit hält zahlreiche Jobs für Schneider bereit. 

[Schuhmacher/in]
Der Beruf Schuhmacher/in gehört zu den ältesten Handwerksberufen in Deutschland. Schon im Mittelalter konnten Schuhmacher mit einfachen Mitteln Schuhe herstellen. Auch heute besteht die Arbeit des Schuhmachers darin, Schuhe herzustellen. Hier stellen sie vor allem Maßschuhe und Konfektionsschuhe her. Zu den täglichen Aufgaben des Schuhmachers zählt das Zuschneiden des Leders, das Zusammenfügen der einzelnen Schuhteile, das Kleben, Nageln und Hämmern sowie die Fertigstellung des kompletten Maßschuhs. Darüber hinaus arbeiten Schuhmacher Konfektionsschuhe in die passende Größe um, erneuern verschlissene Stellen oder reparieren Schuhe. Auch das Einfügen von Fußstützen und -bettungen in unterschiedliche Schuhe gehört zu den Tätigkeiten der Schuhmacher. In manchen Unternehmen können sich Schuhmacher auch um die Kundenbetreuung, Kundenberatung, den Verkauf und die Buchhaltung kümmern. Schuhmacher kennen sich mit den unterschiedlichen Stoffen gut aus und wissen wie die empfindlichen Materialien bearbeitet werden müssen. Wenn Sie als Schuhmacher arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Schuhmacher. Diese dauert drei Jahre und kann mit dem Gesellenbrief abgeschlossen werden. Nach einiger Berufserfahrung ist hier der Meister möglich. Das Handwerk des Schuhmachers ist vielfältig. Deshalb können Schuhmacher auch in den Fachbereichen Maßschuhmacher, Orthopädieschuhmacher, Schäftemacher, Schuhmacherhelfer und Schuhmodelleure eingesetzt werden. Körperliche Belastbarkeit und ein gutes Sehvermögen; Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick sind für diesen Beruf unabdingbar. Ebenso sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Schuhmacher können in Unternehmen die Schuhe herstellen oder in Schuhmacherwerkstätten sowie Schnellreparaturdiensten arbeiten. Ferne gehören auch Theater, Opernhäuser und Fernsehanstalten zu ihren Arbeitsplätzen. Interessante Stellenangebote für Schuhmacher finden Sie in unserer Stellenbörse. Auf der Internetseite www.agentur-fuer-arbeit.de finden Sie ebenfalls viele interessante Jobs für Schuhmacher.

[Schuhwarenhersteller/in]
Schuhwarenhersteller/innen beschäftigen sich hauptsächlich mit der Herstellung ganz unterschiedlicher Schuhe. So zählen der Zuschnitt des Leders und anderer Stoffe, das Zusammenlegen der einzelnen Teilstücke, das Zusammennähen und Zusammenkleben der Schuhteile und die Fertigstellung der Schuhe zu seinen Hauptaufgaben. Da viele dieser einzelnen Arbeitsschritte heute durch Maschinen ersetzt werden, ist der Schuhwarenhersteller auch für die Bedienung, Wartung und Pflege der einzelnen Maschinen und Anlagen zuständig. Allerdings müssen einige Schritte wie etwa das Nähen oder Ausbessern auch heute noch von Hand erledigt werden, was dazu führt, dass Schuhwarenhersteller eine ruhige Hand und gutes handwerkliches Geschick brauchen. Neben der Produktion können Schuhwarenhersteller auch in den Bereichen Kundenberatung, Kundenbetreuung, Auftragsannahme, Verkauf und Buchhaltung tätig werden. Schuhwarenhersteller verfügen über ein großes Fachwissen auf den Gebieten Verarbeitung und Stoffe. Wenn Sie im Bereich der Schuhwarenhersteller arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Schuhwarenhersteller, zum Schuhmacher oder aber auch zum Textilverarbeiter mit Schwerpunkt Schuhwaren. Da die Berufszweige der Schuhwarenhersteller sehr weitflächig sind, können sie auch in den Fachbereichen Bodenlederstanzer, Jugger, Oberlederzuschneider, Stanzer, Schnittfräser, Schuhfabrikarbeiter, Schuhstepper, -näher , Schuhwarenhersteller, Überholer und Zwicker eingesetzt werden. Körperliche Belastbarkeit und ein gutes Sehvermögen; Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick sind für diesen Beruf unabdingbar. Ebenso sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Schuhwarenhersteller arbeiten hauptsächlich in Betrieben und Unternehmen die Schuhe herstellen. Ebenso können Sie auch in Textilunternehmen arbeiten, welche sich auf die Herstellung von Lederwaren spezialisiert haben. Vakante Jobs für Schuhwarenhersteller bieten wir Ihnen auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de. Auch die Agentur für Arbeit hat in ihrer großen Jobbörse viele Stellenangebote für Schuhwarenhersteller zu bieten.

[Sonstige Textilverarbeiter/in]
Sonstige Textilverarbeiter/innen sind hauptsächlich in den Bereichen Herstellung und Fertigung von unterschiedlichen Textilien beschäftigt. Hier zählen vor allem einfache Näharbeiten, das Annähen von Knöpfen und Futter sowie die einfache Bearbeitung von Bettwäsche, Gardinen und Kleidung zu ihren Aufgaben. Meist sind sonstige Textilverarbeiter am Band, in der Gruppe oder im Akkord tätig. Sonstige Textilverarbeiter verfügen über ein großes Fachwissen in den Bereichen Handnähen, Maschinennähen, Materialkunde, Textilverarbeitung, Warenkunde, Abnähen, Abstecken, Accessoires, Bekleidungsfertigung, Bügeln, Finishen, Garnieren, Kleben, Polsternähen, Pressen, Stanzen, Zuschneiden und Qualitätssicherung. Wenn Sie im Bereich der sonstigen Textilverarbeiter arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Textilverarbeiter in der Bekleidungsfertigung. Diese dauert drei Jahre und schließt mit dem Abschluss vor der Handwerkskammer ab. Körperliche Belastbarkeit und ein gutes Sehvermögen; Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick sind für diesen Beruf unabdingbar. Ebenso sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Sonstige Textilverarbeiter finden in allen Handwerks-, Gewerbe-, Dienstleistungs- und Industrieunternehmen eine Arbeit, die sich mit der Herstellung und Produktion von Textilien und Bekleidung beschäftigen. Ebenso können auch Schneidereien und Textilfachgeschäfte Arbeitsplätze von sonstigen Textilverarbeitern sein. Lukrative Stellenangebote für sonstige Textilverarbeiter finden Sie in unserer Stellenbörse. Zahlreiche Jobs für sonstige Textilverarbeiter hat auch die Agentur für Arbeit zu bieten.

[Spinner/in, Spinnvorbereiter/in]
Der Beruf Spinner zählt heute zu den eher älteren handwerklichen Berufen. Heute kann man den Spinner oftmals auch in der Berufsbezeichnung Textilfadenerzeuger finden. Der Spinner kann aus Seide, Wolle, Leinen oder Baumwolle verschiedene Fasern für Textilien gewinnen. Ebenso kann er auch aus Kunststoff Fasern herausarbeiten. Damit der Spinner aus den vielen unterschiedlichen Fasern geeignete Textilfasern gewissen kann, muss er einige Arbeitsschritte vorweg erledigen. Da diese Arbeitsschritte heute meist von Maschinen erledigt werden, gehört auch die Bedienung, Pflege und Wartung der unterschiedlichen Maschinen zu den Aufgaben der Spinner. Die Spinner haben ein großes Fachwissen in den Bereichen Textilherstellung und Textilbearbeitung. Wenn Sie als Spinner arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Spinner in der Textilverarbeitung. Diese dauert drei Jahre und schließt vor der Handwerkskammer ab. Da die Einsätze von Spinnern vielfältig sind, können diese auch in den Fachbereichen Spinnberufe, Feinspinner, Kämmer, Strecker, Spinnerhelfer, Spinnvorbereiter, Textilmaschinenführer, Spinner, Textilmechaniker und Vorspinner eingesetzt werden. Körperliche Belastbarkeit und ein gutes Sehvermögen; Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick sind für diesen Beruf unabdingbar. Ebenso sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Spinnereien sowie verschiedene Industrie und Gewerbebetriebe, die sich auf die Herstellung von Textilfasern spezialisiert haben können Arbeitsplätze für Spinner sein. Interessante Stellenangebote für Spinner bieten wir Ihnen auf unserer Seite www.1a-stellenmarkt.de. Die Agentur für Arbeit bietet auf ihrer Seite www.agentur-fuer-arbeit.de ebenfalls viele lukrative Jobs für Spinner.


Der Beruf Spuler/in gehört zu den älteren handwerklichen Berufen. Sie sind hauptsächlich damit beschäftigt, Spinnräder mit Garn zu versenden und dieses für die Weiterverarbeitung oder den Verkauf vorzubereiten. Früher wurde diese oft mühselige Aufgabe noch komplett mit einer Handspindel erledigt. Heute sorgen moderne Maschinen dafür, dass das Garn schneller vorbereitet wird. Aus diesem Grund zählen heute das Bedienen, die Wartung und die Pflege der Spinnmaschinen zu den Hauptaufgaben der Spuler. Spuler spulen hauptsächlich Garne auf verschiedene Rollen, die für textilen Gebrauch, zum Nähen oder Sticken verwendet werden. Mit Hilfe der Maschinen legen Spuler das Garn ein, fädeln es in die Führungen und befestigen das Garnende an der Rolle, dann stellen sie die gewünschte Länge der Garnstreifen ein und drücken dann auf Start. Nun wird das Garn automatisch auf die Rolle gerollt und braucht nur noch abgenommen werden. Ebenso müssen die Spuler während des Rollvorgangs darauf achten, dass kein Faden verheddert oder gar reißt. In größeren Betrieben kommt es oft auch vor, dass Spuler mehrere solcher Spulmaschinen gleichzeitig bedienen. Spuler haben ein großes Fachwissen im Bereich Textilkunde und Textilverarbeitung und kennen sich auch mit den einzelnen Garnarten und deren Bestandteilen aus. Wenn Sie als Spuler arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Berufsfeld Textilherstellung und Textiltechnik. Diese kann in jedem Unternehmen absolviert werden, welches sich auf die Produktion von Textilien spezialisiert hat. Da das Arbeitsfeld eines Spulers recht groß ist, können diese auch in den Fachbereichen Seilerberufe, Garnspuler, Garnstrangmacher, Seiler und Zwirner tätig werden. Betriebe für Textilindustrie, Dekorationswebereien, Gardinenstoffhersteller, Teppichwebereien und Jutespinnereien können Arbeitsplätze für Spuler sein. Interessante Stellenangebote für Spuler bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit hat ebenfalls viele vakante Jobs für Spuler zu bieten.

[Sticker/in]
Sticker/in ist ein alter handwerklicher Beruf, den es auch heutzutage noch gibt. Der Sticker verziert unterschiedliche Textilien mit Stickereien aller Art. Dies können Kleidung, Wäsche, Tischdecken und andere Textilien sein. Zu seinen Hauptaufgaben gehört das Verzieren und Verschönern verschiedener Textilien nach Vorlage oder auch nach Kundenwünschen. Diese Arbeit führt der Sticker meist in Handarbeit aus. Da die meisten Unternehmen heute größere Aufträge an Stickereien für Textilien haben, besteht hier die hauptsächliche Arbeit der Sticker darin, die Stickermaschinen zu bedienen, zu warten und zu pflegen. In kleineren Unternehmen können Sticker darüber hinaus auch in den Bereichen Kundenberatung, Kundenbetreuung, Auftragsbearbeitung und Verkauf tätig sein. Sticker verfügen über ein großes Fachwissen im Bereich Stickerei und Textilverarbeitung. Wenn Sie im Beruf des Stickers arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Sticker. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und wird vor der Handwerkskammer abgeschlossen. Da das Arbeitsumfeld von Stickern sehr vielfältig ist, können diese auch in den Fachbereichen Ausbesserer, Ausschneider, Maschinenstickerinnen, Sticker in der Kleinmaschinenstickerei, Stickerhelfer und Tapisseristinnen tätig sein. Sie sollten darüber hinaus über Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und Genauigkeit verfügen. Ebenso sollte auch ein technisches Geschick nicht fehlen. Sie sollten auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Sticker finden ihren Arbeitsplatz häufig in handwerklichen Betrieben, in Automatenstickereien oder in Unternehmen, die eine Stickereiabteilung haben. Ferner können sie auch in Warenhäusern beschäftigt werden, wenn diese einen Bereich für Handarbeit haben. Vakante Stellenangebote für Sticker finden Sie auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de. Auch bei der Agentur für Arbeit gibt es zahlreiche Jobs für Sticker.

[Textilausrüster/in]
Textilausrüster/in ist schon ein etwas älterer Beruf. Heutzutage kann man diesen Beruf auch unter der Bezeichnung Senger oder Walker finden. Der Textilausrüster ist hauptsächlich produktiv tätig. Zu seinen täglich Aufgaben gehört die Bedienung und Überwachung der Sengmaschinen. Diese Maschine sorgt dafür, dass mit Hilfe einer Flamme eine Stoffbahn ein edleres Aussehen erhält. Hierbei besteht die Hauptaufgabe des Textilausrüsters darin, die Maschine für die jeweilige Bearbeitung der Stoffbahnen richtig einzustellen und eventuell auftretende Fehler schnell zu beheben. In kleineren Betrieben kann es möglich sein, dass Textilausrüster mehrere Maschinen bedienen. Textilausrüster verfügen über ein großes Fachwissen in den Bereichen Textilveredlung und Textilmaschinen. Wenn Sie als Textilausrüster arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Textilmaschinenführer oder als Maschinen- und Anlagenführer mit dem Schwerpunkt Textilveredelung. Nach der Ausbildung können Sie als Textilausrüster auch in den Fachbereichen Plisseebrenner, Textilausrüsterhelfer, Textilformer, Textilscherer, -brenner, -rauher, Textilschlichter, -leimer, Textilveredler-Appretur, Textilveredler-Beschichtung und Wäscher, Bleicher tätig werden. Darüber hinaus sollten Sie über technisches und handwerkliches Geschick verfügen, sorgfältig arbeiten können und kein Problem mit Schichtarbeit haben. Textilausrüster arbeiten häufig in der Textilindustrie und in der Textilveredelung. Interessante Stellenangebote für Textilausrüster finden Sie in unserer Stellenbörse. Auch die Jobbörse der Agentur für Arbeit hat lukrative Jobs für Textilausrüster zu bieten.

[Textilfärber/in]
Textilfärber/in sorgt mit verschiedenen Hilfsmitteln dafür, dass unterschiedliche Kleidungsstücke und Textilien ein edleres Aussehen erhalten. Zu den hauptsächlichen Aufgaben des Textilfärbers zählen alle Arbeitsschritte des Färbens und die Bedienung spezieller Maschinen. Hier sorgen Textilfärber für die richtige Einstellung der Farbe, das Einsetzen von Farblotten und überprüfen alle Funktionen der einzelnen Arbeitsschritte. Neben ihren produktiven Aufgaben an den Maschinen können Textilfärber auch Tätigkeiten im Bereich Warenprüfung und Qualitätskontrolle übernehmen. Hier führen sie häufig auch administrative Aufgaben durch. Textilfärber sind Experten im Fach Textilveredelung. Wenn Sie als Textilfärber arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung im Bereich Textilverarbeitung oder Textilveredelung. So kann hier eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer mit Schwerpunkt Textilveredlung von Vorteil sein. Sie sollten darüber hinaus über technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Genauigkeit verfügen. Ebenso sollten sie auch kein Problem mit wechselnden Schichtzeiten haben. Textilfärber können in allen handwerklichen und industriellen Unternehmen arbeiten, die sich auf Textilveredlung spezialisiert haben. Textilfärbereien können ebenfalls Arbeitsplätze für Textilfärber sein. Interessante Jobs für Textilfärber bietet Ihnen unsere große Stellenbörse. Weitere Stellenangebote für Textilfärber hält auch die Agentur für Arbeit bereit. Textilverflechter Der Textilverflechter ist hauptsächlich damit beschäftigt, verschiedene Textilien zu verflechten. Dies können z. B. Kordeln, Gürtel, Schnürsenkel oder Litzen sein. Da der Beruf des Textilverflechters schon sehr alt ist, bestand früher die tägliche Arbeit des Textilverflechters darin, diese Textilien mit der Hand zu verflechten. Da diese Arbeit heute von Maschinen erledigt wird, gehört heute die Bedienung, Wartung und Pflege der Textilflechtmaschinen zu den Hauptaufgaben des Textilverflechters. Darüber hinaus erledigen Textilverflechter auch das Umflechten von Kabeln, Drähten, Schläuchen und Seilen. In einigen Unternehmen können Textilverflechter auch zum Umspannen verschiedener Garne eingesetzt werden. Wenn Sie im Beruf des Textilverflechters arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Schmucktextilienhersteller oder als Produktionsmechaniker mit dem Schwerpunkt Textil. Ebenso sollten Sie auch über ein technisches Verständnis, Sorgfalt und selbstständiges Arbeiten verfügen. Darüber hinaus sollten Sie auch kein Problem mit Schichtdiensten haben und körperlich fit sein. Textilverflechter können in Textilgewerbeunternehmen, Bandwebereien und -flechtereien, bei Herstellern von Schmucktextilien, und in Industrie- und Handwerksunternehmen arbeiten, die sich auf die Herstellung von Kabeln, Drähten und anderen Materialien spezialisiert haben. Interessante Stellenangebote für Textilverflechter können Sie auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de finden. Die Internetseite www.agentur-fuer-arbeit.de der Agentur für Arbeit bietet Ihnen in ihrer Jobbörse ebenfalls viele lukrative Jobs für Textilverflechter.

[Tuftingwarenmacher/in]
Der Beruf Tuftingwarenmacher/in ist schon etwas älter. Die Tuftingwarenmacher arbeiten in der Textilindustrie und stellen Tuftingwaren wie etwa Teppiche her. In früheren Zeiten wurde diese Arbeit oft noch mit der Hand erledigt. Heute erledigen so genannte Tuftingmaschinen diese Arbeit. Deshalb besteht die Hauptarbeit der Tuftingwarenmacher, die heute auch unter der Bezeichnung Tuftingmaschineneinrichter bekannt sind, darin diese Maschinen zu bedienen, zu warten und zu pflegen. Hier stellen sie die Spulgeschwindigkeit und die Messzähler der Spulautomaten, Schär-, Zettelanlagen und Tuftingmaschinen für die jeweilige Arbeit ein und bedienen deren Vorrichtungen. Ebenso stellen sie die nötige Fadenspannung ein, kontrollieren, dass sich das Garn auf der Spule nicht verkehrt aufwickelt, wählen sie die geeigneten Nadelbarren, Messer, Greifer und Musterdatenträger für die Arbeit aus und bauen diese in die jeweilige Anlage ein. Nach der Vorbereitung übergeben Tuftingwarenmacher die Maschinen an die einzelnen Maschinenführer/innen. Tuftingwarenmacher verfügen über ein großes Fachwissen der einzelnen Stoffe und wissen welche Maschinen für welche Textilien gebraucht werden. Wenn Sie im Beruf des Tuftingwarenmachers arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Produktionsmechaniker mit Fachbereich Textil oder als Textilmechaniker mit Fachbereich Tufting. Da das Berufsbild des Tuftingwarenmachers hauptsächlich produktive Arbeiten enthält, sollten Sie außerdem über ein handwerkliches und technisches Geschick verfügen, sorgfältig und genau arbeiten und auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Darüber hinaus sollten Sie auch körperlich fit sein. Tuftingwarenmacher arbeiten bei Herstellern von Seilerwaren, Teppichen, Vliesstoffen und anderen Textilien. Ferner können sie auch einen Arbeitsplatz bei Plüschwarenherstellern finden. Interessante Stellenangebote für Tuftingwarenmacher finden Sie in unserer Stellenbörse. Die Agentur für Arbeit kann Ihnen ebenfalls eine Vielzahl lukrativer Jobs für Tuftingwarenmacher bieten.

[Wäscheschneider/in, Wäschenäher/in]
Der Wäscheschneider beschäftigt sich mit der Schneiderei von Wäsche. Hierzu können z. B. Bett- und Tischwäsche, Nachtwäsche, Blusen, Hemden und Unterwäsche gehören. Heute gibt es den Beruf Wäscheschneider hauptsächlich als Fachbereich in der Maßschneiderei. Zu ihren täglichen Aufgaben gehört die Auswahl des Materials wie z. B. Leinen, Batist, Baumwollstoff, Seide oder Mischgewebe, das Zuschneiden der notwendigen Textilteile und das Zusammennähen der einzelnen Teile. Für das Nähen nutzen Wäscheschneider häufig auch unterschiedliche Maschinen, weshalb auch die Bedienung, Wartung und Pflege der Maschinen zu ihren Aufgaben gehört. Neben der maschinellen Arbeit fertigen sie auch Wäschestücke per Hand an. Sie schneidern nach Entwurf oder Kundenwunsch, nähen Knöpfe an, ändern Wäschestücke um oder verzieren die Wäsche mit Volants, Stickereien oder feiner Spitze. Neben den handwerklichen Tätigkeiten können Wäscheschneider auch in den Bereichen Kundenbetreuung, Kundenberatung, Auftragsannahme und Verkauf arbeiten. Sind diese selbstständig kommen auch administrative Aufgaben und die Buchhaltung hinzu. Wenn Sie als Wäscheschneider arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Wäscheschneider oder zum Maßschneider mit dem Schwerpunkt Wäscheschneider. Da das Arbeitsumfeld von Wäscheschneidern sehr groß ist, können Sie nach der Ausbildung auch in den Fachbereichen Miederwarennäher, Oberhemdennäher, Schürzennäher, Trikotagennäher, Wäscheausbesserer, Wäschenäher, Wäscheschneider-, -näherhelfer und Wäschezuschneider tätig werden. Darüber hinaus sollten Sie über handwerkliches Geschick, Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und Genauigkeit beim Arbeiten verfügen. Ein gutes Sehvermögen ist ebenfalls wichtig. In größeren Unternehmen sollten Sie auch kein Problem mit wechselnden Arbeitszeiten haben. Wäscheschneider können bei Herstellern von Bettwäsche, Kleidung und anderen Textilien, in Schneidereien, in Nähereien und in Fachgeschäften für Textilwäsche arbeiten. Lukrative Jobs als Wäscheschneider bieten wir Ihnen auf unserer Homepage www.1a-stellenmarkt.de. Die Jobbörse der Agentur für Arbeit hält ebenfalls viele Stellenangebote für Wäscheschneider bereit.


Der Beruf Weber/in gehört zu den ältesten Berufen der Menschheit. Der Weber stellt gewebte Stoffe für Kleidung und Heimtextilien her. Da er dazu einen Handwebstuhl zur Hilfe nimmt, ist er hier auch für die Bedienung, Wartung und Pflege der Maschine zuständig. Je nach Textil bereitet der Weber den Handwebstuhl mit dem gewünschten Stoff vor und webt ihn zu einem Stück zusammen. Dabei kontrolliert er auch, dass sich der Stoff nicht verzieht und das Material nicht im Webstuhl hängen bleibt. Neben Stoffen für Textilien können Weber auch Wandbehänge und Teppiche weben. Sind Weber selbständig tätig, kommen hier auch die Aufgaben der Kundenbetreuung, der Kundenberatung, die Auftragsabwicklung, der Verkauf, die Buchhaltung, der Schriftverkehr und viele administrative Aufgaben dazu. Weber haben ein großes Fachwissen über verschiedene Stoffe und kennen sich mit deren Bestandteilen und Verarbeitung sehr gut aus. Wenn Sie als Weber arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung als Weber. Diese dauert drei Jahre und endet mit dem Gesellenbrief. Neben der einfachen Tätigkeit als Weber können Leute dieser Berufsgruppe auch in den Fachbereichen Handweber, Teppichknüpfer, Textilmaschinenführer (Weber), Textilmechaniker-Bandweberei, Textilmechaniker-Weberei, Textilstopfer, Weberhelfer und Webgutnacharbeiter, Repassierer eingesetzt werden. Darüber hinaus sollten Sie über ein handwerkliches Geschick, Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und Genauigkeit verfügen. Ein technisches Verständnis kann ebenfalls von Vorteil sein. Sie sollten auch kein Problem mit Schichtzeiten haben. Weber können in Webereien, in Modedesignateliers und in Werkstätten für Textilrestaurierung arbeiten. Vakante Stellenangebote für Weber bieten wir Ihnen in unserer Stellenbörse. Auch die Agentur für Arbeit hat auf ihrer Homepage www.agentur-fuer-arbeit.de viele Jobs für Weber zu bieten.

[Webvorbereiter/in]
Webvorbereiter/innen übernehmen in einer Weberei viele verschiedene Vorbereitungsaufgaben. Zu den hauptsächlichen Aufgaben zählen die Bedienung der Maschinen, das Einlegen des Stoffes und das Einstellen der Maschinen für die jeweilige Arbeit. Ebenso sind Webvorbereiter auch damit beschäftigt die Waren zu überprüfen und eine Bewertung abzugeben. Ferner können Webvorbereiter bestimmte Textilien mit Hilfe einer Maschine auch selbst weben. Oftmals bedienen sie hier mehrere Anlagen gleichzeitig. Neben der handwerklichen Arbeit sind Webvorbereiter auch für die Beschaffung des Materials und zur Unterstützung der Weber tätig. Webvorbereiter verfügen über ein großes Wissen über die Führung von Webmaschinen. Wenn Sie als Webvorbereiter arbeiten möchten, benötigen Sie eine Ausbildung zum Textilmaschinenführer mit dem Schwerpunkt Weberei. Darüber hinaus sollten sie über ein handwerkliches und technisches Geschick verfügen, sorgfältig und genau arbeiten, körperlich fit sein und kein Problem mit Schichtzeiten haben. Webvorbereiter können in der Textilindustrie und in Webereien arbeiten. Interessante Stellenangebote für Webvorbereiter finden Sie in unserer großen Stellenbörse. Die Jobcenter der Agentur für Arbeit haben ebenfalls viele lukrative Jobs für Webvorbereiter zu bieten.

[Betonbauer/in, Stahlbetonbauer/in]
Zu den vorbereitenden Aufgaben von Betonbauer/innen gehört es, die Baustelle einzurichten und abzusichern. Das schließt unter Anderem das Errichten der Bauzäune und das Aufstellen von Verkehrsleiteinrichtungen und Absperrungen mit ein. Sie treffen Abstimmungen mit den Menschen, die mit am Bau beteiligt sind und prüfen den Arbeitsauftrag. Zudem transportieren, prüfen und lagern sie die jeweiligen Baumaterialien, Maschinen und Geräte. Sind diese Vorbereitungen Abgeschlossen, beginnen sie mit der eigentlichen Arbeit. So stellen sie Schalungen, Sonderschaulungen und Stützgerüste für Beton- und Stahlbauteile her, wählen die jeweiligen Materialien aus Holz, Kunststoff oder Metall aus und richten diese zu. Dann fertigen sie das Schalungsmaterial nach den Vorgaben des Schalungsplans an. Zur Herstellung von Schichtbeton fertigen sie Tischler- Sperrholz und Furnierplatten und montieren einzelne Schalungsträger, Schalungsteile und Schalungsstützen und bauen die Spannvorrichtungen und Befestigungen ein. Ferner stellen sie Gleit- und Kletterschalungen an und setzen diese ein. Im Brückenbau beispielsweise stellen sie auch Stützgerüste als Tragkonstruktionen für Schalungen her und montieren diese. Zur Herstellung einer Bewehrung messen die den Bewehrungs- bzw. Betonstahl ab, flechten, schneiden und biegen diesen oder verwenden Teile, die bereits vorgefertigt wurden, wie Textilbeton- oder Betonstahlplatten. Zur Herstellung von Spannbeton spannen sie Betonstahl mit speziellen Maschinen vor. Dann setzen sie laut Bewehrungsplan die Bewehrungen passgenau ein und verankern diese. Betonbauer/innen bauen außerdem Stahlbetontreppen ein und verwenden dabei insbesondere Fertigteile. Sie bauen Dämmstoffe in Decken, Wände und Schächte ein dazu verwenden sie spezielle Dämmstoffe für Kälte- und Wärmedämmung. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Betonbauer/in und Stahlbetonbauer/in. Für weitere und ausführlichere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten des BIZ oder werden persönlich vorstellig.

[Dachdecker/in]
Dachdecker/innen stellen vor allem für Dachstühle verschiedene Holzkonstruktionen her und latten und schalen Dachflächen. Sie verarbeiten Bedachungsmaterialien durch Verdrahten, Sägen, Behauen, Nageln, Zuschneiden und Klammern. Sie bauen außerdem Abdichtungs-, Trenn-, Ausgleichs- und Dampfdruckausgleichsschichten ein, zudem übernehmen sie den Einbau von Wärmedämmungen und Dampfsperren. Dachdecker/innen stellen für Dachrand- und Wandabschlüsse Abdichtungsanschlüsse und Abdichtungsabschlüsse her und bringen einen Oberflächenschutz an, der aus Kiesschüttungen, Beschichtungen oder Plattenbelägen bestehen kann. Sie führen verschiedene Fassadenarbeiten wie die Herstellung und Installation von Fassaden- und Außenwandverkleidungen, sie bauen Wärmedämmmaterialien ein und führen erforderliche Abdichtungsarbeiten im Fassadenbereich aus. Zudem führen Dachdecker/innen verschiedene Reparatur- und Wartungsarbeiten an Abdichtungen, Fassadenbekleidungen und Dächern aus. Sie errichten Blitzschutzanlagen für den Außen-Blitzschutz und bauen Schutzvorrichtungen wie Fertiggauben, Dachfenster, Lichtbänder, Laufanlagen, Schneefanggitter und Lichtkuppeln ein. Sie sind für den Einbau von photovoltarischen Elementen und Sonnensammlern zuständig, welche sie in Wand- und Dachflächen einbauen. Zudem stellen sie alle funktionsbedingten Dachflächenabdichtungen her. Hier bauen sie Dampfsperren und Wärmedämmungen ein. Sie führen Deckungen mit Blechen aus und bauen Dachdurchdringungen und Dachabläufe ein. Für den äußeren Blitzschutz errichten sie Blitzschutzanlagen und montieren Vorrichtungen zum Ableiten von Oberflächenwasser. Diese können Fallrohre, Kehlen, Dachgullys und Rinnen sein. Die Ausbildung zum/zur Dachdecker Dachdeckerin dauert drei Jahre und wird in zwei Fachrichtungen angeboten: Dachdecker/Dachdeckerin Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik sowie Dachdecker/Dachdeckerin Reetdachtechnik. Weiterführende und ausführliche Informationen können Sie erhalten, wenn Sie die Internetseite des Berufsinformationszentrums besuchen.

[Bergmechaniker/in]
Bergmechaniker/innen stellen durch Bohr- und Sprengtechniken Strecken her, sie richten Schachtgerüste ein und teufen Schächte mit verschiedenen Verfahren ab. Hier verwenden sie je nach Gebirge Vollschnittmaschinen oder Gesenkbohranlagen. Sie bauen Stützelemente aus Metall und Beton ein und bauen hydraulisch arbeitende Ausbaumittel ein und regulieren diese. Sie gewinnen Mineralien aus Erzberg- und Kaliwerken durch Sprengungen, die sie dort durchführen. Bergmechaniker/innen bohren außerdem Sprenglöcher mit einem Großbohrlochwagen, welchen sie an die Sprengstelle heranfahren. Durch das Einblasverfahren oder den Besatz mit Patronen bringen sie den Sprengstoff an und verdrahten die Ladungen. Den Grubenbau, der durch die Sprengungen betroffen ist richten sie ein und sperren diesen ab. Zudem gehört es zu den Aufgaben von Bergmechaniker/innen, die Sprengung durchzuführen und die Sprengstelle unter Kontrolle zu halten. Dabei achten sie besonders auf nicht gezündete Sprengsätze und entfernen diese. Die gewonnenen Rohstoffe laden sie auf und transportieren sie anschließend ab. Im Salzbergbau lösen sie das Salz mit Wasser ab und holen die Lösung durch Abpumpen an die Oberfläche. In Steinkohlebergwerken bedienen sie Maschinen wie Schrämmaschinen und Hobel und regulieren die Schnittanlage bei Großmaschinen des Kohleabbaus. Zudem errichten Bergmechaniker/innen Wasserspülvorrichtungen gegen zu extreme Staubentwicklung. Zur Erkundung des Gebirges stellen sie verschiedene Bohrungen her und bringen spezielle Wetterschächte nieder, um Frischluft in die Grube zu blasen. Die Ausbildung zum/zur Bergmechaniker/in dauert drei Jahre. Für weitere Informationen sehen sie bitte die Seiten des BIZ ein, oder fragen vor Ort nach.

[Berg- und Maschinenmann/Frau]
Berg- und Maschinenmänner/Frauen halten Schächte und Strecken für die Gewinnung und den Vortrieb offen, sie sichern und schützen Schacht- und Streckenwände und bauen Stützelemente aus Metall, Holz und Beton ein. Sie teufen Haupt-und Blindschächte mit verschiedenen Verfahren ab und bauen Transportwege. Berg- und Maschinenmänner/Frauen wirken zudem beim Streckenvortrieb, beispielsweise durch Sprengungen, Vollschnitt-Vortriebsmaschinen und/oder Schlagkopfbohrmaschinen mit. Sie stellen Bohrer und Bohrmaschinen bereit und führen die zu erledigenden Bohrarbeiten durch. Zudem führen sie verschiedene Maßnahmen zur Vorbereitung der Gewinnung durch. Entstandene Hohlräume sichern sie ab, indem sie sie nach dem Abbau mit Versatzgut (Abbauabfälle von der eigenen oder einer fremden Baustelle) auffüllen. Dabei wenden sie verschiedene Versatzverfahren wie zum Beispiel Fließversatz, Blasversatz, Fremdversatz oder Eigenversatz an. Berg- und Maschinenmänner/Frauen sichern und unterhalten zudem Strecken und Schächte, die sie ausbauen. Sie bauen Einrichtungen der Wetterführungen ein und warten diese und halten sie außerdem instand. Sie stellen die einwandfreie Funktion von Gebläsen sicher und wirken beim Betreiben und Deponieren Untertage mit. Außerdem montieren Berg- und Maschinenmänner/Frauen Förder- und Transporteinrichtungen, reparieren diese und halten sie instand. Sie führen Korrosionsschutz und Entrostungsarbeiten durch reparieren außerdem defekte Maschinen. Die Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann/zur Bergmaschinenfrau dauert jeweils zwei Jahre und wird in verschiedenen Fachrichtungen angeboten: Berg- und Maschinenmann/Frau - Vortrieb und Gewinnung sowie Berg- und Maschinenmann/Frau - Transport und Instandhaltung. Weitere, umfangreiche Informationen rund um diesen Beruf erhalten sie im Internet auf den Seiten der Arbeitsagentur Ihrer Stadt. Dort finden Sie außerdem offene Stellen in dieser Brange.

[Drucker/in]
Drucker/innen treffen Vorbereitungen für den Druckvorgang indem sie die Auftragsunterlagen auf ihre technische Umsetzbarkeit und Richtigkeit sowie Vollständigkeit. Sie beraten Kunden über die Auswahl des richtigen Papieres, entstehende Kosten und die Möglichkeiten der verschiedenen Drucke. Zudem stellen sie Grafik-, Text- und Bilddateien zusammen, die für den Druck benötigt werden. Sie erstellen Farbskalen und Andrucke und stimmen die jeweiligen Andrucke mit den dazugehörigen Vorlagen ab. Zudem wählen Drucker/innen die Farben für den Druck aus, mischen sie und befüllen die Druckmaschine mit den Farben. Im Hochdruckverfahren stellen sie Druckerzeugnisse her, indem sie aus der Druckformherstellung die Druckplatten übernehmen und die Druckmaschine und eventuelle Zusatzeinrichtungen der Elektronik einstellen, falls dies notwendig sein sollte. Auch erstellen sie Druckerzeugnisse im Tiefdruckverfahren indem sie Druckplatten und Druckzylinder aus der Druckformherstellung entnehmen. Des Weiteren überwachen Drucker/innen Regel- und Steuerelemente, die für den Druckvorgang von Belang sind. Auch gehört die Pflege der Druckformen zu ihrem Aufgabenbereich, der die Entfernung, Reinigung, Konservierung und Archivierung beinhaltet. Sie überwach außerdem die Druckmaschine und halten sie durch das Säubern, Warten und kleiner Reparaturen instand. Die Ausbildung zum/zur Drucker/Druckerin dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Drucker/Druckerin - Digitaldruck, Drucker/Druckerin - Flachdruck, Drucker/Druckerin - Hochdruck und Drucker/Druckerin - Tiefdruck. Umfangreichere Informationen und eventuelle Stellenangebote entnehmen Sie bitte der Arbeitsagentur. Dort können Sie sich online oder persönlich umfassend über den oben genannten Beruf informieren.

[Schriftsetzermeister/in]
Die Ausbildung zum/zur Schriftsetzermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung. Die Prüfung zu diesem Meistertitel ist zulassungsfrei und bundesweit einheitlich geregelt. Zu den alltäglichen Aufgaben eines/einer Schriftsetzermeisters/Schriftsetzermeisterin gehört es, im Entwurf, der Herstellung und der Gestaltung die Arbeitsprozesse zu leiten und gegebenenfalls die Druckformen und Druckvorlagen zu korrigieren. Des Weiteren nehmen sie Aufträge entgegen und unterstützen sie die Kunden in Fragen, die die Auswahl des Papieres, die Gestaltung der Farbe, das Layout, sowie die Typographie betreffen. Sie tragen somit die gesamte Verantwortung für einen korrekten und fehlerfreien Ablauf eines Auftrages. Schriftsetzermeister/innen legen die genauen Arbeitsabläufe fest und verteilen die Arbeitsschritte unter den einzelnen, fachkundigen Angestellten. Ebenfalls sind sie für die Einhaltung der Termine und Kosten verantwortlich. Die fertig gesetzten Texte werden von den Schriftsetzermeistern/innen auf die Richtigkeit und die Übereinstimmung mit den Wünschen und Vorstellungen des Kunden. Auch übernehmen sie die Verantwortung dafür, dass Maschinen fachgerecht bedient und Farben rationell verwendet werden. Zu den weiteren Aufgaben eines/einer Schriftsetzermeisters/Schriftsetzermeisterin gehört es, die Grundsätze des technischen, personellen und kaufmännischen Geschehens gestaltet und eingehalten werden. Sie bestimmen die Betriebspolitik und legen künftige Strategien für den Betrieb und legen diese fest. Alle vier Teile, die für die Meisterprüfung von Bedeutung sind, dauern in Vollzeit ein Jahr, in Teilzeit zwei Jahre. Für eingehendere Informationen und Weiterbildungsmöglichkeit, sowie offene Stellen für diesen Beruf wenden Sie sich bitte an die Arbeitsagentur Ihrer Stadt.

[Flachglasmacher/in]
Flachglasmacher/innen schmelzen Glas und bereiten Glasgemenge auf. Nach vorgegebenen Rezepten mischen sie Rohstoffe, wie zum Beispiel Quarzsand, Glasscherben, Kalk, Soda und andere Hilfsmittel und leiten sie dann zur Glasschmelzwanne. Sie stellen und geben die Betriebsdaten ein, rufen sie ab und überwachen den Schmelzvorgang. Auch das Mischen der Rohstoffe behalten sie stets im Auge. Flachglasmacher/innen stellen verschiedenste Glasprodukte her. Dazu zählen Gebrauchsglas, Hohlglas, Flachglas, Spezialglas und auch Glasfasern. Sie programmieren die Blasautomaten, Glaspressen und Floatanlagen, die die Glasprodukte herstellen. Die fertigen Produkte überprüfen sie dann auf Dichte und Gewicht, beispielsweise bei Flaschen und prüfen diese visuell am Leuchtschirm auf eventuelle Fehler und Unregelmäßigkeiten. Sie Prüfen die Wandstärke mit einem Wandstärkemessgerät und die Vertikalität und den Durchmesser mit Hilfe eines Profil-Lasers. Speziell bei Glas, das für Flaschen verwendet wird, prüfen sie Dichte, Mündung und Innendruck mit einem Mündungsprüfer. Zum Schluss veredeln sie die fertigen Glasprodukte. Dazu verwenden sie Maschinen, die Beschichten, Schleifen, Siebdrucken, Sandstrahlen und Polieren. Diese stellen sie ein, bedienen und überwachen sie. Auch führen sie die sogenannte abtragende Veredlung durch. Dazu gehören Polieren, Gravieren, Sandstrahlen, Ätzen und Schleifen. Auch gehört die sogenannte auftragende Veredlung zu den Aufgaben von Flachglasmacher/innen. Mit dieser Methode bringen sie Abziehbilder auf das fertige Glasprodukt auf, und führen Farbbeizen oder Gravuren durch. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Für den Fall, dass Ihnen diese Infos nicht umfangreich sein sollten, besuchen Sie bitte das BIZ im Internet oder suchen die Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt auf.

[Erdbewegungsmaschinenführer/in]
Erdbewegungsmaschinenführer/innen stellen die Maschinen, die für den Bau benötigt werden vor Ort bereit. Dort richten sie sie je nach Bodenbeschaffenheit und Bedarf ein oder rüsten sie, falls nötig auch um. Als nächstes sichern sie die Baustelle ab und benutzen dazu Bauzäune und Absperrungen. Zuletzt führen sie die Erdbewegungsmaßnahmen durch. Dazu gehört das Einrichten von Baugruben und Kabelkanälen, das Verdichten des Untergrundes im Straßen- und Landschaftsbau, das Abbauen von Rohstoffen und der Abtransport von Bauschutt und anderen Abfallstoffen, die auf der Baustelle anfallen. Auch die Wartung und die Pflege der Baumaschinen gehören zu ihren Aufgaben. Vor der Aufnahme der Arbeit überprüfen die Erdbewegungsmaschinenführer/innen die Maschinen auf einen einwandfreien Zustand und überwachen sie während der Inbetriebnahme. Sollten Betriebs- und/oder Funktionsstörungen auftreten, beheben sie diese sofort und leiten die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ein. Kleinere Reparaturen erledigen sie selbst. Sollten komplizierte Reparaturen notwendig werden, leiten sie diese ein, indem sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Als Erdbewegungsmaschinenführer/in arbeitet man in folgenden Wirtschaftszweigen und führt dort folgende Arbeiten durch: Im Schornsteinbau Hochbau, Stahlbetonbau, Beton- und Feuerungsbau bauen sie Gebäude ohne Fertigteile und erstellen Fundamente. Im Wasser- Tief uns Straßenbau bauen sie Bahnverkehrsstrecken und Straßen und betreiben Brunnen- und Kläranlagenbau. Zudem sind sie in der Torfgewinnung, und der Gewinnung von Kaolin, Kies, Sand und Ton tätig. Der Beruf des Erdbewegungsmaschinenführers/der Erdbewegungsmaschinenführerin ist eine Spezialisierung im Berufsfeld des Baumaschinenführers. Weitere und umfangreicher Informationen sowie der Hinweis auf eventuell freie Stellen finden Sie auf den Internetseiten des BIZ in Ihrer Stadt.

[Handelsvertreter/in]
Handelsvertreter/innen sind in erster Linie selbstständig dafür verantwortlich, als Mittler zwischen einem Unternehmen und den jeweiligen Kunden Beratungen, Produktinformationen und individuelle Lösungen für den Betrieb zu finden. Ihre Betreuung ist rundum kundenorientiert. So beraten sie ihre Kunden in Sachen Funktion, Handhabung, Wirtschaftlichkeit und andere Vorteile von Produkten, Dienstleistungen und Waren. Um dem Kunden ein Bild des jeweiligen Produktes zu vermitteln, erstellen Handelsvertreter/innen Produktproben und zeigen dem Kunden gegebenenfalls auch einige Arbeitsproben. Für ihre Beratungsgespräche verwenden Handelsvertreter/innen außerdem elektronische Medien, wie Laptops oder Beamer. Sie beraten Kunden zudem, falls Fragen über Teilzahlungsangebote oder Leasingverträge entstehen. Nach einer erfolgreichen Beratung schließen die Handelsvertreter/innen diese Leasingverträge und Teilzahlungsangebote ab und wirken bei der Ausstellung von Rechnungen mit. Möchte der Kunde eine Bestellung aufgeben, so leiten die Handelsvertreter/innen diese direkt an die jeweilige Firma weiter. Dies geschieht meist auf elektronischem Wege. Auch, wenn zum Beispiel Reklamationen aufkommen, nehmen sie diese auf und unterrichten das Unternehmen über diese. Handelsvertreter/innen arbeiten in fast allen Bereichen der Wirtschaft. So zum Beispiel in der Handelsvermittlung von Textilien, Schmuckwaren oder Maschinen. Diese können eine jeweilige Vermittlung von Lederwaren, Schuhen, Bekleidung und Textilien sein oder auch bei Tabakwaren, Nahrungsmitteln und Getränken, sowie Anstrichmitteln, Holz und Baustoffen beinhalten. Weitere Informationen können Sie auf den Internetseiten oder vor Ort im Berufsinformationszentrum erfahren. Gegebenenfalls finden Sie dort sogar offene Stellen in dieser Branche.

[Groß-und Einzelhandelskaufleute, Einkäufer]
Einkäufer/innen sind zuständig für den Einkauf von verschiedenen Produkten sowie Dienstleistungen aller Art. In der Produktion, dem Weiterverkauf und der Verwaltung kaufen sie bei Herstellern und Großhändlern im Inland, aber auch im Ausland. Sie sind für die Planung, Steuerung und Optimierung der Prozesse, die im Einkauf anfallen verantwortlich. Das betrifft nicht nur die Lieferungen und Einkaufsvorgänge, sondern auch die Lagerverwaltung. So sichern sie den reibungslosen Ablauf. Falls Einkäufer/innen auch für das Einkaufscontrolling zuständig sind, übernehmen sie die Analyse und Ermittlung der Einkaufskennzahlen. Vor den konkreten Einkaufvorgängen verschaffen sie sich einen Überblick über den aktuellen Markt. Einkäufer/innen studieren beispielsweise die Brangenmedien, verfolgen die Entwicklungen auf Messen und vergleichen aktuelle Kataloge, Online-Angebote und Lieferlisten. Mit diesem Wissen treten sie an die Lieferanten und Unternehmen heran und vermitteln zwischen diesen beiden. Dabei holen sie Angebote und Detailinformationen ein und werten diese aus. Dabei achten sie besonders auf Liefertreue, Qualität und Preis. Um die Arbeit effizienter zu gestalten, nehmen sie sogenannte E-Procurement-Systeme zur Hilfe, mit denen der gesamte Ablauf und die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer von Anfang bis Ende abgewickelt werden können. Wenn die Entscheidung über den Einkauf und die Vertragsverhandlung zum Abschluss gekommen sind, überwachen Einkäufer/innen zudem den Prozess der Lieferung. Eingehendere Informationen zu diesem Beruf und eventuelle Stellenangebote entnehmen Sie bitte dem BIZ in Ihrer Stadt.

[Raumausstatter/in]
Raumausstatter/innen beraten Kunden und Auftraggeber bei der Auswahl von Materialien, geben hilfreiche Tipps bei der Auswahl und Kombination der jeweiligen Farben, helfen bei der Gestaltung der Räume mit und richten diese auch zusammen mit dem Kunden ein. Dazu besichtigen sie zuerst die Räumlichkeiten, die ausgestattet werden sollen und erstellen unter Einbeziehung der Kunden einen genauen Plan. Dann ermitteln sie das Aufmaß und errechnen den Materialbedarf. Außerdem bestellen sie Sicht- Licht und Sonnenschutzanlagen, falls sie keine eigene Anfertigung erstellen. Sie planen den Arbeitsablauf und kalkulieren den Kundenauftrag. Dann überprüfen sie das Ergebnis der Arbeit und berücksichtigen dabei verschiedene Punkte der Qualitätssicherung. Sie prüfen außerdem verschiedene Bodenbeschaffenheiten, die als Untergrund dienen und bereiten sie vor, entwerfen Einlegearbeiten und Designverlegungen und konfektionieren Bodenbeläge aus Textil. Außerdem verspannen oder vernähen Raumausstatter/innen diese Bodenbeläge bearbeiten Beläge aus Linoleum oder Gummi und verkleben Fertigparkett. Linoleum und PVC-Beläge versiegeln sie außerdem und Kork und Öl werden von Raumausstatter/innen gewachst. Zu den weiteren Aufgaben von Raumausstatter/innen gehört es ebenfalls, Polstermöbel herzustellen und sie außerdem instand zu setzen. Dazu gehört unter anderem die Konstruktion von Rückenaufbau und Sitz-Unterfederungen, das Polstern der Armlehnen und Sesselkanten und das verzieren und beziehen unterschiedlicher Polstertypen. Die Ausbildung zum/zur Raumausstatter/Raumausstatterin dauert 3 Jahre und bietet außerdem folgende Schwerpunkte an: Raumausstatter/in - Boden, Raumausstatter/in - Polstern, Raumausstatter/in - Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen, Raumausstatter/in - Wand- und Deckendekoration. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte das Internet. Freie Stellen und eine ausführliche Beschreibung dieses Berufes finden sie im BIZ ihrer Stadt.

[Fotograf/in]
Fotografen/Fotografinnen besprechen Aufträge mit den Kunden und berücksichtigen dabei die entsprechende Zielsetzung, die das Porträt, die Werbung, die Dokumentation, die Information, und die Illustration betreffen. Sie beraten die Kunden in allen Fragen, die während des Projektes aufkommen und gestalten die Aufnahmen konzeptionell. Dabei berücksichtigen die fachlich-technischen Vorgaben für Bildkompositionen. Sie gestalten das Layout nach der Vorgabe des Kunden oder entwerfen ihr eigenes. Sie wählen ihre Filme nach Vorgaben des Auftragszieles oder der gewählten Technik. Fotografen/Fotografinnen bereiten ihre Arbeitsgeräte, die sie für eine Aufnahme benötigen, selber vor. Dazu legen sie Filme in Kameras ein, wählen die Objektive aus und bringen diese an, stellen an der Blende die Belichtungszeiten ein und richten die Geräte ein, die für die jeweilige Belichtung benötigt werden. Dann leuchten sie das Motiv aus und stellen die Schärfe des Objektives ein. Fotografen/Fotografinnen pflegen und warten außerdem die einzelnen Arbeitsgeräte, Linsen und Filter. Porträtfotografen wählen außerdem die Hintergründe und Requisiten aus und arrangieren diese. Wissenschaftsfotografen müssen zudem die Lichtempfindlichkeit der Aufnahmeobjekte, die hygienischen Anforderungen und klimatischen Bedingungen der Umgebung beachten. Industrie- und Architekturfotografen legen geeignete Standorte für die Aufnahme fest, berücksichtigen Witterungseinflüsse sowie das Aufnahmeumfeld und den besten Tageszeitpunkt für eine Aufnahme. Fotografen/Fotografinnen digitalisieren neben der Arbeit im Labor verschiedene Aufnahmen und bearbeiten diese mit diversen Computerprogrammen. Die Ausbildung zum/zur Fotografen/Fotografin dauert drei Jahre und beinhaltet folgende Fachrichtungen: Fotograf/in - Porträtfotografie, Fotograf/in - Produktfotografie, Fotograf/in - Industrie- und Architekturfotografie sowie Fotograf/in – Wissenschaftsfotografie. Für weitere Informationen recherchieren Sie bitte im Internet, insbesondere auf den Seiten des BIZ. Dort finden sie auch eventuelle Stellenangebote in diesem Beruf.

[Gestalter/in für visuelles Marketing]
Gestalter/innen für visuelles Marketing entwerfen visuelle Gestaltungskonzepte für Ausstellungs- Verkaufs- und Präsentationsräume, setzen die Ware in Szene, und stellen die Produkte und etwaige Dienstleistungen in Bildern und Worten dar. Verkaufs-, Präsentations- und Ausstellungsräume sowie die Präsentation von Waren, Produkten und Dienstleistungen. Sie holen Informationen über die Produkte der Werbeaktion und gegebenenfalls der Firma und Zielgruppe ein. Sie erfassen die räumlichen Gegebenheiten und Lichtverhältnisse und gestalten darauf aufbauend die technischen Zeichnungen am PC. Sie entwickeln eigene Ideen und erarbeiten einen maßstabgerechten Vorentwurf und machen Material- und Farbvorschläge. Sie prüfen den Entwurf darauf, on er in die Realität umsetzbar ist und kalkulieren die Kosten und den Materialbedarf. Gestalter/innen für visuelles Marketing führen zudem Gespräche, die das Konzept betreffen mit den Kunden oder den Vorgesetzten. Als nächstes bereiten sie die Gestaltung vor. Dazu wählen sie beispielsweise Bilder, Texte Duftstoffe, Folien, Schriften, Stoffe aus und beschaffen diese. Sie wählen die Leuchtmittel und grafischen Werbemittel wie zum Beispiel Preisschilder, Schrifttafeln und Plakate aus und beschaffen diese ebenfalls. Gestalter/innen für visuelles Marketing bereiten dann die Materialien und Werkzeuge vor, beschaffen oder fertigen Dekorationsteile an, zu denen Dekorationsständer, Regale oder Warenträger gehören. Sie gruppieren Attrappen, Requisiten und Waren und stellen die Leuchtmittel auf oder installieren sie gegebenenfalls. Gestalter/innen für visuelles Marketing stellen Schablonen her, vergrößern Schriften und montieren diese. In Werkstatt oder Atelier fertigen sie verschiedene Elemente für die Dekoration an. Außerdem dekorieren sie Vitrinen, Fenster und Räume. Die Ausbildung zum/zur Gestalter/in für visuelles Marketing dauert drei Jahre.
Sollten Sie weitere Informationen benötigen, erlesen Sie diese bitte aus den Internetseiten des Berufsinformationszentrums. Offen Stellen in diesem Gewerbe werden Ihnen ebenfalls angeboten.

[Florist/in]
Floristen und Floristinnen fertigen und entwerfen Pflanzen- und Blumenschmuck für verschiedenste Anlässe, wie zum Beispiel Hochzeiten, Geburten und Geburtstage, Trauerfeiern, Muttertage. Sie bereiten die Arbeit vor, indem sie Pflanzen und Blumen Aufbinden, Reinigen, Andrahten, Vorschneiden, Stützen und Zureichen (Übermitteln). Sie binden Kränze und Sträuße und fertigen Werkstücke und Gestecke, wie zum Beispiel Schmuck für die Weihnachts- und Adventszeit, Schmuck für Tische oder Särge sowie Brautschmuck. Für dauerhaften Raumschmuck bepflanzen sie Blumenkübel. In der Warenpflege kümmern sie sich um die Versorgung der Pflanzen. Dabei achten sie auf eine fachgerechte Lagerung, darauf, dass Dornen von bestimmtem Blumen entfernt werden, sie schneiden die Blumen zu und platzieren sie zum Verkauf im Laden. Auch der Einkauf der Waren und die Kalkulation der Preise und Warenmengen gehören zu den Aufgaben eines/einer Floristen/Floristin. Hier ermitteln sie den Verbrauch und den Bedarf an Materialien, nehmen Bestellungen auf und führen diese durch stocken die Ware auf und halten das Lager in Ordnung. Zudem erfüllen Floristen/innen noch Aufgaben wie die Dekoration und Gestaltung von Innen- und Außenräumen, Verkaufsräumen und Schaufenstern. Sie verkaufen Topfpflanzen und Schnittblumen, Dünger und Artikel für die Dekoration. Sie beraten Kunden außerdem in Fragen zu Bewässerung und Pflege von verschiedenen Pflanzen und deren Standort. Die Ausbildung zum/zur Floristen/Floristin beträgt drei Jahre, aber auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Weiter Informationen und eventuelle Arbeitgeber finden sie in der Agentur für Arbeit, die in Ihrer Stadt zuständig ist.

[Landwirt/in]
Der/die Landwirt/in stellen pflanzliche und tierische Produkte her und bieten diese zum Verkauf an. Die Bereiche, in denen sie produzieren sind Hopfenbau, Ackerbau, Weinbau und Obstbau, die Nutzung des Grünlandes und die Haltung von Schweinen, Rindern und Geflügel. Sie arbeiten in der Tierproduktion, wo sie Tiere den Tieren täglich ihre Nahrung zusammenstellen, sie reinigen und pflegen die Tiere, züchten und transportieren sie. Die Produkte der Tiere gewinnen sie, bereiten sie auf, lagern, transportieren und vermarkten sie. In der Pflanzenproduktion bestellen sie die Felder, pflegen und schützen sie und ernsten sie ab, wenn diese genügend ausgereift sind. Daraufhin transportieren und vermarkten sie diese ebenfalls. Sie warten und bedienen Betriebsanlagen, Maschinen und Einrichtungen. In der Tierproduktion können diese Reinigungsanlagen, Fütterungsanlagen oder Melkmaschinen sein, in der Pflanzenproduktion wären es Silos, Maschinen für die Bodenbearbeitung, Transportmaschinen und Geräte zum Düngen, Ernsten und für den Pflanzenschutz. Zudem benutzen sie Maschinen zur Bearbeitung von Werkstoffen wie Kunststoff, Holz oder Metall. Hierzu nehmen sie Kontroll- und Messeinrichtungen und Hand - und Elektrowerkzeuge zur Hilfe. Sie kontrollieren und beobachten ihre Tiere und Pflanzen hinsichtlich der Entwicklung, des Wachstums und Krankheiten oder Merkmalen in Bezug zur jeweiligen Leistung. Sie erzeugen Energie durch die Kraft des Windes und der Sonne und nutzen diese. Zudem beliefern oder betreiben sie Biogasanlagen. Zu den weiteren Aufgaben von Landwirten/Landwirtinnen gehört die Pflege und Erhaltung von Gehölzen, Wegrändern, Gewässerböschungen und Feldreinen und die sachgerechte Anwendung, Lagerung und Entsorgung von Produktionsmitteln, auf die die Umwelt sensibel reagieren könnte. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Sie können sich eingehende über diesen Beruf informieren, indem Sie die Internet Seite des BIZ besuchen, oder einfach einmal persönlich vorbeischauen.

[Pferdewirt/in]
Pferdewirte/innen beurteilen Pferde auf ihre Tauglichkeit hinsichtlich einer klassischen Reitausbildung. Hierbei beurteilen sie die Bewegungsabläufe, die untersuchen den aktuellen Zustand der Gesundheit und prüfen die Leistungsfähigkeit. Speziell in der Haltung von Pferden beschaffen sie Futtermittel und überprüfen die Qualität des Futters. Sie wirken bei der Grünfutterernte mit und lagern das Futter ein. In der Fachrichtung Pferderennen wählen sie die Reitpferde für die Turniere aus, üben Gangarten ein und gewährleisten den Transport, die Unterbringung und Pflege der Tiere. Sie stellen Rennausrüstung bereit, und lassen spezielle Hufformen anfertigen. Zudem analysieren sie die Ergebnisse eines jeden Rennens. Pferdewirte/innen, die sich mit der Zucht von Pferden beschäftigen, wählen unter Hinzunahme von Ahnentafeln und Zuchtlinien die Tiere zur Weiterzucht aus. Sie führen verschiedene Tiere zusammen um die Rossigkeit einer Stute herbei zu führen. Außerdem gewinnen, konservieren und lagern sie Sperma. Pferdewirte/innen mit der Fachrichtung für das Spezialreitwesen befassen sich hauptsächlich mit der Beurteilung von Bewegungsabläufen, sie reiten Pferde systematisch an und erteilen zudem Unterricht in speziellen Formen des Reitwesens. Die Dauer der Ausbildung zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin beträgt drei Jahre und wird in Folgenden Fachrichtungen angeboten: Pferdewirt/Pferdewirtin - Klassische Reitausbildung, Pferdewirt/Pferdewirtin - Pferdehaltung und Service, Pferdewirt/Pferdewirtin - Pferderennen, Pferdewirt/Pferdewirtin - Pferdezucht sowie Pferdewirt/Pferdewirtin - Spezialreitweisen. Für weitere Infos über diesen Beruf und eventuelle freie Stellen, die angeboten werden besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit.

[Binnenschiffer/in]
Binnenschiffer/innen tätigen die Führung eines Schiffes durch und erledigen die dazugehörigen Aufgaben. Sie führen den Funkverkehr durch, verholen (Standortänderung des Schiffes innerhalb des Hafens) das Schiff, machen es fest und verankern es. Sie verrichten Sicherheitsdienste, Flaggendienste, Wachdienste und Signaldienste. Sie stellen Schubverbände zusammen und wirken bei dem Laden und dem Löschen (Entladen des Wasserfahrzeuges mit dem sogenannten Löschgeschirr) von Gütern mit. Binnenschiffer/innen erstellen Stau-und Ladepläne und berechnen das Gewicht einer Ladung. Die Laderäume decken sie auf und das Wasser, welches zum Ausgleich der Lage des Schiffes in die dafür vorgesehenen Ballasttanks gefüllt wird pumpen sie ab. Binnenschiffer/innen überwachen zudem den Ladevorgang und sorgen für eine ordnungsgemäße Verstauung und sichern die Ladung. Falls nötig setzen sie Ballast ein. Laderäume decken sie mit einer Persenning (Wasserdichter, imprägnierter Segeltuchbezug) ab. Sie kontrollieren die Zulassungsdokumente und Ladepapiere und überprüfen die Ladung während der Fahrt und behandeln sie sachgemäß. Zudem gehen sie vorschriftmäßig mit gefährlichen Gütern um. Binnenschiffer/innen wirken auch bei der Personenbeförderung mit indem sie Fragen beantworten, die Kontrolle der Fahrscheine durchführen und die Fahrgäste betreuen. Sie sind außerdem für die Wartung und Bedienung von pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Anlagen zuständig. Hier bedienen sie Schlepp- und Ankerwinden, sowie Ruderanlagen und Tankschiffe. Im Falle einer Havarie leiten sie lebensrettende Maßnahmen ein. Sie sichern Schiff und Wasserstraße und leisten erste Hilfe. Umfangreichere Informationen und freie Stelle sowie Ausbildungsplätze können Sie online im BIZ erlesen.

Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen planen die Routen für die Zustellung. In einem festen Bezirk bringen sie den Kunden im privaten oder Firmenbereich zu Fuß, mit dem Fahrrad per LKW oder PKW ihre Postsendungen bis vor die Tür. Sie holen Sendungen bei dem Kunden ab und leeren die öffentlichen Postkästen. Ebenso transportieren sie die Sendungen zwischen den Frachtzentren, Paket- und Briefzentren. Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen sortieren alle Postsendungen im Bereich von Kurier- und Expresszustellungen. Diese führen sie in den Zentren, nehmen vor Ort eine Feinsortierung vor und beladen die Fahrzeige entsprechend der Route. Zu den weiteren Dienstleistungsaufgaben einer Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen gehört es, den Kunden einige Informationen über das Angebot des KEP-Unternehmen zu erbringen, das Entgelt auszurechnen und den Kunden eine Rechnung auszustellen. Dazu verbuchen sie Ein- und Ausgänge, führen Kassenbücher und händigen Briefmarken und Versandmaterial an die Kunden aus. Sie bereiten Sendungen für LKW- Schiffs- oder Flugzeugtransporte vor, indem sie sie auf ihre Transportfähigkeit prüfen. Sie füllen Lieferscheine. Belege und Frachtpapiere aus und leiten sie dann entsprechend weiter. Auch um Reklamationen kümmern sie sich. Sollte eine Sendung einmal nicht zugestellt werden können, geben sie diese aus oder leiten sie innerhalb des Unternehmens weiter. Selbstverständlich wahren sie das Postgeheimnis und beachten die Bestimmungen über den Datenschutz. Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre. Sollten Sie weitere Infos benötigen oder nach freien Stellen in diesem Beruf suchen, können Sie diese auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit recherchieren.

[Konstruktionsmechaniker/in]
Konstruktionsmechaniker/innen planen im Team ihre Arbeitsaufgaben, bereiten sie vor und organisieren diese. Mit dem Betrieb stimmen sie die Arbeit im vor- und nachgelagerten Bereich ab. Konstruktionsmechaniker/innen werten technische Zeichnungen und ähnliche Unterlagen aus und legen Montagepläne fest. In der Arbeit mit Metallkonstruktionen aus Blechen, Rohren und Profilen verformen und trennen sie diese durch thermische Verfahren, die sie anwenden. Durch die Anwendung verschiedener Schweißverfahren verbinden sie diese Bauteile dann. Als nächstes werden sie von den Konstruktionsmechaniker/innen montiert. Metallkonstruktionen werden unter anderem auch wieder von ihnen demontiert. Sie warten und pflegen ihre Werkzeuge und Maschinen, halten und setzen sie instand. Zudem überprüfen sie in der Technik der Steuerung verschiedene Komponenten der Elektrotechnik. Konstruktionsmechaniker/innen führen Qualitätskontrollen durch, indem sie die Qualitätsvorgaben überprüfen und für die Umsetzung des Qualitätsmanagements sorgen. Sie wirken zudem am Entwicklungsprozess mit, um diesen kontinuierlich zu verbessern. Sie dokumentieren die einzelnen Schritte der Arbeit und deren Ergebnisse, führen Gespräche mit den Kunden und übergeben Produkte und technische Systeme an sie. Konstruktionsmechaniker/innen arbeiten in verschiedenen Bereichen. Diese können unter anderem das Schweißen, der Metallbau, der Leichtmetall- und Stahlbau, der Gebäudebau, die Herstellung von Eisenbahnwaggons und Lokomotiven oder der Boots- Schiffs- und Yacht Bau sein. Umfangreichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte außerdem der entsprechenden Internetseite des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Zerspanungsmechaniker/in]
Zerspanungsmechaniker/innen programmieren Maschinen wie Fertigungssysteme oder CNC-Werkzeugmaschinen um Bauteile aus Metall zu fräsen, bohren, schleifen oder zu drehen. Sie richten die Maschinen und Systeme ein und führen Testläufe durch. Sie nehmen die Maschinen in Betrieb, nachdem sie die Werkstücke eingespannt haben und überwachen dann den gesamten Fertigungsprozess. Sie benutzen Lehren (Werkzeug zur Erfassung der Maße eines Werkstückes), Messschieber, Messschrauben und Oberflächenmessgeräte um Qualitätskontrollen durchzuführen. Die produzierten Werkstücke entgraten sie, falls dies nötig sein sollte. Zerspanungsmechaniker/innen dokumentieren die Ergebnisse und Arbeitsvorgänge. Sie reinigen die Maschinen und Systeme und halten sie instand. Sie unterziehen elektrische und mechanische Bauteile einer Sichtprüfung, setzen diese instand oder veranlassen diese, falls sie selber dazu nicht das nötige Fachwissen besitzen. Darüber hinaus planen sie ihre Arbeit zusammen mit ihren Arbeitskollegen im Team, organisieren die Arbeitsschritte und bereiten sie dementsprechend vor. Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten in verschiedenen Bereichen der Metallbearbeitung. Diese können die Herstellung von Werkzeugmaschinen und Werkzeugen, die Herstellung von Metallkonstruktionen oder Ausbauelementen aus Metall, den Luft- und Raumfahrzeugbau beinhalten. Die Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und findet sowohl im Betrieb, als auch in der Berufsschule statt. Sollten Ihnen diese Informationen nicht zu einer Entscheidung helfen, können Sie weiteres online im BIZ erfahren. Auch freie Stellen werden dort ausgeschrieben.

[Fotolaborant/in]
Fotolaboranten/innen entwickeln Filme und erstellen Abzüge auf Papier oder erstellen Foto-CDs aus digitalen und analogen Fotos. Dazu nutzen sie meist Großlaboratorien. Die Geräte, die sie dazu verwenden, sind Positiventwicklungsgeräte und Laboranlagen die sie zunächst einstellen und dann bedienen. Dann überwachen sie die Arbeitsabläufe der Maschinen und Anlagen. In digitalen Mini Labs digitalisieren sie mit Hilfe von Scannern Dias und Negative. Das Material, das sie zuvor eingescannt haben, bearbeiten und bewerten sie am Bildschirm dazu nehmen sie Retuschier Werkzeuge zur Hand. Sie geben destilliertes Wasser und verschiedene chemische Flüssigkeiten, wie Fixierbad und Entwickler hinzu und wechseln sie auch nach Bedarf. Dann bringen sie die Fotos durch ein Druckverfahren auf spezielles Fotopapier auf und legen Fotopapier vor und nach. Als letztes versehen sie die Fotos mit einer Veredelung. Entweder retuschieren sie die Fotos, oder bringen einen Schutz- oder Glanzlack auf. Zudem erledigen sie weitere Aufgaben, wie das manuelle Entwickeln von Filmen, das Ansetzen und regenerieren von fotochemischen Bädern und Lösungen, dazu das Abwiegen von diversen Chemikalien und das Abmessen von Flüssigkeitsmengen. Auch das Ansetzen von Fixier- und Unterbrecherflüssigkeiten gehört dabei zu den Aufgaben von Fotolaboranten/innen. Wenn Belichtungsfehler auftreten, korrigieren sie diese durch Verstärken oder Abschwächen. Negative kopieren sie in Schwarzweiß oder Farbe und filtern diese gegebenenfalls. Sie entwickeln Diapositive und duplizieren diese. Die Ausbildung zum Fotolaboranten dauert zwei Jahre. Informieren Sie sich bitte außerdem über den Beruf des/der Fotolaboranten/in auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt. Dort finden Sie zudem Angebote zu offenen Stellen in diesem Gewerbe.

[Technische/r Zeichner/in]
Technische Zeichner/innen kümmern sich in der Fachrichtung Elektrotechnik um die Anfertigung von Skizzen und Entwürfen für Meldeschaltungen und einfache Netzteile. Überwiegend durch die Zuhilfenahme eines Rechners zeichnen sie Schaltpläne von elektrischen Anlagen und Geräten. Sie stellen die Funktion von einfachen Verstärker- oder Steuerschaltungen dar und entwickeln digitale Grundschaltungen. In der Fachrichtung Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik arbeiten Technische Zeichner/innen an Gruppen- und Teilskizzen und fertigen Entwürfe nach einer Vorlagen oder einem Modell an. Sie zeichnen zudem Pläne für Anlagen und Geräte zur Kälte- Wärme und/oder Wasserversorgung. Sie zeichnen fachbezogene Funktionsabläufe und Fließbilder. Sie zeichnen hydraulische, pneumatische und elektrische Steuer- und Regelanlagen und stellen diese so schematisch dar. Technische Zeichner/innen führen zudem Detailkonstruktionen aus. In der Fachrichtung Holztechnik beschäftigen sich Technische Zeichner/innen mit dem Zeichnen von Bauteilen und Plänen nach Norm und dem Erstellen von Detailkonstruktionen. Die Ausbildung zum/zur Technischen Zeichner/Technischen Zeichnerin dauert 3 ½ Jahre und wird in den folgenden Fachrichtungen angeboten: Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Elektrotechnik, Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik, Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Holztechnik, Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Maschinen- und Anlagentechnik sowie Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Stahl- und Metallbautechnik. Bei Interesse an diesem Berufsfeld können Sie mehr erfahren, indem Sie die Internetseite des BIZ besuchen. Ebenfalls werden dort offene Stellen in diesem Beruf angeboten.

[Holzaufbereiter/in]
Holzbearbeitungsmechaniker/innen bedienen Anlagen wie zum Beispiel Fräsen, Sägen und andere Anlagen und verarbeiten so das naturbelassene Holz zu Brettern, Türelementen und Furnierplatten. Eine gute Planung ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Arbeitsablauf. So prüfen Holzbearbeitungsmechaniker/innen das rohe Holz auf seine Eignung für die Weiterverarbeitung. Nun wählen sie die richtige Art der Weiterverarbeitung. Dazu wählen sie die Werkzeuge und Maschinen, die sie für die Bearbeitung benötigen werden. Ist die Vorbereitung abgeschlossen, und alle Anlagen und Maschinen eingerichtet, so bringen die Holzbearbeitungsmechaniker/innen das Holz in die gewünschte Form. Dazu haben sie spezielle technische Unterlagen und sogenannte Aufmaße, die sie zudem selber am PC entwickeln und ausarbeiten. Die Arbeit mit Holz ist laut und zudem sehr staubig, da bei der Verarbeitung viele Späne fallen. Zudem kommen körperliche Anstrengung und Einseitigkeit dazu. Handwerkliches Geschick und Spaß an dem Umgang mit Maschinen wie Fräsen und Sägemaschinen und grobe Arbeit sollten deshalb für Holzbearbeitungsmechaniker/innen mit Spaß verbunden sein sein. Zudem werden Aufmerksamkeit und Konzentration gefordert, denn sie müssen die gesamte Herstellung beobachten und die Sicherheitsvorkehrungen einhalten. Um die Umwelt nicht zu sehr zu belasten, achten sie zudem darauf, dass die Rohstoffe möglichst wirtschaftlich eingesetzt werden. Die Ausbildung für diesen Beruf dauert drei Jahre. Sollten Ihnen die Informationen auf dieser Seite nicht genügen, haben Sie die Möglichkeit, die gesamten Infos auf den Internetseiten der Arbeitsagentur einzulesen. Auch freie Stellen werden Ihnen dort aufgelistet.

[Holzmechaniker/in]
Holzmechaniker/innen stellen am Bau benötigte Elemente aus Holz wie Parkett, Fenster und Türen, Verpackungen für den Transport, Leisten und Rahmen aus Holz sowie verschiedene Packmittel in Einzel oder Serienanfertigung her. Speziell in der Fachrichtung Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen bearbeiten und verarbeiten verschiedene Werkstoffe aus Holz wie Verbundplatten, Schnitthölzer und Furniere, aber zudem auch verschiedene Metall- und Kunststoffteile. Dazu gehört das Bedienen von Anlagen, die automatisiert und Computergesteuert sind. Dort sind sie auch für die Wartung und Instandsetzung zuständig. Zunächst sorgen Holzmechaniker/innen dafür, dass das Holz trocken wird. Dazu lagern sie es entsprechend, oder benutzen sogenannte Trocknungskammern. Dann richten sie spezielle CNC-Maschinen für die Bearbeitung des Holzes ein, indem sie spezielle Daten eingeben und bedienen die Steuerungseinrichtungen. nach der Vorlage von technischen Zeichnungen und Skizzen sägen sie die Kunststoffe und Schnittholze zu und längen sie ab. Speziell im Möbelbau und im Innenausbau fertigen Holzmechaniker/innen Inneneinrichtungen wie Tische und Sitzmöbel aus Holz an. Diese können auch individuell an den Wunsch des Kunden angepasste Einzelstücke sein. Zum Schluss Beschichten, Beizen, Polieren oder sie die Oberflächen der fertigen Stücke um sie zu veredeln. Die einzelnen Teile werden dann durch Klammern, Verdübeln oder Kleben zusammengebracht. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Holzmechaniker/Holzmechanikerin - Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen sowie Holzmechaniker/Holzmechanikerin - Möbelbau und Innenausbau. Weitere Informationen sowie die Auskunft über freie Stellen in diesem Beruf entnehmen Sie bitte der Internetseite des BIZ. Natürlich können sie dort auch persönlich vorbeischauen.

[Bauzeichner/in]
Bauzeichner/innen erstellen Pläne, Skizzen und Zeichnungen und stellen zeichnerisch oder mit Hilfe eines Computers Schnitte und Ansichten, Abwicklungen, Durchdringungen und zudem Perspektiven dar. Unter Berücksichtigung von mündlichen oder schriftlichen Anweisungen fertigen sie Entwürfe, Vorlagen oder Skizzen Detail- und Ausführungszeichnungen an und beachten dabei spezielle Bauvorschriften sowie Fach- und DIN- Normen. Bauzeichner/innen erstellen zudem Bestandslisten und Aufmaße, versehen die Zeichnungen und Pläne mit Hinweisen und Maßen für die korrekte Bauausführung. Hier benutzen sie beispielsweise bekannte Abkürzungen für die einzelnen Baustoffe. Zudem verwenden sie Symbole, Farben für die Kennung und spezielle Schraffuren. Bauzeichner/innen erstellen Abrechnungs- und Bestandspläne und nehmen diverse Änderungen vor, soweit dies gewünscht wird. Sie führen fachspezifische Berechnungen durch und stellen Vervielfältigungen der Bauzeichnungen her, falten sie nach der Norm und bereiten sie für den Versand vor, oder lagern sie entsprechend. Zudem führen sie verschiedene Vermessungsarbeiten, wie das Aufmaßen der vorhandenen Bausubstanz, Bauteile und Bauten und der technischen Einrichtung aus. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Bauzeichner/in - Architektur, Bauzeichner/in - Ingenieurbau sowie Bauzeichner/in - Tief-, Straßen- und Landschaftsbau. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Agentur für Arbeit. Sollten Sie nach freien Stellen in diesem Berufsfeld suchen, werden Sie auch dazu etwas finden.

[Betonbauer/Stahlbetonbauer]
Zu den vorbereitenden Aufgaben eines/einer Betonbauers/Betonbauerin gehört es, die Baustelle einzurichten und abzusichern. Das schließt unter Anderem das Errichten der Bauzäune und das Aufstellen von Verkehrsleiteinrichtungen und Absperrungen mit ein. Sie treffen Abstimmungen mit den Menschen, die mit am Bau beteiligt sind und prüfen den Arbeitsauftrag.. Zudem transportieren, prüfen und lagern sie die jeweiligen Baumaterialien, Maschinen und Geräte. Sind diese Vorbereitungen Abgeschlossen, beginnen sie mit der eigentlichen Arbeit. So stellen sie Schalungen, Sonderschaulungen und Stützgerüste für Beton- und Stahlbauteile her, wählen die jeweiligen Materialien aus Holz, Kunststoff oder Metall aus und richten diese zu. Dann fertigen sie das Schalungsmaterial nach den Vorgaben des Schalungsplans an. Zur Herstellung von Schichtbeton fertigen sie Tischler- Sperrholz und Furnierplatten und montieren einzelne Schalungsträger, Schalungsteile und Schalungsstützen und bauen die Spannvorrichtungen und Befestigungen ein. Ferner stellen sie Gleit- und Kletterschalungen an und setzen diese ein. Im Brückenbau beispielsweise stellen sie auch Stützgerüste als Tragkonstruktionen für Schalungen her und montieren diese. > >Zur Herstellung einer Bewehrung messen die den Bewehrungs- bzw. Betonstahl ab, flechten, schneiden und biegen diesen oder verwenden Teile, die bereits vorgefertigt wurden, wie Textilbeton- oder Betonstahlplatten. Zur Herstellung von Spannbeton spannen sie Betonstahl mit speziellen Maschinen vor. Dann setzen sie laut Bewehrungsplan die Bewehrungen passgenau ein und verankern diese. Betonbauer/innen bauen außerdem Stahlbetontreppen ein und verwenden dabei insbesondere Fertigteile. Sie bauen Dämmstoffe in Decken, Wände und Schächte ein dazu verwenden sie spezielle Dämmstoffe für Kälte- und Wärmedämmung. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Betonbauer/in, Stahlbetonbauer/in. Für weitere und ausführlichere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten des BIZ oder werden persönlich vorstellig.

[Dachdecker/in]
Dachdecker/innen stellen vor allem für Dachstühle verschiedene Holzkonstruktionen her und latten und schalen Dachflächen. Sie verarbeiten Bedachungsmaterialien durch Verdrahten, Sägen, Behauen, Nageln, Zuschneiden und Klammern. Sie bauen außerdem Abdichtungs-, Trenn-, Ausgleichs- und Dampfdruckausgleichsschichten ein, zudem übernehmen sie den Einbau von Wärmedämmungen und Dampfsperren. Dachdecker/innen stellen für Dachrand- und Wandabschlüsse Abdichtungsanschlüsse und Abdichtungsabschlüsse her und bringen einen Oberflächenschutz an, der aus Kiesschüttungen, Beschichtungen oder Plattenbelägen bestehen kann. Sie führen verschiedene Fassadenarbeiten wie die Herstellung und Installation von Fassaden- und Außenwandverkleidungen, sie bauen Wärmedämmmaterialien ein und führen erforderliche Abdichtungsarbeiten im Fassadenbereich aus. Zudem führen Dachdecker/innen verschiedene Reparatur- und Wartungsarbeiten an Abdichtungen, Fassadenbekleidungen und Dächern aus. Sie errichten Blitzschutzanlagen für den Außen-Blitzschutz und bauen Schutzvorrichtungen wie Fertiggauben, Dachfenster, Lichtbänder, Laufanlagen, Schneefanggitter und Lichtkuppeln ein. Sie sind für den Einbau von photovoltarischen Elementen und Sonnensammlern zuständig, welche sie in Wand- und Dachflächen einbauen. Zudem stellen sie alle funktionsbedingten Dachflächenabdichtungen her.. Hier bauen sie Dampfsperren und Wärmedämmungen ein. Sie führen Deckungen mit Blechen aus und bauen Dachdurchdringungen und Dachabläufe ein. Für den äußeren Blitzschutz errichten sie Blitzschutzanlagen und montieren Vorrichtungen zum Ableiten von Oberflächenwasser. Diese können Fallrohre, Kehlen, Dachgullys und Rinnen sein. > >Die Ausbildung zum/zur Dachdecker Dachdeckerin dauert drei Jahre und wird in zwei Fachrichtungen angeboten: Dachdecker/Dachdeckerin Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik, Dachdecker/Dachdeckerin Reetdachtechnik. Weiterführende und ausführliche Informationen können Sie erhalten, wenn Sie die Internetseite des Berufsinformationszentrums besuchen.

[Bergmechaniker/in]
Bergmechaniker/innen stellen durch Bohr- und Sprengtechniken Strecken her, sie richten Schachtgerüste ein und teufen Schächte mit verschiedenen Verfahren ab. Hier verwenden sie je nach Gebirge Vollschnittmaschinen oder Gesenkbohranlagen. Sie bauen Stützelemente aus Metall und Beton ein und bauen hydraulisch arbeitende Ausbaumittel ein und regulieren diese. Sie gewinnen Mineralien aus Erzberg- und Kaliwerken durch Sprengungen, die sie dort durchführen. Bergmechaniker/innen bohren außerdem Sprenglöcher mit einem Großbohrlochwagen, welchen sie an die Sprengstelle heranfahren. Durch das Einblasverfahren oder den Besatz mit Patronen bringen sie den Sprengstoff an und verdrahten die Ladungen. Den Grubenbau, der durch die Sprengungen betroffen ist richten sie ein und sperren diesen ab. Zudem gehört es zu den Aufgaben von Bergmechaniker/innen, die Sprengung durchzuführen und die Sprengstelle unter Kontrolle zu halten. Dabei achten sie besonders auf nicht gezündete Sprengsätze und entfernen diese. Die gewonnenen Rohstoffe laden sie auf und transportieren sie anschließend ab. Im Salzbergbau lösen sie das Salz mit Wasser ab und holen die Lösung durch Abpumpen an die Oberfläche. In Steinkohlebergwerken bedienen sie Maschinen wie Schrämmaschinen und Hobel und regulieren die Schnittanlage bei Großmaschinen des Kohleabbaus. Zudem errichten Bergmechaniker/innen Wasserspülvorrichtungen gegen zu extreme Staubentwicklung. Zur Erkundung des Gebirges stellen sie verschiedene Bohrungen her und bringen spezielle Wetterschächte nieder, um Frischluft in die Grube zu blasen. > >Die Ausbildung zum/zur Bergmechaniker/in dauert drei Jahre. Für weitere Informationen sehen sie bitte die Seiten des BIZ ein, oder fragen vor Ort nach. 

[Berg- und Maschinenmann/Frau]
Berg- und Maschinenmänner/Frauen halten Schächte und Strecken für die Gewinnung und den Vortrieb offen, sie sichern und schützen Schacht- und Streckenwände und bauen Stützelemente aus Metall, Holz und Beton ein. Sie teufen Haupt-und Blindschächte mit verschiedenen Verfahren ab und bauen Transportwege. Berg- und Maschinenmänner/Frauen wirken zudem beim Streckenvortrieb, beispielsweise durch Sprengungen, Vollschnitt-Vortriebsmaschinen und/oder Schlagkopfbohrmaschinen mit. Sie stellen Bohrer und Bohrmaschinen bereit und führen die zu erledigenden Bohrarbeiten durch. Zudem führen sie verschiedene Maßnahmen zur Vorbereitung der Gewinnung durch. Entstandene Hohlräume sichern sie ab, indem sie sie nach dem Abbau mit Versatzgut (Abbauabfälle von der eigenen oder einer fremden Baustelle) auffüllen. Dabei wenden sie verschiedene Versatzverfahren wie zum Beispiel Fließversatz, Blasversatz, Fremdversatz oder Eigenversatz an. Berg- und Maschinenmänner/Frauen sichern und unterhalten zudem Strecken und Schächte, die sie ausbauen. Sie bauen Einrichtungen der Wetterführungen ein und warten diese und halten sie außerdem instand. Sie stellen die einwandfreie Funktion von Gebläsen sicher und wirken beim Betreiben und Deponieren Untertage mit. Außerdem montieren Berg- und Maschinenmänner/Frauen Förder- und Transporteinrichtungen, reparieren diese und halten sie instand. Sie führen Korrosionsschutz und Entrostungsarbeiten durch reparieren außerdem defekte Maschinen. Die Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann/zur Bergmaschinenfrau dauert jeweils zwei Jahre und wird in verschiedenen Fachrichtungen angeboten: Berg- und Maschinenmann/Frau - Vortrieb und Gewinnung, Berg- und Maschinenmann/Frau - Transport und Instandhaltung. Weitere, umfangreiche Informationen rund um diesen Beruf erhalten sie im Internet auf den Seiten der Arbeitsagentur Ihrer Stadt. Dort finden Sie außerdem offene Stellen in dieser Branche.

[Drucker/in]
Drucker/innen treffen Vorbereitungen für den Druckvorgang indem sie die Auftragsunterlagen auf ihre technische Umsetzbarkeit und Richtigkeit sowie Vollständigkeit. Sie beraten Kunden über die Auswahl des richtigen Papieres, entstehende Kosten und die Möglichkeiten der verschiedenen Drucke. Zudem stellen sie Grafik-, Text- und Bilddateien zusammen, die für den Druck benötigt werden. Sie erstellen Farbskalen und Andrucke und stimmen die jeweiligen Andrucke mit den dazugehörigen Vorlagen ab. Zudem wählen Drucker/innen die Farben für den Druck aus, mischen sie und befüllen die Druckmaschine mit den Farben. Im Hochdruckverfahren stellen sie Druckerzeugnisse her, indem sie aus der Druckformherstellung die Druckplatten übernehmen und die Druckmaschine und eventuelle Zusatzeinrichtungen der Elektronik einstellen, falls dies notwendig sein sollte. Auch erstellen sie Druckerzeugnisse im Tiefdruckverfahren indem sie Druckplatten und Druckzylinder aus der Druckformherstellung entnehmen. Des Weiteren überwachen Drucker/innen Regel- und Steuerelemente, die für den Druckvorgang von Belang sind. Auch gehört die Pflege der Druckformen zu ihrem Aufgabenbereich, der die Entfernung, Reinigung, Konservierung und Archivierung beinhaltet. Sie überwach außerdem die Druckmaschine und halten sie durch das Säubern, Warten und kleiner Reparaturen instand. Die Ausbildung zum/zur Drucker/Druckerin dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Drucker/Druckerin - Digitaldruck, Drucker/Druckerin - Flachdruck, Drucker/Druckerin - Hochdruck, Drucker/Druckerin - Tiefdruck. Umfangreichere Informationen und eventuelle Stellenangebote entnehmen Sie bitte der Arbeitsagentur. Dort können Sie sich online oder persönlich umfassend über den oben genannten Beruf informieren. 

[Schriftsetzermeister/in]
Die Ausbildung zum/zur Schriftsetzermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung. Die Prüfung zu diesem Meistertitel ist zulassungsfrei und bundesweit einheitlich geregelt. Zu den alltäglichen Aufgaben eines/einer Schriftsetzermeisters/in gehört es, im Entwurf, der Herstellung und der Gestaltung die Arbeitsprozesse zu leiten und gegebenenfalls die Druckformen und Druckvorlagen zu korrigieren. Des Weiteren nehmen sie Aufträge entgegen und unterstützen sie die Kunden in Fragen, die die Auswahl des Papieres, die Gestaltung der Farbe, das Layout, sowie die Typographie betreffen. Sie tragen somit die gesamte Verantwortung für einen korrekten und fehlerfreien Ablauf eines Auftrages. Schriftsetzermeister/innen legen die genauen Arbeitsabläufe fest und verteilen die Arbeitsschritte unter den einzelnen, fachkundigen Angestellten. Ebenfalls sind sie für die Einhaltung der Termine und Kosten verantwortlich. Die fertig gesetzten Texte werden von den Schriftsetzermeistern/innen auf die Richtigkeit und die Übereinstimmung mit den Wünschen und Vorstellungen des Kunden. Auch übernehmen sie die Verantwortung dafür, dass Maschinen fachgerecht bedient und Farben rationell verwendet werden. Zu den weiteren Aufgaben eines/einer Schriftsetzermeisters/hriftsetzermeisterin gehört es, die Grundsätze des technischen, personellen und kaufmännischen Geschehens gestaltet und eingehalten werden. Sie bestimmen die Betriebspolitik und legen künftige Strategien für den Betrieb und legen diese fest. Alle vier Teile, die für die Meisterprüfung von Bedeutung sind, dauern in Vollzeit ein Jahr, in Teilzeit zwei Jahre. Für eingehendere Informationen und Weiterbildungsmöglichkeit, sowie offene Stellen für diesen Beruf wenden Sie sich bitte an die Arbeitsagentur Ihrer Stadt.

[Flachglasmacher/in]
Flachglasmacher/innen schmelzen Glas und bereiten Glasgemenge auf. Nach vorgegebenen Rezepten mischen sie Rohstoffe, wie zum Beispiel Quarzsand, Glasscherben, Kalk, Soda und andere > >Hilfsmittel und leiten sie dann zur Glasschmelzwanne. Sie stellen und geben die Betriebsdaten ein, rufen sie ab und überwachen den Schmelzvorgang. Auch das Mischen der Rohstoffe behalten sie stets im Auge. Flachglasmacher/innen stellen verschiedenste Glasprodukte her. Dazu zählen Gebrauchsglas, Hohlglas, Flachglas, Spezialglas und auch Glasfasern. Sie programmieren die Blasautomaten, Glaspressen und Floatanlagen, die die Glasprodukte herstellen. Die fertigen Produkte überprüfen sie dann auf Dichte und Gewicht, beispielsweise bei Flaschen und prüfen diese visuell am Leuchtschirm auf eventuelle Fehler und Unregelmäßigkeiten. Sie Prüfen die Wandstärke mit einem Wandstärkemessgerät und die Vertikalität und den Durchmesser mit Hilfe eines Profil-Lasers. Speziell bei Glas, das für Flaschen verwendet wird, prüfen sie Dichte, Mündung und Innendruck mit einem Mündungsprüfer. Zum Schluss veredeln sie die fertigen Glasprodukte. Dazu verwenden sie Maschinen, die Beschichten, Schleifen, Siebdrucken, Sandstrahlen und Polieren. Diese stellen sie ein, bedienen und überwachen sie. Auch führen sie die sogenannte abtragende Veredlung durch. Dazu gehören Polieren, Gravieren, Sandstrahlen, Ätzen und Schleifen. Auch gehört die sogenannte auftragende Veredlung zu den Aufgaben von Flachglasmacher/innen. Mit dieser Methode bringen sie Abziehbilder auf das fertige Glasprodukt auf, und führen Farbbeizen oder Gravuren durch. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Für den Fall, dass Ihnen diese Infos nicht umfangreich sein sollten, besuchen Sie bitte das BIZ im Internet oder suchen die Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt auf.

[Erdbewegungsmaschinenführer/in]
Erdbewegungsmaschinenführer/innen stellen die Maschinen, die für den Bau benötigt werden vor Ort bereit. Dort richten sie sie je nach Bodenbeschaffenheit und Bedarf ein oder rüsten sie, falls nötig auch um. Als nächstes sichern sie die Baustelle ab und benutzen dazu Bauzäune und Absperrungen. Zuletzt führen sie die Erdbewegungsmaßnahmen durch. Dazu gehört das Einrichten von Baugruben und Kabelkanälen, das Verdichten des Untergrundes im Straßen- und Landschaftsbau, das Abbauen von Rohstoffen und der Abtransport von Bauschutt und anderen Abfallstoffen, die auf der Baustelle anfallen. Auch die Wartung und die Pflege der Baumaschinen gehören zu ihren Aufgaben. Vor der Aufnahme der Arbeit überprüfen die Erdbewegungsmaschinenführer/innen die Maschinen auf einen einwandfreien Zustand und überwachen sie während der Inbetriebnahme. Sollten Betriebs- und/oder Funktionsstörungen auftreten, beheben sie diese sofort und leiten die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ein. Kleinere Reparaturen erledigen sie selbst. Sollten komplizierte Reparaturen notwendig werden, leiten sie diese ein, indem sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Als Erdbewegungsmaschinenführer/in arbeitet man in folgenden Wirtschaftszweigen und führt dort folgende Arbeiten durch: Im Schornsteinbau Hochbau, Stahlbetonbau, Beton- und Feuerungsbau bauen sie Gebäude ohne Fertigteile und erstellen Fundamente. Im Wasser- Tief uns Straßenbau bauen sie Bahnverkehrsstrecken und Straßen und betreiben Brunnen- und Kläranlagenbau. Zudem sind sie in der Torfgewinnung, und der Gewinnung von Kaolin, Kies, Sand und Ton tätig. Der Beruf des Erdbewegungsmaschinenführers/der Erdbewegungsmaschinenführerin ist eine Spezialisierung im Berufsfeld des Baumaschinenführers. Weitere und umfangreichere Informationen sowie der Hinweis auf eventuell freie Stellen finden Sie auf den Internetseiten des BIZ in Ihrer Stadt.
 
[Handelsvertreter/in]
Handelsvertreter/innen sind in erster Linie selbstständig dafür verantwortlich, als Mittler zwischen einem Unternehmen und den jeweiligen Kunden Beratungen, Produktinformationen und individuelle Lösungen für den Betrieb zu finden. Ihre Betreuung ist rundum kundenorientiert. So beraten sie ihre Kunden in Sachen Funktion, Handhabung, Wirtschaftlichkeit und andere Vorteile von Produkten, Dienstleistungen und Waren. Um dem Kunden ein Bild des jeweiligen Produktes zu vermitteln, erstellen Handelsvertreter/innen Produktproben und zeigen dem Kunden gegebenenfalls auch einige Arbeitsproben. Für ihre Beratungsgespräche verwenden Handelsvertreter/innen außerdem elektronische Medien, wie Laptops oder Beamer. Sie beraten Kunden zudem, falls Fragen über Teilzahlungsangebote oder Leasingverträge entstehen. Nach einer erfolgreichen Beratung schließen die Handelsvertreter/innen diese Leasingverträge und Teilzahlungsangebote ab und wirken bei der Ausstellung von Rechnungen mit. Möchte der Kunde eine Bestellung aufgeben, so leiten die Handelsvertreter/innen diese direkt an die jeweilige Firma weiter. Dies geschieht meist auf elektronischem Wege. Auch, wenn zum Beispiel Reklamationen aufkommen, nehmen sie diese auf und unterrichten das Unternehmen über diese. Handelsvertreter/innen arbeiten in fast allen Bereichen der Wirtschaft. So zum Beispiel in der Handelsvermittlung von Textilien, Schmuckwaren oder Maschinen. Diese können eine jeweilige Vermittlung von Lederwaren, Schuhen, Bekleidung und Textilien sein oder auch bei Tabakwaren, Nahrungsmitteln und Getränken, sowie Anstrichmitteln, Holz und Baustoffen beinhalten. Weitere Informationen können Sie auf den Internetseiten oder vor Ort im Berufsinformationszentrum erfahren. Gegebenenfalls finden Sie dort sogar offene Stellen in dieser Branche. 

[Groß-und Einzelhandelskaufleute, Einkäufer/in]
Einkäufer/innen sind zuständig für den Einkauf von verschiedenen Produkten sowie Dienstleistungen aller Art. In der Produktion, dem Weiterverkauf und der Verwaltung kaufen sie bei Herstellern und Großhändlern im Inland, aber auch im Ausland. Sie sind für die Planung, Steuerung und Optimierung der Prozesse, die im Einkauf anfallen verantwortlich. Das betrifft nicht nur die Lieferungen und Einkaufsvorgänge, sondern auch die Lagerverwaltung. So sichern sie den reibungslosen Ablauf. Falls Einkäufer/innen auch für das Einkaufscontrolling zuständig sind, übernehmen sie die Analyse und Ermittlung der Einkaufskennzahlen.. Vor den konkreten Einkaufvorgängen verschaffen sie sich einen Überblick über den aktuellen Markt. Einkäufer/innen studieren beispielsweise die Brangenmedien, verfolgen die Entwicklungen auf Messen und vergleichen aktuelle Kataloge, Online-Angebote und Lieferlisten. Mit diesem Wissen treten sie an die Lieferanten und Unternehmen heran und vermitteln zwischen diesen beiden. Dabei holen sie Angebote und Detailinformationen ein und werten diese aus. Dabei achten sie besonders auf Liefertreue, Qualität und Preis. Um die Arbeit effizienter zu gestalten, nehmen sie sogenannte E-Procurement-Systeme zur Hilfe, mit denen der gesamte Ablauf und die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer von Anfang bis Ende abgewickelt werden können. Wenn die Entscheidung über den Einkauf und die Vertragsverhandlung zum Abschluss gekommen sind, überwachen Einkäufer/innen zudem den Prozess der Lieferung. Eingehendere Informationen zu diesem Beruf und eventuelle Stellenangebote entnehmen Sie bitte dem BIZ in Ihrer Stadt.

[Raumausstatter/in]
Raumausstatter/innen beraten Kunden und Auftraggeber bei der Auswahl von Materialien, geben hilfreiche Tipps bei der Auswahl und Kombination der jeweiligen Farben, helfen bei der Gestaltung der Räume mit und richten diese auch zusammen mit dem Kunden ein. Dazu besichtigen sie zuerst die Räumlichkeiten, die ausgestattet werden sollen und erstellen unter Einbeziehung der Kunden einen genauen Plan. Dann ermitteln sie das Aufmaß und errechnen den Materialbedarf. Außerdem bestellen sie Sicht- Licht und Sonnenschutzanlagen, falls sie keine eigene Anfertigung erstellen. Sie planen den Arbeitsablauf und kalkulieren den Kundenauftrag. Dann überprüfen sie das Ergebnis der Arbeit und berücksichtigen dabei verschiedene Punkte der Qualitätssicherung. Sie prüfen außerdem verschiedene Bodenbeschaffenheiten, die als Untergrund dienen und bereiten sie vor, entwerfen Einlegearbeiten und Designverlegungen und konfektionieren Bodenbeläge aus Textil. Außerdem verspannen oder vernähen Raumausstatter/innen diese Bodenbeläge bearbeiten Beläge aus Linoleum oder Gummi und verkleben Fertigparkett. Linoleum und PVC-Beläge versiegeln sie außerdem und Kork und Öl werden von Raumausstatter/innen gewachst. Zu den weiteren Aufgaben von Raumausstatter/innen gehört es ebenfalls, Polstermöbel herzustellen und sie außerdem instand zu setzen. Dazu gehört unter anderem die Konstruktion von Rückenaufbau und Sitz-Unterfederungen, das Polstern der Armlehnen und Sesselkanten und das verzieren und beziehen unterschiedlicher Polstertypen. Die Ausbildung zum/zur Raumausstatter/Raumausstatterin dauert 3 Jahre und bietet außerdem folgende Schwerpunkte an: Raumausstatter/in - Boden, Raumausstatter/in - Polstern, Raumausstatter/in - Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen, Raumausstatter/in - Wand- und Deckendekoration. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte das Internet. Freie Stellen und eine ausführliche Beschreibung dieses Berufes finden sie im BIZ ihrer Stadt.
 
[Fotograf/in]
Fotografen/Fotografinnen besprechen Aufträge mit den Kunden und berücksichtigen dabei die entsprechende Zielsetzung, die das Porträt, die Werbung, die Dokumentation, die Information, und die Illustration betreffen. Sie beraten die Kunden in allen Fragen, die während des Projektes aufkommen und gestalten die Aufnahmen konzeptionell. Dabei berücksichtigen die fachlich-technischen Vorgaben für Bildkompositionen. Sie gestalten das Layout nach der Vorgabe des Kunden oder entwerfen ihr eigenes.. Sie wählen ihre Filme nach Vorgaben des Auftragszieles oder der gewählten Technik. Fotografen/Fotografinnen bereiten ihre Arbeitsgeräte, die sie für eine Aufnahme benötigen, selber vor. Dazu legen sie Filme in Kameras ein, wählen die Objektive aus und bringen diese an, stellen an der Blende die Belichtungszeiten ein und richten die Geräte ein, die für die jeweilige Belichtung benötigt werden. Dann leuchten sie das Motiv aus und stellen die Schärfe des Objektives ein. Fotografen/Fotografinnen pflegen und warten außerdem die einzelnen Arbeitsgeräte, Linsen und Filter. Porträtfotografen wählen außerdem die Hintergründe und Requisiten aus und arrangieren diese. Wissenschaftsfotografen müssen zudem die Lichtempfindlichkeit der Aufnahmeobjekte, die hygienischen Anforderungen und klimatischen Bedingungen der Umgebung beachten. Industrie- und Architekturfotografen legen geeignete Standorte für die Aufnahme fest, berücksichtigen Witterungseinflüsse sowie das Aufnahmeumfeld und den besten Tageszeitpunkt für eine Aufnahme. Fotografen/Fotografinnen digitalisieren neben der Arbeit im Labor verschiedene Aufnahmen und bearbeiten diese mit diversen Computerprogrammen. Die Ausbildung zum/zur Fotografen/Fotografin dauert drei Jahre und beinhaltet folgende Fachrichtungen: Fotograf/in - Porträtfotografie, Fotograf/in - Produktfotografie, Fotograf/in - Industrie- und Architekturfotografie, Fotograf/in – Wissenschaftsfotografie. Für weitere Informationen recherchieren Sie bitte im Internet, insbesondere auf den Seiten des BIZ. Dort finden sie auch eventuelle Stellenangebote in diesem Beruf.

[Gestalter/in für visuelles Marketing]
Gestalter/innen für visuelles Marketing entwerfen visuelle Gestaltungskonzepte für Ausstellungs- Verkaufs- und Präsentationsräume, setzen die Ware in Szene, und stellen die Produkte und etwaige Dienstleistungen in Bildern und Worten dar. Verkaufs-, Präsentations- und Ausstellungsräume sowie die Präsentation von Waren, Produkten und Dienstleistungen. Sie holen Informationen über die Produkte der Werbeaktion und gegebenenfalls der Firma und Zielgruppe ein. Sie erfassen die räumlichen Gegebenheiten und Lichtverhältnisse und gestalten darauf aufbauend die technischen Zeichnungen am PC. Sie entwickeln eigene Ideen und erarbeiten einen maßstabgerechten Vorentwurf und machen Material- und Farbvorschläge. Sie prüfen den Entwurf darauf, on er in die Realität umsetzbar ist und kalkulieren die Kosten und den Materialbedarf. Gestalter/innen für visuelles Marketing führen zudem Gespräche, die das Konzept betreffen mit den Kunden oder den Vorgesetzten. Als nächstes bereiten sie die Gestaltung vor. Dazu wählen sie beispielsweise Bilder, Texte Duftstoffe, Folien, Schriften, Stoffe aus und beschaffen diese. Sie wählen die Leuchtmittel und grafischen Werbemittel wie zum Beispiel Preisschilder, Schrifttafeln und Plakate aus und beschaffen diese ebenfalls. Gestalter/innen für visuelles Marketing bereiten dann die Materialien und Werkzeuge vor, beschaffen oder fertigen Dekorationsteile an, zu denen Dekorationsständer, Regale oder Warenträger gehören. Sie gruppieren Attrappen, Requisiten und Waren und stellen die Leuchtmittel auf oder installieren sie gegebenenfalls. Gestalter/innen für visuelles Marketing stellen Schablonen her, vergrößern Schriften und montieren diese. In Werkstatt oder Atelier fertigen sie verschiedene Elemente für die Dekoration an. Außerdem dekorieren sie Vitrinen, Fenster und Räume. Die Ausbildung zum/zur Gestalter/in für visuelles Marketing dauert drei Jahre. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, erlesen Sie diese bitte aus den Internetseiten des Berufsinformationszentrums. Offen Stellen in diesem Gewerbe werden Ihnen ebenfalls angeboten. 

[Florist/in]
Floristen und Floristinnen fertigen und entwerfen Pflanzen- und Blumenschmuck für verschiedenste Anlässe, wie zum Beispiel Hochzeiten, Geburten und Geburtstage, Trauerfeiern, Muttertage. Sie bereiten die Arbeit vor, indem sie Pflanzen und Blumen Aufbinden, Reinigen, Andrahten, Vorschneiden, Stützen und Zureichen (Übermitteln). Sie binden Kränze und Sträuße und fertigen Werkstücke und Gestecke, wie zum Beispiel Schmuck für die Weihnachts- und Adventszeit, Schmuck für Tische oder Särge sowie Brautschmuck. Für dauerhaften Raumschmuck bepflanzen sie Blumenkübel. In der Warenpflege kümmern sie sich um die Versorgung der Pflanzen. Dabei achten sie auf eine fachgerechte Lagerung, darauf, dass Dornen von bestimmtem Blumen entfernt werden, sie schneiden die Blumen zu und platzieren sie zum Verkauf im Laden. Auch der Einkauf der Waren und die Kalkulation der Preise und Warenmengen gehören zu den Aufgaben eines/einer Floristen/Floristin. Hier ermitteln sie den Verbrauch und den Bedarf an Materialien, nehmen Bestellungen auf und führen diese durch stocken die Ware auf und halten das Lager in Ordnung. Zudem erfüllen Floristen/innen noch Aufgaben wie die Dekoration und Gestaltung von Innen- und Außenräumen, Verkaufsräumen und Schaufenstern. Sie verkaufen Topfpflanzen und Schnittblumen, Dünger und Artikel für die Dekoration. Sie beraten Kunden außerdem in Fragen zu Bewässerung und Pflege von verschiedenen Pflanzen und deren Standort. Die Ausbildung zum/zur Floristen/Floristin beträgt drei Jahre, aber auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Weiter Informationen und eventuelle Arbeitgeber finden sie in der Agentur für Arbeit, die in Ihrer Stadt zuständig ist.

[Landwirt/in]
Landwirte/innen stellen pflanzliche und tierische Produkte her und bieten diese zum Verkauf an. Die Bereiche, in denen sie produzieren sind Hopfenbau, Ackerbau, Weinbau und Obstbau, die Nutzung des Grünlandes und die Haltung von Schweinen, Rindern und Geflügel. Sie arbeiten in der Tierproduktion, wo sie Tiere den Tieren täglich ihre Nahrung zusammenstellen, sie reinigen und pflegen die Tiere, züchten und transportieren sie. Die Produkte der Tiere gewinnen sie, bereiten sie auf, lagern, transportieren und vermarkten sie.. In der Pflanzenproduktion bestellen sie die Felder, pflegen und schützen sie und ernsten sie ab, wenn diese genügend ausgereift sind. Daraufhin transportieren und vermarkten sie diese ebenfalls. Sie warten und bedienen Betriebsanlagen, Maschinen und Einrichtungen. In der Tierproduktion können diese Reinigungsanlagen, Fütterungsanlagen oder Melkmaschinen sein, in der Pflanzenproduktion wären es Silos, Maschinen für die Bodenbearbeitung, Transportmaschinen und Geräte zum Düngen, Ernsten und für den Pflanzenschutz. Zudem benutzen sie Maschinen zur Bearbeitung von Werkstoffen wie Kunststoff, Holz oder Metall. Hierzu nehmen sie Kontroll- und Messeinrichtungen und Hand - und Elektrowerkzeuge zur Hilfe. Sie kontrollieren und beobachten ihre Tiere und Pflanzen hinsichtlich der Entwicklung, des Wachstums und Krankheiten oder Merkmalen in Bezug zur jeweiligen Leistung. Sie erzeugen Energie durch die Kraft des Windes und der Sonne und nutzen diese. Zudem beliefern oder betreiben sie Biogasanlagen. Zu den weiteren Aufgaben von Landwirten/Landwirtinnen gehört die Pflege und Erhaltung von Gehölzen, Wegrändern, Gewässerböschungen und Feldreinen und die sachgerechte Anwendung, Lagerung und Entsorgung von Produktionsmitteln, auf die die Umwelt sensibel reagieren könnte. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Sie können sich eingehende über diesen Beruf informieren, indem Sie die Internet Seite des BIZ besuchen, oder einfach einmal persönlich vorbeischauen. 

[Pferdewirt/in]
Pferdewirte/innen beurteilen Pferde auf ihre Tauglichkeit hinsichtlich einer klassischen Reitausbildung. Hierbei beurteilen sie die Bewegungsabläufe, die untersuchen den aktuellen Zustand der Gesundheit und prüfen die Leistungsfähigkeit. Speziell in der Haltung von Pferden beschaffen sie Futtermittel und überprüfen die Qualität des Futters. Sie wirken bei der Grünfutterernte mit und lagern das Futter ein. In der Fachrichtung Pferderennen wählen sie die Reitpferde für die Turniere aus, üben Gangarten ein und gewährleisten den Transport, die Unterbringung und Pflege der Tiere. Sie stellen Rennausrüstung bereit, und lassen spezielle Hufformen anfertigen. Zudem analysieren sie die Ergebnisse eines jeden Rennens. Pferdewirte/innen, die sich mit der Zucht von Pferden beschäftigen, wählen unter Hinzunahme von Ahnentafeln und Zuchtlinien die Tiere zur Weiterzucht aus. Sie führen verschiedene Tiere zusammen um die Rossigkeit einer Stute herbei zu führen. Außerdem gewinnen, konservieren und lagern sie Sperma. Pferdewirte/innen mit der Fachrichtung für das Spezialreitwesen befassen sich hauptsächlich mit der Beurteilung von Bewegungsabläufen, sie reiten Pferde systematisch an und erteilen zudem Unterricht in speziellen Formen des Reitwesens. Die Dauer der Ausbildung zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin beträgt drei Jahre und wird in Folgenden Fachrichtungen angeboten: Pferdewirt/Pferdewirtin - Klassische Reitausbildung. Pferdewirt/Pferdewirtin - Pferdehaltung und Service, Pferdewirt/Pferdewirtin - Pferderennen, Pferdewirt/Pferdewirtin - Pferdezucht, Pferdewirt/Pferdewirtin - Spezialreitweisen. Für weitere Infos über diesen Beruf und eventuelle freie Stellen, die angeboten werden besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit.

[Binnenschiffer/in]
Binnenschiffer/innen tätigen die Führung eines Schiffes durch und erledigen die dazugehörigen Aufgaben. Sie führen den Funkverkehr durch, verholen (Standortänderung des Schiffes innerhalb des Hafens) das Schiff, machen es fest und verankern es. Sie verrichten Sicherheitsdienste, Flaggendienste, Wachdienste und Signaldienste. Sie stellen Schubverbände zusammen und wirken bei dem Laden und dem Löschen (Entladen des Wasserfahrzeuges mit dem sogenannten Löschgeschirr) von Gütern mit. Binnenschiffer/innen erstellen Stau-und Ladepläne und berechnen das Gewicht einer Ladung. Die Laderäume decken sie auf und das Wasser, welches zum Ausgleich der Lage des Schiffes in die dafür vorgesehenen Ballasttanks gefüllt wird pumpen sie ab. Binnenschiffer/innen überwachen zudem den Ladevorgang und sorgen für eine ordnungsgemäße Verstauung und sichern die Ladung. Falls nötig setzen sie Ballast ein. Laderäume decken sie mit einer Persenning (Wasserdichter, imprägnierter Segeltuchbezug) ab. Sie kontrollieren die Zulassungsdokumente und Ladepapiere und überprüfen die Ladung während der Fahrt und behandeln sie sachgemäß. Zudem gehen sie vorschriftmäßig mit gefährlichen Gütern um. Binnenschiffer/innen wirken auch bei der Personenbeförderung mit indem sie Fragen beantworten, die Kontrolle der Fahrscheine durchführen und die Fahrgäste betreuen. Sie sind außerdem für die Wartung und Bedienung von pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Anlagen zuständig. Hier bedienen sie Schlepp- und Ankerwinden, sowie Ruderanlagen und Tankschiffe. Im Falle einer Havarie leiten sie lebensrettende Maßnahmen ein. Sie sichern Schiff und Wasserstraße und leisten erste Hilfe. Umfangreichere Informationen und freie Stelle sowie Ausbildungsplätze können Sie online im BIZ erlesen.

Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen planen die Routen für die Zustellung. In einem festen Bezirk bringen sie den Kunden im privaten oder Firmenbereich zu Fuß, mit dem Fahrrad per LKW oder PKW ihre Postsendungen bis vor die Tür. Sie holen Sendungen bei dem Kunden ab und leeren die öffentlichen Postkästen. Ebenso transportieren sie die Sendungen zwischen den Frachtzentren, Paket- und Briefzentren. Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen sortieren alle Postsendungen im Bereich von Kurier- und Expresszustellungen.. Diese führen sie in den Zentren, nehmen vor Ort eine Feinsortierung vor und beladen die Fahrzeige entsprechend der Route. Zu den weiteren Dienstleistungsaufgaben einer Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen gehört es, den Kunden einige Informationen über das Angebot des KEP-Unternehmen zu erbringen, das Entgelt auszurechnen und den Kunden eine Rechnung auszustellen. Dazu verbuchen sie Ein- und Ausgänge, führen Kassenbücher und händigen Briefmarken und Versandmaterial an die Kunden aus. Sie bereiten Sendungen für LKW- Schiffs- oder Flugzeugtransporte vor, indem sie sie auf ihre Transportfähigkeit prüfen. Sie füllen Lieferscheine. Belege und Frachtpapiere aus und leiten sie dann entsprechend weiter. Auch um Reklamationen kümmern sie sich. Sollte eine Sendung einmal nicht zugestellt werden können, geben sie diese aus oder leiten sie innerhalb des Unternehmens weiter. Selbstverständlich wahren sie das Postgeheimnis und beachten die Bestimmungen über den Datenschutz. Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre. Sollten Sie weitere Infos benötigen oder nach freien Stellen in diesem Beruf suchen, können Sie diese auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit recherchieren.

[Konstruktionsmechaniker/in]
Konstruktionsmechaniker/innen planen im Team ihre Arbeitsaufgaben, bereiten sie vor und organisieren diese. Mit dem Betrieb stimmen sie die Arbeit im vor- und nachgelagerten Bereich ab. Konstruktionsmechaniker/innen werten technische Zeichnungen und ähnliche Unterlagen aus und legen Montagepläne fest. In der Arbeit mit Metallkonstruktionen aus Blechen, Rohren und Profilen verformen und trennen sie diese durch thermische Verfahren, die sie anwenden. Durch die Anwendung verschiedener Schweißverfahren verbinden sie diese Bauteile dann. Als nächstes werden sie von den Konstruktionsmechaniker/innen montiert. Metallkonstruktionen werden unter anderem auch wieder von ihnen demontiert. Sie warten und pflegen ihre Werkzeuge und Maschinen, halten und setzen sie instand. Zudem überprüfen sie in der Technik der Steuerung verschiedene Komponenten der Elektrotechnik. Konstruktionsmechaniker/innen führen Qualitätskontrollen durch, indem sie die Qualitätsvorgaben überprüfen und für die Umsetzung des Qualitätsmanagements sorgen. Sie wirken zudem am Entwicklungsprozess mit, um diesen kontinuierlich zu verbessern. Sie dokumentieren die einzelnen Schritte der Arbeit und deren Ergebnisse, führen Gespräche mit den Kunden und übergeben Produkte und technische Systeme an sie. Konstruktionsmechaniker/innen arbeiten in verschiedenen Bereichen. Diese können unter anderem das Schweißen, der Metallbau, der Leichtmetall- und Stahlbau, der Gebäudebau, die Herstellung von Eisenbahnwaggons und Lokomotiven oder der Boots- Schiffs- und Yacht Bau sein. Umfangreichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte außerdem der entsprechenden Internetseite des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Zerspanungsmechaniker/in]
Zerspanungsmechaniker/innen programmieren Maschinen wie Fertigungssysteme oder CNC-Werkzeugmaschinen um Bauteile aus Metall zu fräsen, bohren, schleifen oder zu drehen. Sie richten die Maschinen und Systeme ein und führen Testläufe durch. Sie nehmen die Maschinen in Betrieb, nachdem sie die Werkstücke eingespannt haben und überwachen dann den gesamten Fertigungsprozess. Sie benutzen Lehren (Werkzeug zur Erfassung der Maße eines Werkstückes), Messschieber, Messschrauben und Oberflächenmessgeräte um Qualitätskontrollen durchzuführen. Die produzierten Werkstücke entgraten sie, falls dies nötig sein sollte. Zerspanungsmechaniker/innen dokumentieren die Ergebnisse und Arbeitsvorgänge. Sie reinigen die Maschinen und Systeme und halten sie instand. Sie unterziehen elektrische und mechanische Bauteile einer Sichtprüfung, setzen diese instand oder veranlassen diese, falls sie selber dazu nicht das nötige Fachwissen besitzen. Darüber hinaus planen sie ihre Arbeit zusammen mit ihren Arbeitskollegen im Team, organisieren die Arbeitsschritte und bereiten sie dementsprechend vor. Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten in verschiedenen Bereichen der Metallbearbeitung. Diese können die Herstellung von Werkzeugmaschinen und Werkzeugen, die Herstellung von Metallkonstruktionen oder Ausbauelementen aus Metall, den Luft- und Raumfahrzeugbau beinhalten. Die Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und findet sowohl im Betrieb, als auch in der Berufsschule statt. Sollten Ihnen diese Informationen nicht zu einer Entscheidung helfen, können Sie weiteres online im BIZ erfahren. Auch freie Stellen werden dort ausgeschrieben.

[Fotolaborant/in]
Fotolaboranten/innen entwickeln Filme und erstellen Abzüge auf Papier oder erstellen Foto-CDs aus digitalen und analogen Fotos. Dazu nutzen sie meist Großlaboratorien. Die Geräte, die sie dazu verwenden, sind Positiventwicklungsgeräte und Laboranlagen die sie zunächst einstellen und dann bedienen. Dann überwachen sie die Arbeitsabläufe der Maschinen und Anlagen. In digitalen Mini Labs digitalisieren sie mit Hilfe von Scannern Dias und Negative. Das Material, das sie zuvor eingescannt haben, bearbeiten und bewerten sie am Bildschirm dazu nehmen sie Retuschier Werkzeuge zur Hand. Sie geben destilliertes Wasser und verschiedene chemische Flüssigkeiten, wie Fixierbad und Entwickler hinzu und wechseln sie auch nach Bedarf. Dann bringen sie die Fotos durch ein Druckverfahren auf spezielles Fotopapier auf und legen Fotopapier vor und nach. Als letztes versehen sie die Fotos mit einer Veredelung. Entweder retuschieren sie die Fotos, oder bringen einen Schutz- oder Glanzlack auf. Zudem erledigen sie weitere Aufgaben, wie das manuelle Entwickeln von Filmen, das Ansetzen und regenerieren von fotochemischen Bädern und Lösungen, dazu das Abwiegen von diversen Chemikalien und das Abmessen von Flüssigkeitsmengen. Auch das Ansetzen von Fixier- und Unterbrecherflüssigkeiten gehört dabei zu den Aufgaben von Fotolaboranten/innen. Wenn Belichtungsfehler auftreten, korrigieren sie diese durch Verstärken oder Abschwächen. Negative kopieren sie in Schwarzweiß oder Farbe und filtern diese gegebenenfalls. Sie entwickeln Diapositive und duplizieren diese. Die Ausbildung zum Fotolaboranten dauert zwei Jahre. Informieren Sie sich bitte außerdem über den Beruf des/der Fotolaboranten/in auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt. Dort finden Sie zudem Angebote zu offenen Stellen in diesem Gewerbe.

[Technische/r Zeichner/in]
Technische Zeichner/innen kümmern sich in der Fachrichtung Elektrotechnik um die Anfertigung von Skizzen und Entwürfen für Meldeschaltungen und einfache Netzteile. Überwiegend durch die Zuhilfenahme eines Rechners zeichnen sie Schaltpläne von elektrischen Anlagen und Geräten. Sie stellen die Funktion von einfachen Verstärker- oder Steuerschaltungen dar und entwickeln digitale Grundschaltungen. In der Fachrichtung Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik arbeiten Technische Zeichner/innen an Gruppen- und Teilskizzen und fertigen Entwürfe nach einer Vorlagen oder einem Modell an. Sie zeichnen zudem Pläne für Anlagen und Geräte zur Kälte- Wärme und/oder Wasserversorgung. Sie zeichnen fachbezogene Funktionsabläufe und Fließbilder. Sie zeichnen hydraulische, pneumatische und elektrische Steuer- und Regelanlagen und stellen diese so schematisch dar. Technische Zeichner/innen führen zudem Detailkonstruktionen aus. In der Fachrichtung Holztechnik beschäftigen sich Technische Zeichner/innen mit dem Zeichnen von Bauteilen und Plänen nach Norm und dem Erstellen von Detailkonstruktionen. Die Ausbildung zum/zur Technischen Zeichner/Technischen Zeichnerin dauert 3 ½ Jahre und wird in den folgenden Fachrichtungen angeboten: Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Elektrotechnik, Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik, Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Holztechnik, Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Maschinen- und Anlagentechnik sowie Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin - Stahl- und Metallbautechnik. Bei Interesse an diesem Berufsfeld können Sie mehr erfahren, indem Sie die Internetseite des BIZ besuchen. Ebenfalls werden dort offene Stellen in diesem Beruf angeboten.

[Holzaufbereiter/in]
Holzbearbeitungsmechaniker/innen bedienen Anlagen wie zum Beispiel Fräsen, Sägen und andere Anlagen und verarbeiten so das naturbelassene Holz zu Brettern, Türelementen und Furnierplatten. Eine gute Planung ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Arbeitsablauf. So prüfen Holzbearbeitungsmechaniker/innen das rohe Holz auf seine Eignung für die Weiterverarbeitung. Nun wählen sie die richtige Art der Weiterverarbeitung. Dazu wählen sie die Werkzeuge und Maschinen, die sie für die Bearbeitung benötigen werden. Ist die Vorbereitung abgeschlossen, und alle Anlagen und Maschinen eingerichtet, so bringen die Holzbearbeitungsmechaniker/innen das Holz in die gewünschte Form. Dazu haben sie spezielle technische Unterlagen und sogenannte Aufmaße, die sie zudem selber am PC entwickeln und ausarbeiten. Die Arbeit mit Holz ist laut und zudem sehr staubig, da bei der Verarbeitung viele Späne fallen. Zudem kommen körperliche Anstrengung und Einseitigkeit dazu. Handwerkliches Geschick und Spaß an dem Umgang mit Maschinen wie Fräsen und Sägemaschinen und grobe Arbeit sollten deshalb für Holzbearbeitungsmechaniker/innen mit Spaß verbunden sein sein. Zudem werden Aufmerksamkeit und Konzentration gefordert, denn sie müssen die gesamte Herstellung beobachten und die Sicherheitsvorkehrungen einhalten. Um die Umwelt nicht zu sehr zu belasten, achten sie zudem darauf, dass die Rohstoffe möglichst wirtschaftlich eingesetzt werden. Die Ausbildung für diesen Beruf dauert drei Jahre. Sollten Ihnen die Informationen auf dieser Seite nicht genügen, haben Sie die Möglichkeit, die gesamten Infos auf den Internetseiten der Arbeitsagentur einzulesen. Auch freie Stellen werden Ihnen dort aufgelistet.

[Holzmechaniker/in]
Holzmechaniker/innen stellen am Bau benötigte Elemente aus Holz wie Parkett, Fenster und Türen, Verpackungen für den Transport, Leisten und Rahmen aus Holz sowie verschiedene Packmittel in Einzel oder Serienanfertigung her. Speziell in der Fachrichtung Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen bearbeiten und verarbeiten verschiedene Werkstoffe aus Holz wie Verbundplatten, Schnitthölzer und Furniere, aber zudem auch verschiedene Metall- und Kunststoffteile. Dazu gehört das Bedienen von Anlagen, die automatisiert und Computergesteuert sind. Dort sind sie auch für die Wartung und Instandsetzung zuständig. Zunächst sorgen Holzmechaniker/innen dafür, dass das Holz trocken wird. Dazu lagern sie es entsprechend, oder benutzen sogenannte Trocknungskammern. Dann richten sie spezielle CNC-Maschinen für die Bearbeitung des Holzes ein, indem sie spezielle Daten eingeben und bedienen die Steuerungseinrichtungen. nach der Vorlage von technischen Zeichnungen und Skizzen sägen sie die Kunststoffe und Schnittholze zu und längen sie ab. Speziell im Möbelbau und im Innenausbau fertigen Holzmechaniker/innen Inneneinrichtungen wie Tische und Sitzmöbel aus Holz an. Diese können auch individuell an den Wunsch des Kunden angepasste Einzelstücke sein. Zum Schluss Beschichten, Beizen, Polieren oder sie die Oberflächen der fertigen Stücke um sie zu veredeln. Die einzelnen Teile werden dann durch Klammern, Verdübeln oder Kleben zusammengebracht. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Holzmechaniker/Holzmechanikerin - Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen sowie Holzmechaniker/Holzmechanikerin - Möbelbau und Innenausbau. Weitere Informationen sowie die Auskunft über freie Stellen in diesem Beruf entnehmen Sie bitte der Internetseite des BIZ. Natürlich können sie dort auch persönlich vorbeischauen.

[Bauzeichner/in]
Bauzeichner/innen erstellen Pläne, Skizzen und Zeichnungen und stellen zeichnerisch oder mit Hilfe eines Computers Schnitte und Ansichten, Abwicklungen, Durchdringungen und zudem Perspektiven dar. Unter Berücksichtigung von mündlichen oder schriftlichen Anweisungen fertigen sie Entwürfe, Vorlagen oder Skizzen Detail- und Ausführungszeichnungen an und beachten dabei spezielle Bauvorschriften sowie Fach- und DIN- Normen. Bauzeichner/innen erstellen zudem Bestandslisten und Aufmaße, versehen die Zeichnungen und Pläne mit Hinweisen und Maßen für die korrekte Bauausführung. Hier benutzen sie beispielsweise bekannte Abkürzungen für die einzelnen Baustoffe. Zudem verwenden sie Symbole, Farben für die Kennung und spezielle Schraffuren. Bauzeichner/innen erstellen Abrechnungs- und Bestandspläne und nehmen diverse Änderungen vor, soweit dies gewünscht wird. Sie führen fachspezifische Berechnungen durch und stellen Vervielfältigungen der Bauzeichnungen her, falten sie nach der Norm und bereiten sie für den Versand vor, oder lagern sie entsprechend. Zudem führen sie verschiedene Vermessungsarbeiten, wie das Aufmaßen der vorhandenen Bausubstanz, Bauteile und Bauten und der technischen Einrichtung aus. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Bauzeichner/in - Architektur, Bauzeichner/in - Ingenieurbau sowie Bauzeichner/in - Tief-, Straßen- und Landschaftsbau. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Agentur für Arbeit. Sollten Sie nach freien Stellen in diesem Berufsfeld suchen, werden Sie auch dazu etwas finden.

[Elektroniker/in]
Elektroniker/innen analysieren Prozessabläufe und Funktionszusammenhänge der Automatisierungstechnik und planen nach den Wünschen des Kunden diverse Automatisierungsanlagen. Sie installieren elektrische, automatische und pneumatische Antriebe, Maschinen- und Prozesssteuerungen, Sensoren und Leiteinrichtungen. Zudem sind sie für die Optimierung von Regelkreisen zuständig und sie installieren und konfigurieren verschiedenartige Software. Dann nehmen sie die Automatisierungsanlagen in Betrieb und testen und programmieren sie. Speziell in der Energieversorgung und Gebäudetechnik installieren sie Sicherungen und Anschlüsse für beispielsweise Herde und Waschmaschinen, Kontrollsysteme und Blitzschutz- oder Solaranlagen. Zudem montieren sie für Heizungs- Klima und Lüftungsanlagen die dazugehörigen Datennetze und Gebäudeleiteinrichtungen  oder Regelungs- und Steuerungseinrichtungen. Dazu gehört die Erstellung von Steuerungsprogrammen, die Definierung von Parametern, die Messung von elektrischen Größen und der Testdurchlauf dieser Systeme. Elektroniker/innen schließen Telekommunikationsanlagen und Endgeräte an das Fernmeldenetz an, stellen die Leistungsmerkmale ein und dokumentieren diese. Speziell in der Informations- und Kommunikationstechnik entwerfen Elektroniker/innen ganz nach dem Wunsch des Kunden spezielle Systeme wie Überwachungssysteme, Mobilfunk- und Internetsysteme sowie Festnetzanlagen. Zudem erarbeiten sie mit den Kunden Sicherheitskonzepte und Lösungsvorschläge. Elektroniker/innen installieren Datennetze und die Komponenten, die aktiv sind. An Fenstern und Türen montieren sie mechanische Komponenten für Funktionen zum Schutz und zur Sicherheit der Kunden. Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Elektroniker/in - Automatisierungstechnik, Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik sowie Elektroniker/in - Informations- und Telekommunikationstechnik. Für den Fall, dass Ihnen diese Informationen nicht ausreichen, erlesen Sie bitte weiteres auf der Internetseite des BIZ. Offene Stellen auf diesem Gebiet sind dort ebenfalls aufgelistet.

[Estrichleger/in]
In der vorbereitenden Arbeit fertigen Estrichleger/innen Verlege- und Arbeitspläne sowie Skizzen an. Dann ermitteln sie den Bedarf und fordern die Materialien, Maschinen, Verlegematerial und die Baustoffe an, stellen sie bereit oder lagern sie. Dann stellen sie den Estrich her und verlegen Nassestriche (speziell Fließestrich) auf Trennschichten oder Verbundestrich. Estrichleger/innen überprüfen den Untergrund, auf dem der Estrich verlegt werden soll auf Mängel wie Unebenheiten, mangelhaftes oder fehlendes Gefälle, der Grad der Feuchtigkeit oder Verunreinigungen. Mit einer Wasser und/oder Schlauchwaage messen und übertragen sie die Höhen, übertragen sie und legen Festpunkte an. Dann bringen Estrichleger/innen Niveaulehren (Höhenlehren) und bestimmen damit die Dicke des Estrichs. Zur Schallschutzsicherung (Trittschutz speziell) bringen sie Dämmstreifen auf Wand und Boden an und falls vorgegeben fügen sie auch Dämmstoffe zum Kälte- und Wärmeschutz ein. Die Dämm- bzw. Sperrschicht decken sie dann mit Kunststofffolie oder Bitumenpappe ab. Dann stellen sie Estrichmörtel her und bringen diesen entweder manuell mit einem Schlauch oder mittels einer Fördermaschine auf, verteilen ihn gleichmäßig und verdichten ihn maschinell mit einem Verdichtungsgerät. Mit einem Reibebrett reiben sie die Oberfläche an und benutzen dann eine Glättmaschine oder eine Glättkelle um die Oberfläche zu glätten. Nun folgt die Nachbehandlung mit beispielsweise Kunststoff, oder Kunstharzbeschichtungen womit sie die Fläche den Estrich beschichten, imprägnieren oder versiegeln. Im Ein-Schicht-System tragen sie Estrich und Fußbodenheizung auf und verlegen den Trockenstrich (Fertigteil-Estrichplatten). Die Ausbildung zum/zur Estrichleger/in dauert drei Jahre. Tiefgreifende und eingehendere Infos erlesen Sie bitte den Internetseiten des BIZ ihrer Stadt. Dort werden sie eventuell auch offene Stellen für sich finden.

[Informationselektroniker/in]
Informationselektroniker/innen sind für die Wartung und Installation von informationstechnischen Systemen zuständig. Sie stellen Systeme, Anlagen und Geräte der Kommunikations- und Büroinformationstechnik auf und installieren zudem die Stromversorgung und verbinden und vernetzen diese Systeme anschließend. Sie installieren Software und passen sie entsprechend an. Sollten Störungen und/oder Fehler vorliegen, so beheben sie diese und kontrollieren den Reparaturvorgang. Informationselektroniker/innen führen zudem Verkaufs- und Beratungsgespräche mit Kunden. Auch schließen sie Anlagen und Geräte der TV- und Radiotechnik und Anlagen für die Unterhaltungstechnik an und halten sie zudem instand.  Informationselektroniker/innen bauen Antennenanlagen, installieren sie und justieren sie für den besten Empfang. Sie bauen außerdem elektrotechnische Baugruppen, Messgeräte und Zusatzgeräte, schließen sie an und halten diese auch instand. Sollten einmal Fehler auftreten, suchen sie diese mit Hilfe von Messgeräten und Schaltplänen und dann werden diese von ihnen behoben und defekte Teile werden ausgebaut und ersetzt. An elektrischen Geräten führen Informationselektroniker/innen zudem Entstörungsmaßnahmen durch.  Der Entwurf von (kleinen) Computerprogrammen sowie das Testen und Benutzen gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Informationselektroniker/innen finden bei dem Bau, der Reparatur und Wartung von Kommunikationsnetzen, die leistungsgebunden sind ihre Arbeitsumgebung. Geräte, die ausgetauscht und repariert werden müssen, werden in der Regel nicht vor Ort, sondern in die dafür vorgesehene Werkstatt transportiert und dort repariert. Auch in den Verkaufsräumen eines Fachhandels findet man oft Informationselektroniker/innen an. Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre. Sollten Sie in diesem Beruf freie Stellen in Ihrer Stadt suchen oder mehr Infos benötigen, suchen Sie bitte die Internetseite der Agentur für Arbeit auf.

[Gleisbauer/in]
Gleisbauer/innen treffen zuerst vorbereitende Aufgaben, wie das Einrichten und Absichern der Baustelle und das dazugehörige Aufstellen von Verkehrszeichenplänen und Verkehrsleiteinrichtungen. Dann fordern sie die Materialien, die zum Gleisbau benötigt werden an, transportieren sie gegebenenfalls, lagern sie und bereiten sie vor. Dann vermessen Gleisbauer/innen die Gleise, um die Querhöhenlage, die Spurweite, die Spurrichtung zu kontrollieren. Dazu benutzen sie zum größten Teil Messfahrzeuge zur automatischen Prüfung oder manchmal auch mechanische und optische Messgeräte, die zur manuellen Prüfung dienen. Zudem führen sie diverse Unterhaltungs-, Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten durch. Größere Bauarbeiten an Gleisen unterstützen sie mit Gleisstopf- und Gleisrichtmaschinen. Höhen- und Richtungsfehler, die auftreten, beseitigen sie nach der Vermessung. Schienen, die einen starken Verschleiß aufweisen, oder abgenutzte Kreuzungs- und Weichenteile, Kleineisenteile, die verschlissen sind und beschädigte Schwellen tauschen sie gegebenenfalls aus. Gleisbauer/innen stopfen Schwellen, die lose liegen und ziehen Schraubenmuttern und Schwellenschrauben nach. Schotter wird von ihnen eingebaut und verdichtet und Brüche in den Schienen werden beseitigt. Zudem führen sie an den Schienen Trenn- und Brennschnitte durch und führen verschiedene Schweißarbeiten aus. Entwässerungsanlagen, Bahndämme und Randwege werden von ihnen gepflegt und instand gehalten und sie führen auch dazugehörige Erdarbeiten durch. Vorhandene Bodenmassen lösen, laden und transportieren sie mit Hilfe von Maschinen und Geräten, bauen diese ein und verdichten sie. Speziell bei Böschungen und Bahndämmen stellen sie Tiefenentwässerungsanlagen her und profilieren diese. Zuletzt prüfen sie die Qualität der Ausführung und bestellen das Aufmaß. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Bitte informieren Sie sich des Weiteren sorgfältig auf den Seiten der Arbeitsagentur, denn dort finden Sie die Berufe in aller Ausführlichkeit und können sich auch gleich nach freien Stellen umsehen.

Industrie-Isolierer/in
Industrie-Isolierer/innen führen zunächst vorbereitende Arbeiten aus, die das Auswählen und Bereitstellen von benötigten Materiealien und das lesen von Skizzen und Zeichnungen beinhalten. Zudem stellen sie Schutz- und Arbeitsgerüste auf. Des Weiteren gehört zu den Aufgaben von Industrie-Isolierer/innen die Herstellung von Dämmungen für den Schall- Wärme- und Kälteschutz. Sie bringen die Dämmstoffe durch ansetzen, anlegen, kleben, wickeln, verdrahten oder bandagieren an oder sie bringen sie ein, was durch schäumen stopfen blasen oder schütteln geschieht. Sie stellen Matratzen aus Dämmstoffen her und montieren Trag- und Stützkonstruktionen. Dämmungen, die bereits gefertigt wurden, ummanteln sie mit plastischen Hartmänteln, Folien, Blechen, Formstücken, Bahnen oder Bandagen. Die Ummantelungs-Formstücke stellen Industrie-Isolierer/innen dazu selbst her. Einfache und komplexere Formteile, die aus Blech bestehen, richten sie zu, reißen sie auf oder wickeln sie ab. Dann messen sie Anlegeteile aus und fertigen Isometrien an. Um die Steifigkeit der Bleche zu erhöhen, versehen sie sie mit Rillen, was man „sicken“ nennt. Zudem richten Industrie-Isolierer/innen CNC-Maschinen ein und bedienen sie auch. Sie montieren abgehängte Decken und Leichtwände und bauen Dämmstoffe ein und prüfen die Qualität von Dampfbremsen und Dämmsystemen. Sie pflegen ihre Maschinen und Werkzeuge und veranlassen, falls nötig, diverse Reparaturen. Außerdem übernehmen sie organisatorische Aufgaben, zu denen das Planen der Arbeitsabläufe und das kontrollieren der Arbeitsergebnisse zählt. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sollten Sie in diesem Beruf freie Stellen in Ihrer Stadt suchen oder mehr Infos benötigen, suchen Sie bitte die Internetseite der Agentur für Arbeit auf.

[Wasserbauer/in]
Wasserbauer/innen planen, organisieren und bereiten und bereiten wasserbauliche Tätigkeiten vor. Dazu sichern sie die Baustellen ab, und bringen die Maschinen und Geräte an ihren Platz. Sie richten Baugerüste ein und stellen die benötigten Materialien wie Pflanzgut bereit. Zudem erstellen sie ihre Arbeitsunterlagen und koordinieren die am Projekt beteiligten Gewerke und Firmen. Sie führen die Überwachung und die Betreuung des Baus durch und veranlassen Tief- und Erdbauarbeiten. Mit Hilfe von Spezialfahrzeugen und Maschinen lösen, laden und transportieren sie Bodenmassen, bauen diese ein und verdichten sie. Zu den weiteren Aufgaben von Wasserbauer/innen gehört es, Betriebswege anzulegen und anschließend zu befestigen. Auch das Verlegen von Drainagerohren zählt zu ihren Tätigkeiten. An Stauseen, Wehren, Schleusen und anderen Wasserbauwerken führen sie Instandsetzungsarbeiten durch. Mauerwerk und Fundamente werden von ihnen konserviert, ausgebessert und entrostet. Zudem beseitigen Wasserbauer/innen Schäden wie Ausspülungen anRegelungsbauwerken,
Uferbefestigungen und Flussdeichen. Für den sogenannten Lebendbau begrünen sie Ufer und Böschungen mit Pflanzen, Bäumen und Sträuchern und sichern sie zudem ab.
Sie pflastern Dachwerke mit künstlichen und natürlichen Steinen. Außerdem führen sie eine Stromüberwachungen und Gewässerinspektionen durch, sichern die Fahrrinne bzw. das Fahrwasser und kontrollieren fest stehende und schwimmende Pegelanlagen und Schifffahrtszeichen. An Land und zu Wasser führen sie Vermessungen und Messungen und Peilungen durch um die Wassertiefen zu kontrollieren. Sie pflegen und unterhalten zudem diverse Landesschutzdeiche. Die Ausbildung dauert drei Jahre.Für weitere Infos über diesen Beruf besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit.Dort finden Sie sicher auch einige offene Stellen in diesem Beruf.

[Technischer Modellbauer/Technische Modellbauerin]
Technische Modellbauer/innen, die speziell in der Fachrichtung Anschauung arbeiten, planen und gestalten Anschauungsmodelle, erstellen Fertigungsunterlagen und legen das Verfahren der Fertigung in einzelnen Schritten fest. Sie richten Werkzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen ein, verwalten und reparieren sie und halten sie zudem instand. Sie kennen sich gut mit computerunterstützter CNC- und CAD-Technik aus und wenden diese im Fertigungsverfahren an. Für Versuchs-, Demonstrations- und Planungszwecke erstellen sie Modelle und wenden dabei maschinelle und/oder manuelle Methoden der Fertigung an. Bei ihrer Arbeit achten sie auf Sicherheit und Gesundheit und berücksichtigen die Regelungen für den Umweltschutz.Speziell in der Gießerei konstruieren und planen Technische Modellbauer/innen Produkte aus dem Gießereimodellbau und stellen Dauerformen sowie Gießereimodelleinrichtungen her. Auf der Grundlage von Konstruktionszeichnungen fertigen sie Modelle an. Hierbei wenden sie das manuelle oder maschinelle Spanen. Für den Fertigungsprozess planen sie Schablonen, Lehren  und Vorrichtungen und stellen diese dann selbst her. Speziell in der Fachrichtung Karosserie und Produktion konstruieren und planen Technische Modellbauer/ innen diverse Produkte des Produktions- Karosseriemodellbaus. Die Fertigung bereiten sie durch Planung vor, erstellen die dazugehörigen Unterlagen und legen das Verfahren fest. Die Ausbildung dauert 3 ½  Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Technischer Modellbauer/in - Anschauung, Technischer Modellbauer/in - Gießerei sowie Technischer Modellbauer/in - Karosserie und Produktion. Umfangreichere Informationen und Jobangebote in diesem Bereich können Sie online im BIZ erlesen.

[Glasbläser/in]
Glasbläser/innen in der Fachrichtung Christbaumschmuck entwerfen Schmuck für Christbäume und andere Dekorationen. Sie fertigen gläsernen Christbaumschmuck vor der Lampe (Gebläselampe, Brenner). Dazu erhitzen sie Glasrohlinge so lange über der Flamme, bis das Glas weich und formbar geworden ist und trennen dann die erforderliche Menge ab. Dann blasen und modellieren sie das Glas mit verschiedenen Werkzeugen, bis eine Kugel, Tannen- und Eiszapfen, Figuren oder Ornamente  entstehen. Dann dekorieren sie den Christbaumschmuck und stellen ihn fertig, indem sie ihn mit Glitter bestreuen, versilbern, bedrucken oder bestempeln und verpacken die Kugeln sorgfältig und stellen sie für den Versand bereit. Glasbläser/innen in der Fachrichtung Gestaltung entwerfen Glaserzeugnisse und fertigen entsprechende Skizzen und Zeichnungen dazu an. Sie fertigen Dekorations- und Gebrauchsgegenstände wie beispielsweise Vasen, Glasfiguren und -tiere Ziergläser, Trinkgläser Schalen und Fensterbilder vor der Lampe her. Sie verwenden eine Glaspfeife um das Glas entsprechend zu modellieren und es dann mit Metallstäbchen, Zangen und anderen Werkzeugen zu formen. Glasbläser/innen in der Fachrichtung Kunstaugen stellen künstliche Augen in Form von farblich gestalteten Augen, die von Augenprothetiker und -prothetikerinnen weiterverarbeitet werden. Zudem stellen sie Interimsprothesen her, die für den postoperativen Einsatz bestimmt sind. Die Ausbildung zum/zur Glasbläser/in dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Glasbläser/Glasbläserin - Christbaumschmuck, Glasbläser/Glasbläserin - Glasgestaltung sowie Glasbläser/Glasbläserin - Kunstaugen. Umfangreichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte außerdem der entsprechenden Internetseite des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Glasmacher/in]
Glasmacher/innen treffen zunächst vorbereitende Arbeiten wie beispielsweise das Reinigen der Glasschmelzenoberfläche durch Abfehmen (Entfernen von Unreinheiten auf der Glasschmelze). Dann stellen sie einen kleinen Glasballon her, indem zunächst sie die Spitze der Pfeife des Glasmachers eintauchen und dann mittels langer Metallröhren Glasposten entnehmen. Dann wälzen sie diesen Glasposten zu einer Kugel mit einer dicken Wand und benutzen dazu das sogenannte Wulgerholz. Dann blasen sie den Kölbel (kleines, kugelförmiges Glasgebilde) auf und streichen diesen mit dem Zwackeisen vor und übergeben ihn an den Einbläser beziehungsweise die Einbläserin. Dort wird der Köbel überstochen und eingeblasen und nochmals in die Glasmasse eingetaucht um erneut die Glasmasse aufzunehmen. Mit dem Wulgerholz wird diese dann glatt und rund geformt. Nun wird der Glasposten gedreht und gleichzeitig in die feuchte Einblaseform geblasen. Nun bedienen die Glasmacher/innen den Tretkasten, und schließen oder öffnen damit die Einblaseform. Als nächstes wir die Glasmasse für Stiel und Boden aufgenommen. Der Stiel wird an den/die Stielzieher/Stielzieherin übergeben, der Boden an den/die Bodenaufschneider/Bodenaufschneiderin. Dort wird der farbige Überfang hergestellt, der aus drei Arbeitsschritten besteht: 1. Innenüberfang: Dort wird der Kölbel mit schmelzflüssigem Farbglas oder Farbzapfen überzogen. 2. Außenüberfang: Hier wird der Glasposten in einen gepressten Farbtrichter geblasen, der das Glas mit einem farbigen Überzug versieht. 3. Doppelüberfang: Dieser Arbeitsschritt ist eine Kombination der oben genannten Schritte. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sollten Ihnen diese Informationen nicht zu einer Entscheidung helfen, können Sie weiteres online im BIZ erfahren. Auch freie Stellen werden dort ausgeschrieben.

[Ofen- und Luftheizungsbauer/in]
Ofen- und Luftheizungsbauer/innen fordern zur Vorbereitung der Arbeit Maschinen, Material, Werkzeuge und andere Hilfsmittel an und stellen sie bereit.  Sie richten den Arbeitsplatz ein, räumen, sichern und unterhalten ihn. Ofen- und Luftheizungsbauer/innen stellen Montagegerüste auf und sichern Gefahrstoffe für die Entsorgung. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, stellen sie das Fundament, den Unterbau und die Wärmedämmung her, kleiden Heizkammern aus, bauen Heizgaszüge ein und stellen Dehnungsfugen her. Des Weiteren bauen beziehungsweise setzen sie Herde, Öfen und Kamine und bauen die dazugehörigen Abgasleitungen- und Anlagen ein und passen sie danach an. Ofen- und Luftheizungsbauer/innen errichten Feuerräume und planen, montieren und erstellen raumlufttechnische Anlagen und Flächenheizungen. Unter Berücksichtigung des Schall- und Wärmeschutzes passen sie Luftleitungen ein, verlegen und befestigen sie. Weitere Komponenten wie Luftfilter und –klappen, Heizeinsätze, Schalldämpfer, Heizgaszüge und Ventilatoren werden ebenfalls von ihnen eingebaut. Auch der Einbau von Heizölbehältern Entlüftungs-, Öl- und Füllleitungen gehört zu den Aufgaben von Ofen- und Luftheizungsbauer/innen.  Zudem installieren sie elektrische Baugruppen und stellen elektrische Anschlüsse her. Sie bauen Komponenten für elektrische Schalt- und Hilfseinrichtungen ein und kennzeichnen diese. Zudem nehmen sie diese Stromkreise in Betrieb und überprüfen sie. Durch Klemmen, Löten oder Stecken schleißen sie elektrische Leitungen an und verbinden diese. Metalle und Kunststoffe, die als Werk- und Hilfsstoffe dienen und keramische Bauteile werden von Ofen- und Luftheizungsbauer/innen bearbeitet. Zudem übernehmen sie den Kundendienst führen Inspektionen durch und halten Systeme und Anlagen instand. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für weitere Informationen suchen Sie bitte das Arbeitsamt in Ihrer Nähe auf. Auch freie Stellen in dem oben beschriebenen Beruf werden dort ausgeschrieben.

[Philosoph/in]
Der Titel des/der Philosophen/Philosophin wird durch ein Studium erworben. In der Studienzeit eignen sich zukünftige Philosophen Wissen aus verschiedenen Bereichen an. Zu diesen Bereichen zählen Logik, Ontologie, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie und Metaphysik. Dort stellen sie Forschungen an und entwickeln philosophische Systeme und Theorien weiter. Auf Kongressen und Tagungen veröffentlichen sie ihre Ergebnisse ihrer Forschungen  und präsentieren und diskutieren diese. Sie geben ihr philosophisches Wissen und die Erkenntnismethoden, die sie anwenden und angewandt haben in Seminaren und Vorlesungen weiter, betreuen die Studierenden und leiten einen philosophischen Diskurs an. Zudem beurteilen sie Examensarbeiten und Referate und nehmen Prüfungen ab. Im Bereich Recherche und Systematisierung wählen Philosophen/innen für Bibliotheken und Archive primäre und sekundäre Literatur aus und systematisieren sie. In Bibliotheken arbeiten sie in der Ausleihe und ermitteln Informationen aus der Bibliographie, erteilen sachbezogene Auskünfte und Beraten die Besucher.  Zudem führen sie Recherchen in der Literatur durch. Im Bereich Medien und Verlagswesen prüfen sie diverses Informationsmaterial sowie Dokumente, sie recherchieren und geben Dokumenten durch Aufarbeitung und Verbesserung den letzten Schliff. Besonders zu ethischen und philosophischen Artikeln führen sie Interviews und verfassen die entsprechenden Texte. Bei Verlagen veranlassen sie Titelrecherchen und Themen im Einzelnen. Zudem betreuen Philosophen/innen Autoren/innen und Übersetzer/Übersetzerinnen bei ihrer Arbeit indem sie ihnen wertvolle Tipps und Unterstützung bei der Fertigstellung ihrer Projekte geben. Das Studium zum/zur Philosophen/Philosophin dauert nach Vorgabe sechs bis acht Semester und wird in der Regel nach sieben Semestern abgeschlossen. Weitere und vor allem umfassendere Informationen zu diesem Beruf finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur ihrer Stadt. Zudem haben Sie die Möglichkeit, dort auch offene Stellen zu finden.

[Physiker/in]
Physiker/in ist ein Titel, der durch ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten erworben wird.In verschiedenen Studiengängen erwerben zukünftige Physiker/innen Fachwissen aus diversen Bereichen. Dazu zählt beispielsweise die allgemeine Physik, in der Beratungs- und Entwicklungstätigkeiten in verschiedenen Bereichen angeeignet wird. So entwickeln sie in diesem Bereich  neue Messmethoden und Verfahren, Erzeugnisse und Geräte für die industrielle Forschung. Zudem konzipieren Physiker/innen Modelle zur Simulation, werten die Ergebnisse des Versuches aus und verifizieren die Modelle. Sie planen  Marketing und Vertrieb, organisieren den Kundendienst und Service und führen technische Kundenberatung und Kundenbetreuung durch. Für technische und naturwissenschaftliche entwickeln sie Software selbst. Im Fachgebiet der Radiologie arbeiten sie bei der Planung der Bestrahlung und der Überwachung des Strahlenschutzes mit und entwickeln sparende Methoden für die Röntgendiagnostik. Im Bereich der Astronomie und Astrophysik beispielsweise entwickeln sie für die Industrie astronomische Geräte aus dem Gebiet der Optik, Optomechanik und Optoelektronik. Zudem prüfen, integrieren und installieren sie astronomische Instrumente und entwickeln zudem wissenschaftliche Anwendungsprogramme und Datenbanken. Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre und wird in folgenden Studiengängen angeboten: Physiker/Physikerin - allgemeine Physik, Physiker/Physikerin - Astronomie/Astrophysik, Physiker/Physikerin - Biophysik, Physiker/Physikerin - medizinische Physik sowie Physiker/Physikerin - Wirtschaftsphysik. Weitere Informationen, in denen näher auf die einzelnen Studiengänge eingegangen wird, bekommen sie auf den Internetseiten des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Betriebswirt/in]
Betriebswirt/in ist eine berufliche Erstausbildung, die an Berufskollegs und Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien absolviert werden kann. Betriebswirte/innen in der allgemeinen Betriebswirtschaft zum Beispiel prognostizieren in Vertrieb und Marketing Entwicklungen in der Marktforschung und analysieren dazu die Marktabsätze um dann eine marktgerechte Absatzplanung festzulegen. Speziell im Außenhandel sind Betriebswirte/innen für die kostengünstige Beschaffung von Fertigwaren und Betriebsmitteln, Rohstoffen und Halbfabrikaten, die aus dem Ausland bezogen werden. Sie planen diese Beschaffung und führen sie unter Einhaltung der Termine durch. Sie analysieren zudem nationale und internationale Märkte und bewerten sie.  Zudem führen sie Verhandlungen mit Lieferanten und verbessern die Wege und Möglichkeiten der Beschaffung. Auch die Planung von Werbemaßnahmen wir die Aufstellung des Werbeetats, die Werbungsgestaltung und die Pflege des Kontaktes gehören dabei zum Aufgabenfeld von Betriebswirten/innen.
Speziell im Textilhandel übernehmen Betriebswirte/innen diverse Führungsaufgaben, wie die Nutzung der Kenntnisse, was Produkte, Materialien und Technik betrifft. Dieses setzen sie kaufmännisch um. hier beurteilen sie Musterteile nach Passform und Qualität und wählen die Stätten der Produktion aus.  Speziell im Bereich Verkehr und Logistik sind Betriebswirte/innen dafür zuständig, in den oben genannten Bereichen verschiedene Dienstleistungen aufzubauen, diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dabei beachten sie die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und halten sie gewissenhaft ein.  Die Ausbildung dauert zweieinhalb bis drei Jahre und wird in folgenden Schwerpunkten angeboten: Betriebswirt/Betriebswirtin (Abiturientenausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft, Betriebswirt/Betriebswirtin (Abiturientenausbildung) für Außenhandel, Betriebswirt/Betriebswirtin (Abiturientenausbildung) für Textil sowie Betriebswirt/Betriebswirtin (Abiturientenausbildung) für Verkehr/Logistik. Weitere Infos gibt es im BIZ in Ihrer Stadt.

[Volkswirt/in]
Der Titel Volkswirt/in wird durch ein Studium erworben. Im Berufsleben, speziell im Bereich Finanzierung und Investition stellen sie für die Geschäftsleitung diverse Entscheidungshilfen bereit, indem sie relevante Zahlen, Analysen und Berichte des Finanzwesend beschaffen und erläutern. Zudem erstellen sie Finanzierungspläne, die eine variable Laufzeit haben. Sie führen Finanzierungen durch, indem sie beispielsweise zur Beschaffung von Krediten beitragen und zudem die Verwendung des Kapitals überwachen. Auch stellen sie die ordnungsgemäße Verwaltung und die termingerechte Rückführung des Kapitals sicher. Im Rechnungswesen, der Revision und dem Controlling überwachen und betreuen sie die Finanz- und Geschäftsbuchhaltung des externen Rechnungswesens. Volkswirte/innen nehmen Aufgaben der kalkulatorischen Buchhaltung war, wozu Kostenrechnung, Betriebsbuchhaltung und internes Rechnungswesen zählen. Im Personalwesen und der Aus- und Weiterbildung planen und ermitteln sie den Bedarf an Personal und führen verschiedene Personalbeschaffungsmaßnahmen durch. Zudem nehmen sie Aufgaben in der Personalbetreuung wahr und führen eine sogenannte Personalstatistik. Volkswirte/innen organisieren betreibsintern verschiedene Aus- und Weiterbildungen, planen Maßnahmen zur Personalentwicklung und führen diese auch durch. In Marketing und Vertrieb betreiben sie Marktforschung, indem sie eine Analyse der Absatzmärkte durchführen und Prognosen für die Entwicklung aufstellen. Zudem stellen sie eine Marktgerechte Absatzplanung sicher und besuchen und beraten Kunden im Außendienst, erstellen Angebote und führen Verkaufsverhandlungen durch. Die Dauer des Studiums beträgt sechs bis acht Semester und wird in der Regel nach sechseinhalb Semestern abgeschlossen. Umfangreichere Informationen und freie Studienplätze können Sie online im BIZ erlesen.


Artisten/innen bringen von frühester Kindheit an eine gewisse Geschicklichkeit im Umgang mit ihrem Körper mit. Jedoch trainieren sie täglich, um in Form und vor allem Fit und aufnahmefähig zu bleiben. So können sie bei den verschiedenen Disziplinen und Darbietungen zu jeder Zeit ihr Bestes geben. In ihrer täglichen Arbeit sind sie aber nicht nur auf dem Trapez oder Hochseil, sondern wählen ihre Arbeitsmittel wie Kegel, Einräder oder Bälle und ihre Kostüme für die Vorstellung aus oder stellen sie selber her oder beauftragen jemanden damit. Zudem wählen sie die musikalische Begleitung aus und trainieren zusammen mit anderen Artisten/innen. Auch planen sie für eine Tournee die Reisetouren und buchen Unterkünfte wie Hotels, Zeltplätze oder andere Orte, an denen sie sich zeitweise niederlassen können. Sie erstellen Poster, Flyer oder Mappen, die ihre Referenzen enthalten und setzen sie als Werbemittel ein. Kontakte zu Künstleragenturen werden von ihnen regelmäßig gepflegt und neue Aufträge werden von Artisten/innen gepflegt. Honorarabrechnungen werden selbst von ihnen erstellt und zudem kümmern sie sich um die Ausbildung des Nachwuchses. Auch das Leiten von Artistik Kursen für interessierte Kinder werden von ihnen geplant und zudem geleitet. Artisten/innen arbeiten in verschiedenen Wirtschaftszweigen wie auf Jahrmärkten, in Vergnügungs- und Themenparks oder Spiel- und Freizeitparks. Auch auf Kunstkleinbühnen und in Varietés bieten Artisten ihre Vorstellungen dar. Sollten Sie weitere Infos benötigen oder nach freien Stellen suchen, können Sie diese auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit recherchieren.

[Steinmetz/in]
Steinmetze/innen in der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten beraten Kunden und geben ihnen Auskünfte über Gestaltung und die Auswahl des Meterials. Sie planen Arbeitsabläufe, fertigen technische Unterlagen an, führen Messungen durch und dokumentieren sie. Zudem ermitteln sie die Kosten eines Auftrages. Dann wählen sie ein geeignetes Materieal aus Naturstein aus, gewinnen es und beginnen mit der Bahauung. Steinmetze/innen prüfen zudem die Qualität der Natursteinblöcke im Einzelnen und sorgen für einen fachgerechten Abtransport. Während ihrer Arbeit stellen sie geeignete Steingrößen her, indem sie einen Naturstein spalten, sägen oder trennschleifen. Dann behauen sie die Steine, stellen Rundteile und Profile her und überwachen dabei die erwendeten Maschinen. Sie erstellen Modelle und Formen nach eigenen Entwürfen oder Vorlagen. Diese nutzen sie für die Erstellung von Ornamenten, Grabmäler oder Plastiken. Dann bearbeiten und modellieren sie den Stein nach diesen Vorlagen oder benutzen ihre eigene Vorstellungskraft. Bei der Bearbeitung des Steins berücksichtigen sie natürlich die Wünsche der Auftraggeber. Speziell in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten verlegen Steinmetze/innen zudem Pflastersteine, Fliesen und andere Bodenbeläge, bauen Fensterrahmungen, Treppen, Türrahmungen ein oder versetzen sie und stellen Einlegearbeiten und eingestezte Flächen her. Zudem montieren sie Fassadenbekleidungen aus Kust- oder Naturstein. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Steinmetz/in - Steinbildhauerarbeiten sowie Steinmetz/in – Steinmetzarbeiten. Für weitere Infos über diesen Beruf sowie freie Stellen besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit oder gehen persönlich dort vorbei.

[Designer/in]
Designer/innen der Fachrichtung Foto besprechen Aufträge mit den Kunden und legen die Zielsetzung bei der Dokumentation, dem Portrait, der Illustration und der Werbung fest. Zudem gestalten sie die Aufnahmen nach Konzept, beispielsweise bei Bildkompositionen. Sie bereiten ihre Geräte für die Aufnahmen vor, indem sie die Beleuchtung einrichten, Filme einlegen und Blende und Belichtungszeiten einstellen. Speziell in der Fachrichtung Grafik holen Designer/innen zunächst Informationen über Rahmenbedingungen des Auftrags ein, so zum Beispiel die Vorstellung des Kunden über den Preis, die Trends, die Zielgruppe, die Konkurrenzprodukte und sie Position am Markt. Außerdem entwickeln sie Gesatltungskonzeptionen und berücksichtigen dabei Punkte wie technische, redaktionelle und kostenorientierte Vorgaben. Als Vorlage Planen sie einen Prototypen für den Kunden. Dazu benutzen sie meist Layout- oder Designprogramme. Speziell in der Fachrichtung Kommunikationsdesign erstellen Designer/innen verschiedene Entwürfe für Prospekte, Anzeigen, Plakate und andere Drucksachen für Kleidungsstücke, elektronische Spiele und Messestände und Ausstellungen. Zudem gestalten sie am Bildschirm Grafik, Bild und Text für Printprodukte und erstellen beispielsweise für diverse Onlineangebote die passenden Homepages. In der Fachrichtung Medien gestalten Designer/innen elektronische Medien und Printmedien, die in der Werbung, der Bildungsarbeit ode der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden, konzipieren diese und stellen sie auch selbst her. Auch transformieren sie konventionelle Medien in neue Formate für CD-ROMs und das Internet. Die Ausbildung dauert je nach Fachrichtung drei bis 4 Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Designer/in - Foto, Designer/in - Grafik, Designer/in - Komminikationsdesign, Designer/in - Medien sowie Designer/in – Mode. Für weitere Infos über diesen Beruf besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit.

[Musiker/in]
Musiker/innen der Fachrichtung Kirchenmusik bereiten Gottesdienste zusammen mit Pfarre/in oder Priester/in und Mitgliedern der Kirche vor, wählen Lieder aus und stimmen die Musikbeiträge der Gemeinde ab. Sie begleiten den Gottesdienst mit dem Orgelspiel und leiten zudem den Kinderchor, die Kammermusikgruppe und andere Ensembles. Auch leiten sie Aufführungen während des Gottesdienstes oder in Konzerten, die in der Kirche stattfinden. Zudem geben Musiker/innen der Kirchenmusik Unterricht im Orgel- oder Klavierspiel. Musiker/innen der Fachrichtung Jazz studieren ein künstlerisches oder musikalisches Programm ein und komponieren oder arrangieren die Musik dazu. Sie beobachten und recherchieren Trends indem sie Auftritten anderer Musiker/innen beiwohnen, sich deren Tonträger anhören oder im Internet nachforschen. Sie wählen spezielle Musikstücke aus und stimmen diese gegebenenfalls mit der Gruppe ab. Zudem stimmen sie die Instrumente und singen sich mit der Gruppe ein, bauen Anlagen auf und führen einen Soundcheck durch. Nun singen oder spielen sie nach dem Programmablauf nach Noten oder bringen Improvisationen in das Stück ein. In der Fachrichtung Pop/Rock beschaffen die Musiker/innen Material und Zubehör wie Software, Noten und so weiter. Sie produzieren Demobänder und Tonträgeraufnahmen wie CDs und wirken bei den Produktionen von verschiedenen Musiksparten mit. Diese können Musical, Theater oder Privatfeiern sein.
Die Ausbildung dauert normalerweise zwei Jahre. Je nach Bildungsziel, Unterrichtsform und Anbieter können die Ausbildungsgänge auch bis zu vier Jahre dauern. Die Fachrichtungen sind: Musiker/Musikerin (schul. Ausb.) - Kirchenmusik, Musiker/Musikerin (schul. Ausb.) - Jazz sowie Musiker/Musikerin (schul. Ausb.) - Pop/Rock. Weitere Informationen entnehmen sie bitte online den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.


Sänger/innen interpretieren Oratorien- und Kantatenpartien, Arien und Lieder und führen sie in Form von Konzerten auf. Rollen der Opern- und Operettenliteratur und Musicals interpretieren sie und führen sie in der Bühnentätigkeit auf. Sie beteiligen sich an der Gestaltung von kirchlichen und weltlichen Chören und Chorszenen aus Operette, Musical und Oper. Zudem studieren sie Musikstücke aus der Folk- Jazz-, Rock- und Popmusik ein und führen diese in Verbindung mit Aufgaben des Bereiches Conférence und Entertainment auf. Während der Vorbereitung und den Proben machen sich Sänger/innen zunächst mit dem Werk, das für die Aufführung vorgesehen ist vertraut und studieren zunächst selbst alles ein. So erarbeiten sie Gesangspartien aus dem eigenen Stimmfach und der eigenen Stimmgruppe und durch häusliches Üben und in Proben mit dem Chor oder als Solist/in zusammen mit dem/der Korrepetitor/in oder Begleiter/in am Klavier. Unter Anleitung der Regie studieren sie Feinheiten wie Mimik, Gestik und Bewegungen ein, in der Arbeit für Musicals üben sie teilweise auch Tanzszenen ein. Außerdem nehmen Sänger/innen an gesamten Proben und Teilen von Proben für Konzerte, Aufführungen und Produktionen teil, wobei es für Szenenproben, General-, Haupt- und Orchesterproben einen festen Plan gibt. Das Vertraut machen mit Bühnenbild, Kostümen und Requisiten ist ebenfalls Teil der Aufgaben eines/einer Sängers/Sängerin. Die Ausbildung ist schulischer Art und dauert vier bis sechs Jahre. Folgende Schwerpunkte werden angeboten: Sänger/in - Konzert-, Bühnen- und Chorgesang, Sänger/in – Operngesang sowie Sänger/in – Popmusik. Für weitere Infos über diesen Beruf besuchen Sie bitte die Seite des Integrationscenters für Arbeit.

[Schauspieler/in]
Schauspieler/innen studieren durch vorbereitende Tätigkeiten die Rollen, die ihnen übertragen wurden zunächst selbstständig ein, recherchieren dafür eventuell historische Grundlagen und analysieren das Umfeld, die Motivation einer Figur und ihre Beziehung zu anderen Figuren in dem Stück. Gemeinsam mit der Regie und anderen Mitgliedern des Ensembles arbeiten sie geeignete Interpretationsansätze heraus. Dann studieren sie die Körpersprache, die der Rolle am besten entspricht, passende Gesten und Arten der Sprache ein.  Die Übung im Umgang mit verschiedenen Requisiten wie beispielsweise Waffen ist ebenfalls Teil der Arbeit von Sängern/Sägerinnen. Dann folgt noch das Vertraut machen mit dem Bühnenbild oder dem Ort an dem der Film oder das Musical gedreht werden. Speziell am Theater wirken sie beim regulären Betrieb der Vorstellungen mit, das heißt konkret an wechselnden  Repertoirevorstellungen (ein Stück, dass sich täglich wiederholt) mit und entwickeln die dort verwandten Ausdrucksformen weiter, achte auf die Reaktion des Publikums und setzen sie, soweit möglich um. Bei Film und Fernsehen spielen sie einzelne Szenen und Einstellungen mehrmals hintereinander durch, um den optimalen Blickwinkel zu bestimmen. Dies ist dabei unabhängig vom Handlungsablauf. Szenen, die bereits abgedreht sind, besprechen sie mit dem Regisseur und den Mitdarstellern und nehmen gegebenenfalls Veränderungen vor. Einzelnen Szenen werden dann gegebenenfalls im Studio nachsychronisiert. Zu den weiteren Aufgaben von Schauspieler/innen gehört es, Hörspielrollen zu gestalten und dabei die Sprechweise so weit auszuschöpfen, dass sie als gestalterisches Instrumentarium dienen kann. Die Ausbildung dauert drei bis vier Jahre. Umfangreichere Informationen können Sie online im BIZ erlesen.

[Bootsbauer/in]
Bootsbauer/innen stellen Boote in unterschiedlichsten Bauarten her. Dazu planen sie zunächst den Bedarf an Material, lesen die Bauzeichnungen, Baupläne und die Zeichnungen im Detail, stellen Vorrichtungen und Schablonen her und übertragen die Maße. Die Aufrisse, beziehungsweise den Spantenplan legen sie auf dem Schnürboden im Maßstab 1:1 und nach technischen Vorgaben an. Sie kennzeichnen die Bauteile und hobeln, bohren oder sägen sie aus. Zudem richten sie die Rumpfteile aus, bauen sie auf und verbinden sie. Bei diesen Rumpfteilen handelt es sich um Spanten, Spiegel und Kiele. Das Fertigen von Bootsausbauten, der Bau von Deckhäusern und Kajütenaufbauten und die Montage und der Einbau von Ruderanlagen, Wellen und Maschinen ist ebenfalls Teil der täglichen Arbeit von Bootsbauer/innen. Außerdem verputzen sie Nähte, Schweißen, Löten und führen Lackierungsarbeiten durch. Nicht zuletzt behandeln und veredeln sie Kunststoffoberflächen. Speziell im Aus-, Neu- und Umbau fertigen sie Bootszubehör an, wozu Spiere, Paddel, Masten und Riemen gehören. Sie führen Überholungs- und Instandsetzungsarbeiten aus und transportieren und lagern die Boote fachgerecht. Speziell in der Technik stellen sie Einzelne Bauteile nach technischen Vorgaben her, und sorgen für die Ein- und Auswinterung von technischen Systemen und Anlagen. Zum Beispiel wintern sie Tankanlagen geschützt gegen Korrosion und Kälte ein. Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Bootsbauer/in - Neu-, Aus- und Umbau sowie Bootsbauer/in - Technik. Weiterführende und ausführliche Informationen können Sie erhalten, wenn Sie die Internetseite des Berufsinformationszentrums besuchen.

[Drechsler/in]
Drechsler/innen wählen Holzwerkstoffe und Hölzer aus, prüfen sie auf ihre Qualität und lagern sie fachgerecht. Sie fertigen Werkzeichnungen, Entwürfe und Arbeitsskizzen an und werten sie aus. Sie erstellen eine Stückliste über die Art und Menge der benötigten Holzwerkstoffe, Hölzer und Werkstoffe, die sonst noch verwendet werden. Zudem stellen Drechsler/innen die Vorrichtungen, Maschinen, Werkzeuge und Geräte bereit und wählen sie aus. Dann fertigen sie Prototypen oder Arbeitsmodelle an. Sie wählen die Materialien für den Drehvorgang aus und schneiden oder richten sie zu. Dabei achten sie insbesondere auf den Aufriss und längen oder breiten die Materialien manuell oder maschinell ab. Dann führen sie erforderliche Fräs- oder Bohrarbeiten an den zuvor zugerichteten Materialien aus. Der nächste Arbeitsschritt ist das Einspannen der Materialien in die Drehbank. Dazu nehmen sie entsprechende Futtermittel zur Hilfe. Als Nächstes formen Drechsler/innen  das Werkstück in der Drehbank mit Röhre und Meißel zu Gewinden, Ringen, Formen, Profilen und Passungen sowie gewundenen Teilen, die sie dann Einzelstücken oder Serie anfertigen. Die gedrechselten Teile werden nun zum Endprodukt montiert. Dazu wenden sie Schrauben, Nageln, Dübeln Leimen oder Kleben als jeweiliges Verfahren an. Das Anbringen von Beschlägen und das formgerechte Zusägen der Werkstücke wären die nächsten Arbeitsschritte eines/einer Drechslers/Drechslerin. Zum Schluss werden die Oberflächen entharzt, entstaubt und gesäubert und Holzschutzmittel wird aufgetragen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Drechsler/in - Drechseln sowie Drechsler/in - Elfenbeinschnitzen. Umfangreichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte außerdem der entsprechenden Internetseite des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Film/Fernseh-Regisseur/in]
Film/Fernseh-Regisseure/innen besprechen Fernseh- und Filmprojekte und Inszenierungen am Theater mit Produzenten/innen Produktionsleiter/innen, Autoren/innen, Intendanten/innen und Dramaturgen/innen. Sie analysieren die musikalische oder literarische Vorlage, prüfen die Ausdrucksmöglichkeiten, die der Text bietet, sie interpretieren Texte und bearbeiten sie gegebenenfalls in Hinsicht der Dramaturgie. Falls es notwendig sein sollte, beschaffen sie Sekundärliteratur dazu und werten sie aus. Sie überarbeiten Textpassagen und Texte um sie so an Veränderungen in der Gesellschaftspolitik anzupassen. Sie richten das Drehbuch ein, indem sie beispielsweise an der Gestaltung der Spielpläne mitwirken um einen Einklang zwischen den finanziellen, personellen und produktionstechnischen Gegebenheiten herzustellen. Film- und Fernsehregisseure führen Analysen zu den Rollen durch und bringen Vorschläge zur Besetzung bei der Produktions- und Theaterleitung ein. Sie wählen die Darstellerinnen und Darsteller sowie den technisch-künstlerischen Stab aus. Dazu gehören unter Anderem Ton und Regieassistenz, Kamera, Musik, Szenenbild, Schnitt und Kostüm. Sie entwickeln die szenische und Optische Konzeption sowie die Bildfolge für den Ablauf der einzelnen Szenen, erstellen das Storyboard beziehungsweise das Drehbuch und wirken bei der Erarbeitung des Drehplans mit. Sie wählen zudem mit den jeweiligen Spezialisten/innen Schauplätze aus, entwickeln Requisiten, Dekorationen, Kostüme und Masken und legen Stunts und Special Effects fest. Außerdem leiten sie die Dreharbeiten bei Film und Fernsehen, indem sie endgültige Entscheidungen treffen, die die Anzahl der Einstellungen, Bewegungen der Kamera und die Interpretation der Schauspieler betreffen. Die Ausbildung dauert normalerweise 4 Jahre. Sollten Ihnen diese Informationen nicht zu einer Entscheidung helfen, können Sie weiteres online im BIZ erfahren. Auch freie Stellen werden dort ausgeschrieben.

[Goldschmied/in]
Goldschmiede/innen der Fachrichtung Juwelen schmelzen und gießen Goldlegierungen und Gold und bestimmen synthetische Steine sowie Edelsteine. Edelmetalle schneiden sie mit Tafel-, Hand- oder Hebelscheren zu und arbeiten Ausbauchungen durch Formen heraus. Zudem schlagen sie Kanten ab, bohren oder fräsen sie. Hohlkörper formen sie durch Hämmern aus und sie glühen Werkstücke weich. Dann schmieden sie die Werkstücke, gießen den Schmuck und bereiten den Juwelenschmuckguss vor. Sie fertigen Fassungen und Zargen an und bearbeiten und verzieren diese mit verschiedenen Sticheln. Speziell in der Fachrichtung Ketten walzen Bleche, ziehen Drähte und schmieden Stangen. Sie stellen Funktionsteile wie Steinfassungen und Kettenverschlüsse her oder erneuern Steinfassungen und ersetzen Glieder von Ketten. Zudem übernehmen sie die Reinigung durch Ultraschallbäder oder durch die Anwendung von chemischen Bädern. Sie arbeiten gebrauchte Silber- und Goldstücke nach den Vorstellungen ihrer Kunden um und restaurieren Schmuckstücke und Ketten. Sie beraten die Kunden und verkaufen ihnen Schmuckstücke. Außerdem erstellen sie Kostenvoranschläge. In der Industrie fertigen sie Musterstücke für Serienproduktionen an und bedienen die dazugehörigen Maschinen. Speziell in der Fachrichtung Schmuck verarbeiten sie synthetische Steine, Edelsteine, Perlen und Korallen und setzen sie ein. Sie schneiden Vertiefungen für Einlegearbeiten ein und montieren Schmuckgegenstände, die aus mehreren Teilen bestehen. Außerdem fertigen sie Schmuckmodelle nach Entwürfen an. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und erfolgt in folgenden Fachrichtungen: Goldschmied/in - Juwelen, Goldschmied/in - Ketten sowie Goldschmied/in - Schmuck. Informieren Sie sich bitte außerdem über den Beruf des/der Goldschmiedes/Goldschmiedin auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt. Dort finden Sie zudem Angebote zu offenen Stellen in diesem Gewerbe.

[Vergolder/in]
Vergolder/innen fertigen Zeichnungen und Skizzen nach eigenen Entwürfen oder Vorlagen an. Als nächstes bearbeiten sie die Untergründe, die eine Vergoldung erhalten sollen. Dazu zählen insbesondere Putz, Holz, Stuck, Metall, Glas und Kunststoff. Dann werden die Untergründe mit verschiedenen Techniken zur Vergoldung grundiert. Dafür werden unterschiedliche Kreiden wie Chinakreide, Champagnerkreide oder Bologneser Kreide verwendet. Vergolder/innen bringen zudem Verzierungen mit plastischen Ornamenten an und gestalten Oberflächen mit verschiedenen Techniken wie folgt: Für das Polimentglanzvergolden wird das Poliment (zum Beispiel Tonerde) auf die Grundierung aufgetragen dann Blattgold daraufgelegt und nach der Trocknungszeit mit Achaten oder Ähnlichem poliert. Beim Ölvergolden, das meist für Außenbereiche angewandt wird, tagen Vergolder/innen Klebeöl auf einen Untergrund auf, der keine Flüssigkeiten annimmt und zuletzt legen sie das Blattgold auf. Eine andere Technik ist das Gravieren und Radieren. Dazu tragen sie Farbe auf eine Fläche auf, die bereits eine Vergoldung hat und entfernen sie dann mittels eines Holzstäbchens in Teilen um so die Vergoldung zum Vorschein zu bringen. Zudem fertigen sie Rahmen an und beachten dabei besondere konservatorische und gestalterische Kriterien. Zu den weiteren Aufgaben gehört die Veredelung von Objekten im Außen- und Innenbereich. Dort verwenden sie Techniken zum Metallisieren, Vergoldung und Versilberung. Auch die farbige Gestaltung durch verschiedene Maltechniken auf Objekten wie Bilderrahmen, Figuren, Möbeln oder Ornamenten gehört zu den täglichen Aufgaben eines/einer Vergolders/Vergolderin. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für den Fall, dass Ihnen diese Informationen nicht ausreichen, erlesen Sie bitte weiteres auf der Internetseite des BIZ. Offene Stellen auf diesem Gebiet sind dort ebenfalls aufgelistet. [Gummihersteller/in]
Gummihersteller/innen arbeiten zumeist in Betrieben der Kautschuk- und Gummiindustrie. Diese sind beispielsweise Hersteller von Automobilbereifung oder Fabriken, die Gummi herstellen und verarbeiten. Dort kontrollieren sie die Maschinen, die Gummi ver- und bearbeiten und deren Werte im Betrieb, die unter Anderem Durchlaufzeit, Temperatur und Druck sind. Zudem führen sie Probeläufe durch und nehmen Feineinstellungen an den Werten vor. Bereiten Gummihersteller/innen Kautschukrohmasse auf, so geben sie Hilfsstoffe in genau abgemessenen Mengen hinzu. Diese Hilfsstoffe sind beispielsweise Stabilisatoren, Farbstoffe und/oder Weichmacher. Auch das Steuern und bedienen der Walzanlagen, in denen der Rohstoff durch zwei Walzen gepresst und somit geformt wird gehört zu den täglichen Aufgaben. Bei der Herstellung von Gummiwaren durch Spritzen als Herstellungsart überwachen und bedienen sie die Spritzmaschinen, welche die Masse, die aus einer Mischung von Altgummi oder/und Rohgummi besteht herstellt. So erreichen sie die gewünschte Form der Verarbeitung. Die fertig hergestellten Produkte werden von ihnen nachbearbeitet. Dazu verwenden sie Waschmaschinen, Trockner und Entgratungsmaschinen. In manchen Fällen nemhen sie auch sogenannte  Tempereinrichtungen zur Hilfe. Auch können Gummihersteller/innen in der Qualitätssicherung ihr Arbeit verrichten. Nach dem Vorgang der Produktion sind sie auch für die Reinigung der Anlagen und Maschinen verantwortlich. Wenn Wartungsarbeiten nötig werden, so werden diese auch von ihnen übernommen. Für weitere Informationen über diesen Beruf und eventuelle freie Stellen wenden Sich sich bitte an das für Sie zuständige Arbeitsamt.

[Papiertechnologe/in]
Papiertechnologen/innen verarbeiten Holz unter Zuhilfenahme von speziellen Maschinen und dicken den Holzschliff ein. Dann bleichen sie den Holzschliff. Dazu bedienen sie die Anlagen, die den Rohstoff aufbereiten und überwachen sie. In diesen Maschinen wird Holzstoff, Zellstoff und Altpapier mit Wasser zermahlen und vermischt und grobe Verunreinigungen und Fremdkörper werden entfernt. Um die Halbstoffe zu bleichen, regulieren sie den Halbstoffzu- und Ablauf, veranlassen die Zugabe von Bleichmitteln und überwachen den gesamten Vorgang.  Farbstoffe, Leimstoffe und Füllstoffe, die die späteren Eigenschaften des Papieres ausmachen werden von ihnen ausgesucht und gemischt. Dieses Verfahren wird beispielsweise für Papiere verwendet, die eine lange Beständigkeit erreichen sollen. Zudem steuern und regulieren die Aufbringung des Halbstoffes auf die Siebpartien der Papiermaschinen und achten dabei darauf, dass die Verteilung der Fasern im Strahl homogen ist und gleichmäßig auf das Sieb aufgetragen wird.Dann stellen sie die Siebschüttellungen und die Entwässerungseinrichtungen ein und überwachen sie. Als nächstes kontrollieren sie den Lauf der noch feuchten Papierbahn vom Sieb durch die Walzen der Pressen, überwachen den Trockenvorgang und greifen bei Störungen ein. Auch die Aufwicklung der so entstandenen Papierbahn auf das Tambour (die Maschinenrolle) obliegt der Verantwortung der Papiertechnologen/innen. Nach der Fertigung des Papieres führen sie eine Ausgangskontrolle durch und führen dabei unter anderem Festigkeitsprüfungen durch. Auch kontrollieren sie die Lichtdurchlässigkeit, die Endfeuchte, das Flächengewicht, die Asche, die Glätte und die Porosität der fertigen Papierbahn. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Ausführlichere Informationen können sie online oder Durch einen Besuch bei der Arge erhalten. Auch offene Stellen werden dort angeboten.

[Siebdrucker/in]
Siebdrucker/innen bedrucken unterschiedlichste Materialien mit grafischen Formen, Bildern und Schriften. Diese Materialien können Kugelschreiber, Dekostoffe, Keramik, Glastüren, Verpackungen, oder ganze Fahrzeuge sein. In der Grafik erstellen sie Plakate im Großformat, aber auch bedruckte Metall-, Kunststoff- und Glasflächen werden von ihnen erstellt. Im Bereich der Industrie bedrucken sie CDs oder Leiterplatten. Die von den Kunden eingereichten Vorlagen werden von ihnen am Bildschirm aufbereitet und digital oder fotomechanisch auf eine Druckvorlage übertragen. Zudem stellen sie Siebdruckformen her und kümmern sich um die Vorbereitung des Druckprozesses. Das Mischen von Farben, die Auswahl von Bedruckstoffen und die Steuerung der Produktion sind weitere Aufgaben der Siebdrucker/innen. Während der Herstellung prüfen und messen sie Druckergebnisse und Vorlagen. Zudem beraten sie die Kunden bei der Auswahl von Motiven, Farben und Untergründen. Nach der Absprache mit dem Kunden bespannen sie den Siebrahmen, das aus Stahl, Nylon oder Polyester bestehen kann. Darauf übertragen sie die Kopiervorlage. Sie tragen eine lichtempfindliche Emulsion auf das Sieb auf und legen darüber eine Schablone um das Ganze dann mit UV-Strahlen zu belichten. Dann waschen sie es aus. Mit diesem Verfahren bringen sie zum Beispiel bunte Motive auf T-Shirts auf. Die fertiggestellte Druckform wird nun von ihnen in Werkstatt- oder Halle in dem Rahmenhalter der Maschine angebracht. Auch die Annahme von neuen Aufträgen erledigen sie. Sie warten und pflegen zudem die Geräte und Maschinen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.Weitere und ausführlichere Informationen, die Sie benötigen, finden sie im Internet auf den Seiten des Berufsinformationszentrums. Auch offene Stellen in diesem Beruf finden sie dort.

[Glas- und Porzellanmaler/in]
Glas- und Porzellanmaler/innen bereiten die Werkstoffe, die bemalt werden sollen zunächst vor. Dazu reinigen und entölen sie die Flächen und bringen Grundierungen oder Glasuren auf den Untergrund auf. Als nächstes entwerfen sie am PC und manuell durch Zeichnungen Dekors für die unterschiedlichen Produkte vor. Dazu verwenden sie verschiedene Techniken. Sie bearbeiten zum Beispiel Flachglas, indem sie Aufrisse, Schablonen, Vergrößerungen und Pausen anfertigen, das Glas zuschneiden und es durch Fusing (Verschmelzung von einfarbigem und mehrfarbigem Glas), Siebdruck (Druckverfahren mit einer Druckform aus Metallgewebe), Verbleien (einzelne Glasscheiben werden mit Profilblei verbunden), Sandstrahlen (Abtragen einzelner Teilchen der Oberfläche mit einem Quarzsandstrahler) und Ätzen (Materialschicht oder Oberfläche wird gezielt entfernt) dekorieren. Glas- und Porzellanmaler/innen rekonstruieren oder restaurieren zudem Glasbilder und Glasfenster mit historischem Hintergrund. Sie bearbeiten Porzellan und Hohlglas mit unterschiedliche Techniken und unterteilen Strecken. Zudem verwenden sie spezielle Farben und Edelmetallpräparate um Dekorationen aufzubringen. Dazu wenden sie Praktiken wie Rändern, Malen, Stempeln,Linieren und Bändern. Glas- und Porzellanmaler/innen sind außerdem in der Qualitätskontrolle und der Nachbearbeitung und Veredlung der Werkstoffe tätig. Ihre Geräte, Werkzeuge und Maschinen unterziehen sie einer regelmäßigen Kontrolle und warten und halten sie instand. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sollten Sie in diesem Beruf freie Stellen in Ihrer Stadt suchen oder mehr Infos aus diesem Berufsfeld benötigen, so suchen Sie bitte die Internetseite der Agentur für Arbeit auf.

[Korb-, Flechtwarenmacher/in]
Korb-, Flechtwarenmacher/innen fertigen Skizzen und Zeichnungen per Hand oder am Computer an und wählen je nach gewünschter Flechtart die entsprechenden Verarbeitungstechniken aus. Entsprechend der Kundenwünsche und des Gestaltungsauftrages erarbeiten sie Entwürfe, entwerfen Modelle und Prototypen und fertigen diese an. Zudem erstellen sie Schablonen zum Sägen, Biegen und Bohren und übertragen dann die Formen.  Dann prüfen sie die wirtschaftliche und technische Umsetzbarkeit der Entwürfe. Wenn alles stimmt, wählen sie die zum Flechten benötigten Materialien wie Binsen, Weidenholz oder Rattan aus, weichen diese gegebenenfalls ein, bereiten sie auf und benutzen dann handgeführte Maschinen oder Handwerkzeuge zum Zuschneiden und Zurichten. Dazu verwenden sie Techniken wie Biegen, Bohren, Brennen und/oder Erhitzen. Auch die Hilfs- und Werkstoffe wie Kunststoff, Metall oder Holz, die sie für ihre Arbeit benötigen, werden maschinell oder von Hand vorbereitet. Korb-, Flechtwarenmacher/innen sind für die Wartung, Pflege und Instandsetzung ihrer Maschinen selbst verantwortlich. Sie wählen Mittel und Verfahren wie Lackieren, Wachsen, Färben und Bleichen für die Behandlung aus und bereiten die Oberflächen für die Weiterverarbeitung vor.  Sie führen Reparatur- und Restaurationsarbeiten durch und bearbeiten, falls nötig, die Oberflächen nach. Im Umgang mit Kunden erläutern sie Pflegeanleitungen und Gebrauchshinweise, nehmen Beanstandungen entgegen und bearbeiten Reklamationen. Zudem führen sie Verkaufsgespräche um die Wünsche der Kunden zu ermitteln und sie im Hinblick auf Funktion und Formgebung zu beraten. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für weitere Informationen recherchieren Sie bitte im Internet, insbesondere auf den Seiten des BIZ. Dort finden sie auch eventuelle Stellenangebote in diesem Beruf.

[Historiker/in]
Historiker/innen erarbeiten Quellen der Geschichte in den Bereichen Religion, Politik, Wirtschaft und soziale Beziehungen zwischen dem Menschen. Zu diesen Quellen zählen Ton-, Bild- und Filmdokumente, Zeitungen, Urkunden, Chroniken, Kunstwerke, Annalen und Bodenfunde. Diese Informationen ordnen sie ein und analysieren sie anschließend. Auch das Auswerten von wissenschaftlichen Artikeln gehört zu den Aufgaben von Historiker/innen. Zudem verfassen sie Monografien, wissenschaftliche Artikel und ähnliche Veröffentlichungen und bereiten Vorliegende Forschungsergebnisse für die Veröffentlichung vor. Verschiedene Vorträge erarbeiten sie zuerst selbstständig und tragen sie dann vor Publikum vor. Sie bereiten Lehrveranstaltungen vor und führen sie durch und betreuen Promotionen, Semesterarbeiten und Abschlussexamina. Im Bereich der Dokumentation und Archivierung sammeln sie audiovisuelle und schriftliche Materialien aus der Vergangenheit und der Gegenwart, ordnen und sichten sie um sie dann auszuwerten, zu erschließen und aufzubewahren. Sie werten Material, welches sich im Archiv befindet aus und legen dann Register und Findbücher an. Zudem tragen sie zum Aufbau verschiedener Datenbanken bei. In der Präsentation, beispielsweise in Museen oder im Ausstellungswesen erforschen sie den Zusammenhang der Entstehung historischer Zeugnisse und sammeln Dokumente und Gegenstände um sie dann der Öffentlichkeit preis zu geben. Ausstellungen, die zeitlich begrenzt oder dauerhaft stattfinden organisieren sie und führen sie dann auch selbst durch. Außerdem stellen Historiker/innen Kaufobjekte und Leihgaben und deren Begleitmaterialien (Ausstellungskataloge, Schautafeln, Vitrinen und Infotexte zusammen und organisieren sie. Im Bereich Organisation und Konzeption entwerfen sie verschiedene Konzepte für Marketing und Vertrieb und kreieren Werbetexte. Sie planen zudem den Einsatz des Personals und betreuen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das Studium dauert  sechs bis acht Semester und wird in der Regel nach 6,9 Semestern abgeschlossen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Agentur für Arbeit.

[Erzieher/in]
Erzieher/innen beobachten das Befinden und das daraus resultierende Befinden von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört, dass sie eine auf pädagogischen Grundlagen basierende Analyse durchführen und so den altersgemäßen Entwicklungsstand einschätzen. Dazu beobachten sie im Einzelnen das Sozialverhalten, die Motivation, die Fertigkeiten, die Fortschritte im Lernen sowie die Stabilität der Psyche. So können sie gegebenenfalls auftretende Verhaltensauffälligkeiten erkennen und daran arbeiten. Aufgrund von organisatorischen und rechtlichen Vorgaben, die ihnen die Einrichtung in der sie arbeiten erteilt, ermitteln sie Ziele in der Erziehung und die Mittel, die davon von Vorteil sein könnten. Dabei berücksichtigen sie auch eventuelle Probleme, die in der Erziehung vorliegen. Sie planen Aktivitäten, und pädagogische Maßnahmen und stimmen sie mit den individuellen Fähigkeiten und Neigungen der Betreuer ab. Sie besorgen Materialien für Sport, Spiel und Lernförderung und bereiten diese vor. Zudem erstellen sie Bildertafeln und Arbeitsblätter und verwende diese als Arbeitsmaterial. Erzieher/innen organisieren auch diverse Feiern, Ausflüge und andere Veranstaltungen. Um die Kinder und Jugendlichen musisch und künstlerisch zu fördern, malen, zeichnen und Formen sie mit Stiften und Ton oder Knetmasse und begleiten die Betreuten dabei. Sie singe und musizieren gemeinsam mit den Betreuten und Verwende dabei das sogenannte Orff-Instrumentarium. Weitere Informationen sowie die Auskunft über freie Stellen in diesem Beruf entnehmen Sie bitte der Internetseite des BIZ. Natürlich können sie dort auch persönlich vorbeischauen.

[Romanist/in]
Romanist/innen initiieren Forschungsprojekte und führen Lehrveranstaltungen durch. Aus dem jeweiligen Sprachraum, in den sie das Studium absolvieren, analysieren sie die Sprache, literarische Texte wie Gedichte oder Dramen und Romane aus der Gegenwart und der Vergangenheit. Aus diesen Bereichen sammeln sie Daten, die fachrelevant sind und optimieren sie für die Nutzung. Sie verfolgen und ermitteln zudem die aktuellen Tendenzen in Film und sonstiger Kunst und verfolgen verschiedene Reportagen und andere aktuelle Veröffentlichungen und werten sie für das jeweilige Spezialgebiet aus. Ihre Aufgabenbereiche in der freien Wirtschaft konzentrieren sich darauf, in Wirtschaftsunternehmen den Kontakt zur Zentrale zu pflegen und sonstige Fachaufgaben wahrzunehmen. Dazu zählen Import, Export und Vertrieb. Sie erledigen die Fremdsprachenkorrespondenz und arbeiten im Bereich des Personal- und Messewesens und den Public Relations mit. Ebenso erteilen sie Sprachunterricht und geben Kurse für den jeweiligen Sprachraum, den sie studieren oder auch Deutsch als Fremdsprache. Die Organisation und Durchführung erledigen sie dabei selbstständig. Im Bereich des Kulturbetriebs, des Verlagswesens und der Medienlandschaft lesen sie Manuskripte, prüfen und lektorieren sie und betreuen dabei die Autorinnen und Autoren. Sie pflegen internationale Beziehungen wie Städtepartnerschaften und den nationalen und internationalen Kulturaustausch und entwickeln Reiseangebote für Touristikunternehmen. Das Studium dauert jeweils sechs bis acht Semester und kann in folgenden Bereichen absolviert werden: Romanist/Romanistin - Französisch, Romanist/Romanistin - Italienisch, Romanist/Romanistin - Portugiesisch, Romanist/Romanistin - Rumänisch sowie Romanist/Romanistin – Spanisch. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Agentur für Arbeit. Sollten Sie nach freien Stellen in diesem Berufsfeld suchen, werden Sie auch dazu etwas finden.

[Vermessungsingenieur/in]
Vermessungsingenieure/innen planen Vermessungen in einem Gelände und führen diese aus. So können sie topografische Karten herstellen, die einen unterschiedlichen Maßstab haben. Sie führen verschiedene vermessungstechnische Tätigkeiten durch, mit denen Bauwerke wie Industrieanlagen, Talsperren und Kraftwerke geplant, abgesteckt, überwacht und rekonstruiert werden können. Auch für die Neugestaltung und Planung von städtischen Gebieten, Fluren und Dörfern führen Vermessungsingenieure/innen Vermessungen durch. Für die Hydrografie vermessen sie Meeres- und Gewässerböden, Küsten und die Oberflächen von Gewässern und Meeren. Sie ordnen markscheiderische Vermessungen an, überwachen sie oder führen sie selbst durch. Auch vermessen sie Anlagen und Bergwerke über und unter Tage und berechnen sie. Zu ihren Aufgaben gehört es außerdem, Entwicklungen, die durch den Bergbau hervorgerufen werden zu erfassen und voraus zu berechnen. Zur Sicherung den Grundeigentums vermessen sie zudem verschiedene Grundstücke. Im Bereich der Kartenerstellung bereiten sie  topografisch-kartografische Informationen auf und stellen sie in digitaler und Analoger Form bereit. So stellen sie Katasterunterlagen und Katasterkarten her und können sie zudem aktualisieren. Auch gelingt ihnen so eine Darstellung von Bergwerksanlagen über und unter Tage. Im Bereich der Wissenschaft und der Forschung entwickeln und optimieren sie geeignete  Mess- und Auswertungsverfahren und Geräte. Die sind Programmentwicklungen in GIS und EDV. Vermessungsingenieure/innen arbeiten in Arbeitsgremien und deren Vertretungen mit, die wissenschaftlich-technisch und außerdem national und international sind. Das Studium dauert sechs bis acht Semester und wird in der Regel nach 6,8 Semestern abgeschlossen. Nähere Informationen sowie die Ausschreibung von freien Stellen in diesem Beruf entnehmen Sie bitte der Internetseite des BIZ. Natürlich können sie dort auch persönlich vorbeischauen.

[Marktforscher, Statistiker/in]
Marktforscher/innen, Statistiker/innen sind für die Planung von Daten- und Informationshervorhebung vor Ort zuständig. Dies ist die sogenannte Primärforschung. Dabei befragen sie Experten und Marktpartner zu aktuellen Entwicklungen. Im Bereich der quantitativen Marktforschung tragen sie inhaltlich große Datenmengen und können sie einer repräsentativen Auswertung unterziehen. Anders ist es in der qualitativen Marktforschung.  Dort entwerfen sie nach der Absprache und vorherigen Planung mit dem Kunden einen detaillierten Fragenkatalog um so genaueste Informationen über die Zielgruppe erfassen zu können. Ihre Partner geben ihnen eine tiefgreifende Einweisung in die Studie, erteilen ihnen Schulungen und stehen , falls es Probleme in der Umsetzung geben sollte mit Antworten auf aufkommende Fragen zur Verfügung. Marktforscher/innen, Statistiker/innen können diese Befragungen auch selbst durchführen. Dabei kommt es darauf an, ob es sich um Gruppen- oder Einzelbefragungen handelt. Danach schreiben sie eine Analyse über die jeweilige Befragung. Im Anschluss an die Befragungen wählen sie Testmärkte aus, an denen Werbemittel- Verpackungs- und Produkttests durchgeführt werden sollen. Alternativ dazu werden in der Sekundärforschung Daten, die bereits vorhanden sind von ihnen ausgewertet. Dabei handelt es sich beispielsweise um Daten des statischen Bundesamtes. Basierend auf der Grundlage der jeweiligen  Marktforschungsergebnisse sprechen sie Empfehlungen aus, die dann zur Erstellung von Marketing-Konzeptionen verwendet werden. Weitere Informationen können Sie auf den Internetseiten oder vor Ort im Berufsinformationszentrum erfahren. Gegebenenfalls finden Sie dort sogar offene Stellen in dieser Branche.

[Psychologe/in]
Psychologinnen und Psychologen der allgemeinen Psychologie untersuchen das menschliche Denken und Wahrnehmen. Sie arbeiten in unterschiedlichen Bereichen. Diese sind die klinische Psychologie, die Jugend- und Familienhilfe, die Organisations-, Arbeits- und Betriebspsychologie, Medienpsychologie, Marktforschung und Werbung, die forensische Psychologie und die Notfallpsychologie. In der klinischen Psychologie führen sie psychodiagnostische Maßnahmen durch, um Aufschluss über Krankheiten, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten zu erlangen. Sie geben Tipps und Unterstützung um Krankheiten vorzubeugen und Möglichkeiten der Entwicklung aufzuzeigen. In der Jugend- und Familienhilfe geben sie Beratung bei Ausbildungs- Schul- und Arbeitsschwierigkeiten. Auch bei Problemen in der Erziehung und bei der Verarbeitung der Folgen einer Ehescheidung können Psychologen/innen hilfreich zur Seite stehen. In der  Organisations-, Arbeits- und Betriebspsychologie untersuchen sie die Folgen, die sich durch die Belastung am Arbeitsplatz ergeben, führen Eignungsuntersuchungen für das bedienen und führen von Maschinen und Anlagen durch und geben Seminare in Sachen Führung, Teamentwicklung, Kommunikation und Rhetorik. Im Bereich der Medienpsychologie, Marktforschung und Werbung untersuchen sie das Verhalten von Konsumenten, analysieren die Wirkung von Werbung im Internet und im TV, entwerfen Formulare für Online-Befragungen und entwickeln Medien für den Bereich Tele-Learning. In der forensischen Psychologie begutachten sie den Stand der psychischen Entwicklung und die Verantwortlichkeit eines Täters und analysieren die Motivation der Tat. Zudem untersuchen und begutachten sie Führerscheinbewerber/innen mit Einschränkungen oder verkehrsauffällige Fahrer. Das Studium dauert jeweils sechs bis acht Semester und kann in folgenden Bereichen absolviert werden: Psychologe/Psychologin - allgemeine Psychologie, Psychologe/Psychologin - Kommunikationspsychologie, Psychologe/Psychologin - Rehabilitationspsychologie, Psychologe/Psychologin - Sozialpsychologie sowie Psychologe/Psychologin - Wirtschaftspsychologie. Für ausführliche Informationen wenden Sie sich bitte an das BIZ.

[Soziologe/in]
Soziologen/innen in der Wissenschaft und der Lehre arbeiten für soziologische Forschungsprojekte der universitären Forschung mit. Sie erstellen und veröffentlichen wissenschaftliche Publikationen und betreuen und unterrichten Studenten und nehmen Prüfungen ab. An Markt und Meinungsforschungsinstituten gestalten sie Erhebungen und arbeiten Umfragen aus. Sie wählen eine Zielgruppen und legen Stichproben fest und erstellen Fragebögen und Leitfäden für Interviews. Zudem Organisieren sie Umfragen und begleiten deren Durchführung. Sie werten  Interviewtexte und Fragebögen aus und codieren Texte. Außerdem interpretieren und analysieren sie erhobene Daten, verfassen Berichte über die Ergebnisse und präsentieren sie. In Medien, Verbänden, Kammern und Parteien bereiten Soziologen/innen Entscheidungsprozesse vor, die zum Beispiel die Erarbeitung von Vorlagen für Bundestags- oder Landtagssitzungen zu umweltpolitischen oder sozialen Themen beinhalten. Zudem arbeiten sie Richtlinien und Konzepte für die Politik in Verband oder Partei. Sie führen Wahlkampagnen, Pressekonferenzen und Untersuchungen zum Wahlverhalten durch. Außerdem recherchieren sie in der Bevölkerung die Akzeptanz für parteipolitische Ziele durch und erstellen Prognosen über eine Wahl. Auch das Erstellen von multimedialen Berichten und Reportagen zu gesellschaftlichen und politischen Themen gehört zu ihren Aufgaben. Soziologen/innen der öffentlichen Verwaltung bauen Prognosemethoden und Planungstechniken in Bezug auf den Bedarf von Einrichtungen im Sozialen Bereich und verfeinern sie. Zudem treffen sie beispielsweise in dem Bereich der Stadtplanung und bereiten sie durch Öffentlichkeitsarbeit politisch und sozial vor. Das Studium dauert sechs bis acht Semester und wird in der Regel nach 6,7 Semestern abgeschlossen. Weiteres und eingehendere Infos erfahren sie in der Agentur für Arbeit.

[Agraringenieur/in]
Agraringenieure/innen im Bereich Herstellung, Verkauf und Vermarktung stellen Nahrungs- und Futtermittel wie Milch, Fleisch, Kartoffeln, Getreide und Heu her und vermarkten diese Produkte. Gegebenenfalls leiten sie auch einen landwirtschaftlichen Betrieb, der etwas größer ist. Sie vermarkten und verkaufen Produkte aus der landwirtschaftlichen Industrie, und sie beraten zudem die Kunden über die Eigenschaften der Produkte und Gebiete der Anwendung. Agraringenieure/innen in der Konzeption und der Analyse arbeiten bei der Entwicklung stellen Analysen zu der Situation und Entwicklung von agrarpolitischen Geschäftsbereichen auf, erarbeiten umwelttechnische oder landwirtschaftliche Stellungnahmen und wirken dabei gegebenenfalls selber mit. Besonders in der Ökologie und Landschaftspflege und den dazugehörigen Gesichtspunkten entwickeln sie Konzepte zur Flurbereinigung. Sie erarbeiten Konzepte für die Kundenberatung, den Vertrieb und die Vermarktung von Produkten der Landwirtschaft.  Im Bereich der Entwicklung und Beratung unterstützen Agraringenieure/innen die Betriebe der Landwirtschaft in Tier- und Pflanzenproduktion, aber auch in verschiedenen Projekten für die Entwicklungszusammenarbeit. Sie beraten zudem Verbände der Landwirtschaft und Organisationen in allen Fragen zu der Agrarwirtschaft. Als Sachverständige/r, Gutachter/in, Berater/in oder Fachreferent/in beraten und unterstützen sie Behörden und Ämter jeder Art.  Anhand von  Bodenuntersuchungsergebnissen entwickeln Agraringenieure/innen Aufbau- und Düngemittel und planen verschiedene Vegetationsversuche.Die Dauer des Studiums beträgt sechs bis acht Semester und wird in der Regel nach 6,7 Semestern abgeschlossen. Sollten Sie ausführlichere Infos benötigen, so suchen Sie bitte die Internetseiten des BIZ ihrer Stadt auf oder werden persönlich vorstellig.

[Fischer/in]
Fischer/innen arbeiten selbstständig und halten sich stets an kantonale Gesetze und Ordnungen. Das einholen der Netze erfordert viel Konzentration und Kraft, so sollte ein Fische von der Konstitution her stark und ausdauernd sein. Nach dem Einfangen der Fische werden sie von den Fischer/innen in der Fischküche für den Verkauf vorbereitet. Dafür nehmen sie die Fische aus, entfernen die Schuppen und verarbeiten sie dann zu Filets. Durch die Anwendung von Tiefkühlung oder Räucherung machen sie einen Teil der vorbereiteten Fische haltbar. Dann bereiten sie die Fische für den verkauf vor und liefern die Ware an Restaurants oder Privatkunden. Auch kümmern sich die Fischer und Fischrinnen um die fachgerechte Ausrüstung des Bootes. Sie achten auf die Bestückung mit Netzen, speziellen Fanggeräten, Fischkisten und Lampen. Auch setzen sie die Ausrüstung instand und führen Reparaturen durch oder wechseln die Geräte aus, wenn sie zu sehr beschädigt und nicht mehr für die Fischerei brauchbar sind. Die Konkurrenz aus dem Ausland ist groß für alle Fischer und so können nicht alle Fischer ihren Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit verdienen. Ein Drittel arbeitet in anderen Berufsfeldern und übt das Fischen nur im Nebengewerbe aus. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Schwerpunkten angeboten: Fischwirt/Fischwirtin - Fischhaltung und Fischzucht, Fischwirt/Fischwirtin - Kleine Hochsee- und Küstenfischerei sowie
Fischwirt/Fischwirtin - Seen- und Flussfischerei. Für ausführliche Informationen recherchieren sie bitte in der Agentur für Arbeit oder im Internet. Eventuell werden Sie dort auch in Sachen Stellenangebote fündig.

[Forstwirt/in]
Forstwirte/innen begrünen vor allem im Frühling während der Kulturzeit diverse Waldbestände. Dazu gewinnen sie Saatgut, bearbeiten die Böden säen Baumsämereien aus. Zudem verpflanzen sie Junge Bäume, um ihnen ein besseres Gedeihen zu ermöglichen. Auch das Pflegen und das Schützen von bereits vorhandenen Beständen an Wäldern gehört zu den Aufgaben von Forstwirten/innen. Sie durchforsten die Wälder und führen Wertästungen durch. Für den Fall eines Wind- oder Schneebruchs arbeiten sie die Schäden so gut wie möglich auf. Sie schützen die Stämme der Bäume an den Aufforstungsflächen gegen den Wildverbiss der Waldtiere. Forstwirte/innen versehen die Böden mit Dünger und regenerieren so auch umweltgeschädigte Teile des Waldbodens. Auch das bekämpfen von Schädlingen gehört zu ihrem Aufgabenbereich. Zudem wickeln sie die Holzernte ab. Dazu fällen und entasten sie die Bäume, rücken Baumstämme, transportieren und stapeln sie. Stärkere Äste und Stämme spalten und lagern sie. Waldwege werden von ihnen neu errichtet und unterhalten. Sie führen Arbeiten zur Entwässerung durch und legen dazu Drainagen im Waldboden. Zudem führen sie verschiedene Bodenverfestigungen, Untergrundverdichtungen und andere Erdarbeiten durch. Sie begradigen Wegflächen, befestigen sie und halten sie instand. Sie entfernen zudem Pflanzen und Gehölz, dass sich schädigend auf den Wald auswirken könnte. Die Ausbildung zum/zur Forstwirt/Forstwirtin dauert drei Jahre. Auf den Internetseiten des Berufsinformationszentrums finden sie alle Infos noch ausführlicher und wahrscheinlich werden Sie dort auch offene Stellen finden.

[Gärtner/in]
Gärtner/innen der Fachrichtung Baumschule legen Produktionsflächen an, vermehren Gehölze und ziehen junge Pflanzen auf, zudem nutzen sie unterschiedliche Kulturverfahren und Anbausysteme um verschiedene Gewächse zu ziehen. Des Weiteren roden und ernten sie Gehölze, um sie zu lagern, aufzubereiten und zu versenden. Auch die Vermarktung der Gehölze obliegt ihrem Aufgabenbereich. Darüber hinaus haben Gärtner/innen der Fachrichtung Baumschule die Aufgabe, spezielle Maschinen und Geräte sowie technische Einrichtungen bei der Produktion von Gehölzen einzusetzen. Gärtner/innen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei legen Grabstätten an und pflegen und erneuern sie. Zudem pflegen sie die Friedhofsanlagen und übernehmen Aufgaben in Zusammenhang mit einer Bestattung. Außerdem binden sie Trauerkränze und erstellen weitere Dekorationen. Auch das verkaufen von Dienstleistungen, Bindereierzeugnissen und Pflanzen gehört zu ihrem Aufgabenbereich. Des weiteren übernehmen Gärtner/innen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei das Pflanzen, Vermehren und Kultivieren verschiedener Gewächse. Gärtner/innen im Garten- und Landschaftsbau planen und bereiten ihre Arbeiten vor, bestellen Material, pflanzen Bäume und Blumen, Stauden und Sträucher und pflegen und sanieren die Gewächse. Zudem legen sie Biotope an, pflegen Mülldeponien und bauen gegebenenfalls Erdwärmekollektoren ein. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Gärtner/Gärtnerin - Baumschule, Gärtner/Gärtnerin - Friedhofsgärtnerei, Gärtner/Gärtnerin - Garten- und Landschaftsbau, Gärtner/Gärtnerin - Gemüsebau, Gärtner/Gärtnerin - Obstbau, Gärtner/Gärtnerin - Staudengärtnerei sowie Gärtner/Gärtnerin – Zierpflanzenbau. Diese Informationen sind stark begrenzt. Für umfassendere Informationen benutzen sie bitte Das Internet auf den Seiten der Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt.


Imker/innen beobachten die Bienen und beachten dabei Punkte wie Königinnenverlust, Futterversorgung, Warmhaltung, Krankheitsversorgung und Brut. Zu Beginn der Weidenblüte teilen sie größere Stände auf und lösen schwache Völker und/oder Völker ohne Königin auf, oder vereinigen sie. Im Frühjahr erweitern sie die Größe des Volkes und versorgen die jeweiligen Völker mit ausreichend Futter.  Zudem verhindern sie ein Abschwärmen der Bienenvölker und wintern sie und aus. Im Zuge der Bienenwanderung transportieren sie die Bienenvölker in gute Nahrungsgebiete, die teilweise über 500 km vom Ausgangsort entfernt sein können. Sie holen die Bienen auch aus Spättrachtgebieten auf die Winterstände zurück. Außerdem bereiten sie Dohnen- und Pflegevölker auf die Königinnenzucht vor und erzeugen dabei die größtmögliche Brutmenge, die aus einer Tracht gewonnen werden kann. Auch das Züchten und kennzeichnen von Bienenköniginnen gehört zu den Aufgaben von Imkern/innen. Zudem bilde sie Ableger eine jeweiligen Volkes und pflegen die daraus entstehenden Jungvölker. In der Verarbeitung von Honig und Wachs schleudern sie die Honig, füllen ihn ab und versehen ihn mit einem Etikett. Alte Waben schmelzen sie ein, das flüssige Wachs filtern und klären sie. Wachs und Honig werden dann von ihnen verkauft und vermarktet, zudem übernehmen sie die Betreuung der Kunden. Darüber hinaus erledigen Imker/innen noch verschiedene Verwaltungsaufgaben, wie etwa das Führen von betrieblichen Aufzeichnungen oder die Einholung diverser Genehmigungen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Weitere Informationen entnehmen sie bitte den Jobzentren in Ihrer Stadt.


Winzer/innen legen neue Weinberge an, indem sie Entwässerungsgräben, Drainagen und Wege anlegen, für eine tiefgründige Lockerung des Bodens sorgen und ihn dann mit  Bodenentseuchungsmitteln düngen und behandeln. Sie züchten Reben an und pflegen und veredeln sie. Zudem pflanzen sie neue Reben und führen eine sogenannte Reberziehung durch. Das heißt, sie gerten und neigen die Pflanzen und binden sie danach an. Des Weiteren lockern sie die Böden, und ermöglichen somit eine Gründüngung durch weitere Pflanzen. Sie berechnen dazu genau die Mengen, die zur Düngung benötigt werden, bringen den Dünger aus und bekämpfen somit verschiedene Wildkräuter. Um die Wärmeabstrahlung zu vermindern, verwenden sie diverse Frostbekämpfungsmittel. Sie ernten die Trauben von Hand oder mit Hilfe eines Traubenvollernters. Dann verarbeiten sie die Trauben, indem sie zunächst die Maische (Trauben nach dem Quetschen) ansetzen. Dann pressen sie den Wein und die Traubensäfte aus (keltern). Als Nächstes füllen sie den Wein in andere Tanks um und füllen Traubensäfte und Wein ab, versehen sie mit Etiketten und verpacken und lagern sie dann. Außerdem führen sie diverse Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität durch. Das heißt, sie entsäuern, schwefeln, führen Hefe zu, bereiten Süßreserven, stellen Verschnitte her und setzen sie dem Wein zu. In der Vermarktung der Traubensäfte und Weine führen sie Weinproben, Präsentationen und Führungen durch und beraten zudem ihre Kunden. Winzer/innen gestalten ihre Preise und Etiketten selbst und bieten ihren Wein in Onlineshops an. Auf internationalen Weinmessen präsentieren sie ihre verschiedenen Weinsorten. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Weiteres finden Sie im BIZ.

[Berufskraftfahrer/in]
Berufskraftfahrer/innen führen vor jedem Fahrtantritt diverse Startvorbereitungen durch. Dazu gehört die Überprüfung des Fahrzeugs und der technischen Ausstattung auf einwandfreie Funktion und Verkehrstauglichkeit. Um dies zu veranlassen, prüfen sie die Anhänger- und Sattelkupplung, die Bremsanlagen, die Reifen und die Beleuchtungseinrichtungen. Vorliegende kleinere Mängel werden behoben und die Tachoscheibe oder Fahrerkarte wird in den Fahrtenschreiber gesteckt. Im Personenverkehr bringen sie Strecken- oder Zielschilder vorschriftsmäßig an, prüfen Fahrausweise, kassieren Fahrgeld und informieren die Fahrgäste über Fahrkarten und die dazugehörigen Preise und Preisstufen. Im Gelegenheitsverkehr  verladen sie Gepäck und laden es gegebenenfalls um und helfen Senioren und Menschen mit Einschränkungen beim Ein- und Aussteigen. Im Reiseverkehr kontrollieren sie die Bordtoiletten- und die Bordküchenausstattung, weisen Fahrgäste auf die Vorschriften und deren Einhalten hin und schließen Fahrgäste gegebenenfalls von der Beförderung aus, falls sie sich nicht vorschriftsmäßig verhalten. Zudem betreuen sie Fahrgäste nach Zwischen- und Unfällen. Im Güterverkehr übernehmen sie Ladeaufträge von Fuhrparkleitern und Disponenten/innen und helfen bei der Abgabe und Entladung des Fahrzeuges mit. Dabei achten die auf die bestmögliche Nutzung des Frachtraumes und auf das verkehrssichere Verstauen. Zudem kontrollieren sie die Übereinstimmung der Ladung mit den Angaben, die in den Papieren aufgeführt sind. In der Fahrzeugführung sorgen sie für einen sicheren Transport und beachten dabei verschiedene gesetzliche Vorschriften. Auch die Beachtung des wirtschaftlichen Fahrens, zum Beispiel das Sparen des Kraftstoffes beachten sie dabei. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sollte Ihnen diese Informationen nicht ausreichen, können sie auch auf den Seiten der Agentur für Arbeit Nachforschungen anstellen und auch freie Stellen in diesem Beruf werden dort ausgeschrieben.

[Lagerverwalter/in, Magaziner/in]
Lagerverwalter/innen und Magaziner/innen nehmen Ware, die angeliefert wurde in Empfang, entpacken sie und prüfen sie dann auf Unversehrtheit und Vollständigkeit. Sollte es Beanstandungen geben, so halten sie Rücksprache mit dem Frachtführer/der Frachtführerin und leiten bei Bedarf weitere Maßnahmen ein. Dann lagern sie die Ware unter Berücksichtigung von Gewicht, Volumen, Beschaffenheit und Art der Ware ein. Mit einem speziellen System für die Lagerverwaltung dokumentieren sie den Wareneingang und die Einlagerung. Zudem ergreifen sie Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Qualität. Dort führen sie beispielsweise Sichtkontrollen durch, überprüfen das Mindesthaltbarkeitsdatum und kontrollieren die benötigte Feuchtigkeit des Raumes, in dem die Ware lagert. Dann wählen sie die Maschinen und Geräte aus, die sie für die Einlagerung benötigen und berücksichtigen dabei Menge und Art der Güter, Umweltschutz, Kostenaspekte und Unfallsicherheit. Auch transportieren sie die Waren in andere Abteilungen des Betriebs. Sie stellen Güter zusammen und sortieren sie dabei nach Kommissionierungs- und Lagersystem. Lagerverwalter/innen und Magaziner/innen achten dabei auch darauf, dass die Ware kundenorientiert und unter Berücksichtigung vom Wirtschaftlichkeit, Transportweg und Transport- und Güterart verpackt wird. Als nächstes wählen sie geeignete Geräte und Maschinen zum Verpacken aus und beschriften und kennzeichnen die Ware. Verpackungsmaterial, das nicht mehr benötigt wird, wird von ihnen umweltgerecht entsorgt. Zudem ermitteln sie die Versandkosten und gleichen Ladung und Versandpapiere ab. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Für weitere und ausführlichere Informationen oder offenen Stellen in diesem Beruf besuchen Sie bitte die Seiten des BIZ oder werden persönlich vorstellig.

[Schienenfahrzeugführer/in]
Schienenfahrzeugführer/innen bewegen Schienenfahrzeuge von verschiedenen Arten. So führen sie beispielsweise Straßenbahnen, S- und U-Bahnzüge, Triebwägen oder Lokomotiven. Schienenfahrzeugführer/innen erwerben die Berechtigung zum Führen eines der Aufgeführten Fahrzeuge in drei verschiedenen Klassen. Diese sind das Erwerben einer Berechtigung auf Rangierfahrten, auf regionalen Strecken mit bereits festgelegtem Weg und besonderen Kriterien für Betriebsverhältnisse und zum Schluss für alle Zwecke, die übrig bleiben. Bevor sie eine Fahrt antreten, überprüfen die Schienenfahrzeugführer/innen die Sicherheits- und Kommunikationseinrichtungen ihres Fahrzeugs, den Antrieb und die Bremsen. Während sie auf der Strecke fahren, beobachten sie Strecke und die Instrumente an Bord, sie beachten Signale und halten den regelmäßigen Kontakt über Funk beim Stellwerk, dass für sie zuständig ist. Außerdem versuchen sie stets, sich an den Fahrplan zu halten. Vor allem befördern sie Personen, aber auch der Transport von Gefahrgut, Stückgut, und Expressgut liegt in ihrem Aufgabenbereich. Auch das Durchführen von sogenannten Verschubtätigkeiten wie das Sichern von Fahrzeugen, das Kuppeln und das Bremsen von Fahrzeugen erledigen sie täglich. In der Tätigkeit eines/einer Arbeitszugführers/Arbeitszugführerin stellen sie Rangierabteilungen oder Arbeitszüge zusammen und bringen sie zu den jeweiligen Baustellen. Auf den Baustellen übernehmen sie die Verantwortung für das vorschriftsmäßige Be- und Entladen der Wagen. Im Falle einer technischen Störung beheben sie diese um Folgeschäden Vorzubeugen. Der Beruf des/der Schienenfahrzeugführers/Schienenfahrzeugführerin ist eine Spezialisierung. Wenn sie weitere Informationen benötigen oder nach freien Stellen in dieser Brange suchen, dann wenden Sie sich bitte an das zuständige Arbeitsamt.

[Lokomotivführer/in]
Lokomotivführer/innen stellen vor dem Führen der Loks die Abfahrtsbereitschaft fest. Dabei prüfen sie, ob eventuell Fehler vorliegen. Dabei untersuchen sie die  Kommunikations- und Sicherheitseinrichtungen, Bremsen, Untergestelle, Laufwerke und den Antrieb. Sind die Ursachen gefunden, fertigen sie Mängelberichte an und erheben Maßnahmen zur Behebung des Fehlers. Zudem pflegen und warten sie die Fahrzeuge. Bei der Durchführung von Zugfahrten im Regelbetrieb berücksichtigen die Anhängelasten, Züge und Weitere Gegebenheiten. Sie beobachten den Fahrweg und wenden Fahrpläne an. Außerdem bedienen sie diverse Sicherheitseinrichtungen, beachten die verschiedenen Anzeigen und wenden besondere Regelungen bei außergewöhnlichen Gütern, wie beispielsweise Gefahrgut an. Sollte der Regelbetrieb von der Normalität abweichen oder Störungen auftreten, führen Lokomotivführer/innen Sperrfahrten oder Fahrten ohne Hauptsignal durch. Sie setzen Notrufe ab, um Gefahren abzuwehren, bringen Notsignale an, riegeln die Gleise ab und halten gefährdete Züge an. Besondere Maßnahmen treffen sie treffen sie bei defekten  Bahnübergangssicherungsanlagen. Bei der Durchführung von Rangierfahrten stellen sie Züge in  Container- oder Gleisanschlussanlagen und Züge in Bahnhöfen zusammen und rangieren sie. Dazu verwenden sie eine manuelle oder computergestützte Fernsteuerung. Nach dem Rangiervorgang überprüfen sie die Kupplungen. Auch das abfahrbereite Parken von Zügen gehört zu ihren Aufgaben. Zudem verständigen sie sich in regelmäßigen Abständen mit der Fahrdienstleistung über die Rangierfahrten, die sie durchführen oder durchgeführt haben. Die Aufgaben, die ihnen von den Rangierleiter/innen gestellt werden nehmen sie wahr. Die Ausbildung zum/zur Lokomotivführer/Lokomotivführerin dauert drei Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Lokomotivführer/in - Lokführer und Transport sowie Lokomotivführer/in - Fahrweg. Umfangreichere Informationen und freie Stellen entnehmen Sie bitte außerdem der entsprechenden Internetseite des Berufsinformationszentrums Ihrer Stadt.

[Möbelpacker/in]
Möbelpacker/innen beraten ihre Kunden, nehmen Aufträge entgegen und bearbeiten sie. Auch das Durchführen von Produkteinweisungen erledigen sie dabei. Vorkommende Reklamationen nehmen sie an und bearbeiten sie. Möbelpacker/innen sind zudem für die Kontrolle und Sicherung der Warenbestände verantwortlich. Sie nehmen Warenlieferungen entgegen und beurteilen und dokumentieren den Zustand der Ware. Dazu verwenden sie bestimmte Kommunikations- und Informationstechniken. Außerdem tragen sie zur Feststellung von Fehlern, Schäden und Mängeln bei und veranlassen Maßnahmen, um diese Fehler zu beseitigen. Sie bearbeiten Teile von Möbeln und Küchen, wozu sie beispielsweise Kunststoff oder Holz mit den dafür vorgesehenen Maschinen und Werkzeugen schleifen, fräsen, bohren oder hobeln. Sie planen Maßnahmen zur Sicherung der Qualität und setzen sie um. Die vorbereiteten Teile montieren sie und bauen sie ab oder auf. Dazu verbinden und befestigen sie unter anderem diverse Einzelteile, die sie mit Klebstoffen, Klammern, Nägeln und Schrauben befestigen und verbinden. Das Anbringen von Beschlägen und die Überprüfung der Funktion liegt ebenfalls in ihrem Aufgabenbereich. Abfallstoffe, die bei der Montage entstehen, werden von ihnen sortiert und fachgerecht entsorgt. Auch das Einrichten und installieren von elektronischen Geräten wie Kühlschränke und Elektroherde wird von Möbelpacker/innen übernommen.  Dabei stellen sie zudem die dafür notwendigen elektrischen Anschlüsse her und führen dann sogenannte  Potentialausgleichsmaßnahmen durch. Dabei beachten sie natürlich die Vorschriften, die Unfällen vorbeugen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für ausführlichere Informationen und Stellenangebote suchen sie bitte die Agentur für Arbeit auf.

[Straßenwärter/in]
Straßenwärter/innen transportieren die Geräte, die sie für ihre Arbeit benötigen an die dafür vorgesehene Baustelle. Diese sind Geräte zum Zurechtschneiden von Bäumen, für Arbeiten mit Teer und Auch Geräte, die der Warnung dienen. Die Warnsignale stellen sie zur Sicherung auf und sie bringen zudem Sicherheitskennzeichnungen an die Fahrzeuge an, die sie verwenden. Die Verkehrszeichen und Einrichtungen für die Absperrung platzieren sie gut sichtbar auf der Fahrbahn. Sollte dennoch ein Unfall entstehen, erstellen sie eine Unfallmeldung und leisten erste Hilfe und rufen den Rettungsdienst. Auch das Absichern und räumen der Unfallstelle obliegt dabei ihrer Verantwortung. Straßenwärter/innen kontrollieren zudem regelmäßig Rad- und Gehwege, Parkplätze und Straßen aber auch Brücken auf ihren Zustand. An Bauwerken führen sie Bauerhaltungs- und Baumaßnahmen im Stahl- und Mauerbetonbau durch. Auch im Tiefbau und an Straßen und deren  Straßennebenanlagen führen sie diese Maßnahmen durch. Dazu bringen sie  bituminöses Mischgut ein um Schäden zu beheben. Sie tragen Markierungen auf Fahrbahnen auf oder bessern vorhandene Markierungen aus. An Grasflächen, die nahe der Fahrbahn platziert sind, führen die diverse Grasschnittarbeiten durch. Auch stellen sie Verkehrszeichen auf und sorgen für deren sichere Befestigung. Straßenwärter/innen warten zudem die Lichtzeichenanlagen, beseitigen Störungen und tauschen die Glühbirnen in regelmäßigen Abständen aus. Zudem reinigen sie die dazugehörigen Gläser. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Da die Informationen auf dieser Seite sehr gering sind, empfehlen wir Ihnen, die Internetseiten oder Filialen der Agentur für Arbeit aufzusuchen, um alles über diesen Beruf zu erfahren und eventuelle freie Stellen in diesem Beruf zu finden.

[Bürokaufmann/frau]
Bürokaufmänner/frauen bearbeiten Rechnungen und Aufträge und überwachen dabei die Termine für die Zahlung und Lieferung. Sie nehmen verschiedene Aufträge entgegen und bearbeiten sie, holen Angebote ein und unterbreiten sie schriftlich oder am Telefon. Eingangsrechnungen werden von ihnen kontrolliert und Ausgangsrechnungen erstellen sie. Bürokaufmänner/frauen veranlassen zudem diverse Zahlungen. Aufgaben, die in der Lagerwirtschaft anfallen, werden zudem von ihnen ausgeführt. Sie überblicken die Bestände und Kosten im Lager  und kontrollieren sie auf Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Qualität. Sollten Liefertermine einmal nicht eingehalten oder verzögert sein, sorgen sie dafür, dass dieses Manko behoben wird. Sie nehmen Waren entgegen, kontrollieren sie und reklamieren gegebenenfalls Mängel und lagern die Waren ein und aus. Aufgaben, die im Bereich des Personals anfallen, übernehmen Bürokaufmänner/frauen ebenfalls. Dazu gehört das Verwalten und Führen der Personalakten und die Erfassung von Fehl- und Arbeitszeiten. Zudem wirken sie bei der Abrechnung des Entgeltes mit.  Dabei führen sie Sozialabgaben und Steuern ab. Sie helfen mit. Wenn es um die Ermittlung und Planung von Bedarf und Einsatz an Personal geht. Das Ausstellen von Arbeitsverträgen gehört ebenfalls zu ihren Arbeitsaufgaben. Sie erstellen ebenfalls Verdienstbescheinigungen und Arbeitsbescheinigungen. Im betrieblichen Rechnungswesen übernehmen sie die anstehenden Aufgaben. Bürokaufmänner/frauen führen außerdem Kostenrechnungen und Kalkulationen nach Anleitung durch. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Da diese Informationen nur sehr begrenzt sind, sollten sie sich ein wenig Zeit nehmen und selbst auf den Seiten der Agentur für Arbeit vorbeischauen, um weitere Informationen und freie Stellen für diesen Beruf zu finden. [Behälterbauer/in]
Behälterbauer/innen erledigen verschiedene Aufgaben in ihrem Arbeitsalltag. So stellen sie Blechbauteile in ihrer Werkstatt her und montieren sie vor, falls dies nötig ist. Dazu nehmen sie Maße aus technischen Unterlagen und zeichnen (reißen) sie an. Sie bedienen Metallbearbeitungsmaschinen und wenden dabei unterschiedliche Techniken zur Verbindung und Verarbeitung des Metalls an. Bleche, Rohre und Profile schneiden sie auf das erforderliche Maß zu. Dazu verwenden sie Werkzeuge wie  Stanzen, Brennschneider, Scheren und Sägen. Dann bringen sie die Bauteile durch Brödeln, Drücken, Aufweiten und Biegen in die maßgerechte Form. Blechstücke, die aus Kupfer oder anderen Materialien bestehen formen sie zu Pfannen, Kannen oder Töpfen um und bringen Haltegriffe an die Gefäße an. Sie schneiden Rohrgewinde und bauen Armaturen und  Rohranschlussstutzen ein. Dann erfolgt in der Werkstatt eine Vormontage, bei denen die Behälterbauer/innen die Bauteile so montieren, dass sie noch transportabel sind. Dazu schweißen gegebenenfalls auch einzelne Baugruppen dicht. Nun bauen sie die Bauteile zu verfahrens- und versorgungstechnischen Apparaten zusammen und schlagen vorgefertigte Bauteile fachgerecht an, um sie dann zu sichern und zu transportieren. Dazu wählen sie geeignete Transport- und Anschlagmittel sowie Hebezeuge und bedienen sie fachgerecht. Zudem richten sie die Montagebaustellen und Arbeitsplätze ein und stellen gegebenenfalls Arbeitsgerüste und Hilfskonstruktionen auf und bereiten die Teile für den Zusammenbau vor, falls dieses nicht schon Teil der Vormontage war. Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre. Die Informationen auf unserer Seite sind lediglich zusammengefasst. Daher sollten Sie die Seiten des BIZ aufsuchen, um ausführliche Beschreibungen über diesen Beruf zu finden.

[Bergbau-, Hütten-, Gießereichtechniker]
Bergbau-, Hütten- und Gießereichtechniker/innen planen zunächst die Arbeitsschritte und stimmen sie mit ihren Vorgesetzten ab. Außerdem beaufsichtigen sie die Betriebsabläufe. Zudem sorgen sie dafür, dass Betriebsanlagen und Betriebsmittel termingerecht bereitgestellt werden. Sie tragen außerdem Sorgen dafür, dass sich die elektrischen, maschinellen, fest installierten und beweglichen Betriebsmittel, Einrichtungen und Anlagen in einem einwandfreien Zustand befinden. Sie prüfen die ausgeführten Arbeiten sorgfältig und lassen eventuelle Gefahrenquellen, Mängel und Störungen beseitigen.  Auch gehört es zu den Aufgaben von Bergbau-, Hütten- und Gießereichtechniker/innen, die Tätigkeiten der Mitarbeiter zu überwachen. Die Sprengmittel, die befördert, gelagert und ausgegeben werden sowie die Durchführung von diversen Sprengungen überwachen sie ebenfalls. Dabei achten sie genau darauf, dass die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen genau eingehalten werden. Zudem optimieren sie die Abläufe im Betrieb im Hinblick auf betriebswirtschaftliche und betriebstechnische Aspekte. Auch wirken sie bei der Aufstellung von Zeitplänen und der technischen Betriebsmittel und Verfahren mit. Auch führen sie diverse Maßnahmen zur Verbesserung oder Gewährleistung der Sicherheit durch. Diese Bereiche sind das Grubenrettungswesen,  der Brand- und Explosionsschutz und die Arbeitssicherheit. Der Titel Bergbau-, Hütten- und Gießereichtechniker/in wird in einer Weiterbildung erworben, die im Vollzeitunterricht zwei Jahre dauert. Um weitere Infos und Einblicke in eventuell offene Stellen zu erhalten, besuchen sie bitte die Seiten der Agentur für Arbeit.

[Drahtzieher/in]
Drahtzieher/innen führen zunächst das benötigte Material in Beizbäder oder Sandstrahlanlagen ein. Dann kontrollieren sie die Zusammensetzung der Materialien, die zur Reinigung verwendet werden, den Vorgang der Reinigung und die Temperatur. Die entsprechend benötigten Maschinen bedienen sie zudem. Sie wenden spezielle Biegeverfahren, oder maschinelles Schleifen und Schälen an um das Material zu entzundern. Gegebenenfalls verbinden sie Drähte durch die Anwendung des Stumpfschweißverfahrens. Zum Anspitzen des Ziehgutes wählen sie verschiedene Ziehsteine aus und setzen sie ein, überwachen, regeln, bedienen, beschicken die Ziehmaschinen und Zusatzeinrichtungen, um den Draht weiter zu behandeln. Währenddessen steuern die Ziehgeschwindigkeit, füllen Schmiermittel nach und korrigieren gegebenenfalls Wickler und Drahtfüllung. Dann behandeln sie die Endprodukte mechanisch, chemisch oder thermisch nach und reinigen und beschichten die Oberfläche des Drahtes. Dann folgen das Kontrollieren der Drähte auf Stärke und Profil und das Ausführen von speziellen Festigkeits- und Oberflächenkontrollen. Dann werden die Drahtringe zusammengebunden, gewogen und verpackt. Ziehsteine, die abgenutzt sind werden aufbereitet und neue Ziehsteine werden erstellt. Drahtzieher/innen sind zudem für die Wartung Instandsetzung und Instandhaltung der Einrichtungen und Maschinen selbst verantwortlich. Drahtzieher/innen arbeiten hauptsächlich in der Herstellung von Stahl-, Kupfer-, Blei-, Zink- und Zinndraht, aber auch in der Aluminium- und Nickeldrahtherstellung. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Weitere Informationen und detaillierte  Beschreibungen zu diesem Beruf sowie mögliche freie Stellen erlesen Sie bitte den Internetseiten des Arbeitsamtes.


Dreher/innen bedienen CNC-gesteuerte Fertigungssysteme und Werkzeugmaschinen. Dazu wählen sie auch die passenden Werkzeuge aus, und positionieren und montieren sie. Zudem erstellen sie Steuerungsprogramme, die sie dann auch in die jeweiligen Maschinen eingeben. Sie spannen Rohlinge in die Maschine ein, führen Testläufe durch und überwachen die Fertigungsprozesse. Währenddessen nehmen sie Zwischenmessungen vor und korrigieren gegebenenfalls Fehler oder Abweichungen. Bei den Wartungsarbeiten, die sie regelmäßig durchführen finden sie Fehler und Störungen auf und beseitigen diese.
Auch für die Instandhaltung von Systemen und Anlagen, Vorrichtungen, Geräten und Maschinen  und deren Regel- und Steuerungseinrichtungen  sind sie zuständig. Bei einem Kunden vor Ort nehmen sie ebenfalls unterschiedliche Maschinen in Betrieb. Diese montieren sie einschließlich der Steuerungs- und Regeleinrichtungen und weisen den Kunden in die sachgerechte Inbetriebnahme ein. Alte Geräte demontieren sie.Zusammen mit ihrem Team planen sie Arbeitsabläufe und Arbeitsaufgaben bereiten sie vor und steuern sie. Gemeinsam mit dem Kunden und dem Betrieb stimmen sie mit  vor- und nachgelagerten Bereichen die Arbeiten ab. Zudem werten sie technische Zeichnungen und weitere Unterlagen aus. Einige Fräs- und Dreharbeiten werden von den Drehern/Dreherinnen gegebenenfalls von Hand vorgenommen. Sie führen Qualitätskontrollen durch und verwenden dabei Messschieber, Oberflächenmessgeräte, Lehren, Messschrauben und Messschieber. Auch folgende Tätigkeiten führen Dreher/innen aus. Dazu gehören unter Anderem die Anwendung von Normen und Richtlinien zur Sicherung der Qualität des Produktes. Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 1/2 Jahre. Weitere Infos und freie Stellen finden Sie im BIZ.

[Formgießer/in]
Formgießer/innen der Fachrichtung Handformguss bereiten die Formstoffe auf und stellen die Formwerkstoffe nach den jeweiligen Vorschriften für die Qualität zusammen. Sie führen verschiedene Formverfahren in meist zwei- oder mehrteiligen Formkästen und Modellen, die wieder verwertet werden können. Dazu betten sie eine Modellhälfte in den Formstoff ein, streichen den Sand ab und verdichten ihn, bringen Trennmittel auf, legen den Kern ein bringen Eingussöffnungen und Überläufe an und entfernen dann das Modell. Formgießer/innen der Fachrichtung Druck- und Kokillenguss montieren und richten  Einlege- und Entnahmevorrichtungen, Gießwerkzeuge, Heiz- und Kühlgeräte, die eventuell notwendig sind sowie Gießwerkzeuge und -systeme ein. Auch etwaige Transportanlagen werden von ihnen bereitgestellt. Zudem prüfen sie die Funktion der Anlage und setzen sie dann in Gang. Auch die Überwachung von automatischen Gießanlagen und  Kühl- und Erstarrungszeiten werden von Formgießer/innen überwacht. Zum Herstellen von im Gussstück befindlichen Hohlräumen fertigen sie sogenannte Kerne und legen sie in die Form ein. Gegebenenfalls legen sie einzugießende Teile auch mechanisch oder von Hand ein. Auch wirken sie bei der Erfassung von Betriebsdaten und automatischen EDV-gesteuerten Abläufen mit. Formgießer/innen der Fachrichtung Maschinenformguss stellen Kerne und Formen für einen Guss von Werkstücken aus Stahl-, Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Formen nach anderen Formverfahren her, schmelzen und gießen Metall und warten Maschinen und Anlagen und halten sie instand. Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin - Handformguss, Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin - Druck- und Kokillenguss sowie Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin – Maschinenformguss. Weitere Informationen und freie Stellen sehen Sie bitte im Angebot des BIZ ein.


Fräser/innen wählen zunächst die benötigten Hilfsstoffe, Schleifmittel und Fräser aus und stellen sie bereit. Dann treffen sie eine Entscheidung über Vorrichtungen und Zusatzeinrichtungen, die verwendet werden sollen und beachten dabei die erforderliche Oberflächengüte und Genauigkeit. Als Nächstes stellen sie die benötigten Messgeräte zum exakten Einspannen der Werkstücken bereit. Die Maschinen werden dann von den Fräser/innen eingerichtet und die Werkzeuge werden vor der Montage überprüft. Als Nächstes werden die Spannvorrichtungen wie Rundtisch, Schraubstock und Spannzangen montiert und das Fräsverfahren bestimmt, falls dieses nicht vorgegeben ist. Dann werden die Werkzeuge von den Fräser/innen montiert und positioniert und Daten wie Schnitttiefe und Schnittgeschwindigkeit werden von ihnen festgelegt. Die Vorschubgeschwindigkeit und Ähnliches wird eingestellt und Sicherheitseinrichtungen werden gegebenenfalls angebracht. Die Kontrolle des einwandfreien Verlaufes vom Zerspanungsprozess sowie die ausreichende Zufuhr von Kühlmittel ist ebenfalls Aufgabe der Fräser/innen. Sollte es einmal erforderlich sein, den Prozess durch das Verändern der Maschinenwerte zu optimieren, dann übernehmen sie auch diesen Arbeitsschritt. Dabei wechseln sie auch Werkzeuge aus oder modifizieren nur einen Schritt des gesamten Programmes. Die Fräser/innen führen zudem Sichtkontrollen und Zwischenmessungen durch. Mit Hilfe von Bandmaßen, Messschrauben, Schieblehren und weiteren Feinmessgeräten stellen sie die Maße des fertigen Werkstückes fest und prüfen beispielsweise die Ebenheit mit besonderen Geräten.  Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Da diese Informationen nur sehr begrenzt sind ist es empfohlen, sich diesen Beruf auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit anzusehen. Auch eventuell freie Stellen lassen sich dort in Erfahrung bringen.

[Galvaniseur/in]
Galvaniseure/innen tragen Silber- und Goldbezüge auf. Diese Technik wir meist für die Besteck- und Schmuckindustrie, Elektronik und Elektrotechnik und zum Teil auch für die in der Mikrotechnik benötigten Bauteile angewandt. Sie färben Metalle und eloxieren (Korrosionsschutzverfahren) Aluminium durch Elektrolyse. Sie stellen Hartchromschichten her und erhöhen so die Verschleißfestigkeit an Oberflächen. Zudem bringen sie Metalle wie Chrom und Messing zu dekorativen Zwecken und zur Oberflächenveredlung auf. Auch bringen sie Zinklegierungen auf Stahlteile auf um die Korrosionsfestigkeit zu erhöhen. Die Galvanisierung von Leiterplatten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich von Galvaniseuren/innen. Beispielsweise bringen sie auch Plasmen auf  medizintechnische Objekte auf und stellen Galvanoplastiken her. Für die Steuerung und Regelung von oberflächentechnischen Abläufen prüfen sie zunächst die benötigten Metalle und Chemikalien, legen die Prozessdaten fest und stellen die Parameter ein. Dann setzen sie die Verzinkungs- und Elektrolytbäder an. Dann werden die Werkstücke von ihnen in die dafür vorgesehenen Trommeln eingefüllt und die Gestelle, die für das Eintauchen in das Bad genommen werden bestücken sie und stellen sie teilweise auch selber her. Die Verweildauer für das Bad legen sie fest und überwachen sie. Über die  Prozessleitsteuerungssysteme und  Regelkreise stellen sie die Anlagen ein und regulieren sie gegebenenfalls nach. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für umfangreichere Informationen besuchen Sie bitte die Internetseiten des Berufsinformationszentrums. Auch freie Stellen können Sie eventuell dort finden.

[Graveur/in]
Graveure/innen haben übergreifend in die Flachgraviertechnik und die Reliefgraviertechnik folgende Aufgaben: Sie arbeiten nach eigenen Entwürfen, nach Zeichnungen oder Modellen und dokumentieren die Vorstellung des Kunden in einer Skizze. Diese Skizzen können  perspektivisch-technische oder gestalterische Entwürfe sein. Dann überarbeiten sie zunächst die Vorlagen, wählen dann die Werkzeuge, die zum Gravieren notwendig sind aus und schleifen sie scharf. Dabei achten sie auf die Eigenschaften des Werkstoffs und legen dann die folgenden Arbeitsschritte fest. Zunächst kitten sie die zu bearbeitenden Werkstücke in Gravierkugeln oder auf Kittkugeln fest, oder spannen sie in Graviermaschinen ein. Dann bringen sie die Vorlagen wie zum Beispiel Figuren oder Ornamente auf die Werkstücke auf, wobei sie teilweise die Vorlagen auch durch Freihandzeichnung übertragen. Wenn sie Laserbeschriftungs- und Lasergravieranlagen verwenden, dann programmieren sie diese zunächst und wenden dabei bereits voreingestellte Programme an oder erstellen neue Programme. Bei der Bedienung überwachen sie den Vorgang, schalten die Maschine ab wenn das nötig sein sollte, beheben Störungen oder veranlassen eine Behebung.  Auch das Lesen und richtige Interpretieren von technischen Dokumentationen übernehmen sie dabei. Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst folgende Schwerpunkte: Graveur/in – Flachgraviertechnik sowie Graveur/in – Reliefgraviertechnik. Beide Schwerpunkte dieses Berufes werden auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit ausführlich beschrieben. Gegebenenfalls finden Sie dort sogar freie Stellen in diesem Beruf.  

[Metallbauer/in]
Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik messen Bleche, Platten und Profile ab, reißen sie an und zeichnen sie vor. Das geforderte Maß der Bauteile schneiden sie mit Sägen und Scheren auf das geforderte Maß zu. Auch Trennschleifen oder Brennschneiden sind Vorgehensweisen, die sie dabei anwenden. Dann bringen sie Schweißfugen und Bohrungen zur Weiterverarbeitung an. Sie richten zudem numerisch oder konventionell gesteuerte Bedienungsmaschinen ein. Diese sind entweder Biegemaschinen oder Umformmaschinen. Die so vorgefertigten Bauteile bringen sie dann zu Baugruppen zusammen. Dabei wenden sie die Verfahren Nieten, Verschrauben oder Schweißen an. Wenn es nötig ist, entrosten sie einige Bauteile, säubern die Schweißnähte und wenden verschiedene  Oberflächenbehandlungsverfahren wie beispielsweise Korrosionsschutz an. Metallbauer/innen der Fachrichtung Metallgestaltung nehmen Kundenaufträge entgegen und ermitteln vor Ort die nötigen Maße, erstellen eigene Entwürfe und Skizzen und lesen Montage- und Bauzeichnungen. Teilweise arbeiten sie auch nach Fotos oder Modellen. Zudem nehmen sie die Schmiedeöfen in Betrieb und rüsten die mechanischen Schmiedehämmer mit den Hämmern aus, die gerade benötigt werden. Sie messen Metallstangen, -stäbe und -platten ab und schneiden sie mit Schablonen und anderen Vorrichtungen zu. Dann benutzen sie das Verfahren „Weichglühen“ um diverse Metallteile in Induktionsöfen oder Schmiedeöfen zu erwärmen, bis die entsprechende Schmiedetemperatur erreicht ist. Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 1/2 Jahre und kann in folgenden Fachrichtungen absolviert werden: Metallbauer/in - Konstruktionstechnik, Metallbauer/in - Metallgestaltung sowie Metallbauer/in – Nutzfahrzeugbau. Mehr Informationen und eine umfangreichere Beschreibung dieses Berufes sowie offene Stellen finden sie im Internet oder vor Ort im BIZ.

[Metallschleifer/in]
Metallschleifer/innen schleifen besonders Maschinenwerkzeuge wie Reibahlen, Fräser, Wendelbohrer oder Drehmeißel scharf. Dabei beachten sie genau die die Schneidengeometrie. Dazu verwenden sie spezielle Werkzeugschleifmaschinen die es möglich machen, die Einhaltung verschiedener Schleifwinkel einzuhalten.
Fertig geschliffene Schneidflächen werden von den Metallschleifern/innen nach der Fertigstellung poliert. Werkzeuge wie beispielsweise der spiralverzahnte Walzenfräser schärfen sie mit gewendelten Schneiden, da sie sich in einem speziellen Verhältnis zu dem Längenvorschub drehen müssen. Sie sorgen zudem dafür, dass die Schleifspäne gesondert abtransportiert werden, da sie oft in schlammiger Form und mit Kühlmitteln vermischt anfallen können. Die Schmier- und Kühlmittel werden von ihnen regelmäßig erneuert und umwelt- und fachgerecht entsorgt. Auch für die Reinigungsarbeiten der Präzisionsteile, Führungen und Späneauffangvorrichtungen sind die Metallschleifer/innen verantwortlich. Zudem unterziehen sie bestimmte Maschinenteile einer regelmäßigen Ölung und wenden die Schmiermittel laut den Maschinenwartungsplänen an. Sollte es notwendig sein, stellen sie die Bremsen, die Kupplungen die Schlittenführungen und das Spiel von Spindeln ein und schätzen die Maschinen vor Korrosion. Außerdem achten sie darauf, dass die elektrischen Bauteile einwandfrei funktionieren und erkennen an Maschinen und deren Baugruppen, wenn Störungen wie beispielsweise das Heißlaufen bestimmter Teile vorliegen sollten. Sie schalten Fachpersonal ein, um vorliegende Fehler zu beseitigen und veranlassen den Austausch von Verschleißteilen an den Maschinen. Die Ausbildung zum/zur Metallschleifer/Metallschleiferin dauert zwei Jahre. Diese Informationen sind stark gekürzt und deshalb empfiehlt es sich, diesen Beruf auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit einmal genauer anzusehen.

[Rohrnetzbauer/in]
Rohnetzbauer/innen schachten Gräben für die Rohre aus und sichern die Bauwände, indem sie die Grabenwände ablöschen, oder den Grabenverbau anwenden. Sollte der Aushub bis unter den Wasserspiegel reichen, leiten sie das Wasser durch die Verlegung von Drainage-Rohren ab oder senken das Wasser unter Zuhilfenahme einer Wellpoint-Anlage ab. Auch bringen sie verschiedene Rohrbettungen in den ausgehobenen Graben ein. Die Teilstücke einer Rohrleitung stellen sie aus verschiedenen Materialien wie Faserzement, Gusseisen, Stahl, Stahlbeton oder Kunststoff her. Dann passen die Rohnetzbauer/innen die verschiedenen Rohrleitungsteile zusammen, richten sie aus und nivellieren sie. Als Nächstes folgt der Zusammenbau der Rohrleitungsteile. Dazu verwenden sie je nach Werkstoff verschiedene Verfahren wie Kleben, Schweißen oder Flanschen und zugleich bauen sie Befestigungen für die Rohre ein. Als nächster Arbeitsschritt folgt die Montage diverser Versorgungsleitungen beispielsweise für Öl, Fernwärme, Gas und Wasser. Dann werden Verbindungen hergestellt und abgedichtet und Inspektions- und Armaturenschächte gebaut. Der nächste Schritt wäre dann der Einbau von Messgeräten, Hydranten und Schiebern. Rohnetzbauer/innen stellen zudem sogenannte Widerlager her, die vorkommende Schubkräfte in den Boden ableiten. Auch Maßnahmen, die dem Korrosionsschutz dienen gehören zu den Aufgaben. Zudem stellen sie Hausanschlüsse her und führen Dichtheitsprüfungen und Prüfungen den Schweißnaht durch. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Umfangreichere Informationen erhalten Sie vor Ort im Berufsinformationszentrum oder auf dessen Internetseite. 

[Schweißer/in]
Schweißer/innen nehmen die Arbeitsvorbereitung und deren Vorgaben entgegen und lesen die Montage- und Schweißpläne sowie die isometrischen Zeichnungen. Dann stellen sie die Halbzeuge und Materialien wie Schweißgeräte, Schweißmaterialien, Vorrichtungen und Werkzeuge, Bleche, Rohrformstücke und Rohrleitungsteile zusammen. Als Nächstes legen sie die Arbeitsabläufe fest und berücksichtigen dabei auch eventuelle Transportwege, die zurückgelegt werden müssen, da Gewicht und Größe der Baugruppen und Bauteile bedacht werden werden müssen. Dann bereiten die Schweißer/innen die zu schweißenden Bauteile vor, das heißt, dass sie sie nach Winkligkeit und Maß ausrichten nachdem sie die Teile fixiert und gesäubert haben. Falls es notwendig ist, heften sie die Bauteile zunächst mit Schweißpunkten zusammen, prüfen die Maße und Winkel und schweißen dann Bauteile wie zum Beispiel Behälter dicht. Je nachdem, wie groß die zu verschiedenen Teile sind, müssen sie auf den Montagebaustellen spezielle Montagebaustellen einrichten und Arbeitsgerüste, Hilfskonstruktionen und/oder Hebezeuge (Gabelstapler oder Kräne) aufstellen. Auch die Prüfung der Schweißnähte obliegt der Verantwortung der Schweißer/innen. Gegebenenfalls behandeln sie die Schweißnähte nach und unterziehen sie einer Qualitätskontrolle. Wenn die fertigen Schweißarbeiten abgenommen werden, wirken sie an den Anlagen mit, die für die Versorgung, das Verfahren und die Sicherheit relevant sind mit. Diese Aus- beziehungsweise Weiterbildung ist von unterschiedlicher Dauer. Der Bildungsweg zum Europäischen Rohrschweißer/zur Europäischen Rohrschweißerin dauert 12 Wochen, der Bildungsweg zum/zur Europäischen Fallnahtschweißer/in 20 Wochen. Weitere Informationen und Einsicht auf freie Stellen in diesem Beruf finden Sie auf den Seiten des BIZ.

[Transportgeräteführer/in]
Transportgeräteführer/innen bedienen verschiedene Transportgeräte wie beispielsweise Hebevorrichtungen, Gabelstapler und Elektrokarren. Sie wählen die geeigneten Geräte für Belade- und Entladevorgänge aus, prüfen verschiedene Förder- und Transportmittel auf ihre Funktionsfähigkeit und betätigen sie. Zudem wählen sie gegebenenfalls Verpackungen, die für einen Transport benötigt werden und sorgen für die Organisation und die Überwachung des Ladevorgangs damit der Transport reibungslos verläuft. Sollten Störungen im Funktionsablauf auftreten, finden und beheben sie den Fehler oder Leiten eine Behebung der Störung ein. Ebenso warten und pflegen sie die verwendeten Geräte in regelmäßigen Abständen. So überprüfen sie einzelne Bauteile wie Seile, Ketten, Bänder, Rollen, Laufräder und Antreibe auf eine einwandfreie Funktion. Abgenutzte Teile werden von den Transportgeräteführern/innen bei Bedarf ausgetauscht, der Ölstand wird kontrolliert und eventuell ausgeglichen oder das Öl wird gewechselt. Zudem versehen sie Teile, die unter Verschleiß leiden mit Schmiermitteln. Wenn kleinere Reparaturen anfallen sollten, dann führen sie diese in der Regel selbst durch. Transportgeräteführer/innen arbeiten in erster Linie in Wirtschaftszweigen wie in der Lagerei, im Frachtumschlag, in Speditionen oder sonstigen Verkehrsvermittlungen. Darüber hinaus, ist es für sie auch möglich, in Branchen wie Bau und Architektur, Elektrokonzernen, Rohstoffverarbeitung, Glas und Keramik, in der Holz- und Möbelindustrie, bei Papier- und Druckereien und in der Ver- und Entsorgung zu arbeiten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte persönlich oder per Internet an die Agentur für Arbeit.
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